Hilfe! Großes Problem allá Akte-X!

Hallo alle,

ich habe mir eine Autoanlage gekauft bestehend aus:

Kenwood Cassetten-Receiver mit 10fach Wechsler
2 Verstärker á 200 Watt von Jensen (2-1 Kanal)
3-Wege System von Canton RS 6 mit 180 Watt
Beide Verstärker wurden mit dem Pluspol der Batterie verbunden(10mm²). Der Massepunkt für die Verstärker ist der Originalmassepunkt für das Rücklicht. Die Verstärker sind gebrückt so daß ein Verstärker 200W bringt. Nun habe ich das Problem, daß bei Zündung alles perfekt funktioniert. Die Verstärker tun, genau wie die Boxen, ihren Dienst. Wenn ich aber jetzt den Motor dazuschalte(also + Lichtmaschine) haben die Boxen Aussetzer, die sich ziemlich heftig auswirken. Wir wissen nicht woran das liegen könnten.

Wir haben die Autobatterie schon mit einer anderen gebrückt, was aber nicht funktionierte.

Selbst bei nur einem Verstärker hatten die Boxen totalen Leistungsabfall.

Man muß dazusagen, daß wir mit einem billigem digitalen Multimeter, Spannungsschwankungen von +/- 5V erkennen konnten. Zu 60 %iger Sicherheit ist das nicht gut.

Ich hätte die Möglichkeit mit einem Oszi meine ganzen Leitungen zu messen, möchte euch aber vorher fragen was ihr davon haltet.

Unserer Meinung nach sind es entweder

A: Die Batterie, die nicht mehr genug Strom von der LiMa puffern kann. (Was eigentlich nicht sein kann, da es nur mit Zündung funktioniert).

B: Eine zu schwache Lichtmaschine. (Jedoch sind 400 Watt für eine LiMa nicht soo groß dimensioniert, daß sie das eigentlich schaffen sollte.

Helft mir, sonst habe ich 800 DM umsonst verblasen.

Falls ihr noch Fragen zur Situation habt, schreibt mir eine Antwort.

MfG Micha

Hi Micha,
meines Erachtens nach können die Aussetzer nur mit Stromspitzen und den daraus resultierenden Spannungsabfällen zu tun haben.
Die Spannungsabfälle wirst du mit einem Multimeter nicht sehen können, da die Abtastrate des Multimeters eine Anzeige verhinderd.
Ein Speichermessgerät würde dir Gewissheit verschaffen.
Ich glaube du solltest einen kapitalen Elko vor den Verstärker schalten, der in den Stromspitzen seine Ladung dem Verstärker zur Verfügung stellen kann.
Diese Elektrolytkondensatoren gibt es in einschlägigen Elektronik-Versandhäusern.
Achte auch auf eine gute Masseverbindung. Diese sollte in ihrem Querschnitt genauso groß sein wie die Plusleitung, denn der Strom fließt ja auch zur Masse zurück.

Ich hoffe, dass du nun Erfolg haben wirst.

Allemal sollte man nicht mit seinen Boxen im Auto versuchen die Karrosserie neu zu formen.----> Schwerhörige gibt es schon genug.

Bye harry

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
versuche doch `mal, + und Masse durch Starthilfekabel zu ersetzen, nacheinander, vielleicht ist es nur ein unsauberer Massekontakt oder eine Verbindung mit zu grossem Widerstand… oder der Verstärker regelt ab, wegen Spannungsspitzen der LiMa… Harry hat da wohl recht, mit dem Elko…
MfG
Michael Zettler

Ähem… nicht das ich hier klugscheissern will…
aber wenn ich mich recht an meine Lehre als RFT erinnere, wird mit einem Elko die SPANNUNG geglättet (Strom begrenzt man mit Widerständen)
Allemal könnte das mit dem Elko versucht werden (obwohl Große auch sauteuer sind)
Der andere Vorschlag mit der direkten Verbindung zur Batterie (erst provisorisch mit Starthilfekabel z.B.) gefällt mir persönlich besser und kostet auch nicht soviel…

Gruß
creg

P.S.: das Stichwort elektronisch überwacht (der Verstärker) sollte im Hinterkopf bleiben… der Verstärker könnte wirklich beleidigt über Spannungsspitzen sein (oder liegts an der Parallelschaltung? vielleicht mal nur einen ausprobieren?)
Das Ergebnis bitte posten, bin neugierig…

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Ich glaube du solltest einen kapitalen Elko vor den Verstärker
schalten, der in den Stromspitzen seine Ladung dem Verstärker
zur Verfügung stellen kann.

sorry,hab überlesen,daß die 1-Verstärker Variante

schon probiert wurde… :smile:

moing…

aber wenn ich mich recht an meine Lehre als RFT erinnere, wird
mit einem Elko die SPANNUNG geglättet (Strom begrenzt man mit
Widerständen)

jo, zum glaetten kann man kondensatoren auch verwenden…

aber das problem, das hier wohl auftritt ist, dass die lichtmaschiene wohl einfach nicht in der lage ist den benoetigten strom (anzahl ladungstraeger) schnell genug an die
verstaerker zu liefern, dadurch bricht dann die spannung zusammen, und der verstaerker schaltet ab…
um das zu verhindern schaltet man nun einen kondensator in der naehe des verstaerkers parallel zur batterie um die benoetigten
Ladungstraeger dann aus diesem schnell heraussaugen zu koennen…

aus dem gleichen grund werden normalerweise auch alle IC’s direkt an deren versorgungsspannungseingaengen mit keramik-kondensatoren versehen…

so…

mahlzeit… :wink:)

Stephan

Hey alle,

Danke erstmal für die vielen Antworten.

Das mit den Kondensator habe ich mir auch schon überlegt, aber es dürfte eigentlich nicht sein. Die Batterie sollte doch eigentlich den Strom puffern, nicht ein dazugeschalteter Kondensator. Hilft eine neue Batterie denn nichts??

Schließlich ist das noch die Original-Batterie von Toyota (fahre corola Baujahr 1991).

Wenn ich mir nun einen Kondensator kaufen müßte, wäre eine zusätzliche Batterie nicht besser, da sich ein Kondensator doch recht träge wieder aufläd nachdem er die Spannung wieder abgegeben hat.

Vorerst mal danke

Pleaz give answer i Go Crazy

MfG

Micha

moing…

Das mit den Kondensator habe ich mir auch schon überlegt, aber
es dürfte eigentlich nicht sein. Die Batterie sollte doch
eigentlich den Strom puffern, nicht ein dazugeschalteter
Kondensator. Hilft eine neue Batterie denn nichts??

auch eine batterie ist relativ traege…
hinzu kommt, dass die ladungstraeger auch noch durch die zuleitungen geschaufelt werden muessen…

Schließlich ist das noch die Original-Batterie von Toyota
(fahre corola Baujahr 1991).

nunja, ich weiss nicht ob fast 10 jahre fuer eine Batterie alt ist, aber ich wuerde auf jeden fall mal ne neue probieren, die duerfte allemal besser sein… :wink:)

CU

Stephan

Hallo Micha

Nun habe ich das
Problem, daß bei Zündung alles perfekt funktioniert. Die
Verstärker tun, genau wie die Boxen, ihren Dienst. Wenn ich
aber jetzt den Motor dazuschalte(also + Lichtmaschine) haben
die Boxen Aussetzer, die sich ziemlich heftig auswirken. Wir
wissen nicht woran das liegen könnten.

Wir haben die Autobatterie schon mit einer anderen gebrückt,
was aber nicht funktionierte.

Selbst bei nur einem Verstärker hatten die Boxen totalen
Leistungsabfall.

Man muß dazusagen, daß wir mit einem billigem digitalen
Multimeter, Spannungsschwankungen von +/- 5V erkennen konnten.
Zu 60 %iger Sicherheit ist das nicht gut.

Ich hätte die Möglichkeit mit einem Oszi meine ganzen
Leitungen zu messen, möchte euch aber vorher fragen was ihr
davon haltet.

Unserer Meinung nach sind es entweder

A: Die Batterie, die nicht mehr genug Strom von der LiMa
puffern kann. (Was eigentlich nicht sein kann, da es nur mit
Zündung funktioniert).

Wie ich aus deinem anderen Posting entnehme ist dein Akku schon 9 Jahre alt, das ist schon alt für ein Akku aber hier sicher nicht das Problem.
Deine 400 Watt sind nur die SPITZEN-LEISTUNG welche dein Verstärker hergibt, also kurzeitig bei einem Paukenschlag. Der Mittelwert wird, auch bei Gehörschädigender Lautstärke, maximal bei 200 Watt liegen. Bei 400 Watt und 12 Volt ergibt sich, theoretisch, ein Spitzen-Strom von ca. 33 Ampere, in der Praxis wird der Spitzen-Strom 40 Ampere sicher nicht überschreiten.
Wenn die Batterie hier schon schlapp machen würde könntest du deinne Karre gar nicht starten, den der Anlasser brauch so um die 100 Ampere.

B: Eine zu schwache Lichtmaschine. (Jedoch sind 400 Watt für
eine LiMa nicht soo groß dimensioniert, daß sie das eigentlich
schaffen sollte.

Wenn die LiMa, oder eher Alternator, die 400 Watt nicht bringen würde, würdest du Nachts bald mal mit leerem Akku stehenbleiben, da deine Beleuchtung (Scheinwerfer, Rücklicht etc.) auch schon einige 100 Watt benötigen und der Alternator ja auch noch den Akku wieder laden muss (du hast ja einige Energie aus dem Akku entnommen um den Motor zu starten).
Allerdings wenn du Nachts unterwegs bist, die Musik voll aufdrehst, Scheinwerfer, Nebellampen, elektrische Sitz- und Heckscheiben-Heizung einschaltest, dann wirds schon knapp werden !

Wenn der Motor läuft, produziert die Zündung (ist die auch Aufgemotzt ??) ziemliche Spannungs-Spitzen (einige 100 bis 1’000 Volt) und DIESE werden die Aussetzter verursachen. Hier müsste man entsprechende Filter direkt am Eingang des Verstärkers monitieren, welche die Spannungs-Spitzen abblocken.

Noch ne Frage: Wie ändert sich das Ganze zwischen Leerlauf und Vollgas ???

MfG Peter(TOO)

Hallo

Hast du bei allen Zuleitungen auch einen genügend großen Querschnitt gewählt? Den das macht meist Probleme.
Auch sind oft die Lichtmaschinen überlastet da diese auch die Spannungsversorgung für die Zündspulen sind.

mfg vogge

Wie ich aus deinem anderen Posting entnehme ist dein Akku
schon 9 Jahre alt, das ist schon alt für ein Akku aber hier
sicher nicht das Problem.
Deine 400 Watt sind nur die SPITZEN-LEISTUNG welche dein
Verstärker hergibt, also kurzeitig bei einem Paukenschlag. Der
Mittelwert wird, auch bei Gehörschädigender Lautstärke,
maximal bei 200 Watt liegen. Bei 400 Watt und 12 Volt ergibt
sich, theoretisch, ein Spitzen-Strom von ca. 33 Ampere, in der
Praxis wird der Spitzen-Strom 40 Ampere sicher nicht
überschreiten.
Wenn die Batterie hier schon schlapp machen würde könntest du
deinne Karre gar nicht starten, den der Anlasser brauch so um
die 100 Ampere.

Wenn die LiMa, oder eher Alternator, die 400 Watt nicht
bringen würde, würdest du Nachts bald mal mit leerem Akku
stehenbleiben, da deine Beleuchtung (Scheinwerfer, Rücklicht
etc.) auch schon einige 100 Watt benötigen und der Alternator
ja auch noch den Akku wieder laden muss (du hast ja einige
Energie aus dem Akku entnommen um den Motor zu starten).
Allerdings wenn du Nachts unterwegs bist, die Musik voll
aufdrehst, Scheinwerfer, Nebellampen, elektrische Sitz- und
Heckscheiben-Heizung einschaltest, dann wirds schon knapp
werden !

Wenn der Motor läuft, produziert die Zündung (ist die auch
Aufgemotzt ??) ziemliche Spannungs-Spitzen (einige 100 bis
1’000 Volt) und DIESE werden die Aussetzter verursachen. Hier
müsste man entsprechende Filter direkt am Eingang des
Verstärkers monitieren, welche die Spannungs-Spitzen
abblocken.

Noch ne Frage: Wie ändert sich das Ganze zwischen Leerlauf und
Vollgas ???

MfG Peter(TOO)

Erstma Danke für die tolle Antwort!

Vorerst einmal Ich Habe keine aufgemotzte Zündung. :wink:

Im Leerlauf sind die Aussetzter genauso gravierend wie bei „Vollgas“. Da gibt es keinen Unterschied. Auch wenn ich kurzzeitig aufs Gas trete; hört man keinen Unterschied.

Mit was bekomm ich diese Spannungsspitzen der Zündung den geregelt?? Mit einem Kondensator, oder einer Entstörspule?

Pleaz give answer

MfG

Michael

Hallo Michael

Mit was bekomm ich diese Spannungsspitzen der Zündung den
geregelt?? Mit einem Kondensator, oder einer Entstörspule?

Am besten Beides und zusätzlich wären noch Überspannungs-Ableiter (Varistoren) zu empfehlen.

MfG Peter(TOO)

Servus,

wir wissen jetzt woran es lag!!

Es waren die Endstufen, die waren scheiße.

Ich bin in den MM gegangen und hab sie zurückgegeben.

Von der Kohle hab ich mir dann nen Pyle-Verstärker gekauft, der bringt „nur“ 300 Watt. Aber er geht!!!

Macht morz bum!!

MfG

Micha