Hilfe - Sex nach der Geburt!

@Sascha-Bitte um Aufklärung *ggg*
Hey Ironlady,
und gleich bist du mir viel sympathischer (is klar, daß das eigentlich für nichts relevant ist).
Ja, das wäre gut, wenn er uns aufklären würde.
Vielleicht bin ich ja zu sehr im medizinischen Denken verhaftet…

Allerdings ist mein Vertrauen in die Aufklärungsfreudigkeit von Ärzten nicht soooo groß.
Ich kann mir auch vorstellen, das er gesagt hat … und gut.

Schönen Abend noch
Kerstin

Hmmm…

…ist doch ganz einfach…
wenn deine Frau bereit ist, Lust hat und sich körperlich fit fühlt (d.h. alles ist verheilt und auch kein Wochenfluss mehr) dann los!

Sollte sie nicht wollen,
zu müde,
zu schlapp,
zu lustlos sein ----> PECH!

Ich hätte in den ersten Wochen keine Lust gehabt … meine Kinder haben mich die halbe Nacht auf Trab gehalten, ich war völlig übermüdet und fertig, 6 Wochen Wochenfluss (bah) und Brustentzündungen, wunde Nippel … Sex wäre das letzte gewesen auf das ich da Lust gehabt hätte, und zwar LÄNGER als 6 Wochen! *L*

Hat Frau jedoch Lust, ein braves Baby und alles läuft prima, dürfte es keine Hinderungsgründe geben.

Lieber Gruß
M.

Hallo ironlady,

Trotzdem: Ich finde es schlichtweg anmaßend, was du hier
schreibst - wohlgemerkt als MANN! -

wenn du dich mal wieder wunderst, warum irgendein Mann oder Männer allgemein oft wenig Lust haben mit dir oder anderen Frauen über solche körpernahen Themen wir Geburt, Dammschnitt, Menstruation, Ausfluß oder so zu sprechen kuck dir doch einfach mal deinen oben geposteten Satz an.

Wenn man das als Mann nämlich tut, sich dem Thema stellt versucht damit unkompliziert umzugehen wird man von frau nämlich genau SO angeranzt wie du das machst und nur wegen seines Geschlechts als total unfähig dargestellt.

Zum Glück gibts auch Frauen die anders damit umgehen können.

Mach’s gut und danke für den Fisch,
J~

Hoi,

Wenn du mein Posting AUFMERKSAM gelesen hättest, wäre dir
aufgefallen, dass ich NICHT zu den Frauen gehöre, die sowas
grundsätzlich unterstellen, da es bei mir anders war.

Hab ich. Ich hab ja mich ja auch nicht auf Dich hin hier eingemischt.
Es geht mir nach wie vor um das Posting von Iris, mit dem ich nicht einverstanden war und bin. Du hast meinen Protest gegen _dieses_ Posting negiert.

Er schreibt doch deutlich, dass sie 4 Wochen VOR und nun
mittlerweile 3 1/2! Wochen nach der Geburt nicht will

Falsch. Das steht da einfach nicht. Ich sag nicht, daß es nicht so ist, aber wir wissen es nicht, und in solch einem Fall halte ich mich gern an das, was ich hab, was also geschrieben steht.

Alles für Frau erstmal gewöhnungsbedürftig, all das macht
Frauen in der Regel nicht gerade lustvoller.

Es ist mit nicht einem Wort zu lesen, daß seine Frau keine
Lust hat. Null.

DOCH!

Zeig mir das Wort. Zeig es mir, jetzt gleich, bitte.

Schließlich darf Mann ja auch schlappmachen, wenn der
Berufsstress ihn auffrisst, weil der Chef mal gemeckert hat,
gelle?

Darf er das? Oder muß der vielleicht doch mit hämischen
Sprüchen gegenüber ihrer besten Freundin leben?

Aber Frau nervt IHN in der Regel nicht oder bedrängt ihn gar.
(Wobei hier Ausnahmen die Regel bestätigen mögen…)

Der Ursprungsautor hat auch mit keinem Wort geschrieben, daß er seine Frau bedrängt.
Das „nerven“ ist also in diesem konkreten Fall eine willkürliche Unterstellung.

Da sollte es doch wohl mal 6 Wochen im Handbetrieb gehen?

Warum sollte es, wenn beide Lust aufeinander haben?

Wenn Sie hätten, warum schreibt er dann hier sowas?

Siehe Kerstins Antwort. Ich vermute auch eher, daß irgendjemand den beiden abgeraten hat - warum auch immer. Allerdings (und das wäre ein Argument für Deine Interpretation) würde ich mich dann fragen, warum die beiden nicht auf andere Varianten des Sex ausweichen. Immerhin gibt es noch einiges mehr als rein-raus, und darunter sind genug Dinge, die ebenso „erleichternd“ sind.

Habe ich auch mit keinem Wort behauptet?!
Ich sprach lediglich von Rücksichtnahme und Empathie, die
Eckpfeiler jeder guten Beziehung…

Du hast Iris Posting verteidigt, und Iris drückt genau das ziemlich deutlich aus.

Wenn sie nicht mag - dann gilt genau dasselbe, was immer in
dieser Situation gilt, nämlich, daß man seinen Partner nunmal
nicht zum Sex zwingen kann (bzw. darf bzw. soll) und
vermutlich mit anderen Mitteln als plumpem „Ich will poppen“
mehr Erfolg hat. Das hat aber alles überhaupt nichts mit der
Geburt zu tun.

Insofern: Thema verfehlt.

Ja, oder nicht verstanden???

Ja, vielleicht hast Du’s auch nicht verstanden :wink:)

Warten wir mal ab, ob und was der Ursprungsposter weiter dazu sagt.
Alles andere bringt uns eh nicht weiter.

Gruß,

Malte.

Ist schon lustig!!!
Da formulier ich eine ernstgemeinte Frage etwas witziger und prompt hab ich doch eine Lawine losgetreten!

Erstmal vielen Dank an alle, die mir trotzdem ich offensichtlich ein nur ans Poppen denkender Mann bin, eine ernsthafte Antwort und den ein oder anderen Rat gegeben haben.

Ich muss dem Kollegen Malte da insofern unter die Arme greifen, dass ich in keinster Weise auch nur angedeutet habe, dass meine Frau keine Lust hat - ist nämlich das genaue Gegenteil der Fall - auch sie ist schon rollig wie Sau!!!

Also, bitte nicht so reinsteigern - ist alles halb so wild!

Bussi, Grandmaster Säsch

Er schreibt doch deutlich, dass sie 4 Wochen VOR und nun
mittlerweile 3 1/2! Wochen nach der Geburt nicht will und er
kurz davor ist zu „platzen“ :smile:

Hallo,
bei den Reaktionen einiger Frauen hier, bekommt der Wunsch nach Sex schon fast einen blasphemischen Charakter. Wie kann „er“ es wagen, „SIE“ (die kurzzeitig götterähnlichen Status erlangt) mit solchen irdischen Belangen zu belästigen *g*. Ein Tick Realisismus wäre da wohl nützlich - denn wie stellt sich die Situation für ihn in dieser Zeit denn da:

o Er geht seinem Job nach, sie ist zu Hause mit dem Kind.
o Er versucht ihr mehr oder minder erfolgreich die schwere Zeit für sie erträglicher zu gestalten, durch Umsorgen, Abnahme von Tätigkeiten etc.
o Sie hat trotz der Widrigkeiten zu dieser Zeit eine viel engere Bindung zu dem Kind.
o Er fühlt sich unbewußt ausgegrenzt und nutzlos und mit einer Situation konfrontiert, in er nicht mehr die Nr. 1 im Leben der Parterin darstellt.

Vor diesem Hintergrund ist das Grundbedürfnis nach Sex mit der Partnerin nicht als plattes (egoistisches) abreagieren zu werten, daß durch „Handbetrieb“ ersetzt werden kann (der Vergleich ist ohnehin grotesk) , sondern insbesondere mit dem Wunsch nach Nähe zu ihr, dem Wunsch Entfremdung zu vermeiden. Die fast feindseligen Reaktionen auf die Fragestellung zeigen nur, daß keine dieser Frauen auch nur ansatzweise den Versuch unternommen hat, sich in die Lage des Mannes zu versetzen.

Gruss
Enno

4 „Gefällt mir“

wünsch euch viel Spaß
Hi ihr beiden,

Ich muss dem Kollegen Malte da insofern unter die Arme
greifen, dass ich in keinster Weise auch nur angedeutet habe,
dass meine Frau keine Lust hat - ist nämlich das genaue
Gegenteil der Fall - auch sie ist schon rollig wie Sau!!!

dann macht doch,
*sfg*
Uns gings damals genauso.
Wie weit ihr gehen könnt, ohne Probleme, werdet ihr ja merken.
Viel Spaß!

Bussi,

retour

Grandmaster Säsch

D.

Hi,

keine Ahnung, wer ‚man‘ ist. Hat sich mir in meinem ganzen Leben noch nicht vorgestellt und gibt mir immer so einen Adrenalinschub.
Von Ärzten habe ich schon manchen Unsinn gehört, was frau so alles tun und lassen sollte. Meist von Frauen. Finde ich verdammt schade.
Ich hätte gerne nach dem Kaiserschnitt nach einer Woche.
Mir scheint die dringliche Frage, woran liegt es? Schämt sie sich? Hat sie gerade keine Kraft? Ist das gerade aus dem Blickwinkel? Kommt von allen Seiten ‚Hilfe‘ und ‚Ratschläge‘ daher und sie kann sich darunter erst mal suchen gehen? Könnt Ihr vor allen Dingen darüber reden?

Mir fällt immer wieder auf, wie sehr wir Frauen uns von anderen zu unserem persönlichen Nachteil manipulieren lassen und uns selbst aufgeben. Das schließt auch die Adrenalinschüttungen hier geschlechtsspezifischer Natur mit ein. - Die finde ich zum k. und gehören vielleicht ehrer ins Psycho. - Es scheint sich um eine frühkindliche Konditionierung zu handeln.

Fakt ist: vögeln schadet dem Kind nicht. Nichtvögeln kann ihm in vielerlei Hinsicht schaden. Ist doch tatsächlich die natürlichste Sache der WElt, und wenn die Eltern dann aus was-auch-immer heraus es lassen, dann merkt das Wurm das doch! Hat doch eine Seele, die jetzt sich anfängt zu entwickeln usw. . Und wer will schon einen Geschlechtsneurotiker erziehen?

R

Wer könnte mir da widersprechen? Malte nat. (owt)

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[owT] Schlechte Verliererin…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Hallo Iris,

so gern ich deine Beiträge sonst auch lese, heute muss ich dir mal widersprechen. Aus zweimaliger persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass gerade das intime Zusammensein mit meinem Partner das war, was mir half, den Babystress besser durchzustehen. Sowas soll es auch geben…
Auch eine gestresste frischgebackene Mutter kann Sex mit ihrem Partner haben wollen. Und wenn sie das doch nicht will, dann kann sie ihm das durchaus sagen. Warum aber sollte er nicht einfach versuchen, herauszufinden ob sie mag? Das mit den mysteriösen 6 Wochen ist wirklich Schnee von gestern. Die einen tun es nach 2 Wochen, die anderen nach 6 Monaten (*grusel*), beides ist aber okay.

Viele Grüße, Heike

Ist das ein Wettkampf hier? (owT aber staunend)
.

Deine Frau ist

wahrscheinlich gerade noch voll im Baby-Stress und muss sich
auf die neue Situation erstmal einstellen. Vielleicht hatte
sie noch einen Dammriss oder -schnitt. Und du denkst nur
daran, dass du gerade nicht…

Manche Frauen sind tatsächlich neun Monate schwanger und bereiten sich in der Zeit gut auf die Dinge vor, die da kommen.Babystress finde ich irgendwie interessant.
Über körperliche Geschichten wurde hier nichts berichtet und nicht nachgefragt. Jedenfalls hab ich davon nichts gelesen.
Ganz davon abgesehen stehen auch Männer in der Zeit unter ‚Stress‘. Und zufällig schaffen wir Frauen es noch nicht - wieso eigentlich? - Kinder ohne ihr Zutun zu bekommen.

R

Hallo Malte,

für deine Antwort habe ICH meinerseits keinerlei Verständnis.
Wohl vorab angemerkt: Ich hatte bereits - trotz Dammschnitt -
nach 4 Wochen wieder Lust…

Trotzdem: Ich finde es schlichtweg anmaßend, was du hier
schreibst - wohlgemerkt als MANN! -

Ich gebe dir gern insofern recht, als dass ein hysterisches
„Nun-bin-ich-mama-getue“ mir auch auf den S*** ginge.

Trotzdem steht es ausser Frage, dass eine Frau mit der
Entbindung eine viel größere physische und psychische
Belastung auf sich nimmt als der Herr stolze Papa.

Die gesamte Veränderung der Lebensumstände, womöglich
permanentes Stillen, Schlafmangel, evtl. Jobaufgabe,
Überforderung, Ängste mit dem Zwerg etwas falsch zu machen
… UND: DIE VERÄNDERUNG DES EIGENEN KÖRPERS.

Aber vielleicht denkst du ja wirklich, dass Frau sich ungemein
sexy vorkommt, wenn sie im Spiegel plötzlich
ihre ausgeleierte Bauchdecke betrachtet, die Ringe unter den
Augen, die Milchtitten (oder Hängetitten) und merkt, dass da
unten auch plötzlich der doppelte Umfang reinpassen würde. Vom
oberleckeren Wochenfluss mal abgesehen…

Alles für Frau erstmal gewöhnungsbedürftig, all das macht
Frauen in der Regel nicht gerade lustvoller.

Insofern: Zeit lassen, sich an diese Veränderungen zu
gewöhnen! Und JA: Rücksicht nehmen, in einer
Ausnahmesituation, die MANN niemals wird nachvollziehen
können.

Schließlich darf Mann ja auch schlappmachen, wenn der
Berufsstress ihn auffrisst, weil der Chef mal gemeckert hat,
gelle?

Da sollte es doch wohl mal 6 Wochen im Handbetrieb gehen?

Übrigens: Als vor 12 Jahren mein erstes Kind geboren wurde,
hiess es noch MINIMUM 8 Wochen kein Sex, wg. Infektionsgefahr
durch Wochenfluss. Das war damals das Normalste der Welt. Und
mit Kaiserschnittwunde sowieso nicht. Mein damaliger Partner
hats übrigens überlebt…

Gruß, Ironlady

Danke Ironlady,

jetzt war mir erst mal schlecht, nachdem ich Deinen Artikel hier angelesen habe. Ich werde ihn auch nicht fertig lesen. Jetzt bin ich in REnte und muss mich mit dergleichen nicht mehr rumtun.

R

Haloo, Helge,
mir fallen zu dem Thema 2 Gründe ein, wovon der erste mit den 6 Wochen etwas veraltet ist. Aus hygienischen Gründen hatte man diese Karenzzeit propagiert, weil eben viele Geburten mit Dammriss einhergehen und eine Wundinfektion für die junge Mutter sehr schmerzhaft ist.

Punkt 2:
Dies ist wohl der schwierigste und sollte zusammen mit Partnerin und Arzt des Vertrauens angegangen werden. Ich habe in den bisherigen Reaktionen auf Deine Frage das Thema Wochenbettdepression vermisst. Das ist ein Thema, das bei den meisten tabu ist, aber sehr, sehr viele junge Muttis betrifft, ohne dass diese den Grund für ihre Unlust selbst erkennen können. Es erfordert sehr viel Einfühlungsvermögen Deinerseits, denn in dieser Phase werden gerade sexuelle Wünsche als fordernd, egoistisch, ja sogar als äußerst unangenehm empfunden. Viele Muttis reagieren mit völligem Unverständnis auf die Wünsche des Partners und zweifeln gerade durch diese „egoistischen“ Wünsche an dessen Liebe. Sie sind subjektiv noch völlig überfordert mit der neuen Rolle, dass in Ihren Gedanken nicht anderes PLatz findet und sie mit den Anforderungen des Alltags nicht mehr klar kommen. Es wird ihnen alles zuviel. Es ist ungeheuer wichtig, dass der Partner die ersten Anzeichen dieser Wochenbettdepression erkennen kann. Ich empfehle Dir, ein Buch darüber zu lesen und mit einem Arzt darüber zu sprechen, wie Du Dich am besten verhältst. Du kannst machen, was Du willst, es wird unter dieser Diagnose immer falsch sein.
Sollten diese Symptome bei Deiner Frau zutreffen, wünsche ich Dir viel Kraft und Geduld. Zeige ihr immer wieder Deine Liebe, aber gib ihr nicht das Gefühl, etwas von ihr zu erwarten. Sie wird es nicht erfüllen können, sondern ihr Schneckenhaus und den Abstand vergrößern, denn sie fühlt sich unverstanden. Toi, toi,toi, ich wünsche Dir viel Glück. Wenn Deine Frau Hilfe braucht, in Form von Zuhören und Gesprächen, so kann sie mich jederzeit anmailen.
Liebe Grüße und alles Gute Euch beiden
Luiserl.

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