Hallo Isis und hallo Schnoof,
ich muß noch etwas klarstellen, ich habe mich ein wenig mißverständlich ausgedrückt.
Bei mir saßen nie weniger als zwei Wellis zusammen, meistens waren es 4 Wellis, 2 Pärchen, oft genug noch mit Gastwellis im gleichen Raum. Die haben miteinander geschnäbelt, sich die Federn durchgewühlt und ihren Spaß miteinander gehabt. Sobald ich zu Hause war, hatten sie auch Freiflug.
Sie sind trotzdem auf alles Glänzende losgegangen, deswegen hatten sie auch Spiegel und Glocken im Käfig und auf ihrem „Spielplatz“ auf dem Käfig. Der größte Spaß für sie waren glänzende CDs. Die mußte ich regelmäßig in Sicherheit bringen.
Die Glocken wurden gerne malträtiert, an dem Klang hatten alle 4 ihren Spaß. Alles Glänzende hatte eine unheimliche Anziehungskraft, ich habe aber bei meinem Quartett nicht einmal bemerkt, daß der Spiegel gefüttert oder richtiggehend angebalzt wurde. Dazu waren einfach genug Partner da.
Diese besagte Puppe, ein kleines Stehaufmännchen, hatte mal einer der Herren auf meinem Schrank entdeckt und nach anfänglichem Erschrecken über die Bewegung ist er dann mit wachsendem Vergnügen immer wieder dort hingeflogen. Die anderen haben dann irgendwann dabei gesessen und quasi „mitgespielt“. Deshalb saß diese Puppe dann später unten in de Voliere auf dem Boden und hatte oft „Besuch“
Die Pflanze war vor den Wellis da und zog sich über 3 Wände. Die ersten Wellis, die ich hatte, waren an dem Teil auch nicht interessiert. Erst als ich einen Welli bekam, der vorher alleine gehalten wurde, mußte ich da aufpassen ( es war der 5. Welli in dieser Reihenfolge…). Ich habe übrigens die Tempos nie direkt nach ihm geworfen, er ist grundsätzlich nach oben weggeflogen und die Tempos sind vor der Wand schon auf den Boden gefallen. Aber es war ein Signal für ihn und das hat gereicht. Die Tempos habe ich auch bewußt so geworfen, daß sie ihn niemals hätten treffen können. Besagter Welli hat 12 Jahre bei mir gelebt und es war keine Verhaltensstörung zu erkennen. Mit diesem Thema habe ich mich damals schon ziemlich intensiv beschäftigt, deshalb wollte ich auch nie einen einzelnen Welli haben.
Besagter Welli hat auch den damaligen Klingelton des Telefons perfekt nachzumachen gelernt und mich mehr wie einmal damit hereingelegt.
Er konnte aber auch perfekt „Wellensittisch“ und er war sozusagen der „Platzhirsch“ in der Voliere.
Er ist dann leider im biblischen Alter von 14 Jahren an Altersschwäche gestorben.
Ich hoffe, ich konnte das Bild vom Tierquäler wieder beseitigen.
Grüße
Faya