Hallo,
wir haben große Probleme mit der Elektrik in unserem Haus. Auftretende Spannungsschwankungen haben schon einige unserer Elektrogeräte zerstört. Auch Elektriker konnten die Ursache nicht finden.
Symptome:
bei Zuschalten einer Last, z.b. eines Elektroherdes bemerkt man deutschliches Flatterns des Lichtes und im Extremfall fällt die Spannung in einigen Räumen, zur gleichen Zeit ist aber auch ein Spannungsanstieg in anderen Räumen möglich.
Messungen am Verteilerschrank haben ergeben, dass bei null Last, die Spannungen bei allen drei Phasen gemessen gegen null 227 Volt sind. Bei Zuschalten der einzelnen Gebäudeteile merkt man, dass manchmal eine Phase auf 218 Volt fällt und die andere auf 230 Volt steigt.
Das Problem tauchte auch nach Abstöpseln aller Geräte (auch Herd, Trockner, Geschirrspülmaschine, etc.) auf.
Wer einen Tipp oder eine Idee hat, wie dieses Problem behoben werden könnte oder an wen man sich noch wenden könnte, dem wäre ich über eine Antwort sehr dankbar!
Messungen am Verteilerschrank haben ergeben, dass bei null
Last, die Spannungen bei allen drei Phasen gemessen gegen null
227 Volt sind. Bei Zuschalten der einzelnen Gebäudeteile merkt
man, dass manchmal eine Phase auf 218 Volt fällt und die
andere auf 230 Volt steigt.
Diese Werte dürfen aber noch keine Probleme machen.
Das Problem müsste im Neutralleiter zu finden sein (Unterbruch oder zu hoher Widerstand).
Die Frage ist jetzt nur ob sich die Ursache in deinem Haus befindet oder irgendwo unter der Strasse. Im letzteren Fall wäre dein EVU zuständig.
Messungen am Verteilerschrank haben ergeben, dass bei null
Last, die Spannungen bei allen drei Phasen gemessen gegen null
227 Volt sind. Bei Zuschalten der einzelnen Gebäudeteile merkt
man, dass manchmal eine Phase auf 218 Volt fällt und die
andere auf 230 Volt steigt.
Nur weil die Spannung auf 218 Volt sinkt flackert keine Lampe. Du wirst das in der Praxis kaum bemerken können. Vielleicht kann Dein zuständiges EVU mal eine Langzeitmessung vornehmen um genauer feststellen zu können zu welchen Zeiten sich die Spannungen wie verändern und vor allem wie diese Änderungen genau aussehen und von welcher Dauer sie sind. Daraus lassen sich evtl. Rückschlüsse auf die Ursache ziehen. Ich bin aber auch der Meinung dass die Ursache wahrscheinlich gar nicht in Deinem Haus zu suchen ist.
bei Zuschalten einer Last, z.b. eines Elektroherdes bemerkt
man deutschliches Flatterns des Lichtes und im Extremfall
fällt die Spannung in einigen Räumen, zur gleichen Zeit ist
aber auch ein Spannungsanstieg in anderen Räumen möglich.
Messungen am Verteilerschrank haben ergeben,
Ist auch schwierig zu messen!
Hatte vor Jahren ähnliches Problem.
Mein damaliger AMIGA hatte Unterspannung, die ich am spez. Netzteil im Griff bekam.
Lange Rede …
Beim verlegen des Zähleranschlusses kam ich/wir dem Rätsel auf der Spur.
Beim Lösen der Zuleitung unter der Verplombung durch einen Stadtwerke bevollmächtigten Elektriker sahen wir das Problem.
Der Anschlussdraht an der Sicherung war halb weggeschmort.
Wie das?: Die Befestigungsschraube der Öse war locker, so das es kleine Lichtbogen kam. Durch Verjüngung des Querschnitts …usw.
Will sagen:
Lockere Verbindungen suchen, also auch unter den Plomben durch einen Stadtwerke bevollmächtigten Elektriker
Viel Erfolg,
Werner
Nur weil die Spannung auf 218 Volt sinkt flackert keine Lampe.
Du wirst das in der Praxis kaum bemerken können.
Doch doch
Wenn ich hier eine 2kW Last zuschalte (Industrieföhn), bricht die Spannung um 5V ein (Von 231V auf 226V). Nachgemessen habe ich, weil mein Licht dann dunkler wird.
Ich hänge hier am Ende eines 40m langen Brüstungskanals. Also ist das noch in Ordnung.
Nur weil die Spannung auf 218 Volt sinkt flackert keine Lampe.
Du wirst das in der Praxis kaum bemerken können.
Doch doch
Wenn ich hier eine 2kW Last zuschalte (Industrieföhn), bricht
die Spannung um 5V ein (Von 231V auf 226V). Nachgemessen habe
ich, weil mein Licht dann dunkler wird.
Ich sagte er wird es KAUM merken, ich sagte nicht dass man es gar nicht merken kann, vor allem wenn man explizit drauf wartet, dass jetzt gleich das Licht um zwei Nuancen dunkler wird weil man eine 2 kW-Last zuschaltet. Und flackern tut auch Dein Licht deswegen noch nicht.
Nur weil die Spannung auf 218 Volt sinkt flackert keine Lampe.
wollen wir wetten? Das kommt ganz auf die
Änderungsgeschwindigkeit an. Ist deshalb sogar Teil der
EMV-Messung für die CE-Einhaltung.
Unter Flackern verstehe ich eigentlich was anderes. Das was du beschreibst ist wohl eher ein Flimmern. Flackern heißt für mich, dass die Lampe dabei nahezu aus geht, ähnlich einem Wackelkontakt.
Ich sagte er wird es KAUM merken, ich sagte nicht dass man es
gar nicht merken kann, vor allem wenn man explizit drauf
wartet, dass jetzt gleich das Licht um zwei Nuancen dunkler
wird weil man eine 2 kW-Last zuschaltet.
Erwartet hab ich das gar nicht. Aber irgendwie bin ich darauf trainiert, dass mir Anomalien einfach auffallen.
Und flackern tut
auch Dein Licht deswegen noch nicht.
Du kennst die Vollwellensteuerung meines Föhns nicht )
Aber so wie du Flackern definierst, tut es schon nicht.
Allerdings ist etwas typisches was flackert eine Kerze und die geht dabei auch nicht ganz aus.
wir haben große Probleme mit der Elektrik in unserem Haus.
Auftretende Spannungsschwankungen haben schon einige unserer
Elektrogeräte zerstört. Auch Elektriker konnten die Ursache
nicht finden.
Symptome:
bei Zuschalten einer Last, z.b. eines Elektroherdes bemerkt
man deutschliches Flatterns des Lichtes und im Extremfall
fällt die Spannung in einigen Räumen, zur gleichen Zeit ist
aber auch ein Spannungsanstieg in anderen Räumen möglich.
Messungen am Verteilerschrank haben ergeben, dass bei null
Last, die Spannungen bei allen drei Phasen gemessen gegen null
227 Volt sind. Bei Zuschalten der einzelnen Gebäudeteile merkt
man, dass manchmal eine Phase auf 218 Volt fällt und die
andere auf 230 Volt steigt.
Das Problem tauchte auch nach Abstöpseln aller Geräte (auch
Herd, Trockner, Geschirrspülmaschine, etc.) auf.
Wer einen Tipp oder eine Idee hat, wie dieses Problem behoben
werden könnte oder an wen man sich noch wenden könnte, dem
wäre ich über eine Antwort sehr dankbar!
VERMUTEN würde ich hier eine lose bzw. angeschmorte Stelle im Nulleiter.
Nur wo die sich befindet ist ins blaue geraten.
Auf die schnelle würde mir eine Messung einfallen welche eigentlich in Industrieanlagen für die PE-Messung mit dem Profitest 204 im Rahmen DIN… VDE… (verdammt helft mal weiter?) durchgeführt wird.
Ich glaub das geht auch mit dem Profitest 100, bin mir jetzt aber nicht ganz sicher.
Hierbei wird mittels hohem Ableitstrom der Widerstand der PE-Leiter geprüft.
Dies könnte man auch für den Nulleiter machen.