Hallo,
meine Partnerin (20 J.) hat Borderline Symptomatik und betreibt
die totale Selbstentwertung an sich selber. Sie ist völlig ohne
sich selbst unterwegs (selbstlos, unselbstständig). Sie sagt d.
sie nichts wert sei und sich selbst aufgegeben habe. >Ihr „ICH“
sei noch da und könne Liebe empfangen.
Mich verletzt das. Ich fühle mich wie benutzt und ausgebeutet.
Es ist feige von ihr, sich derartig altruistisch und dependent
zu geben. Ich weiß es ist ihre Störung u. keine Absicht u. ich
möchte ihr ja auch helfen und für sie da sein. Nur fürchte ich
da so langsam dran kaputt zu gehen u. immer mehr auf d Strecke
zu bleiben. Sie betreibt „sich selbst erfüllende Prophezeihung-
en“, also Dinge die sie selbst so einseitig angelegt hat, dass
diese in einer negativen Bestätigung für sie enden müssen. Ein
Teufelskreis u. Abwärtsspirale. Sie sagt, sie hat nichts Gutes
verdient (auch mich nicht?). Sie lebt in Extremen, sieht alles
nur in schwarz/weiß. Sie ist kaum Kritikfähig.
Was kann ich tun? >Ich habe so eine intensive Selbstverneinung
und innere Ablehnung noch nicht erlebt. Wie aber kann sie sich
selbst annehmen und lieben lernen?
Wer weiß Rat?
Danke und Gruß,
Yedi386