Hallo candy,
diesen Ansatz kann man nur unterstreichen. Was Du hier so schreibst klingt danach, als ob du gerade so richtig Gas gibst um dein Leben in die nächstbeste Wand zu fahren. Einerseits verständlich, dass Du momentan das große P in den Augen hast, was nicht unbedingt für einen klaren Kopf sorgt, andererseits wäre es jetzt aber um so wichtiger die Situation sauber zu analysieren und dann sauber die Alternativen Lösungsszenarien abzuwägen und dann Schritt für Schritt abzuarbeiten.
Du klingst noch sehr jung, und deine Ansätze klingen wenig vernünftig und erwachsen (dass ich sowas mal mit noch nicht mal 40 sagen würde
. Auf mich macht das alles einen eher spätpubertären Eindruck. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint; da mussten alle durch, die heute erwachsen sind. Sicherlich die schlechteste Zeit um Leuten mit mehr Lebenserfahrung zu vertrauen und diese um Hilfe zu fragen. Aber ich denke, anders wird es nicht gehen. Überlege dir also wo Du einen Vertrauten finden kannst, der dich in dieser Situation begleitet. Wende dich an jemand, der Erfahrung im Umgang mit Eltern und Behörden hat und über die nötigen Verbindungen verfügt, die Du jetzt brauchst. Das kann ein Lehrer (auch von früher) sein, oder ein Pastor, der Hausarzt oder ein Anwalt, ein Mitarbeiter in einer Beratungsstelle, …
Jemand der dir aktiv zuhört und die passenden Fragen stellt, und der auch mal den Mut aufbringt, dir den Kopf zu waschen oder sich mit deinen Eltern auseinander setzt.
Es muss in Deutschland niemand auf der Straße landen und es gibt ausreichend Hilfsangebote. Leider fallen einem die nicht unbedingt in den Schoß oder sind so schnell verfügbar, wie man sie gerne hätte. Oft sehen sie auch anders aus, als man sie sich wünscht. Es gibt aber immer eine Lösung,
Also Kopf hoch und die Sache anpacken!
BTW: Wenn Du noch minderjährig bist, kann dich deine Mutter nicht so einfach vor die Tür setzen (oder gab es Gewalttätigkeiten/andere unzumutbaren Dinge deinerseits gegen deine Mutter?). Sollte sie dich am 01.08. raussetzen wollen, dann hol im Zweifelsfall die Polizei, wenn sich bis dahin keine andere Lösung gefunden hat. Du bist dort gemeldet und als minderjähriges Kind grundsätzlich berechtigt dort zu wohnen.
Gruß vom Wiz
ich weiss - Dir ist jetzt nach allem anderen zu Mute. Aber
setz Dich mal ruhig hin, nimm Dir ein Glas kaltes Wasser und
atme ein paarmal ruhig durch. Du bist ja momentan in einer
etwas verzweifelten Situation, aber hektische Panik hilft Dir
leider gar nicht. Stell Dir vor, Du willst ein Wollknäul
entwirren, dann zerrst Du doch auch nicht mal an diesem, mal
an jenem Faden, oder?
Vielleicht mal ganz am Anfang zwei Fragen:
- In welcher Stadt lebst Du?
- Was machst Du tagsüber? Schule? Ausbildung? Nichts? Und was
willst Du zukünftig machen?
Und dann noch eine andere Frage:
- Hast Du irgendeine (möglichst ältere) Vertrauensperson?
Lehrer? Onkel/Tante? Oma/Opa? Pfarrer? Jugendgruppenleiter?
Einfach irgendjemanden , der Dir hilft, das Wollknäul zu
entwirren?
Bitte, schreib mal dazu ein wenig mehr, dann können wir Dir
besser helfen!
*wink*
Petzi