Hilfe für Narkose / Operation

Hallo,

ich hoffe, hier kann mir jemand weiter helfen, ich habe ein echtes Problem.

Nächste Woche Mitwoch habe ich eine Operation am Knie. Vor 3 Jahren bin ich schon eimal operiert worden. Da gab es aber Probleme mit der Rückenmarksnarkose. Ich habe eine Atemlähmung bekommen, die ich voll mitbekommen habe, auch wie man mir den Tubus in den Hals geschoben hat. Das war grauenhaft.

Jetzt habe ich eine Heidenangst vor der Narkose und dass das noch einmal passiert. Das Krankenhaus will wegen der Kosten, dass ich erst am Tag der Operation morgens komme. Das ist mir alles zu hektisch.

Ich bin völlig durcheinander.

Wenn der Narkosearzt über das Problem mit der Atemlämung bescheid weiß wird eres sicher vorbeugend berücksichtigen. Ich habe auch Vorstationär kommen sollen Heißt am Tag vorher alle Untersuchungen dann nach Hause. Ich habe mit den Arzt geredet das ich das schon mal so gemacht hatte und ich dann am OP Tag vollkommen fertig war mit den Nerven. Ich wurde dann am Vortag staionär aufgenommen. Also sprich deine Angst ruhig an - du bist nicht der einzige damit.
LG und alles Gute

Ich habe dem Arzt das doch am Mittwoch in der Ambulanz dem Arzt gesagt. Das mit der Atemlähmung, meiner Angst und den Alpträumen, die ich weider stärker habe, seit ich weiß, dass ich die Narkose bekommen soll. Aber er meinte, die Krankenkasse würde das nicht bezahlen, wenn ich einen Tag vorher komme.

Kannst du dich nicht hinter deinen Hausarzt klemmen? Wenn der mit den Chirurgen sprechen würde hätte es vielleicht mehr Gewicht. Ich würd es dir wünschen. Ansonsten frag den HA ob er dir nicht Atosil(Promethazin ) verschreiben kann. Das ist ein Medikament das beruhigt dich schlafen lässt und nicht abhängig machen.

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Hi,

eigentlich fände ich es schöner die letzte NAcht vor der OP zu Hause zu verbringen. Aber ich hab auch keine so schlechte Erfahrung gemacht. Zum Glück!
Aber eine andere Idee wäre: Könnte man mit dem Anästhesisten über eine Vollnarkose sprechen? Ich fände es eh ganz gruselig bei sowas dabei zu sein. So schießen die einen richtig ab und sollte man intubiert werden, ist der Tubus normalerweise raus, bevor man wach ist. Und du bräuchtest diese Angst nicht mehr ausstehen.
Als mein Freund die Platte aus dem Arm rausbekommen sollte hatten sie ihm auch diese Schulternervblockade angeboten…, er hat dankend abgelehnt und die Op nickernd verbracht!

Ich drück dir die Daumen, toi toi toi!

Gruß Tina

Der Hausarzt erreicht da beim Krankenhausarzt gar nix.

Und das mit dem Mittelchen würde ich dringendst lassen.
Es kann nämlich sonst passieren dass sie wieder heimgeschickt wird…

Aber es ist i.d.R. möglich zusätzlich zur Rückenmarksnarkose eine Sedierung zu bekommen, dann verpennt man auch alles.

Oder eben statt PDA/Spinaler eine Vollnarkose machen zu lassen.

Und ja, leider ist das so dass die KK sich da extrem blöd anstellen mit eine Nacht vorher schon da sein!
Wenn du nicht 1000 schwerweigende Vorerkrankungen hast keine Chance…!

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Aber es ist i.d.R. möglich zusätzlich zur Rückenmarksnarkose
eine Sedierung zu bekommen, dann verpennt man auch alles.

Ich will keine Rückenmarksnarkose!!! Nie wieder! Ich bekomme schon Panik beim Gedanken, nur die Maske übergezogen zu bekommen.

Eigentlich weiß ich überhaupt nicht, ob ich die OP machen soll, obwohl ich kaum laufen kann. Ist das normal, dass auf so etwas so wenig Rücksicht genommen wird? Der Arzt ist überhaupt nicht darauf eingegangen.

Ich hatte Todesangst!!! und der Arzt hat mich behandelt, als ob Angst vor Mäusen hätte. Hätte nicht viel gefehlt, da hätte er mich ausgelacht. So kam mir das zumindest vor.

Hallo und guten Tag,

Ich will keine Rückenmarksnarkose!!!

Eine absolute Kontraindikation für dieses Betäubungsverfahren ist - der Patient will es nicht. Gegen Ihren Willen darf und wird es keiner anwenden.

Schade ist es, daß man zu Ihnen nicht das nötige Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, daß man zu dem Anästhesisten haben sollte: Sie müssen entscheiden, ob Sie sich in dieser Anästhesieabteilung gut aufgehoben fühlen - oder sich lieber einen Anästhesisten Ihres Vertrauens suchen wollen.

Schönes Wochenende

—Marc-EN—

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Schade ist es, daß man zu Ihnen nicht das nötige
Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, daß man zu dem
Anästhesisten haben sollte: Sie müssen entscheiden, ob Sie
sich in dieser Anästhesieabteilung gut aufgehoben fühlen -
oder sich lieber einen Anästhesisten Ihres Vertrauens suchen
wollen.

Wieso Anästhesieabteilung? Ich war bei keinem Anästhesisten, sondern habe in der Ambulanz nur mit dem Unfallchirurgen gesprochen. Den Anästhesisten soll ich erst kurz vor der Operation sprechen. Aber dann ist doch alles schon zu spät.

ich kenne es so das man den Narkosearzt spätestens am Vortag der Narkose spricht. Meine hat dann sogar noch Rücksprache mit meiner LuFa gehalten und mich drauf vorbereitet das ich vielleicht nach OP erst auf Intensiv komme. Mach dir am Vorstationären Tag eine Liste mit allen Fragen die du hast.

Am vorstationären Tag finden die Aufklärungsgespräche statt.

Das heißt, dort trifft man den Anästhesisten zur Prämedikaiton.

Und dem sagst du dass du auf keinen Fall eine Rückenmarksnarkose sondern NUR eine Vollnarkose willst. Fertig.

LG

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