Kann mir jemand sagen ob die unteren Angaben gut sind? Wenn ihr gerade etwas für mich Zeit übrig habt, sagt auch warum/warum nicht. Ein zwei Sätze würden schon reichen. Leider bin ich Neuling und kann mit den verschiedenen Bezeichnungen nicht viel anfangen.
Vielen Dank,
Luggi
und hier die Angaben:
Fork
Manitou Axel Elite Coil, TPC, lockout reb. & P.L. adj. 80 mm
Rear Der
Shimano XT 27-Speed RD-M 750
Front Der
Shimano LX
Shifters
Shimano LX Rapidfire/SL
Brakes
Shimano XT Disc 160 mm rotor F+R
Crankset
Shimano LX 22x32x44 T
Handlebar
Scott X-Rod 580 mm
Pedals
Shimano PD-M520 Clipess pedal
Seatpost
Scott Comp
Seat
Scott Racing
Hubs
F: Scott Disc Comp 2/32H
R: Shimano 525 Disc/32H
Kann mir jemand sagen ob die unteren Angaben gut sind? Wenn
ihr gerade etwas für mich Zeit übrig habt, sagt auch
warum/warum nicht. Ein zwei Sätze würden schon reichen. Leider
bin ich Neuling und kann mit den verschiedenen Bezeichnungen
nicht viel anfangen.
Vielen Dank,
Luggi
Hallo,
zuerst bräuchte ich das Wissen, was für dich gut ist.
Dann kann ich beurteilen…weil für mich wäre es nur unterer Durchschnitt.
Was hast du denn mit dem Rad vor?
Downhill, Singletrails, Fallschirmspringen?
Willst du damit Rennen fahren, dürfen einzelne Komponenten nach einem Jahr intensiver Benutzung schon kaputt sein oder nicht?
also von den stats her hört sich das nicht gut an…es hört
sich meiner meinung nach sehr gut an!!!
Echt?
Also, mir wäre es zuviel LX, besonders die Kurbel und die Kassette, die beiden am meisten beanspruchten Teile.
Dazu hinten eine vollkommen überflüssige Scheibenbremse, sowas braucht man nur, wenn man 150 kg wiegt und nur Downhill fährt.
Mit einer HS 33 kann man hinten das Rad auch blockieren, die wiegt weniger, man braucht keine Nabe mit Scheibenaufnahme und die ist auch noch billiger und vor allem wartungsärmer(und sie schleift nicht ).
zuerst bräuchte ich das Wissen, was für dich gut ist.
Ich erkläre am besten wozu ich das Bike brauche. Ich bin begeisteter Mountainbiker, hauptsächlich auf Forstwegen unterwegs. 2000m Seehöhe sind da keine Seltenheit. Trips um die 2-3 Stunden, ohne „Gepäck“ versteht sich. Wieder hinunter muss ich mich auf eine shr holprige teilweise brutal zerklüftete Straße einstellen (Darum ist mit der Dämpfer auch sehr wichtig). Richtiger Downhill kommt selten bis nie vor. Teilweise große Steigungen die beim Runterfahren vorallem die Bremsen beanspruchen. Längeres und häufiges Bremsen ist nicht vermeidbar. Im Sommerschnitt würde ich sagen, sitze ich 2 mal die Woche am Rad. Ausdauertraining, Freude am Fahren und „Downhill“ sind meine Motive - keine Wettbewerbe.
kann ich beurteilen…weil für mich wäre es nur unterer
Durchschnitt.
Unterer Durchschschnitt - hätte mir ehrlich gesagt etwas besseres erwartet. Ich nehme mal an, du sitzt weit öfter am Rad als ich.
Willst du damit Rennen fahren, dürfen einzelne Komponenten
nach einem Jahr intensiver Benutzung schon kaputt
Okay, aber welche Komponenten sind das nicht? Heißt das, dass die Komponenten eher schlecht sind?
mir wäre es zuviel LX, besonders die Kurbel und die
Kassette, die beiden am meisten beanspruchten Teile.
Entschuldige die dumme Frage, aber was heißt LX. Gibt es da noch andere Ausdrücke die ich kennen sollte?
Dazu hinten eine vollkommen überflüssige Scheibenbremse, sowas
braucht man nur, wenn man 150 kg wiegt und nur Downhill fährt.
Scheibenbremse deswegen, weil ich z.T. sehr viel Bremsen muss und schon eher in Richtung Downhill unterwegs bin. Da ist es richtig störend, wenn das Rad einen 8er hat und zum Blockieren neigt. Bei einer Scheibenbremse, so nehme ich an, ist die Bremskraft unabhänig vom 8er immer konstant.
Ich erkläre am besten wozu ich das Bike brauche. Ich bin
begeisteter Mountainbiker, hauptsächlich auf Forstwegen
unterwegs. 2000m Seehöhe sind da keine Seltenheit. Trips um
die 2-3 Stunden, ohne „Gepäck“ versteht sich. Wieder hinunter
muss ich mich auf eine shr holprige teilweise brutal
zerklüftete Straße einstellen (Darum ist mit der Dämpfer auch
sehr wichtig). Richtiger Downhill kommt selten bis nie vor.
Teilweise große Steigungen die beim Runterfahren vorallem die
Bremsen beanspruchen. Längeres und häufiges Bremsen ist nicht
vermeidbar. Im Sommerschnitt würde ich sagen, sitze ich 2 mal
die Woche am Rad. Ausdauertraining, Freude am Fahren und
„Downhill“ sind meine Motive - keine Wettbewerbe.
Also, genz ehrlich, du brauchst hinten keine Scheibenbremse, das ist overkill.
Mach dir ne Magura HS 33 dran, das ist eine, quatsch, DIE hydraulische Felgenbremse, einmal eingestellt und nie wieder Probleme mit dem Ding.
Unterer Durchschschnitt - hätte mir ehrlich gesagt etwas
besseres erwartet. Ich nehme mal an, du sitzt weit öfter am
Rad als ich.
Ja, ist aber auch nicht schwer, ich hasse Busse und habe kein Auto und irgendwie muss ich auf die Arbeit kommen
Noch weniger Lust habe ich, daß mir unterwegs was kaputt geht, da investiere ich lieber vorher etwas mehr, als dann 20km zur Werkstatt zu schieben.
Okay, aber welche Komponenten sind das nicht? Heißt das, dass
die Komponenten eher schlecht sind?
Nee, nicht direkt schlecht, halt einfach nicht durchgehend Oberklasse, es gibt ausdauernderes Material für wenig Geld mehr.
Deshalb kann man ja auch das Geld für die Scheibe hinten einsparen und dafür hochwertigere Kurbeln kaufen, XT zB.
Entschuldige die dumme Frage, aber was heißt LX. Gibt es da
noch andere Ausdrücke die ich kennen sollte?
LX ist das absolute Minimum für MTBs von Shimano, darüber kommt noch XT(erheblich stabiler und langlebiger, kaum teurer)und noch XTR (das ist die Rennausführung, Stabilität wie XT, vielleicht ein bischen besser, aber viel leichter, was man sehr teuer bezahlen muss)
Scheibenbremse deswegen, weil ich z.T. sehr viel Bremsen muss
und schon eher in Richtung Downhill unterwegs bin. Da ist es
richtig störend, wenn das Rad einen 8er hat und zum Blockieren
neigt. Bei einer Scheibenbremse, so nehme ich an, ist die
Bremskraft unabhänig vom 8er immer konstant.
Wenn du beim Downhill einen 8er drin hast hinten, bricht dir im schlimmsten Fall das Rad einfach auseinander.
Mit einem 8er solltest du daher erst gar nicht auf die Piste gehen.
Wenn das Rad richtig zentriert ist und die Speichen ordentlich gespannt und verdreht sind, gibt es keine 8er im Rad.
Zum Bremsen: Da beim Zweirad die Hauptbremsleistung auf dem Vorderrad erbracht werden muss, ist es vollkommen egal, welche Bremse hinten ist, solange sie greifen kann. Die Magura schaffen das schon, keine Sorge, die blockieren dein Rad auch noch bei 50km/h abwärts.
die LX-Kurbel und auch die Kassette gehen meiner Meinung nach völlig ok. Z.B. ist die Kassette gegenüber der XT lediglich etwas schwerer, da sie nicht wie die XT auf einem Alu-Stern aufgenietet ist, das Material selbst ist aber genau so haltbar.
Die LX-Kurbel ist in meinen Augen auch diejenige mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Sie ist eben noch nach dem alten Prinzip mit Octalink-Innenlager und aufgesteckter Kurbel gebaut, was aber nicht schlecht sein muss. Die neueren XTs und XTRs haben eben eine Hohlachse und weiter außenliegende Lager, was sie zwar steifer, aber auch ein gutes Stück teurer macht. Ich denke, du fährst mit der LX-Kurbel nicht spürbar schlechter. Unter der LX liegt nach die Deore-Gruppe und die ist imho als MTB-Einsteiger-Gruppe schon empfehlenswert, gerade die Kurbel. Abstriche muss man besonders bei den Deore-Naben machen, aber um die geht es ja hier nicht.
Was mich an der Zusammenstellung ein wenig stört, ist die Gabel, die sich gerade in Verbindung mit einer Scheibenbremse spürbar verwinden sollte. Die Manitou Axel-Reihe gilt als Einsteiger- und Minimalausstattung im MTB-Bereich.
Gegen Scheibenbremsen spricht imho auch nichts, eher dafür. Gutes Bremsverhalten auch bei Nässe, kein Felgenverschleiß, hohe Bremskraft.
Was für ein Rahmen wird eigentlich verbaut, oder hab ich das übersehen?
Und was soll das Ganze kosten?
Ach so, ich seh gerade…
…, dass die Sache zwischen 1400 und 1700€ kosten soll.
Also 1400 wären für mich bei dieser Austattung die absolute Obergrenze, besonders mit dieser Gabel. Eigentlich sollte da schon ne Black Sport, Marzocchi Comp oder Duke XC verbaut sein.
Was sagst du zu dieser hier:
Manitou Skearb Comp Air/TPC/Lockout reb. adj. 80mm
Hi Luggi,
schon deutlich besser was die Funktion angeht, aber ich persönlich würde an dieser recht leichten Gabel keine Scheibenbremse fahren. Die Standrohre sollten imho schon 30mm Durchmesser haben, 28mm ist i.d.R. Verwindung zu spüren.
bin zwar kein Experte aber habe ein ähnlich ausgerüstetes Rad und bin zufrieden. Fahre auch viel Wald- und Schotterwege und ab und zu eine größere Tour. Ich denke das Rad ist ein sehr gutes Einsteigerrad, an dem man nach einiger Zeit vielleicht auch das ein oder andere LX Teil durch ein XT-Teil ersetzen kann. (Auch LX muß man erstmal kaputt bekommen). Zur Scheibenbremse: Manchen ist die fast zu heftig beim Bremsen und eine HS-33 ist eine echte Alternative. Sehr wartungsarm und ich bin hoch zufrieden!
Gruß
Julia
P.S.: Wie hast Du Dich entschieden?
und hier die Angaben:
Fork
Manitou Axel Elite Coil, TPC, lockout reb. & P.L. adj. 80 mm
Rear Der
Shimano XT 27-Speed RD-M 750
Front Der
Shimano LX
Shifters
Shimano LX Rapidfire/SL
Brakes
Shimano XT Disc 160 mm rotor F+R
Crankset
Shimano LX 22x32x44 T
Handlebar
Scott X-Rod 580 mm
Pedals
Shimano PD-M520 Clipess pedal
Seatpost
Scott Comp
Seat
Scott Racing
Hubs
F: Scott Disc Comp 2/32H
R: Shimano 525 Disc/32H
Habe mich noch nicht entschieden, aber ich werde wohl eher die XT Variante bevorzugen. Eigentlich wäre mein Traumbike ja das Scott Team Racing mit Scheibenbremsen - aber der Preis ist mir mit satten 2000 Euro doch etwas zu hoch. Mal abwarten, der Sommerschlussverkauf kommt bestimmt.