Hilfe...Jobsuche macht mich fertig

Hallo!

…naja…erst hatte ich noch ein paar mehr Details über meine vorherigen leidvollen Erfahrungen geschrieben…aber dann belasse ich es doch mal bei der konkreten Frage zu dem aktuellen Fall.

jetzt…habe zweites Vorstellungsgespräch hinter mich gebracht (Abteilung getroffen und Chef (zum zweiten Mal) und Oberchef)…

Bis auf das „Gespräch“ mit dem Oberchef lief alles (auch im 1. Gespräch) rund. Da war ich nicht cool und hab mich von der merkwürdigen Gesprächsführung und Inhalt) etwas nervös machen lassen.
Ich bezweifle, dass das so „angestrebt“ war, aber das dritte Mal in Folge in Bezug auf Gehaltswunsch mit „blöden“ Argumenten zu diskutieren, war einfach etwas viel. (wurde nicht direkt angesprochen, aber…so…:„Ich sehe Sie eher noch als Junior…Fachkraft“…(kopfschüttel, leider hatte ich die möglichen Kollegen erst später kennengelernt, dachte schon ich wäre bei der NASA gelandet)…

anstatt ja oder nein (wie angekündigt) plötzlich heisst es…wenn sie einverstanden sind…noch einen Online-Test durchführen bzw. ggf. ein DRITTES Gespräch (wobei schon beim zweiten sich alles im Kreis gedreht hat).

Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Oberchef mich nicht mochte, alle anderen aber schon (speziell meinen Fachvortrag).

Wie soll man auf so was reagieren…?

> Wie wir Ihnen bereits dargestellt haben, ist uns die
> richtige
> Besetzung der offenen Stelle sehr wichtig. Aus
> diesem Grund
> möchten wir uns auch absolut sicher sein. Wenn Sie
> einverstanden
> sind, dann würden wir Sie bitten, noch einen
> online-Test
> durchzuführen. Hier erhalten Sie am Dienstag die
> konkreten
> Details. Ggf. benötigen wir auch noch eine dritte
> Gesprächsrunde.

Dieser Text ist sehr widersprüchlich, weil der Leiter und ich einig waren, dass eine absolute Sicherheit nie erreichbar ist.

Einen Online-Test (Persönlichkeit) habe ich bereits durchgeführt. Einen Fachtest schliesse ich fast aus, weil es da nichts wirklich zu testen gibt.

Darüberhinaus hat man mir bei keinem Gespräch die Kostenübernahme der Fahrtkosten angeboten. Das wollte ich erst nach einer Entscheidung thematisieren…aber ein 3. Gespräch ohne vorherige Absprache ist dann doch zuviel Investition (ist nicht um die Ecke).

Besten Dank
Thomas!

Hi Thomas,

hmm, ich ahne ja nicht, wie dringend Du diesen Job brauchst - aber wenn die so ein Trara machen, würde das für mich bedeuten, dass sie sich meiner auch nicht sicher sind. Und gerade wenn Du den Eindruck hast, dass Dich der Oberchef nicht einstellen will, dann ist das eigentlich keine gute Basis für ne Zusammenarbeit.

Mal in Folge in Bezug auf Gehaltswunsch mit „blöden“
Argumenten zu diskutieren, war einfach etwas viel. (wurde
nicht direkt angesprochen, aber…so…:„Ich sehe Sie eher
noch als Junior…Fachkraft“…(kopfschüttel, leider hatte ich
die möglichen Kollegen erst später kennengelernt, dachte schon
ich wäre bei der NASA gelandet)…

Dem kann ich nun leider nicht ganz nachhoppeln - was ich jedoch rausgehört habe, ist dass der Chef Dich gerne einstellen will, der Oberchef aber nicht bzw. er meint, dass Deine Gehaltsforderung zu hoch ist.

In einer ähnlichen Situation hatte ich mal folgendes vereinbart: wir haben für die Probezeit ein geringeres Gehalt festgelegt, aber gleich in den Vertrag reingeschrieben, dass das nach Ende der Probezeit auf den von mir gewünschten Betrag automatisch angehoben wird. Vielleicht wäre das für Euch auch ne Lösung? Grad wenn Du unbedingt nen/diesen Job brauchst ist das sicherlich ein netter Kompromiss. Und wenn Du so gut bist wie Du sagst, dann wird Cheffe das auch einsehen - und wenn nicht bist Du für ihn kein finanzieller Verlust, wenn er Dich während der „günstigen“ Probezeit wieder entlässt :wink:

Wie soll man auf so was reagieren…?

Wie gesagt, das kommt drauf an, wie dringend Du einen Job suchst, und/oder ob Du den Eindruck hast, dass genau dieser Job Dein Traumjob ist. Wenn Du Dich aus ungekündigter Position bewirbst um Dich finanziell zu verbessern oder in eine andere Gegend zu kommen würd ich sagen: lass es, sag den Herrschaften mit freundlichen Worten ab. Wenn Du evtl. schon länger arbeitslos bist, würd ich das Spielchen halt mitmachen, aber weitere Eisen im Feuer behalten, denn so als richtig dauerhafte Lösung sieht mir das ehrlich gesagt nicht aus…

Darüberhinaus hat man mir bei keinem Gespräch die
Kostenübernahme der Fahrtkosten angeboten.

…und auch nicht abgelehnt? Ich bin unsicher, denn hierzulande läuft das etwas anders, aber zu meinen „deutschen“ Bewerbungszeiten war es eigentlich immer so, dass die Firma entweder in der Einladung geschrieben hat „…weisen wir Sie (hiermit) (ausdrücklich) darauf hin, dass wir keine Kosten für Ihre Anreise und sonstigen Kram übernehmen“ oder gezahlt hat. Ich hab’s allerdings immer so gemacht, dass ich meine Kostenabrechnung erst nach der Absage eingereicht hab *fg*

*wink*

Petzi

PS: Ansonsten habe ich zur Entscheidungsfreudigkeit auch schon alles erlebt. Von der Aussage „gehen Sie mal kurz zur Sekretärin, die soll Ihnen gleich den Vertrag mitgeben“ nach 20 min Gespräch bis zu 1 1/2 Tagen Einzelgespräch und 4 Wochen späterer Einladung zum zweiten Gespräch mit den gleichen Personen war da alles dabei :wink:

Hallo Petzi,

danke für die schnelle Antwort.

hmm, ich ahne ja nicht, wie dringend Du diesen Job brauchst -

Ich hatte meinen letzten Job wegen Umzug meiner Familie selbst gekündigt. Hätte beste Referenzen, fragt aber keiner nach.

aber wenn die so ein Trara machen, würde das für mich
bedeuten, dass sie sich meiner auch nicht sicher sind. Und
gerade wenn Du den Eindruck hast, dass Dich der Oberchef nicht
einstellen will, dann ist das eigentlich keine gute Basis für
ne Zusammenarbeit.

Naja…der Oberchef hat das ganze zwischen Tür und Angel erledigt und war meiner Meinung nach völlig unvorbereitet. Ich war eben auch unvorbereitet auf so eine Vorstellung…gerade nach den ersten sehr guten Gesprächen mit Personal und Abteilungsleiter, hat mich das ganze nervös gemacht und in der Unterredung fehlte da der rote Faden.

Mal in Folge in Bezug auf Gehaltswunsch mit „blöden“
Argumenten zu diskutieren, war einfach etwas viel. (wurde
nicht direkt angesprochen, aber…so…:„Ich sehe Sie eher
noch als Junior…Fachkraft“…(kopfschüttel, leider hatte ich
die möglichen Kollegen erst später kennengelernt, dachte schon
ich wäre bei der NASA gelandet)…

Dem kann ich nun leider nicht ganz nachhoppeln - was ich
jedoch rausgehört habe, ist dass der Chef Dich gerne
einstellen will, der Oberchef aber nicht bzw. er meint, dass
Deine Gehaltsforderung zu hoch ist.

Na ich habe noch keine Gehaltswunsch geäussert, ausser dass es eben passen sollte und ich das Gehalt für die Stelle, wie beschrieben eben erwarte! Vielleicht denken die, dass das zu wenig ist? Man will mir weismachen, dass ich nicht die konkrete Erfahrung mitbringe, die die suchen, wobei meine Erfahrung nun nicht ähnlicher sein kann als was gesucht wird. Also geredet wird schon dreimal über ungelegte Eier, ohne dass das Unternehmen mal eine Zahl nennt wo denn das Gehalt liegen könnte! Ich kann nur von Angaben auf einer Jobseite ausgehen, wo Benchmarks angegeben werden, die zufriedenstellend wären.

In einer ähnlichen Situation hatte ich mal folgendes
vereinbart: wir haben für die Probezeit ein geringeres Gehalt
festgelegt, aber gleich in den Vertrag reingeschrieben, dass
das nach Ende der Probezeit auf den von mir gewünschten Betrag
automatisch angehoben wird. Vielleicht wäre das für Euch auch
ne Lösung? Grad wenn Du unbedingt nen/diesen Job brauchst ist
das sicherlich ein netter Kompromiss. Und wenn Du so gut bist
wie Du sagst, dann wird Cheffe das auch einsehen - und wenn
nicht bist Du für ihn kein finanzieller Verlust, wenn er Dich
während der „günstigen“ Probezeit wieder entlässt :wink:

Das wäre das letzte, womit ich Probleme hätte. Ich weiss ehrlich auch nicht warum die so einen Gedöns machen, gerade weil es dem Unternehmen eigentlich rosig geht und Fachkräfte Mangelware sind.

Wie soll man auf so was reagieren…?

Wie gesagt, das kommt drauf an, wie dringend Du einen Job
suchst, und/oder ob Du den Eindruck hast, dass genau dieser
Job Dein Traumjob ist. Wenn Du Dich aus ungekündigter Position
bewirbst um Dich finanziell zu verbessern oder in eine andere
Gegend zu kommen würd ich sagen: lass es, sag den Herrschaften
mit freundlichen Worten ab. Wenn Du evtl. schon länger
arbeitslos bist, würd ich das Spielchen halt mitmachen, aber
weitere Eisen im Feuer behalten, denn so als richtig
dauerhafte Lösung sieht mir das ehrlich gesagt nicht aus…

Ok.

Darüberhinaus hat man mir bei keinem Gespräch die
Kostenübernahme der Fahrtkosten angeboten.

…und auch nicht abgelehnt? Ich bin unsicher, denn hierzulande
läuft das etwas anders, aber zu meinen „deutschen“
Bewerbungszeiten war es eigentlich immer so, dass die Firma
entweder in der Einladung geschrieben hat „…weisen wir Sie
(hiermit) (ausdrücklich) darauf hin, dass wir keine Kosten für
Ihre Anreise und sonstigen Kram übernehmen“ oder gezahlt hat.
Ich hab’s allerdings immer so gemacht, dass ich meine
Kostenabrechnung erst nach der Absage eingereicht hab *fg*

Naja, ich hoffe ein 3. Gespräch lässt sich vermeiden (zumindestens vor Ort).

*wink*

Petzi

PS: Ansonsten habe ich zur Entscheidungsfreudigkeit auch schon
alles erlebt. Von der Aussage „gehen Sie mal kurz zur
Sekretärin, die soll Ihnen gleich den Vertrag mitgeben“ nach
20 min Gespräch bis zu 1 1/2 Tagen Einzelgespräch und 4 Wochen
späterer Einladung zum zweiten Gespräch mit den gleichen
Personen war da alles dabei :wink:

Ja…bei mir auch. Leider in der letzten Zeit eher der Fall zwei :frowning:.
Zweimal ging es über 3 MONATE bis man ohne weitere Verhandlung sagte, ich sei zu teuer (obwohl ich weniger verlangt hatte, als mir die Personalberatung gesagt hatte) bzw. die Position überhaupt nicht vergeben wurde.

Bewirbst du dich bei den Scientologen?
Ali N.

Hallo Thomas,

Ich hatte meinen letzten Job wegen Umzug meiner Familie selbst
gekündigt.

Das heisst, Du bist momentan arbeitslos und brauchst den Job :wink: Dann hilft nix, dann musste tanzen, wie die pfeifen - wobei Dich das nicht abhalten sollte Dich weiter zu bewerben, denn das scheint mir nix für die Ewigkeit zu werden…

gemacht und in der Unterredung fehlte da der rote Faden.

Eben - und es ist ziemlich schwierig mit so jemandem zusammen zu arbeiten :smile: Denn wenn der sich schon auf ein Vorstellungsgespräch nicht vorbereitet, was glaubste, wie der sich später auf Zieldefinitionen, Prioritäten und Besprechungen vorbereitet?

Na ich habe noch keine Gehaltswunsch geäussert, ausser dass es
eben passen sollte

Hoppala - Ihr hattet schon zwei Gespräche und es ist noch gar keine Zahl gefallen? Und nicht öffentlicher Dienst wo’s eh nicht verhandelbar ist? *staun* Das ist ja merkwürdig, und dann müsst Ihr ja unbedingt noch ein drittes Gespräch machen und das klären… Ich kenn’s eigentlich so, dass man gegen Ende vom ersten Gespräch ne Zahl nennt und das Gegenüber sagt „okay, Grössenordnung passt“ und man sich im zweiten Gespräch dann über die genaue Summe sowie gegebenenfalls deren Verteilung (Bonus etc.) unterhält. Und die haben Dich echt nicht gefragt? Und Du hast auch im Anschreiben nix erwähnt?

Vielleicht denken die, dass das zu
wenig ist?

Ich glaub, davor hat kein Personaler Angst *fg*

Man will mir weismachen, dass ich nicht die
konkrete Erfahrung mitbringe, die die suchen, wobei meine
Erfahrung nun nicht ähnlicher sein kann als was gesucht wird.

Mal ne dumme Frage: wäre es vielleicht - gerade vor dem Hintergrund Deiner Arbeitslosigkeit - eventuell eine Möglichkeit, dass Du mal ein paar Tage zum probearbeiten kommst?

Also geredet wird schon dreimal über ungelegte Eier, ohne dass
das Unternehmen mal eine Zahl nennt wo denn das Gehalt liegen
könnte!

Wie gesagt - ich kenn das (ausser beim öffentlichen Dienst, natürlich) so, dass der Bewerber ne Zahl sagt und der Chef das dann noch versucht runterzuhandeln und man sich dann irgendwo trifft. Aber dass die Firma was sagt kenne ich so nicht…

Naja, ich hoffe ein 3. Gespräch lässt sich vermeiden
(zumindestens vor Ort).

Da würde ich schwarz sehen - denn Gehälter verhandelt man doch am besten persönlich :wink: Und dafür lohnt sich sicherlich auch nochmal ne Reise dorthin…

Ja…bei mir auch. Leider in der letzten Zeit eher der Fall
zwei :frowning:.

Bewirbsch Di in dr Schwitz, hä? Da isch mo nida so schnäl, odr!

*wink*

Petzi

Hallo Petzi,

gemacht und in der Unterredung fehlte da der rote Faden.

Eben - und es ist ziemlich schwierig mit so jemandem zusammen
zu arbeiten :smile: Denn wenn der sich schon auf ein
Vorstellungsgespräch nicht vorbereitet, was glaubste, wie der
sich später auf Zieldefinitionen, Prioritäten und
Besprechungen vorbereitet?

Das wäre mir fast „egal“…ist ja nicht mein direkter Chef. Der direkte hat sich sehr gut vorbereitet.

Na ich habe noch keine Gehaltswunsch geäussert, ausser dass es
eben passen sollte

Hoppala - Ihr hattet schon zwei Gespräche und es ist noch gar
keine Zahl gefallen? Und nicht öffentlicher Dienst wo’s eh
nicht verhandelbar ist? *staun* Das ist ja merkwürdig, und
dann müsst Ihr ja unbedingt noch ein drittes Gespräch machen
und das klären… Ich kenn’s eigentlich so, dass man gegen
Ende vom ersten Gespräch ne Zahl nennt und das Gegenüber sagt
„okay, Grössenordnung passt“ und man sich im zweiten Gespräch
dann über die genaue Summe sowie gegebenenfalls deren
Verteilung (Bonus etc.) unterhält. Und die haben Dich echt
nicht gefragt? Und Du hast auch im Anschreiben nix erwähnt?

Gefragt haben die mich und ob! Aber nachdem ich mit Gehaltswünschen gerade schlechte Erfahrung gemacht hatte und ich in einem Ratgeber gelesen habe, dass man dem Unternehmen am besten unter keinen Umständen zuerst eine Zahl sagen sollte, habe ich mich quasi auf die Hinterbeine gestellt.

ABER, mein letztes Gehalt habe ich doch verraten und wo ich mich über Gehälter in dem Bereich informiert habe.

Vielleicht denken die, dass das zu
wenig ist?

Ich glaub, davor hat kein Personaler Angst *fg*

LOL, verstehe schon Deine Antwort.

Man will mir weismachen, dass ich nicht die
konkrete Erfahrung mitbringe, die die suchen, wobei meine
Erfahrung nun nicht ähnlicher sein kann als was gesucht wird.

Mal ne dumme Frage: wäre es vielleicht - gerade vor dem
Hintergrund Deiner Arbeitslosigkeit - eventuell eine
Möglichkeit, dass Du mal ein paar Tage zum probearbeiten
kommst?

Das wird so nicht gehen, 3 Monate (bezahlt) sollten es schon sein :smile:.

Also geredet wird schon dreimal über ungelegte Eier, ohne dass
das Unternehmen mal eine Zahl nennt wo denn das Gehalt liegen
könnte!

Wie gesagt - ich kenn das (ausser beim öffentlichen Dienst,
natürlich) so, dass der Bewerber ne Zahl sagt und der Chef das
dann noch versucht runterzuhandeln und man sich dann irgendwo
trifft. Aber dass die Firma was sagt kenne ich so nicht…

Ich kenne das schon. Gerade bei Grossunternehmen, die ja Gehaltsstrukturen haben, ist es doch mal eher üblich zu sagen in welchem Rahmen zumindestens die Position angesiedelt ist. Hier ist aber Geheimsache!

Bei dem Arbeitgeber hätte ich es wohl sagen sollen und bei dem vorhergehenden nicht. Hätte wenn und aber…LOL

Naja, ich hoffe ein 3. Gespräch lässt sich vermeiden
(zumindestens vor Ort).

Da würde ich schwarz sehen - denn Gehälter verhandelt man doch
am besten persönlich :wink: Und dafür lohnt sich sicherlich auch
nochmal ne Reise dorthin…

So? Siehste, so wichtig ist mir das nicht. Mich interessiert eher wer meinen Umzug bzw. die weiteren Gespräche finanziert.

Ja…bei mir auch. Leider in der letzten Zeit eher der Fall
zwei :frowning:.

Bewirbsch Di in dr Schwitz, hä? Da isch mo nida so schnäl,
odr!

Erst Ösiland jetzt Schweiz.

England war da soooo schön. Da ging das immer Ruckzuck. Bald muss ich da wohl wieder hin…:smile:.

Gruss
Thomas

Hi Thomas,

Das wäre mir fast „egal“…ist ja nicht mein direkter Chef.
Der direkte hat sich sehr gut vorbereitet.

Nun gut, das ist Geschmackssache :wink: Aber letzten Endes kriegt Dein direkter Chef ja die Anweisungen vom Oberchef und wenn das nix taugt kann er noch so gut sein…

Gefragt haben die mich und ob!

Na, wenn das Schweizer sind, dann aber doch nur sehr verschämt und hinter vorgehaltener Hand, od’r? Aber meine Erfahrungen von hier sind durchaus, dass man da (im Vorstellungsgespräch und wie gesagt mit der entsprechenden Diskretion *fg*) sehr offen drüber reden kann. Notfalls „bisher habe ich x verdient, ich könnte mir vorstellen z% mehr zu bekommen“ wenn Du nicht so direkt sagen willst „y Fränkchli, gärnä“. Aber wie gesagt, mir wurde diese Direktheit noch nie verübelt, und wenn man die Summe für zu hoch hielt, hat man mich das wissen lassen und einen Kompromiss vorgeschlagen.

ich in einem Ratgeber gelesen habe, dass man dem Unternehmen
am besten unter keinen Umständen zuerst eine Zahl sagen
sollte,

Das finde ich nicht nachvollziehbar. Denn ICH weiss doch was ICH wert bin - diese Summe ist bis zu einem gewissen Grad verhandelbar, aber nicht beliebig.

Möglichkeit, dass Du mal ein paar Tage zum probearbeiten
kommst?

Das wird so nicht gehen, 3 Monate (bezahlt) sollten es schon
sein :smile:.

Dann schlag doch das vor :wink:

Ich kenne das schon. Gerade bei Grossunternehmen, die ja
Gehaltsstrukturen haben, ist es doch mal eher üblich zu sagen
in welchem Rahmen zumindestens die Position angesiedelt ist.

Klar, aber auch Grossunternehmen haben einen gewissen Spielraum im Gehalt.

Hier ist aber Geheimsache!

Ja weisch Du, hier in der Schwitz redet man nicht über Geld, das hat man *lach*

Bei dem Arbeitgeber hätte ich es wohl sagen sollen und bei dem
vorhergehenden nicht. Hätte wenn und aber…LOL

Wie gesagt - ich hab noch nie schlechte Erfahrungen damit gemacht, meinen Preis zu nennen :wink: Allerdings schreibe ich meinen Preis nicht ins Anschreiben rein, sondern nur sowas wie „über meine Gehaltsvorstellung möchte ich mich gerne persönlich mit Ihnen unterhalten“.

So? Siehste, so wichtig ist mir das nicht. Mich interessiert
eher wer meinen Umzug bzw. die weiteren Gespräche finanziert.

Okay, wie gesagt, das musst Du abwägen.

England war da soooo schön. Da ging das immer Ruckzuck. Bald
muss ich da wohl wieder hin…:smile:.

*lach* Ja, da sind die Kulturen noch seehr unterschiedlich, und hier ist man halt tendenziell eher gründlich.

*wink*

Petzi

Super
Hallo Petzi,

also bis hierhin danke für Deine Meinungen.

Der Satz…dass Ich am besten weiss was ich Wert bin fand ich dann doch schon lustig. WER soll das bezahlen?

Ich weiss ehrlich nicht gesagt was ich Wert bin! Das wäre ja schön, wenn ich meine Arbeit zu meinen Lohnkosten irgendwie in genaue Beziehung setzen könnte.

Es gibt Dinge, die ich nicht besonders mag (programmieren, verkaufsgespräche führen), aber sonst? eigentlich geht alles.

Ich weiss nur ungefähr was man eben so in den Positionen erhält, für die ich mich bewerbe. Das liegt dann am Unternehmen, Umfeld, Position etc…und kann enorm unterschiedlich sein.

Der Witz ist eigentlich auch, dass ich meist immer den Job bekommen habe, der am weitesten von meinem bisherigen Werdegang entfernt liegt.

Bei manchen „logischen“ Bewerbungen komme ich nicht mal in die engere Auswahl, während ich für Positionen direkt angesprochen werde, die wenigstens für mich keinen „Sinn“ machen, aber dennoch attraktiv sind.

Naja…ich werd mal wieder weiterbewerben…:smile:

Ciao
Thomas

Eigener Wert
Hallo Thomas,

Der Satz…dass Ich am besten weiss was ich Wert bin fand ich
dann doch schon lustig. WER soll das bezahlen?

*lol* Die kaufen Dich ja auch nicht, sondern „nur“ Deine Arbeitskraft, und die sollte im normalen finanzierbaren Bereich liegen.

Ich weiss ehrlich nicht gesagt was ich Wert bin!

Okay, an dem Zustand musst Du unbedingt was ändern. Wie also kriegst Du raus, was Du so wert bist? Nun, es gibt ja die diversen Gehaltsrechner, wo man im wesentlichen Ausbildung, Berufserfahrung und Personalverantwortung eingeben kann. Damit solltest schonmal ne Hausnummer kriegen, mit der Du um keine Grössenordnung daneben liegst. Das Feintuning ist dann aber schon schwieriger, denn da spielen so Sachen rein:

  • wieviel Wissen bringst Du schon mit? Wieviel musst Du „on the job“ noch lernen"? Sprich, wenn Du schon 10 Jahre Erfahrung mit C++ hast wirst Du mehr verlangen können, als wenn Du „alles aber nicht C++“ kannst.
  • wo ist die Firma? In Zürich kannst potentiell mehr verlangen als in Hinderdupfing bei Dräsdn.
  • Wie sind die Rahmenbedingungen? Urlaubstage? Wochenstunden? Überzeitregelung?
  • Wie genau passt der Job zu Deinen Wünschen? Sprich für „den Traumjob schlechthin“ könnte man mit weniger Geld zufrieden sein als für „naja mach ich halt um die Familie durchzubringen“
  • Wie dringend brauchst den Job? Als Arbeitsloser hast Du da weniger Spielraum als wenn Du Dich nur „um Dich zu verbessern“ bewirbst.
    Unterm Strich sollte dann eine Summe stehen, die Du nennen kannst und solltest und die eine schlaue Verhandlungsbasis ist.

Und so eine Summe solltest Du auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch ohne langes Nachdenken parat haben. Naja, und dann gibt’s drei Möglichkeiten, der Personaler sagt

  1. „zu wenig“
  2. „zu viel“
  3. „Grössenordnung passt“

ad 1) Okay, dann red Dich schnell raus „aber dazu kommen hoffentlich noch der Privatjet, die Limousine mit Chauffeur und die Villen in Zürich, Cannes und Sydney“
ad 2) Dann ist die Frage: kommt er mit nem Gegenangebot? Oder sagt er „unter diesen Umständen wünsche ich Ihnen noch ein schönes restliches Leben“ - dann wirst Du nicht dort arbeiten wollen, denn dann hättest Du ja ständig das Gefühl, dass Du Dich „zu billig“ verkauft hättest
ad 3) Das ist eigentlich der Fall, dem ich bisher immer begegnet bin. Und da kommt’s halt drauf an, wie Ihr verhandelt und Euer gegenseitiges Geschick bei der Sache :wink:

Es gibt Dinge, die ich nicht besonders mag (programmieren,
verkaufsgespräche führen), aber sonst?

Das verstehe ich ja - aber was Du „magst“ interessiert den Personaler erst in zweiter Linie. In erster Linie interessiert ihn (und ist bereit das zu bezahlen) was Du „kannst“ bzw. was Du in absehbarer Zeit lernen kannst.

Ich weiss nur ungefähr was man eben so in den Positionen
erhält, für die ich mich bewerbe. Das liegt dann am
Unternehmen, Umfeld, Position etc…und kann enorm
unterschiedlich sein.

Eben - aber es ist Dein Job, das rauszufinden, siehe oben.

Naja…ich werd mal wieder weiterbewerben…:smile:

Dabei wünsch ich Dir viel Erfolg :smile:

*wink*

Petzi

Hey!

Mir geht es gerade auch so. Allerdings kommen die immer auf die Idee der Schnuppertage ohne Bezahlung, versteht sich und natürlich ohne Anmeldung. Heute war der Firmenchef besonders komisch, Kritik an Foto, Ausfüllen des Bewerbungsbogens, etc.

Also das mit dem Gehaltswunsch, wenn der DG dann schon zum Diskutieren anfängt, kann man die Sache schon ziemlich vergessen. Wenn er einem wirklich braucht und man für ihm die Richtige ist, dann wird das Gehalt keine Rolle spielen. Ein qualifzierter Mitarbeiter kostet eben. Wenn ihm das nicht passt, muss er sich eben einen Schulabgänger oder eine Hilfskraft suchen. Der kann er dann weniger bezahlen. Und wenn der Gehaltswunsch darunter liegen würde, muss der DG ebenfalls froh sein, dass man sich so „billig“ verkauft also für ihn weniger Kosten zukommen. Nur versteh ich nicht ganz, warum man noch einen Test braucht wenn schon die Gehaltswünsche ein Thema sind.

Ich bezweifle, dass das so „angestrebt“ war, aber das dritte

Mal in Folge in Bezug auf Gehaltswunsch mit „blöden“
Argumenten zu diskutieren, war einfach etwas viel. (wurde
nicht direkt angesprochen, aber…so…:„Ich sehe Sie eher
noch als Junior…Fachkraft“…(kopfschüttel, leider hatte ich
die möglichen Kollegen erst später kennengelernt, dachte schon
ich wäre bei der NASA gelandet)…

Gruss

Petra Herbst

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