eins vorweg: so ganz unfähig bin ich wohl nicht, und ich schaff’s auch, mehr als nur Pommes oder Pizza zuzubereiten, aber an Fisch hab ich mich selbst noch nie rangewagt.
Nun hab ich heute auf dem Wochenmarkt einfach mal so’n leckeres Dorsch-Filet gekauft, und hab mir gedacht „Dorsch in Eihülle ist doch was nettes“. Nur… wie bekomm ich die Eihülle drumrum? Nehm ich das ganze Ei? Wieviele Eier? Nur Ei oder noch irgendein „Bindemittel“ dazu? Danach kommt das Viech in die Pfanne, dann komm ich wieder zurecht, aber den Zwischenschritt mag ich doch mal kommentiert bekommen.
Vielen Dank & Gruß,
Doc.
[Disclaimer: Nein, ich habe keine Frau, die mir das Essen kocht, ja, ich habe eine Mutter, die würde mir das sicher auch erklären, aber diese Gespräche sind immer so…anstrengend ]
wenn’s nicht mehr als eine Eihülle sein soll, dann empfehle ich dir folgendes:
das Fischfilet etwas salzen und pfeffern,
in Mehl wenden
und dann durch das geschlagene Ei (eins reicht, im Teller aufschlagen und mit einer Gabel durchschlagen) ziehen.
Ab in die Pfanne.
Das Mehl ist sozusagen der Klebstoff zwischen Fisch und Ei.
Grüße
Uschi
PS: Ich finde es Klasse, wenn Männer sich darum bemühen, etwas zu kochen. Mir wurde ein solches Exemplar leider bisher nicht vergönnt…
wenn’s nicht mehr als eine Eihülle sein soll, dann empfehle
ich dir folgendes:
das Fischfilet etwas salzen und pfeffern,
in Mehl wenden
und dann durch das geschlagene Ei (eins reicht, im Teller
aufschlagen und mit einer Gabel durchschlagen) ziehen.
Ab in die Pfanne.
Das Mehl ist sozusagen der Klebstoff zwischen Fisch und Ei.
Danke!!! Hab mich schon gefragt, wie das glitschige Ei an dem glitschigen Fisch backen bleiben soll… Eihülle reicht, zumindest für den isch. Dazu gibt’s lecker Bratkartoffeln oder so.
Uschi
PS: Ich finde es Klasse, wenn Männer sich darum bemühen, etwas
zu kochen. Mir wurde ein solches Exemplar leider bisher nicht
vergönnt…
Sorry, aber ich kann die nächsten Jahre nicht weg aus dem Ruhrgebiet So den ersten Schritt über Fertigmahlzeiten hab ich ja schon hinter mir, aber Fisch ist halt noch ein bischen was ungewohnter als Nudelauflauf, Risotto oder irgendwas mit Fleisch…
in Mehl wenden
und dann durch das geschlagene Ei ziehen.
Uh! Ich hab das bisher immer umgekehrt gemacht: durchs Ei ziehen, dann in Mehl wenden!
Gibt es grundsätzliche Unterschiede?
PS: Ich finde es Klasse, wenn Männer sich darum bemühen, etwas
zu kochen.
Ich auch. Aber den Abwasch mach ich nicht
Im Ernst: Ich kann mit Stolz berichten, daß meine Kinder behaupten, ich würde viel besser als meine Frau kochen. Das will was heißen!
Mir wurde ein solches Exemplar leider bisher nicht
vergönnt…
die Idee mit erst in Mehl wenden, dann durch verquirltes Ei ziehen, kam mir auch. Dann habe ich mal ein bißchen gesucht, und da wurde alternativ gesagt, daß man 2 Eier und 2EL Mehl verquirlen soll, mit Salz und Pfeffer würzt, und den Fisch dann da durchzieht.
Vom Gefühl her würde ich sagen, daß die Geschichte besser hält, wenn Du erst in Mehl wendest und dann das Ei ins Spiel bringt.
Ich selber wende den Fisch hinterher immer noch in Paniermehl. Ich finde, dann bleibt er saftiger.
Viel Spaß beim Kochen (ich bin auch immer begeistert, wenn Männer kochen… mein Mann hat sich das auch alles selber beigebracht und kocht jetzt mehr als ich… ich sage Dir, der macht Dir einen Sauerbraten, da leckst Du Dir die Finger nach ab)
also die Sache mit dem „ich trau mich nicht an Fisch ran“ lese ich immer wieder, und trotzdem fehlt mir der Glaube. Was ist denn so anders oder kompliziert an Fisch? Insbesondere dann, wenn man ein Filet zubereitet? Da entfällt das Säubern, das Säuern erledigen ein paar Spritzer Zitrone und Salzen verlangt auch nach keinem Studium, wenn man sich mal an diesen klassischen Spruch halten will. Man kann ein Filet dann einfach natur braten, wie ein Steak, panieren wie ein Schnitzel und braten oder fritieren oder notfalls auch kochen, wobei ich ein dünsten oder ziehen lassen vorziehen würde. Also alles Dinge, die ich auch mit Fleisch machen kann, und die mit Fisch nicht komplizierter sind. Dazu Salat oder Gemüse, Reis, Nudeln oder Kartoffeln, Saucen nach Wahl.
An den Küsten haben die Menschen Fisch immer ganz einfach ohne Schnickschnack als Alltagsessen genau so zubereitet, und da spricht eigentlich nichts dagegen, es ihnen nach zu tun.
Also einfach mal ein wenig Mut, ein Stück Fisch (frisch!) gekauft und rein in die Pfanne oder den Topf. Schmeckt eigentlich immer und man kann sich dann ja vortasten und für sich selbst dann herausarbeiten, welcher Fisch einem wie am besten schmeckt.
Gruß vom Wiz, der jede Woche mindestens eine Fischmahlezit braucht und sich tierisch darüber freut in der Nähe eine wirklich tolle Fischabteilung gefunden zu haben.
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in Mehl wenden
und dann durch das geschlagene Ei ziehen.
Uh! Ich hab das bisher immer umgekehrt gemacht: durchs Ei
ziehen, dann in Mehl wenden!
Gibt es grundsätzliche Unterschiede?
Ich habe es noch nie anders rum gemacht. Meine Mama hat mir das so beigebracht
Ist es dann nicht so, wenn du zuerst das Ei nimmst, dass da zu viel Mehl dran hängen bleibt? Das wird doch 'ne richtige Mehlpampe, oder?
PS: Ich finde es Klasse, wenn Männer sich darum bemühen, etwas
zu kochen.
Ich auch. Aber den Abwasch mach ich nicht
Ach, sag bloß. *g*
Hätte mich nun auch gewundert
Bei mir macht’s die Geschirrspülmaschine…
Im Ernst: Ich kann mit Stolz berichten, daß meine Kinder
behaupten, ich würde viel besser als meine Frau kochen. Das
will was heißen!
Allerdings! Und was sagt deine Frau? *g*
Und übrigens gibt’s bei mir heute Abend Szegediner Gulasch. Fiel mir gerade beim Spaziergang mit Hundi ein…
Viel Spaß beim Kochen (ich bin auch immer begeistert, wenn
Männer kochen… mein Mann hat sich das auch alles selber
beigebracht und kocht jetzt mehr als ich… ich sage Dir, der
macht Dir einen Sauerbraten, da leckst Du Dir die Finger nach
ab)
Sie nennt sich Panade, wie EXC richtigerweise schreibt
Ich auch. Aber den Abwasch mach ich nicht
Bei mir macht’s die Geschirrspülmaschine…
Ja klar. Aber bei uns gibt es doch die Diskussionen darüber, wer sie ein- und ausräumt, wer den Tisch abwischt, den Herd saubermacht… und entgegen meiner vollmundigen Aussage bleibt das doch an mir hängen
Allerdings! Und was sagt deine Frau? *g*
Sie nimmt es mit stoischer Gelassenheit. Und ich muß ihr zugestehen, seitdem auch Marie im Kindergarten ist, hat sie auch mehr Zeit und Muße, um richtig zu kochen.
Was es bei mir heute Abend gibt: keine Ahnung. Mit Glück ein paar Reste…
Sie nennt sich Panade, wie EXC richtigerweise schreibt
Oh la la, das muss aber die argentinische Variante sein
Panade geht bei mir so:
erst in Mehl wenden
dann in einem verquirlten Ei wenden
und dann noch in Semmelbrösel (aka: Paniermehl, jenseits der Mainlinie) wenden
Das wird schön knusprig und geht für Schnitzel aller Art und natürlich auch Fisch.
Probier das doch mal aus, José
mein Mann kocht immer ohne Rezept, aber versuche mal mein Bestes (ich hoffe, daß das gut genug ist):
Ein schönes Stück Rindfleisch wird eingelegt in (am Besten in einer Glasschüssel, da Kunststoff angegriffen wird):
ca. 1/2 Flasche Essig
auffüllen mit Wasser, bis das Fleisch bedeckt ist (das ist dann so 50/50 Essig/Wasser)
Zucker
Sauerbratengewürz (gibt es oft auf Märkten zu kaufen…sind Lorbeerblätter, Senfkörner etc. drin)
Zwiebeln, Lauch, Mohrrüben
Diese Schüssel stellen wir für mehrere Tage in den Keller (also kühl)
Zubereitung:
Fleisch schön scharf anbraten. Dann das Fleisch erstmal aus dem Topf nehmen. Zwiebeln „scharf“ anbraten (bis sie teilweise dunkel sind), Lauch, Möhren dazutun, Fleisch wieder rein und das Ganze mit Wasser aufgießen und köcheln lassen.
Wenn das Fleisch dann gar ist, die Soße abschmecken mit Maggi, Fondor, Salz, Pfeffer, evtl. etwas Zucker, falls es zu sauer geworden ist. Sollte noch etwas die Abrundung fehlen, tun wir häufig noch Instant-Brühe (Pulver) rein.
Dazu gibt es dann Knödel und Rotkohl.
Ich hoffe, das war es dann. Wie gesagt, wir machen das so nach Gefühl.
Was ich noch vergessen hatte (verzeiht, aber ich bin über 30):
wenn das Fleisch dann gar ist, und rausgenommen wird, sollte die Soße erstmal durch ein Sieb gekippt werden, damit das ganze Grünzeug raus ist (bei uns am Wichtigsten: Bloß keine Zwiebel übriglassen, die mag er nämlich nicht). Dann ein bißchen andicken und abschmecken.