Ich habe eine mono-stabile Kippstufe mit einem NE555 bebaut.
Die Stromversorgung wird durch ein Relais unterbrochen.
Wenn ich den Schalter betätige, zieht das Relais an, und die Mono-stabile Kippstufe erhält Strom. Doch leider schaltet sie gleich aus. Erst wenn ich den Kontakt von Relais ablöte (Natürlich den Kontakt, dass das Relais angezogen bleibt) und dann wieder anlöte, funktioniert die Schaltung.
An was kann das liegen?
Diesen Effekt habe ich auch schon bei anderen Schaltungen beobachtet.
Zeichne mal ein Schaltschema von dem was du zusammengelötet hast, dann kann man nachvollziehen was da falsch ist.
(Irgendwo auf einen Server legen und dann den Link hier einstellen).
Die beiden GND-Anschlüsse sind beide zusammen geführt und mit „-(Minus)“ verbunden
Ubat ist der Pluspol. Die Anschlüsse, wo das B steht, werden mit eine Schalter verbunden. Ich habe natürlich eine Basis Widerstand für den Transistor, ich habe nur vergessen, ihn einzuzeichnen. Das rot umradete ist das Relais, das ich schon erwähnte.
Wie schon gesagt, funktioniert die Schaltung nur, wenn ich die Spannungsquelle anschließe, dann den an den mit B bezeichneten Polen angeschlossenen Schalter betätige, und dann kurz den Pol vom Relais ablöte(der, der zu den Anschlüssen 8 und 4 des NE555 führt) und dann wieder anlöte.
Ich kann mir das echt nicht erklären.
Jetzt werdet ihr bestimmt sagen, warum ich den Transistor und das Relais nicht weglasse, und den Schalter direkt anschließe. Nun, der Schalter ist bei mir in einem Gehäuse eingebaut, und kann nur maximal 10mA schalten. Einen anderen Schalter einbauen geht auch nicht, außerdem habe ich mich schon an den gewöhnt.
kann ich in diesem Fall (Betriebsspannung 12 V/DC) ein
1N4148-Diode als Freilaufdiode verwenden? das Relais braucht
30mA.
Muss die Diode parallel zum Relais geschaltet werden?
nein, antiparallel. Also Anode(+) an GND-Anschluß, Kathode (-) an den Ub(Transistor)-Anschluß. Am besten sehr Nah an die Relais-Anschlüsse. Die 1N4148 ist ein bischen schwach, üblicherweise nimmt man sowas wie 1N400x (1N4007 oder ne andere)
kann ich in diesem Fall (Betriebsspannung 12 V/DC) ein
1N4148-Diode als Freilaufdiode verwenden? das Relais braucht
30mA.
Muss die Diode parallel zum Relais geschaltet werden?
nein, antiparallel. Also Anode(+) an GND-Anschluß, Kathode (-)
an den Ub(Transistor)-Anschluß. Am besten sehr Nah an die
Relais-Anschlüsse. Die 1N4148 ist ein bischen schwach,
üblicherweise nimmt man sowas wie 1N400x (1N4007 oder ne
andere)
Der Strom durch die Freilaufdiode ist nicht grösser als der Vorwärtsstrom durch die Induktivität.
Wenn durch die Relaisspule nur 30mA fliessen, reicht eine 1N4148.
Zudem haben ich keine Ahnung was sich hinter den Anschlüssen
von RL1 und RL2 versteckt.
Hier wird ein Verbraucher angeschlossen, der dann
eingeschaltet wird.
Tja, aber welcher der 5 Anschlüsse an dem Kästchen ist WAS ??
Das kann man aus deinem Schema NICHT ersehen !!
Und bei den Bauteilwerten gibt es halt auch noch Einschränkungen, weshalb diese auch noch wichtig sind.
1 Ohm und 1 Farad ergibt eine Zeitkonstante von 1 Sekunde, 1 Gigaohm und 1 Nanofarad auch. Beide Beschaltungen werden aber praktisch mit einem NE555 nicht funktionieren )
Und je nach Kombination spielt es auch noch eine Rolle ob ein Folienkondensator, ein Nasselko oder ein Trockentantalelko verwendet wird.
üblicherweise nimmt man sowas wie 1N400x (1N4007 oder ne
andere)
Die 1N400x sind einfache Gleichrichterdioden, also recht lahm.
Die Schaltzeiten werden für diese Dinger in den Datasheets nicht
mal angegegeben. Ehe die ansprechen, sind empfindliche
Schaltungsteile evtl. schon gekillt.
Als Freilaufdioden sollten also schnelle Si-Dioden genutzt werden.