Moin 
wir haben das Kinderzimmer renoviert und nachdem einen ganzen Nachmittag lang ausgeräumt werden musste, wurde mir schlagartig klar, dass sie einfach zuviel Kram haben.
Bisher habe ich meinen Töchtern (7+8) immer recht gern geholfen ein bisschen Ordnung in ihre Klamöttkes zu bringen - stellte aber vermehrt in letzter Zeit auch fest, dass sie ihre Schätze nicht sorgfältig behandeln.
Man konnte manchmal nicht mehr treten (da hätte ich schon schalten müssen, oder?), die CDs lagen zwischen den Barbiesachen, die Malstifte ohne Kappen mitten unter dem Puppengedöns, die Polly-Pocket-Winzteile irgendwo zwischen den ausgekippten (und nicht mehr kompletten Puzzle) … und dann wurde noch kräftig drauf rumgetrampelt *seufz*.
Wir haben natürlich nicht versäumt ihnen beizubringen, dass man erst das eine wegräumen sollte, bevor man das nächste nimmt. Funktioniert überall fantastisch… nur zu Hause nicht
).
Die Missachtung der zum Teil ja recht teuren und heiß ersehnten (Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke) Sachen schmerzt schon ein wenig.
Zwischendurch haben wir schon einen Teil der Sachen entfernt, es ist aber eindeutig immer noch zu viel. Wenn ich manchmal die spartanischen Zimmer anderer Kinder sehe, frage ich mich womit sie spielen? Unzufriedener scheinen sie nicht zu sein
.
Was meint ihr? Was brauchen Kinder wirklich an Spielzeug? Und womit spielen eure Kinder so? Habt ihr auch überquellende Räume? Wie „erzieht“ ihr die Großelter, damit sie nicht auch noch die 50ste Barbie kaufen?
Ich muss dringend was ändern, habe aber keine rechte Idee.
In der Hoffnung von Ratschläge erschlagen zu werden 
Eva