Hilfe .. Übersetzung MR-Befund

ich brauche bitte eine Übersetzung von diesem MR-Befund:

Als wesentliche Befundänderung zu einer Voruntersuchung von 2009 findet sich eine rechts intraforaminale Bandscheibenverlagerung im Segment L3/L4 mit diskreter Bedrängung der Nervenwurzel L4.
Osteochondrose vom Typ Modic I in diesem Segment mit subchondralem Knochenmarködem…
Der übrige Befund idem mit links intraforaminalen Bandscheibenprotrusionen l2 bis L4. Der Spinalkanal in allen Abschnitten normal weit. Weiter Hinweise auf eine Nervenwurzelirritation bestehen nicht.
Beurteilung: Neu aufgetreten rechts intraforaminaler Bandscheibenprolaps L4/L5.

Dies ist der Befund meiner Frau(44) … aie hat Fibromylagie und starke Schmerzen…

Vielen Dank im voraus…

Heißt dass die Bandscheibe auf der Höhe zwischen dem 3. und 4.Lendenwirbelkörper in Richtung des Wirbelkörperloches gerutscht ist und die Nervenwurzel des 4.Lendenwirbelkörpers quetscht.
Osteochondrose heißt, dass der Knochen sich nicht schnell genug entwickelt und dort eine dicke Knorpelschicht entsteht, unter diesem ist ein Knochenmarkausfluss.
Bandscheibenvorfall in den Lendenkörpern 2, 3 und 4.
Der Rückenmarkskanal ist nicht beeinträchtigt.
Ein neuer Bandscheibenvorall nach rechts ist zwischen dem 4. und 5.Lendenwirbelkörper entstanden.
Wegen der Fibromyalgie und den Bandscheibenvorfälle:
Bekommt sie Schmerz-Medikamente?

vielen Dank… wir machen uns eigentlich gro0e sorgen…
am besten jetzt schonen oder was isdt jetzt zu tun… orthopäde?ß

meine frau hat wegen der fibro ca 15 schmerztabletten eingenommen wurde aber jetzt , da die nichts genützt haben, auf anti depressiva umgestellt. jetzt sind die schmerzen so stark dass es nicht mehr auszuhalten ist. leider ist in österreich fibromylagie nicht als „krankheit“ anerkannt … und wir wissen nicht was wir tun können.

vielen dank für deine schnelle antwort! lg

Ich bin kein Arzt, nur Human- und Neurobiologe.
Es gibt aber Phsyiotherapien und Behandlungen, wo man versucht die Bandscheiben wieder in die richtige Position zu bringen.
Wegen der Osteochondrose gibt es leider keine Therapie.
Ich habe nicht gewusst, dass Fibromyalgien hier nicht als Krankheit anerkannt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sonderlich angenehm ist.
Ich weiß nicht, man kann einen Arzt suchen, der die Krankheit ernst nimmt und der gewillt ist (sinnvolle) schmerzlindernde Medikamente gegen die Fibromyalgie einzusetzen.
Ich weiß nicht wie viel schon mit Schmerzmitteln herumprobiert wurde, aber es gibt recht neue potentielle Forschungen zu Kegelschneckengift, die in geringen Mengen gezielt Schmerzen unterdrücken können, zudem sind sie weder steroidal und machen nicht süchtig. Ich weiß nicht, ob es schon auf dem Markt ist, aber es hat angeblich großes Potential bei chronischen Schmerzen. Die synthetische Nachbildung wird „Ziconotid“ genannt. Ich weiß wie gesagt nicht, ob es hier schon erhältlich ist. Vielleicht könnte das helfen.