Hilfe mit Beihilfe für studierende Ehegattin

Moin,

ich blicke einfach nicht mehr durch und brauche Hilfe(!) bei der Wahl der besten Versicherungsart für meine Frau.

Folgendes: Ich bin in Hamburg Beamter, meine Frau ist in Hamburg Studentin mit sehr geringem Jahreseinkommen durch Jobs, etc. (würde keine Höchstgrenze überschreiten).
Ich habe nun bei diversen Versicherungen Angebote bzw. Tarife eingeholt.
Zunächst sah es so aus:

  • Gesetzliche KV: fast 60€ im Monat (aber dort noch nichts von Beihilfe berechnet, weiß nicht ob und wie das bei der gesetzlichen überhaupt geht und was es bringen würde).
  • Private KV: ca. 35-50€ im Monat als beihilfe-berechtigte Studentin.
    Habe paar Angebote da, von PKV die mir dieses anbieten. Nun war aber gestern ein Versicherungsmensch bei mir zum Vertragsabschluss und hat mir erklärt, dass die Studententarife nur für meine (nicht vorhandenen) Kinder gelten würden. Bei meiner Frau ist es egal ob sie studiert oder nicht und es wird ein Beitrag von ca. 110€ / Monat fällig.
    Habe nun die Angebote der PKV nochmals angeguckt, die ich vorliegen habe und da ist immer von 20% Versicherung die Rede, so dass es für mich so aussieht, als ob die Versicherungen sich nicht mit ihren Tarifen auskennen würden, da Beihilfe meiner Kenntnis nach 80% nur bei meinen Kindern zahlen würde und ich somit meine Frau zu 30% und nicht zu 20% versichern müsste (PKV hat aber in das Anschreiben ausdrücklich KV für meine EHEGATTIN geschrieben).

Ich habe mich nun bei der Beihilfestelle in Hamburg erkundigt und dort teilte man mir auch leider mit, dass für Ehepartner max. 70% bezahlt wird, niemals 80%.

Ich blicke nun leider überhaupt nicht mehr durch :frowning:

Würde meine Frau natürlich gerne privat versichern, aufgrund der Vorzüge einer PKV. Aber 500€ mehr pro Jahr im Gegensatz zur GKV erscheint mir etwas happig. Außerdem wird meine Frau sowieso in ca. 2-3 Jahren selbst arbeiten und dann in die GKV wechseln, so dass die PKV nur für diesen Zeitraum gedacht ist.

Kann mir jemand bestätigen, dass es unmöglich ist für seine Frau einen günstigen Studententarif zu bekommen?
Und kann mir jemand erklären, ob es sinnvoll wäre in einer GKV auch Beihilfe in Anspruch zu nehmen?
Ich habe leider wie man sieht keinen Plan von dieser Beihilfe-Geschichte und irgendwie will es mir auch keiner so genau erklären, bzw. kann es nicht, weil mein Fall speziell ist und für die meisten Leute so nicht dagewesen ist.

Danke schonmal für Eure Mühe,

Gruß,

Jörn

Hallo Jörn,
Beihilfeanspruch Ehefrau 70 %. Dementsprechend wird bei der PKV
ein 30%iger Vers.Schutz benötigt.
Bei den ca. 60 € handelt es sich um den Studentenbeitrag der GKV.
Bei Versicherung in GKV wird der Beihilfeanspruch „verschenkt“ - dem
steht allerdings der 100%ige Schutz der GKV gegenüber.
Ein „Kollege“, der für Ehepartner eines Beihilfeberechtigten 20%ige
Absicherung anbietet…na ja…wäre bei mir nicht unbedingt
1.Wahl!
Bist du Beamtenanwärter? Dann kann die Versicherung für die Frau
u.U. auch zu einem PKV-Ausbildungstarif - preisgünstiger - möglich
sein.
Bei der Wahl für oder gegen PKV/GKV würde ich an deiner Stelle aber nicht kurzfristige Überlegungen anstellen sondern langfristig
denken, z.B.: auf welchen Schutz legt ihr Wert? wie ist die weitere
Lebensplanung? etc. Evtl. ist auch ergänzender Schutz über die PKV
sinnvoll ?
Gruß Jörg König

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bei der Wahl für oder gegen PKV/GKV würde ich an deiner Stelle
aber nicht kurzfristige Überlegungen anstellen sondern
langfristig
denken, z.B.: auf welchen Schutz legt ihr Wert? wie ist die
weitere
Lebensplanung? etc. Evtl. ist auch ergänzender Schutz über die
PKV
sinnvoll ?

Lieber Herr König, wir haben es hier mit einem Beamten oder Beamtenanwärter zu tun!!

Gruß cooler

Moin,

wichtig wäre auch zu wissen, wie alt Ihre Frau ist,und natürlich, wie sie bisher versichert ist.

MfG