Hilfe ! Schranken setzen

Hallo,

Es ist so, daß ich es nicht mehr ertragen kann, wie sich unser Ältester (12) in die Ehe einmischt. Was meine Frau betrifft ist er ein ganz schlimmer Schleimer. Mama hier, Mama da, „was hat der böse Papa denn jetzt wieder gesagt“, „was hat Papa eben gemacht“, „hat Papa dich geärgert ?“. So geht es den ganzen Tag, ich habe soooooo einen Hals.
Als ob mein Lebenswerk darin besteht, meine Frau zu ärgern.

Dabei ist es sonst eine ganz normale Ehe. Aber jetzt ist unser jüngster (7) bei Oma, ich habe Urlaub, und der Große hängt an uns wie eine Klette. Egal, wo wir sind, ewig ist er dabei oder kommt nach. Andere Kinder interessieren nicht.

Meine Frau findet diese „Fürsorge“ toll, geht ihr runter wie Öl. Sie versteht gar nicht, dass ich mich aufrege. Sie gibt aber zu, dass sie keine Grenzen setzen kann.

Wenn die Kinder mal außer Haus sind, dann läuft alles prima, völlig ohne Streit. Na ja, das ist bei anderen Paaren wohl auch so.

Wer weiss Rat ?

Gruss

Andreas

kein Kinder, sondern ein Eheproblem
Hallo Andreas!

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich jetzt zu deutlich werde, aber das Ganze scheint mir kein Problem des 12-jährigen, sondern ein Eheproblem.

Wenn Deine Frau sich über die Aufmerksamkeit Eures Sohnes so freut, dann frage ich mich, was ihr in der Beziehung fehlt.
Nimmst Du sie „nur“ noch als Mutter Deiner Kinder wahr und kritisierst womöglich ihr Verhalten dem Sohn gegenüber in seiner Gegenwart?

Was mir hier in Deinen postings auffällt ist, dass Du sehr patriarchalisch rüberkommst. Ich übertreib jetzt mal um es zu verdeutlichen.
Mein Empfinden ist dabei: „Was ich sage ist richtig, ich dulde keine Widerrede“

Da man sich ja nicht persönlich sieht, keine Mimik und Gestik wahrnehmen kann sondern nur das Geschriebene, kannst Du das alles natürlich ganz anders meinen.

Und ich will Dir auch nicht zu nahe treten, sondern nur die Möglichkeit (von außen, auf die Ferne und bei Fremden ist das ja auch leicht) aufzeigen.

Meine Idee wäre, dass Ihr den Großen auch für ein paar Tage in die Ferien schickt und Euch mal richtig schön umeinander kümmert.

Was meinst Du, wie toll ich es auch nach 25 Jahren Ehe finde, wenn mein Mann mir morgens einen Kaffee an´s Bett bringt oder einen kleinen Blumenstrauß aus dem Ärmel zaubert?

Schaumbäder kommen auch gut, und eine anschließende kalte Flasche Sekt ebenso.
Bestimmt fällt Dir etwas dazu ein, und nach einigen Tagen des Wiederentdeckens könnt Ihr dann auch locker über die Probleme zuhause sprechen.

Wenn beide Eltern an einem Strang ziehen und sich gegenseitig liebevollen Respekt und Aufmerksamkeit zollen, hat ein 12-jähriger schnell gemerkt, dass er Kind ist und nichts anderes.

Angelika

Konkurrenz
Moin,

Als ob mein Lebenswerk darin besteht, meine Frau zu ärgern.

Vermutlich nicht, aber offenbar wird das von deinem Sohn so wahrgenommen. Hast du dich mal gefragt, warum? Kritisierst du vor den Kindern deine Frau und meckerst vor den Kindern mit ihr rum? Falls ja, solltest du das vielleicht abstellen. Sowas kann man auch klären, wenn die Kinder nicht anwesend sind.

Dabei ist es sonst eine ganz normale Ehe. Aber jetzt ist unser
jüngster (7) bei Oma, ich habe Urlaub, und der Große hängt an
uns wie eine Klette. Egal, wo wir sind, ewig ist er dabei oder
kommt nach. Andere Kinder interessieren nicht.

Klar. Auch dein Großer hat schließlich Ferien und möchte vielleicht möglichst viel Zeit mit seinen Eltern verbringen. Vielleicht hat er zu hause auch nicht viel andere Möglichkeiten? Vielleicht sind seine Freunde mit ihren Eltern in Urlaub?

Wenn die Kinder mal außer Haus sind, dann läuft alles prima,
völlig ohne Streit. Na ja, das ist bei anderen Paaren wohl
auch so.

Mag sein, dass es andere Paare gibt, bei denen es auch so ist, aber normal ist das ganz sicher nicht.

Wer weiss Rat ?

Mir scheint, du möchtest auch mal wieder „Paar“ sein, und nicht nur „Familie“. Diesen Wunsch halte ich für absolut legitim, nur wirst du in dem Moment, wo eins oder mehrere deiner Kinder anwesend ist, immer „Familie“ sein. Wenn du also „Paar“ sein willst, dann geht das nur, wenn keine Kinder anwesend sind, also nächstes Mal nicht nur den Kleinen zur Oma, sondern den Großen vielleicht auch mal ins Ferienlager, auf den Reiterhof oder wohin auch immer für eine gewisse Zeit.

Wie siehst du dich denn überhaupt selbst in deiner Rolle in der „Familie“? Findet „Familie“ für dich überhaupt als „Wir-Gefühl“ statt? Ich kenne etliche Männer, die nachh ihrer Arbeit oder im Urlaub geradezu danach lechtzen, endlich mal mehr Zeit mit ihren Kinder verbringen zu können, die dies Zeit als „Familie“ sehr genießen, weil sie im Alltag häufig zu kurz kommt. Irgendwie haben ich das Gefühl, dass das bei dir nicht so ist.

Mir scheint, du siehst hier eher eine Konkurrenzsituation zwischen dir und deinen Kindern um die Aufmerkamkeit deiner Frau.

Vielleicht solltest du mal deine Rolle in eurem Haushalt überdenken und die Zeit mit der Familie (also wenn Kinder anwesend sind) bewusst als „Familienzeit“ mit dir in der Rolle als Vater genießen, und dir andererseits bewusst Freiräume ohne Kinder zu schaffen, während derer ihr ganz „Paar“ sein könnt. Das muss sich nicht immer auf den Urlaub konzentrieren, das kann auch mal ein Wochenende einfach so sein.

Zudem fällt mir auf, dass deine Frau diese Zeit als „Paar“ offenbar nicht fehlt. Vielleicht wäre hier ein offenes Wort mit deiner Frau auch mal angebracht.

Gruß
Marion

Hallo Angelika, hallo pendragon,

eines unserer Probleme ist, dass sich die Omas und Opas inzwischen weigern, beide Kinder zu nehmen, oder auch nur unseren Großen. Es ist ihnen schlicht und wenig ergreifend zu anstrengend mit zwei Kindern, was ich verstehen kann. Besonders, da andere Kinder zum Spielen bei Schwiegereltern nicht in der Nähe sind, und dann -oh, oh- gibt es richtig Rabatz unter den Beiden. Und zwar so sehr, dass wir schon angerufen wurden, die Kinder wieder abzuholen :frowning:

Danke noch für die Antworten,

Gruss

Andreas

Hi Andreas,

Dabei ist es sonst eine ganz normale Ehe.

Wenn die Kinder mal außer Haus sind, dann läuft alles prima,
völlig ohne Streit. Na ja, das ist bei anderen Paaren wohl
auch so.

Wer weiss Rat ?

wenn ich mir dann das http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
und das http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
ansehe, bestärkt mich das in meiner damals schon geäußerten Meinung, daß nicht Euer Sohn, sondern ihr, Euer Verhältnis und Euer Erziehungsverhalten das wirkliche Problem ist. So lange Ihr Euch in Erziehungsfragen nicht einig seid, wirst Du Deine Probleme nicht lösen können.
Vor allem Verstehe ich nicht, warum Du auf Deinem Sohn rumhackst, wenn von Deiner Frau Sätze wie „was hat der böse Papa denn jetzt wieder gesagt“, „was hat Papa eben gemacht“, „hat Papa dich geärgert ?“ kommen. Wenn sie ihn auf diese Weise bestärkt, ist er die falsche Adresse für Vorwürfe.

Gruß Stefan

Hallo,

Vor allem Verstehe ich nicht, warum Du auf Deinem Sohn
rumhackst, wenn von Deiner Frau Sätze wie „was hat der böse
Papa denn jetzt wieder gesagt“, „was hat Papa eben gemacht“,
„hat Papa dich geärgert ?“ kommen. Wenn sie ihn auf diese
Weise bestärkt, ist er die falsche Adresse für Vorwürfe.

Gruß Stefan

falsch, diese Sätze kommen von meinem Sohn !

Gruss

Andreas

falsch, diese Sätze kommen von meinem Sohn !

achsooo, hab das auch anders verstanden. Dann sprich mit deiner Frau, sie muss ihm dann klarmachen, dass du ihr nichts getan hast, dass du nicht der böse Papa bist… etc. Da müsst ihr euch gegenseitig RÜckendeckung geben. Er merkt, dass es bei euch scheinbar nicht so ganz 100prozentig funktioniert.

Das ist wirklich eine Sache, da muss dann deine Frau zu dir halten und da muss auch sie deine Partei ergreifen, dass der Sohnemann sieht, dass er den einen beim anderen nicht aufhetzen/aufwiegeln kann. Das wird sonst nachher, wenns ums „weggehen“ oder so geht noch viel schlimmer. Dem musst du gegenhalten.

lg, Dany

Hallo Andreas,
das Problem besteht zwischen Dir und deiner Frau - das (arme) Kind
dient nur als „Verstärker“ und trägt keine Schuld.
Ihr müsst als Team funktionieren und zusammenspielen und euch wieder
als Liebespaar finden. Unternehmt zu zweit schöne Sachen, nimmt euch
Zeit zusammen. Vielleicht können ja Oma und Opa mal auf beide Kinde
aufpassen. Deine Frau scheint genießt die Zuneigung des Kindes, das mag
übertieben sein, aber Du darfst nicht in Die Falle tappen und das Kind
als Konkurrenz sehen. Bezieh Dich aktiv mit ein und unternimm auch mal
was allein mit deinem Kind!
Viel Glück!

Hi!
Meinst Du Deine Frau ist so dumm nicht zu erkennen, wenn der Sohn „schleimt“?
Wenn sie es also anders empfindet: Was stimmt _bei Euch_ nicht?

Wie kommt Dein Sohn dazu, Dich als „bösen Papa“ zu empfinden und zu bezeichnen) - gefällt ihm vielleicht WIRKLICH nicht, wie Du mit seiner Mutter umgehst? Gefällt es vielleicht Deiner Frau auch nicht?

Vielleicht kannst Du versuchen, DIR SELBST eine ehrliche Antwort auf diese Fragen zu geben.

Wenn was dran ist, dann kann es nicht die Aufgabe Deiner Frau sein, Dein Verhalten „schönzureden“ und dem Kind einzureden, seine Wahrnehmung sei verzerrt, wenn nichts dran ist, solltest Du mit Deiner Frau GEMEINSAM überlegen, was falsch läuft.

alien

P.S.: Ich formuliere bewußt provokant, da Du in Deinen Postings als ziemlich von Dir überzeugt rüberkommst.

Hallo,

ich möchte mal ganz provokant anmerken:

Weißt du, warum so viele Ehefrauen neidisch auf ihre Männer sind?

Weil sie glücklich verheiratet sind.

Was ich damit meine: Frag mal deine Frau, ob sie den Zustand eurer Ehe genau so sieht wie du.

S.

Hallo Andreas,

Es ist so, daß ich es nicht mehr ertragen kann, wie sich unser
Ältester (12) in die Ehe einmischt. Was meine Frau betrifft
ist er ein ganz schlimmer Schleimer. Mama hier, Mama da, „was
hat der böse Papa denn jetzt wieder gesagt“, „was hat Papa
eben gemacht“, „hat Papa dich geärgert ?“. So geht es den
ganzen Tag, ich habe soooooo einen Hals.
Als ob mein Lebenswerk darin besteht, meine Frau zu ärgern.

Stop,dein Sohn ist kein Schleimer,er liebt seine Mama,ist das nicht normal.In welchen Situationen sagt dein Sohn das? Vielleicht wenn deine Frau weint?Was ist dann zwischen euch passiert?

Dabei ist es sonst eine ganz normale Ehe. Aber jetzt ist unser
jüngster (7) bei Oma, ich habe Urlaub, und der Große hängt an
uns wie eine Klette. Egal, wo wir sind, ewig ist er dabei oder
kommt nach. Andere Kinder interessieren nicht.

Liebt er Papa vielleicht auch ?Bestimmt ,er sucht euere Nähe,was ist daran so schlimm? Oder liegt es an dir,weil du nur noch genervt bist und deine Ruhe willst? Entweder ihm fehlt Aufmerksamkeit oder er bekommt die Falsche.Das heißt, wenn nur die negativen Sachen gesehen werden und die positiven Sachen,keine Beachtung finden.Schreibe doch mal 10 Sachen auf ,die du an deiner Frau und deinen Kindern schätzt und sage es ihnen,es können auch nur 3 Sachen sein.Wichtig ist, etwas Positives zu sagen,vielleicht kriegst du auch was Positives zurück.Ihr könnt es auch als Spiel gestalten,ich finde es toll…z.B.das meine Frau so gut kochen kann.

Meine Frau findet diese „Fürsorge“ toll, geht ihr runter wie
Öl. Sie versteht gar nicht, dass ich mich aufrege. Sie gibt
aber zu, dass sie keine Grenzen setzen kann.

Sie sucht Selbstbestätigung.
Das ist ihre Einstellung(die ich übrigens nicht als so schlimm finde)sie nimmt ihre Kinder so an wie sie sind und versteht nicht, warum du Eifersüchtig bist,ich auch nicht.Was ist los?

Wenn die Kinder mal außer Haus sind, dann läuft alles prima,
völlig ohne Streit. Na ja, das ist bei anderen Paaren wohl
auch so.

Nein ,bei uns nicht,komisch.Klar ist es mal schön nur zu zweit zu sein,aber es ist genauso schön ,wenn wir alle zusammen sind.

Mensch Andreas,ihr braucht meiner Meinung nach ganz dringend Hilfe.Erziehungsberatung und Eheberatung.

Gruss Sabine

Hallo Andreas,

eines unserer Probleme ist, dass sich die Omas und Opas
inzwischen weigern, beide Kinder zu nehmen, oder auch nur
unseren Großen.

Sie sind mit der Situation überfordert.

Es ist ihnen schlicht und wenig ergreifend zu
anstrengend mit zwei Kindern, was ich verstehen kann.

Also ist es dir auch zu anstrengend? Hilfe - Erziehungberatung!

Besonders, da andere Kinder zum Spielen bei Schwiegereltern
nicht in der Nähe sind, und dann -oh, oh- gibt es richtig
Rabatz unter den Beiden.

Sie haben also Langeweile!Wie könnte man das ändern? Da fallen mir 100 Dinge ein.Zoobesuch,Minigolf,Gokart fahren,Schwimmbad besuch,Gesellschaftsspiele u.s.w

Und zwar so sehr, dass wir schon
angerufen wurden, die Kinder wieder abzuholen :frowning:

Finde ich sehr schade,das Oma und Opa sich nicht durchsetzen können.Aber zu guter Letzt sind es euere Kinder und ihr seid die Eltern,nehmt es so an wie es ist und gebt nicht den Kindern die Schuld daran.

Gruss Sabine

Großeltern - zu alt - offtopic
Hallo Sabine,

Finde ich sehr schade,das Oma und Opa sich nicht durchsetzen
können.Aber zu guter Letzt sind es euere Kinder und ihr seid
die Eltern,nehmt es so an wie es ist und gebt nicht den
Kindern die Schuld daran.

Nicht widersprechen möchte ich, nur hinzufügen.
Ich habe bei meiner Mutter erlebt, dass sie einfach zu alt
war. Ich habe sie mit meinen Nichten und Neffen
erlebt (fast 20 Jahre früher) und sie war eine tolle
Oma. Und hatte das für meine Kinder gehofft.
Man merkt dann das Altern gar nicht so sehr als Erwachsener,
erst als dann eine Krankheit dazukam,
ist mir aufgefallen, dass sie eben keine
Mitte-50, junggebliebene Oma mehr war. Das war schade,
aber man muss das auch akzeptieren können. Kontakt zwischen
Enkel und Oma gab es natürlich trotzdem, aber ich hätte
sie nicht mehr gefragt, ob sie längere Zeit allein auf unsere
beiden Wildfänge aufpassen kann.

Gruß
Elke
hätte ich sie nicht mehr

am Topic geschrabbt
Hallo Andreas,

zum Eigentlich wurde schon das gesagt, was
mir auch dazu einfällt.

Aber auch wenn sich das manche nicht vorstellen können

Wenn die Kinder mal außer Haus sind, dann läuft alles prima,
völlig ohne Streit. Na ja, das ist bei anderen Paaren wohl
auch so.

Es ist so. Kinder sind Konfliktpotential.
Mein Mann und ich würden uns viel seltener streiten (und
damit meine ich diskutieren, Meinungsverschiedenheiten haben,
NICHT Tassen durch die Gegend werfen oder sich Sonstwas
zusammenheißen), wenn es nicht die Kinder gäbe.
Wir haben im Großen und Ganzen die gleichen Vorstellungen wie
Erziehung aussehen soll, aber nicht immer im Detail. Natürlich
redet man darüber.

Unsere Jungs machen uns zur Zeit viel Kummer. Wir haben
unterschiedliche Ansichten, wie man das am besten anpackt.
Das bringt Konflikte. Nichts ist in unserem Leben momentan
wichtiger, als diese Probleme - keine „Streitereien“ wären
gleichbedeutend mit Desinteresse oder Kapitulation.

Was natürlich klar sein muss: keine dieser Streitereien sollte
vor den Kindern ausgetragen werden. Keiner der Ehepartner
sollte dem anderen Elternteil in den Rücken fallen.

Gruß
Elke

Hallo Elke,

was du schreibst stimmt,es geht ja nicht darum, das die Großeltern sich nicht durchsetzen wollen,sie können es wahrscheinlich Altersbedingt nicht mehr.Deswegen sind die Eltern gefragt,sie sollten ihren Kindern ,das so vermitteln,aber irgendwie habe ich den Eindruck,das die Eltern(Vater) ihren Kindern die Schuld geben,so mit den Worten ,du bist böse und Oma und Opa wollen dich nicht mehr.Das soll jetzt keine Unterstellung sein,es ist einfach mein Eindruck und er kann natürlich auch falsch sein,weil ich die Eltern nicht persönlich kenne.

Liebe Grüsse Sabine

Nicht widersprechen möchte ich, nur hinzufügen.
Ich habe bei meiner Mutter erlebt, dass sie einfach zu alt
war. Ich habe sie mit meinen Nichten und Neffen
erlebt (fast 20 Jahre früher) und sie war eine tolle
Oma. Und hatte das für meine Kinder gehofft.
Man merkt dann das Altern gar nicht so sehr als Erwachsener,
erst als dann eine Krankheit dazukam,
ist mir aufgefallen, dass sie eben keine
Mitte-50, junggebliebene Oma mehr war. Das war schade,
aber man muss das auch akzeptieren können. Kontakt zwischen
Enkel und Oma gab es natürlich trotzdem, aber ich hätte
sie nicht mehr gefragt, ob sie längere Zeit allein auf unsere
beiden Wildfänge aufpassen kann.

Gruß
Elke
hätte ich sie nicht mehr

Hallo Elke,

Aber auch wenn sich das manche nicht vorstellen können

Wenn die Kinder mal außer Haus sind, dann läuft alles prima,
völlig ohne Streit. Na ja, das ist bei anderen Paaren wohl
auch so.

Doch kann ich mir vorstellen,ich finde diskutieren nur besser als streiten.

Es ist so. Kinder sind Konfliktpotential.
Mein Mann und ich würden uns viel seltener streiten (und
damit meine ich diskutieren, Meinungsverschiedenheiten haben,

Stimmt!Thema Nummer 1 ,wenn ich mit meinen Mann alleine bin.

NICHT Tassen durch die Gegend werfen oder sich Sonstwas
zusammenheißen), wenn es nicht die Kinder gäbe.
Wir haben im Großen und Ganzen die gleichen Vorstellungen wie
Erziehung aussehen soll, aber nicht immer im Detail.
Natürlich
redet man darüber.

Muss man auch,doch es kann doch nicht sein, das einer der Buhmann ist und die Mutter alles falsch macht.Und die Kinder, als nur noch störend empfunden werden.

Unsere Jungs machen uns zur Zeit viel Kummer. Wir haben
unterschiedliche Ansichten, wie man das am besten anpackt.
Das bringt Konflikte. Nichts ist in unserem Leben momentan
wichtiger, als diese Probleme - keine „Streitereien“ wären
gleichbedeutend mit Desinteresse oder Kapitulation.

Kummer ist normal. :0)
Das was ihr macht,ist ja auch der richtige weg.Man muß sich einig sein.Du und ich und andere haben diese Probleme,ich und du und andere können sie lösen.Bei Andreas scheint mir die Situation sehr verhärtet,er braucht Hilfe von Fachleuten in Erziehungsfragen, und eine Eheberatung wären die beste Lösung.(meine Meinung)

Was natürlich klar sein muss: keine dieser Streitereien sollte
vor den Kindern ausgetragen werden. Keiner der Ehepartner
sollte dem anderen Elternteil in den Rücken fallen.

Genau das ist es!Das Problem was Andreas hat und dabei braucht die Familie hilfe,ich hoffe sie werden diesen Schritt gehen.

Gruss Sabine

Hallo Andreas,

schade das du dich so wenig an dieser Diskussion beteiligst. Denn im Grund haben hier schon viele recht gut versucht dir das richtige Nahe zu bringen.

Also ich versuche jetzt mal nicht um den heißen Brei herumzureden, echt schwer ich möchte dich nicht vor den Kopf stoßen also doch eher diplomatisch. Ich habe auch zwei Söhne im Alter von 8 und 12. Bei uns ist es der kleine der so extrem an Mama hängt und auch mal den Papa „ausschimpft“ und meint „Das ist meine Mama“ *grins*. Er bekommt von uns ein grinsendes Veto, denn es ist auch durchaus mal (zwar wesentlich seltener) anderrum.
Allerdings sind mein Mann und ich uns einig in Punkto Erziehung, und es gibt feste Regeln so das genug Zeit auch für Gespräche und Zweisamkeit übrigbleibt. Sicher nicht so viel wie Früher ohne Kinder aber wir benötigen das so gar nicht mehr. Auch ist es mein Mann der als erster nach seinen Kindern „schreit“, also sie vermisst, wenn sie mal aus dem Haus sind für längere Zeit.

Ich denke du solltest wirklich mal deine eigene Position in der Familie überdenken, und schließlich könnten die beiden doch auch mal bei Freunden übernachten. Es muss nicht immer Oma und Opa sein. Zwei Rabauken in diesen Alter sind anstrengend, noch mehr wenn sie keinen festen Rahmen gewöhnt sind. Das ist aber Aufgabe von Dir und Deiner Frau.

Leider hast du nicht gesagt wie alt denn Oma und Opa sind, und wie fit im allgemeinen sind. Auch hast du dich nicht darüber ausgelassen was denn genau es für Oma und Opa so schwer macht, also womit sie nicht klar kommen.

Und noch etwas, dein Großer ist 12 es ist an der Zeit das du dich mehr um ihn kümmerst. Er kommt jetzt in die Vorpupertäre Phase, daraus resultiert wohl auch sein Verhalten. Er versteht sich als Mann im Haus, ich kann nur vermuten das du wohl nur selten Zuhause bist und wenn dann dich zurückziehst und deine Ruhe haben willst. Du musst sein Vorbild sein, und dafür musst du dich schon mit ihm auseinandersetzen.
Fühlst du dich damit überfordert? Dann such dir Hilfe, glaub mir sie nicht zu suchen und anzunehmen bedeutet eigentlich nur das du kapitulierst.

Familie bedeutet immer das man sich im steten Wandel befindet. Man muss sich immer wieder anpassen an die aktuellen Verhältnisse. Deine Frau kann das anscheinend, und Du?
Deine Kinder sind der Spiegel eurer Seelen, ihr Verhalten spiegelt eure Befindlichkeiten wider. Vielleicht ist deine Frau ja doch gar nicht so zufrieden in eurer Ehe wie du glaubst, hast du sie mal gefragt?

Keine Ahnung ob ich das jetzt vernünftig rübergebracht habe, aber ich hoffe du verstehst was ich meine.

Schöne Grüße
Andrea

Lösung?
Hallo Andreas,

für diese Situation hätte ich auch wenig Verständnis. Für mich sieht es so aus, als wenn dein Sohn sich auf der falschen Position befindet (welche die Eltern durch ihre Erziehung festlegen). Er scheint eher neben dir zu stehen, nicht als Kind von euch beiden.
Vielleicht ändert euer Sohn sein Verhalten, wenn deine Frau klar Stellung zu dir beziehen würde (z.B. „was soll Papa mir denn getan haben“ – mit einem verwunderten Blick).
Dazu frage ich mich aber, warum deine Frau ihn dort hin gelassen hat. Was fehlt ihr?
Viele Grüße und alles Gute

Danke

Hallo Andreas,

schade das du dich so wenig an dieser Diskussion beteiligst.
Denn im Grund haben hier schon viele recht gut versucht dir
das richtige Nahe zu bringen.

Hallo,

danke für alle Antworten. Leider sehe ich nur wenige Möglichkeiten, die Diskussion zu vertiefen. Denn dazu müsste ich zu viele Details unserer Ehe schreiben, die nicht in die Öffentlichkeit gehören.

Eines unserer Hauptthemen zwischen meiner Frau und mit ist seit wir zusammen sind (also über 12 Jahre): Ich mache fast alles allein (sagt meine Frau), und ich würde außer Arbeiten gehen kaum etwas im Haushalt machen. Was nach meiner Meinung natürlich Blödsinn ist.

An 12 Jahren Diskussionszeitraum, wobei wir bereits zwei Therapeuten verschlissen haben -teilweise mit erheblichen Kosten bei einem Psychotherapeuten- und jetzt erneut bei einer Eheberatung ist zu sehen, dass es nicht so einfach ist bei uns.

Für meinen älteren Sohn war es auch nicht einfach, dass wir 2 1/2 Jahre getrennt waren (von 2000 bis Ende 2002). Er ist 1994 geboren, ds war also in einer wichtigen Entwicklungszeit. Da hat er dann auch versucht, den Vater zu ersetzen. Das war sehr schwer für ihn, obwohl er heute nicht mehr davon spricht. Ausserdem besteht bei ihm eine Entwicklungsverzögerung (Schwerbehindert GdB 50).

Eben eine schwierige Situation.

Gruss

Andreas

Hallo Andreas,

danke für die Rückmeldung und die Details.
So wie du es jetzt beschreibst, stellt es sich
allerdings ganz anders als eine „ganz normale Ehe“
bzw. Familie da.

Vielleicht hast du aus einigen meiner Posts in
Erinnerung, dass ich schon mal darauf anspiele,
dass es bei uns zur Zeit auch schwierig ist und
wir regelmäßig bei einer netten (und kompetenten)
Frau von der Erziehungsberatung zum Kaffee eingeladen
sind. Unsere Jungs sind etwas älter (14+15) als dein
älterer Sohn. Aber gerade beim letzten Mal kamen
von ihr Hinweise darauf, dass gerade Jungs ab 12
speziell eine männliche Bezugsperson brauchen.
In unserem Fall hat sie zu einer Männerzeit geraten,
eine Auszeit für mich (JUCHU!!), eine Zeit, in der
ich eben nicht als Puffer dabei bin und die Männer
sich zusammenraufen müssen. Wie du siehst, ich plane
meinen nächsten Individualurlaub.

Wär das nicht was für euch? Schnapp dir doch mal
deinen Sohn und mach was NUR MIT IHM (übrigens wichtig:
auch mal Zeit mit den Jungs getrennt!) - wenn es nicht anders
geht: ein Wochenende. Irgendwas, was euch beiden Spass
macht und wo ihr aufeinander angewiesen seid (ein Zelturlaub,
eine Fahrradtour, etwas in der Art).
Aus deinen erste Zeilen spricht wirklich Eifersucht auf deinen
Sohn, aus deinem erneuten Posting eher Eifersucht deines
Sohnes auf dich (erklärt durch eure Trennung). Wie wärs
du verbündest dich mit ihm: wir zwei Männer - eine Abgrenzung
gegen die Mutter und gegen „das Kind“, den Kleinen (wohlgemerkt:
Abgrenzung heißt nicht Gegeneinander-Arbeiten).
Auch wenn du von deinem Sohn Ablehnung spüren solltest -
kämpf dich durch, ich bin sicher, es ist nur seine Unfähigkeit
mit der Situation umzugehen: eigentlich will er von dir
akzeptiert sein. Vielleicht spürt er deine ambivalenten
Gefühle gegenüber und reagiert darauf. Auch weiß er, dass
du schon einmal „weg“ warst (ich nehme an, die Kinder wohnten
damals weiterhin bei der Mutter).

Die Ratschläge, die empfohlen, du solltest am Verhältnis
mit deiner Frau arbeiten, sind sicher richtig. Andererseits
ist das für dich kein Neuland, wie du nun schreibst, und
vielleicht ist da auf die Schnelle wenig zu ändern.
Deshalb würde ich erstmal konkret bei deinem Verhältnis
zu deinem Sohn ansetzen (die Gespräche mit deiner Frau
können ja im Hintergrund ablaufen, das eine schließt das
andere ja nicht aus).

Ich wünsch euch, dass ihr das hinkriegt.

Grüße
Elke