Hilfe für Studenten

Hallo.
Ich würde gern bald ausziehen und brauch dementsprechend Geld.
Ich bin zur Zeit Studentin was heißt, mehr als 400 Euro + 150 Euro Kindergeld.
Das reicht ja erstmal nicht aus.
Meine Eltern können mich nicht unterstützen da mein Vater leider arbeitslos ist und meine Mama zunächsteinmal ihm unterhaltspflichtig ist…
Was BaföG angeht:
Ich bin zwar tatsächlich schon längst im Hauptstudium habe aber leider das benötigte Latinum noch nicht. Das heißt: theoretisch bin ich es auf dem Papier halt nicht, darum würd ich auch kein BaföG bekommen.
Welche Möglichkeit habe ich sonst, hilfe für den Start ins „eigene Leben“ zu bekkommen?

Lieben Gruß, O.

Moin,

Welche Möglichkeit habe ich sonst, hilfe für den Start ins
„eigene Leben“ zu bekkommen?

Typische Studentenjobs wären zum Beispiel Kellnern, Babysitten, Nachhilfe geben oder Putzen.

Viel Glück bei der Jobsuche.
Gruß
Marion

Das ist mir schon klar.
ich darf aber nicht mehr als 400 euro verdienen und mit 550 euro (inkl kindergeld) ist es nicht möglich eine wohnung zu finanzieren.
deswegen die frage ob es da hilfen gibt (excl. BaföG)

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Moin,

Das ist mir schon klar.
ich darf aber nicht mehr als 400 euro verdienen

Seit wann das denn ?
Zu meiner Zeit durfte man als Student noch soviel verdienen, wie man wollte, man musste dann nur entsprechende Abgaben zahlen. Da hat das dann auch mit der Wohnung geklappt.

Wer verbietet dir denn, mehr als 400 Euro zu verdienen ?
Gruß
Marion

ich darf aber nicht mehr als 400 euro verdienen und mit 550
euro (inkl kindergeld) ist es nicht möglich eine wohnung zu
finanzieren.

Hi,

Kindergeld-freundlich kann man bis zu ca. 700 EUR Brutto im Monat verdienen und man hat immernochnoch Anspruch auf KiG, also 850 EUR / Monat in Summe. Grenze in Geld gibt es sonst nicht, man sollte nur nicht mehr als 20h / Woche im Schnitt arbeiten, weil man sonst auch noch extra in Krankenversicherung & Co. einzahlen darf.

Mfg vom

showbee

Komisch, ich kenne Studenten (in HH), die mit 500€ im Monat über die runden kommen, allerdings darfst du durchaus mehr verdienen!

Gruß Andreas

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zum Thema schreiben ist schwer…
Mal ne ganz blöde Frage: kann hier keiner lesen???
Ich mein: Textverständnis ist eine der Grundfähigkeiten die man spätestens bis zur siebten Klasse erlernt haben sollte…

Ich habe nicht nach eurer Meinung gefragt(!) sondern ob es Möglichkeiten gibt neben dem BaföG andere finanzielle Hilfen als Student zu bekommen, aber irgendwie ist das hier mehr so der Besserwisser-ich-will-meinen-senf-zu-allem-abgeben
-auch-wenns-keinen-interessiert-thread!

Natürlich schließe ich alle die nicht textkompetenzschwach sind und nicht themaunbezogen geantwortet haben aus.

kann man nur ans Archiv verweisen. Diese Frage ist schon mehr als einmal gestellt, umkreist und beantwortet worden.
Bittegerngeschehen
Heike

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Hi,
staatliche Hilfen gibt es keine (zumindest fällt mir spontan keine ein, warum auch?)
vielleicht gibt es die Möglichkeit eines Stipendiums?
Google doch da mal.
Ansonsten wie unten bereits gepostet:
Arbeiten gehen
grüsse
dragonkidd

Willkommen in der Realität
Du hast nicht den geringsten Grund pampig zu werden.

Du hast nach finanziellen Hilfen gefragt, um deinen Auszug bei den Eltern zu finanzieren. Die besten finanziellen Hilfen sind immer noch die, welche dir ein Arbeitgeber für geleistete Arbeit gewährt.

Oder was hattest du denn gedacht?

Dass Steuerzahler wie ich dir deinen Auszug by Mutti finanzieren sollen, weil du kein BaföG mehr bekommst, da du dein Studium offenbar nicht ernst genug nimmst, um die erforderlichen Scheine zusammen zu haben, weil du einerseits 550 Euro als „zu wenig“ ansiehst, andererseits aber keine Lust hast, für mehr als 400 Euro im Monat arbeiten zu gehen ? Das ist doch ein schlechter Witz.

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Moin,

vielleicht gibt es die Möglichkeit eines Stipendiums?

Ich befürchte, jemand der es nicht mal schafft, die für kontinuierliches BaföG erforderlichen Scheine zu machen, hat auch wenig Aussicht auf ein Stipendium.

Gruß
Marion

kann man nur ans Archiv verweisen. Diese Frage ist schon mehr
als einmal gestellt, umkreist und beantwortet worden.
Bittegerngeschehen
Heike

danke

Meine Liebe, falls du lesen könntest (aber wir haben ja schon gesehen, dass du es nicht kannst) hättest du gelesen, dass ich tatsächlich schon genug Scheine habe. Um genau zu sein bin ich sogar um ein Semester im Voraus…
Beim BaföG gibt es aber bestimmte regelungen wie „Das Latinum ist im Grundstudium zu erwerben“ Somit bin ich also theoretisch nicht im Hauptstudium.
Da ich aber jetzt schon neben dem Studium arbeite konnte ich diesen Kurs bisher nicht belegen; erst dieses Semester wurde er so angeboten, dass es mit meiner Arbeit übereinstimmt. (Also auch wieder voreilig gedacht liebe Marion, aber wer nicht lesen kann, kann wahrscheinlich auch nicht mit seinen Vorurteilen zurückhalten)

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Falsch. ich nehme es so ernst, dass ich faktisch weitaus schon mehr scheine habe als ich bräuchte um in der regelstudienzeit zu sein.
es geht beim arbeiten über 400 euro nicht um lust oder unlust, aber es gibt einfach umstände wo es nicht mehr geht (wenn man zB jemanden freiwillig Pflegt weil man ihn lieb hat) ohne das das Studium leidet.

aber du hast deine Meinung und das ist auch gut so. ich will sie dir auch gar nicht ausreden, ich will nur das du sie für dich behälst, denn danach hab ich nicht gefragt, mich hat was anderes interessiert!!!

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Hallo!

Falsch. ich nehme es so ernst, dass ich faktisch weitaus schon
mehr scheine habe als ich bräuchte um in der regelstudienzeit
zu sein.

Muss man denn immer gleich so ausflippen? Immer das selbe, auf der einen Seite jemand, der meint, seine sauer verdienten Steuergelder seien zu schade, um damit jungen Menschen zu helfen, sich zu qualifizieren um selbst fließig Steuern zahlen zu können, auf der anderen Seite Menschen, die sich immer direkt angemacht fühlen, wenn der - zugegebenermaßen naheliegende Vorschlag kommt, dass man Arbeiten solle, wenn man mit den Hilfen die man so bekommt nicht auszukommen meint. Ich bin im Studium mit sehr wenig Geld ausgekommen und man fragt sich manchmal schon, wieso der Staat auf der einen Seite qualifizierten akademischen Nachwuchs fordert, ihn aber auf der anderen Seite recht wenig fördert. Mit Alg II jedenfalls hätte ich besser Leben können. Aber nun gut, ich hätte ja auch mehr Arbeiten können…
Was ich aber eigentlich mal sagen wollte: Es ist ja ab dem 4. oder 5. Semester erforderlich, dass man nachweisen kann, wie fleißig man gewesen ist. Da mag reichen, dass man sich im Hauststudium befindet. Das BaföG Amt will natürlich sehen, dass sie niemanden unterstützen, der vielleicht am Ende gar nicht sein Studium zu Ende bringt. Jedenfalls gibt es nach § 48 I Nr.2 BAföG die Möglichkeit, sich von der Hochschule bescheninigen zu lassen, dass man die bis zum Erreichen des jeweiligen Fachsemesters üblichen Leistungen erbracht hat. Wenn Du also wie Du sagst eigentlich schon weiter bist und es nur am Latinum hapert, wenn Du schlüssig darlegen kannst, dass Du das aus beruflichen Gründen nicht machen konntest aber nun dabei bist und das in absehbarer Zeit abgeschlossen haben wirst, dann wird sich die Hochschule vielleicht dennoch bereit erklären, Dir eine entsprechende Bescheninigung auszustellen. Jedenfalls würde ich da mal ansetzen. Ansonsten gibt es an Fördermöglichkeiten noch den Bildungskredit vom Bundesverwaltungsamt, den bekommt man aber glaub ich nur in der letzten Phase des Studiums wenn man keinen Anspruch auf BaföG mehr hat, weil man die Höchstförderungsdauer erreicht hat. Daneben bieten die Akademischen Förderungswerke ähnliche Kredite an, aber auch hier: Üblicherweise nur in der Endphase des Studiums. Ich würde Dir also erstmal raten, zu versuchen, von der Hochschule die entsprechende Bescheinigung doch noch zu bekommen.
Ansonsten fällt mir noch ein, dass dann, wenn Du kein BAföG bekommst, Du mal nach Wohngeld fragen kannst, das ist vielleicht auch schon eine kleine Hilfe im monatlichen Kampf ums Dasein :wink:

Gruß,

Florian.

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Super! Danke für deinen tollen und hlifreichen Kommentar! Dafür ein * von mir!!!

Ja es ist halt schwierig sich sagen zu lassen, dass man faul ist obwohl man (vor allem durch die neuen Studienordnungen) eigentlich nichts mehr tut außer lernen.
Aber ich denke viele begreifen das nicht und denken immernoch Studenten stehen erst um zwölf auf und wenn sie überhaupt zur uni gehen, schlafen sie dort weiter…
Wirklich schade!
Vor allem da man bedenkt: das Geld womit wir unterstützt werden kriegt der Staat und damit auch die fleißigen Vorurteilsbehafteten hier, von uns doppelt und dreifach (rentenzahlungen, von denen wir später nichts mehr sehen werden (es lebe die Privatrentenvorsorgung mit 23!) & sozialabgaben + Steuern) zurück, aber das will man meist nicht sehen…

Du hast mir tolle Tipps gegeben und ich werd mal schaun was man da machen kann.
Lieben Dank

Hallo oleinka,

was ich nicht ganz verstehe: Warum kannst du von 550 Euro im Momat nicht leben!? Es muss doch keine Spitzen-Wohnung sein, WG-Zimmer gibt es auch für weniger. Wo wohnst du denn?
Wegen Wohngeld weiß ich nicht richtig. Eigentlich heißt es ja immer, nur wer nicht Bafög-berechtigt ist, hat Anspruch auf Wohngeld. Du bist ja aber prinzipiell Bafög-berechtigt, hast halt nur nicht alle Scheine. Ich denke, da sind die Chancen eher gering. Sonst könnten das ja alle so machen, erfüllen die Bafög-Bedingungen nicht und lassen sich Wohngeld zahlen. Glaube nicht, dass das läuft.
Am Latinum bastel ich in meinem 8. Semester auch noch rum (aber das hat andere Gründe), nur brauchen wir das erst bis zum Examen. Glück gehabt ;o)

Grüße!