Hallo!
Heute am späten Nachmittag wird mein 5 1/2 Monate alter Kater kastriert.
Ich werde auf jeden Fall das komplette Wochenende bei ihm bleiben!
Habe allerdings auch ein gleichaltriges Kätzchen und da die Beiden normalerweise sehr viel miteinander spielen, schmusen und kämpfen, ist es wohl besser, wenn ich versuche, sie von ihm fernzuhalten oder?!
(ist nicht ganz einfach in einer Einzimmer-Wohnung…)
Natürlich werde ich die Ratschläge der Tierärztin befolgen, aber ich dachte mir, daß Ihr vielleicht noch ein paar Tipps habt, wie ich es dem armen Kleinen so angenehm wie nur möglich machen kann…
Danke im Vorraus
Liebe Grüße
Annika
Eigentlich kannst du nicht viel machen. Am Tag der OP sollte der Kater nach der OP so lange wie möglich noch in der Box bleiben und nichts zu fressen kriegen (so lange er noch wankt). Das Narkosemittel hat als Nebenwirkung Übelkeit und Brechreiz, daher ist Fressen nicht so gut. Wasser sollte natürlich bereit stehen. Falls du den Kater schon mit nach Hause nehmen kannst, während er noch betäubt ist, musst du halt drauf achten, dass die Augen geschlossen bleiben, und falls sie aufgehen, keines auf einer gut saugenden Unterlage aufliegt, damit es nicht austrocknet.
Am nächsten Tag ist eigentlich schon alles wieder ganz normal. Beim Kater merkt man nicht viel von der OP. Eine Katze hat die Narbe am Bauch, die anfangs bei Sprüngen schmerzt, weshalb sie das tunlichst vermeiden wird. Freigang sollte erst am zweiten Tag nach der OP wieder gewährt werden.
Als unsere Katze kastriert wurde, waren wir total nervös und haben uns sehr gesorgt wegen der großen Wunde am Bauch und weil es so ein bisschen unser Baby war. Beim Kater ein Jahr später war die größte Auswirkung die auf die Psyche meines Mannes („schnipp-schnapp, Eier ab“ wurde von ihm Wochen vor und nach der OP mantra-artig wiederholt). Dem Kater war es reichlich schnurz, der hat als erstes den Wassernapf geleert (er hat uns nach Futter angebettelt, aber am Tag der OP musste er nun mal ein bisschen Diät halten), dann hat er das ganze Wasser wieder erbrochen. Sein erster Gang war zum Futternapf, der zweite zum Klo.
Bis denne
Schnoof
Hallo Annika,
nach einer Narkose können die Tierchen nicht so gut ihren Wäremhaushalt reguliereh. Du solltest also darauf achten, dass Katerchen „Wohlfühltemperatur“ hat, nicht so warm und nicht so kalt, nicht in die pralle Sonne und nicht in den Durchzug.
Und lasse Dein Katerchen ein bis zwei Tage nicht raus, wenn es ihnen schlecht geht laufen sie schon mal von zu Hause weg.
Ach ja, Wasserund Katzen-Klo im Genesungszimmer ist auch ganz ganz wichtig!
Gute Besserung!
Hallo!
Schön, daß Du Dich so um Dein „krankes Kind“ sorgst!
)
Kater sind bei der Kastration ja sehr unkompliziert und es geht ihnen schnell wieder gut.
Mein Kater hatte vor 4 Wochen eine andere OP, mit Narkose. Da war er sehr schnell wieder fit, ging zum Fressnapf, obwohl er eigetnlich nichts fressen sollte. Nach 2 Stunden tat er mir leid und ich gab ihm etwas. Als es drin blieb, habe ich weitere kleine Portionen gegeben, immer so alle halbe Stunde etwas.
Es ist halt schwierig, sie ruhig zu halten, wenn sie nicht wollen, wollen sie nicht. Man kann sie auch nicht anbinden.
Das wird schon, wenn Du bei ihm bist, kann da auch wenig passieren.
Ich gebe übrigens noch Arnika Globuli D6 ins Trinkwasser, so etwa 10 Stück. Das unterstützt die Heilung ein wenig.
Das andere Kätzech wird ihn anfauchen, da er ja so komisch riecht. Lass ihn schnuppern, die andere auch, das wird auch.
Gute Besserung!
Carmen
Meiner Erfahrung nach undramatisch
Hallo,
meiner Erfahrung nach völlig unkompliziert. Ich habe am Folgetag nur noch mit Mühe etwas erkennen können. Anfangs hat er ein wenig gewankt, am Abend war schon wieder alles gut. Fütterungsempfehlung vom Tierarzt einhalten und gut.
Der Katze ging es da deutlich schlechter, aber auch nicht dramatisch. Dort hat man das doch gesehen…
Meiner wurde übrigens gleich mit gechipt, damit erspart man denen einen größeren Piks bei Bewusstsein.
VG
Monroe
Hi
Bis auf die Tipps vom Tierarzt musst du nix beachten.
Ist auch unkompliziert.
Was mir nur auffiel war, dass die jeweils andere Katze (habe auch Kater und Katze und beide in noch jungen Jahren kastrieren lassen in nem Abstand von 1 Woche) die frisch Operierte angefaucht hat als wenn’s ne Fremde wäre.
War nach 1-2 Tagen aber wieder vergessen.
Vielleicht war es der Geruch oder das noch seltsame Verhalten der Nakose.
MfG
Lilly
Und wie war es?
Hallo!
Wie ist es gelaufen? Wie geht es Euch?
Gruß
Carmen
Hallo,
wir haben Anfang Februar zwei Katzengeschwister(1 x m und 1 x f) kastrieren/sterilisieren lassen. Ab Abend vorher kein Fressen mehr, am nächsten Morgen um acht zum Tierarzt gebracht, um 18 Uhr wieder abgeholt. Beide waren quietschfidel und absolut keine Auswirkungen durch Operation, wenn man von den Nähten absieht. Nach zehn Tagen wurden die Fäden gezogen und das war es. Die tollten auch mit den Fäden wie bekloppt durch die Wohnung.
Was mich allerdings gewundert hat, war dass der Schnitt im Bauch des Weibchens bedeutend kleiner war als z. B. noch vor 20 oder 40 Jahren.
Was mich auch gewundert hat, war dass bei dem Kater genäht worden war. Bei unserem Altkater brauchten nach der gleichen sache keine Fäden entfernt zu werden, dafür war er 24 Stunden beim Tierarzt.
Gruss
Rainer
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