Hallo Alle zusammen. Es ist was schlimmes passiert… ich habe entdeckt, dass ich Tagträumer bin
, aber ich bin ein ganz schlimmer. Das war ich irgendwie schon immer, aber jetzt bringt das ganze viele Probleme mit sich.
Kennt Ihr folgende Situationen: Kennt ihr das wenn der Lehrer mal wieder von etwas redet was sooo einfach ist? Ja man hört nicht richtig zu und dennoch versteht man das alles usw. Ich war immer auch einer von den die halbwegs zugehört haben, aber eigentlich von was anderen geträumt haben. IMMER. Sogar beim Lesen, habe ich halb gelesen und halb geträumt, egal wie interessant das etwas war was ich vor mir hatte. Aber ich träume auch einfach so. Ich fange an Musik zu hören, das könnte ich den ganzen tag…oder ich könnte auch den ganzen Tag einfach aus dem Fenster gucken und einfach träumen. Das mache ich auch. Echt komisch, dass mir das bisher kaum aufgefallen ist.
Jetzt als Student in ein Fach wo man schon verdammt gut dabei sein muss, kann ich es mir nicht leisten. Nicht in Informatik wo 2/3 durchfallen/aufhören weil das so Komplex ist. Aber irgendwie kann ich meine Tagträumereien nicht abschalten. Eigentlich müsste man wirklich mit 101% dabei sei, wenn der Professor vorne redet. Aber das bin ich nicht, ich unterbreche das konzentrierte zuhören mit wieder irgendwelchen komischen Gedanken „Ah sah das eine blonde Mädel draußen süß aus, können gute Studentinnen eigentlich so gut aussehen… wohl kaum oder?..“ oder „Wenn die Theorie stimmt, dass schwarze Löcher quasi Wurmlöcher darstellen und wenn da etwas ‚rein geht‘ dann kommt es auch anderswo irgendwo ‚wieder raus‘, was müsste man…“ (okey hier höre ich mal am besten auf). Also wie man sieht, denke ich nicht nur an eine Sache, sondern an alles. Ich meine wenn ich nur von Mädchen träumen würde, dann wüsste ich, dass ich es echt mal unbedingt nötig habe. Aber das ist nicht so.
Ich denke mein Problem sind meine Gewohnheiten. Ich meine, wenn jemand seit 10 Jahre lang raucht, dann hört er auch nicht von heute auf morgen auf. Ich habe bisher nur halb zugehört und musste mich nie konzentrieren, dennoch konnte ich alles lernen. Damit bin ich aufgewachsen und jetzt müsste ich mich total umstellen. Denkt ihr ich sehe das richtig? Aber wie hört man mit eine Gewohnheit so einfach auf? Müsste ich jetzt „tief in mir gehen“ und so ein quatsch und herausfinden warum ich Tagträume?
Falls jetzt noch die Frage kommen sollte: „Vielleicht interessiert dich dein Fach gar nicht“ - das stimmt so nicht, wie schon gesagt, ich war immer so. Ich hatte viele Fächer die ich geliebt habe, aber dort hatte ich auch immer meine Tagträumereien. Sogar wenn ich einen super Film gucke, was total spannend ist, lenke ich mich manchmal mit irgendwas kurz ab. Das ist so ein „Ah ich brauche mal kurz ne Pause ich beame mich mal anderswo hin…komme bald wieder zurück“.
Puh, was denkt ihr könnte ich machen? Das ist echt schwer. Die schlechten Ergebnisse sind so schon vorprogrammiert…obwohl ich dieses Fach eigentlich mag.
Gruß
