Hilfe wohin ?

Hallo.

Im letzten Jahr hat sich meine Frau seit langem wieder dazu durchgerungen wieder in Urlaub zu fahren und wir sind in der Türkei und Ägypten geflogen( Meine Frau hatte in einem Keniaurlaub Probleme durch das Malariamittel Lariam. Ein Sauzeug!) Wir wollten jetzt nächstes Jahr in den Osterferien wieder nach Ägypten fliegen, weil es uns erstes super gefallen hatte und zweiten dort in den Osterferien das Wetter klasse ist. Durch den Bombenanschlag letzte Woche hat sich das jetzt aber leider erledigt. Jetzt suche ich eine Alternative. Innerhalb von Europa ist das Wetter ja in den Osterferien nicht so berauschend. Wo liegen die nächsten Flugziele, wo man nicht ganz so lange fliegen muss, wo man keine Impfungen machen muss, ausser vielleicht Hepatitis und wo eine gute Auswahl von AI (wegen der Kinder)ist?

Versucht es doch mal mit Teneriffa.
Mein Freund und ich waren dieses Jahr im Januar dort, an der Südseite. Wir konnten ohne Probleme mit kurzen Sachen rumlaufen und uns sogar zwei Tage an den Strand legen.
Was sehr gut mit Kindern ist, auf dieser Insel ist es zwar immer warm (damals Anfang Januar 18-20°) aber nicht richtig heiß.
Also ich würde jedem diese Insel weiterempfehlen.
Ach so Flugzeit ab Stuttgart 2:30 Stunden

Hallo Guido

Die Kanaren sind immer zu empfehlen (ich wohne hier). Die Flugzeit
gibt Manulla mit 2h30 an, das stimmt nicht. 4 Stunden sind es schon.

Es kommt darauf an, was Du gerne machst im Urlaub. Badeferien sind im
Süden von Teneriffa oder Gran Canaria vergleichbar mit anderen Zielen
in Spanien (viel Jubel und Trubel).

Wenn Du mehr wissen willst, frag einfach nach.

Gruss
Heinz

Hallo,

Versucht es doch mal mit Teneriffa.

Die kanarischen Inseln sind mir auch sofort eingefallen.

Ach so Flugzeit ab Stuttgart 2:30 Stunden

Das kann nur ein Schreibfehler sein: eher 4:30 Stunden.

Gruß
Barney

Kanaren hatte ich mir auch schon gedacht, aber ein Ehepaar, welches wir in Ägypten kennengelernt hatte, war in den Osterferien auf Teneriffa. So eigendlich nicht schlecht, aber das Wetter war bewölkt und die Temperaturen so niedrig, das man nicht im Meer schwimmen konnte. Für uns sind die Temeratur von 25-28
mfg Guido

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi!

Wieso hat sich das erledigt. Gerade dort ist es jetzt sicherer als an vielen anderen Teilen der Welt.

Mir hat Dahab sehr gut gefallen und hätte in meinem Hotel wahrscheinlich nicht einmal was mitbekommen von den Anschlägen.

Das Dahabeya, Swiss Inn und Hilton liegen etwas ausserhalb und sind an einem schönen Strand gelegen. Fahrt mit dem Taxi in den Ort dauert 2 Minuten und kostet 70 Cent.

Kanaren hatte ich mir auch schon gedacht, aber ein Ehepaar, welches wir in Ägypten kennengelernt hatte, war in den Osterferien auf Teneriffa. So eigendlich nicht schlecht, aber das Wetter war bewölkt und die Temperaturen so niedrig, das man nicht im Meer schwimmen konnte. Für uns sind die Temeratur von 25-28
mfg Guido

hallo
nebenbei kann ich namibia empfehlen was mir sehr gut gefallen hat - aber eigentlich will ich nur mal kurz etwas zu lariam sagen.
ich habe lariam in meinem ersten „riskourlaub“ auch profilaktisch genommen und nicht gut vertragen. leider habe ich mich erst anschliessend so richtig informiert.
meine meinung heute (gemischt durch gespräche mit tropenmedizinern NICHT mit hausärzten):
es wird immer mehr davon abgeraten eine prophylaxe tatsächlich einzunehmen, aus verschiedenen gründen.

erstens - da lariam sowieso keinen hundertprozentigen schutz bietet sollte die prophylaxe sowieso nicht nur auf chemie basieren, sondern darauf nicht gestochen zu werden (haut-repellents, moskitonetze usw - sprengt jetzt den rahmen)

zweitens - als notfallmedikament reicht es in der regel immer noch, da man sich selbst in solchen ländern selten über längere zeit 48 stunden vom nächsten arzt aufhält. (allerdings sollten menschen die wissen lariam schlecht zu vertragen lieber auf etwas anderes als lariam unsteigen)

drittens - lariam-prophylaxe erschwert die malaria-diagnose wenn es einen dann doch erwischt

viertens - das lariam-resistenzen-problem wird nicht besser wenn jeder touri das zeug haufenweise einwirft

und fünftens - es gibt mittlerweile auch genug andere, viel verträglichere sachen, zb malarone

mit all dem will ich sagen: telefoniere mit einem tropeninstitut und zahle notfalls etwas für eine beratung. erläutere dein reiseziel, deine reisedauer und deine reiseart. ebenso die lariamunverträglichkeit deiner frau.
die ärzte dort können weitaus besser als ein hausarzt tipps und empfehlungen geben.

seitdem reise ich unbeschwert und OHNE lariam in malaria-risiko-gebiete.

ich weiss, wolltest du jetzt alles nicht wissen, aber ich musste einfach . . .

schönes reisen
grüsse

Hallo Guido
Nachdem ich einen Freund mit Malaria tropica im Krankenhaus besuchte und dort einen schwerst gealterten, grüngelb und totkrank erscheinenden Menschen (der seitdem, Jahre später, immer noch so massiv gelatert aussieht) sah, habe ich Respekt vor Malaria bekommen.
Gruß,
Branden

Hi Guido,

Innerhalb von Europa ist das Wetter ja in den Osterferien
nicht so berauschend. Wo liegen die nächsten Flugziele, wo man
nicht ganz so lange fliegen muss, wo man keine Impfungen
machen muss, ausser vielleicht Hepatitis und wo eine gute
Auswahl von AI (wegen der Kinder)ist?

Wenn wir jetzt mal Euren Geldbeutel aussen vor lassen wären die Kapverden ein Thema (RIU Cabo Verde) oder Mauritius (aber teuer). Mauritius ist zwar Flugmässig lang, aber durch die Nord-Süd-Strecke nicht so Jetlagmäßig belastet (wie Kenia halt auch).

Die Kanaren sind um diese Zeit zwar warm, haben aber kaltes Atlantikwasser und latent ziemlich viel Wind.

Lass Dich doch mal von einem guten Reisebüro beraten. Die können Euch auch gleich Preise berechnen und sagen Euch die jeweiligen Flugzeiten.

Bye
Rolf

Sorry, ihr habt natürlich recht, Flugzeit beträgt knappe 4 Stunden.

Gruss Manulla

Ich weiss,in Gebieten mit Malaria wollen wir auch nicht fliegen. Da hat meine Frau zuviel Respekt. Durch die Flugzeuge kann es einen überall treffen. (Einen Verwanten von uns hat es im Flug nach Mallorca erwicht). Aber man muss es ja nicht gerade herausfordern.

Hallo

Ich würde (id dieser Reihenfolge):

Nach Thailand
Es gibt zwr kein AI aber das ist bei den kaum existierenden Nebenkosten egal. Ko Samui würde ich empfehlen. Impfunen braucht man nur die hier üblichen und Hepatitis A. Samui ist Malariafrei.
Temperatur tropisch warm. Kalt ist es dort nie.
Für Kinder wird viel geboten. Schnorcheltrips, Elefanten, Dschungel…

Nach Ägypten
Das Risiko das genau du einem Terroranschlag zm Opfer fällst ist wohl eher gering.
Für Kinder ist das Rote Meer zum Scnorcheln Top.

In die Karibik
Dom.Rep kriegts du nachgeworfen preislich. Malaria gibt es auch hier nur sehr, sehr selten. Man ist halt quasi eingeperrt und Ausflüge aus den Bettenburgen heraus arschteuer.
Man kann halt viel Sport im Hotel machen. Für Kinder nicht schlecht.

Durch den Bombenanschlag letzte Woche hat sich das jetzt
aber leider erledigt.

Meine Güte! Wenn das ein Kriterium wäre?

Nov 15 2004 - Istanbul, 62 Tote.
Mar 11 2005 - Madrid, 191 Tote.
Jul 7 2005 - London, 56 Tote.

Gruß
dataf0x

Ich weiss,in Gebieten mit Malaria wollen wir auch nicht
fliegen. Da hat meine Frau zuviel Respekt. Durch die Flugzeuge
kann es einen überall treffen. (Einen Verwanten von uns hat es
im Flug nach Mallorca erwicht). Aber man muss es ja nicht
gerade herausfordern.

Was kann einen durch Flugzeuge treffen? Malaria?

Von dem Lariam hört man ja auch die schlimmsten Sachen. Nach dem unserem Urlaub in Kenia, wo meine Frau die Probleme mit Lariam hatte, habe ich mich erinnert, das ein Urlauber mit dem wir in Ägypten waren erzählt hat, das er mit Lariam Probleme hatte. Hatte ich nur vergessen als wir auf „Last Minute“ den Urlaub gebucht habe. Ich kann dir sagen, meine Frau hat eine Scheisse durchgemacht. Wir haben den Urlaub nach einer Woche vorzeitig abgebrochen und dann im Klinikum von Kopf bis Fuss durchgecheckt worden, ist aber nichts gefunden worden. Sie hatte von Kreislaufproblemen bis Panikattacken alles was du dir vorstellen kannst. Das hat Jahre gedauert. Wenn ich dich mal fragen kann, hast du vielleicht Probleme mit der Schilddrüse?

Unser Verwanter ist nur nach Mallorca geflogen. Aus Deutschland kann man sich ja keine Malarea fangen. Die Flugzeuge können ja aus einem Malariagebiet kommen und dann z.b. nach Mallorca fliegen. Man hat uns erklärt, dass die Flugzeuge, wenn sie aus den Gebieten kommen mit Insektenvernichter ausgesprüht werden, aber bei der Aktion muss wohl so ein Vieh (Mücke) überlebt haben und dann die Malaria übertragen haben. Es hat verdammt lange gedauert, bis unserer Verwanter die Malaria diagnostiziert bekommen hat, weil sich keiner erklären konnte, wo er die Malaria herhatte.

(Einen Verwanten von uns hat es
im Flug nach Mallorca erwicht).

Oh je!

Aber man muss es ja nicht
gerade herausfordern

Das seh ich genauso.

hallo

Wenn ich dich mal fragen kann, hast du vielleicht Probleme mit der
Schilddrüse?

klar kannst du, mir ist aber nichts bekannt . . . in was für einem zusammenhang steht denn die schilddrüse mit lariam ?

Von dem Lariam hört man ja auch die schlimmsten Sachen. Nach
dem unserem Urlaub in Kenia, wo meine Frau die Probleme mit
Lariam hatte, habe ich mich erinnert, das ein Urlauber mit dem
wir in Ägypten waren erzählt hat, das er mit Lariam Probleme
hatte. Hatte ich nur vergessen als wir auf „Last Minute“ den
Urlaub gebucht habe. Ich kann dir sagen, meine Frau hat eine
Scheisse durchgemacht. Wir haben den Urlaub nach einer Woche
vorzeitig abgebrochen und dann im Klinikum von Kopf bis Fuss
durchgecheckt worden, ist aber nichts gefunden worden. Sie
hatte von Kreislaufproblemen bis Panikattacken alles was du
dir vorstellen kannst. Das hat Jahre gedauert.

schei**e
da verstehe ich natürlich deine frau, dass sie nach einer solchen erfahrung nicht mehr eine solche reise machen möchte. egal obs andere möglichkeiten gibt - würde mir auch reichen.

schade also dass sie lariam überhaupt (so unbedarft ?) genommen hatte - darum ging es mir ja eigentlich, den umgang mit lariam etwas zu „relativieren“.
ich kann das zeug ja jetzt auch nicht grundsätzlich mies machen, es gibt ja genug leute denen das nichts ausmacht - leider aber auch genug die es nicht gut vertragen - und dann gleich richtig.
bei mir war es so dass ich immer ein tag nach einname extrem schlecht drauf war. von wirklichen depressionen war das sicher weit entfernt aber ich fühlte mich halt ziemlich mies (psychologisch, nicht physisch).
natürlich mischt sich da die aufregung der ersten wirklich exotischen reise mit beziehungsproblemen zu hause usw.
aber es hat mir gezeigt dass man solch ein mittel nicht einfach unbedarft nehmen sollte. meist ist man einfach unterinformiert. das zeigt sich mir auch wenn du von last minute sprichst. eigentlich sollte man lariam ja schon zwei wochen vor einreise und bis vier wochen nach wiederankunft nehmen - bei 4 wochen urlaub also stolze 10 wochen !!! finde ich etwas heftig.

wenn ich obige postings lese will ich andererseits auch mitnichten malaria herunterspielen. das ist definitiv eine schlimme krankheit. deren hauptproblem aber scheint mir die diagnostizierung zu sein - wie sich an dem falle des flugzeugreisenden zeigt der an sich in keinem malaria-gebiet war. wenn ich in einem malariagebiet urlaub mache weiss ich eben dass ich bei jedem fieber auch ein halbes jahr danach an meine reise und somit an eine malariawarscheinlichkeit denken muss.
gleich erkannt und richtig behandelt lässt sich damit sicher besser umgehen.
die beschreibung des patienten im krankenzimmer lässt ja auch auf unbehandelte malaria im fortgeschrittenen stadium schliessen (?).
ganz klar, man muss wenn man in so ein gebiet reist gewappnet sein es so weit nicht kommen zu lassen - ich halte es eben für möglich ohne haufenweise lariam zu schlucken - zb fängt das damit an, überhaupt ein fieberthermometer dabei zu haben - wer macht das schon ? (soll jetzt nur ein beispiel sein).

meine hauptsorge in solchen ländern sind mittlerweile sowieso ganz andere krankheiten, die sich ebenso durch mückenstiche übertragen. zb das dengue-fieber. ist zwar seltener als malaria, aber vor allem nach zweiter infektion anscheinend viel gravierender im krankheitsverlauf.
eben deshalb erscheint mir die beste prophylaxe die zu sein nicht gestochen zu werden . . . wenn ich über diesen umweg wieder zu meinem ursprungsposting kommen darf.
:wink:

viel über malaria wissen, richtig reagieren, dann ist mir diesem risiko durchaus umzugehen - und die schönen länder bleiben besuchbar . . . eben ohne etwas „herauszufordern“ !

somit sollen auch mein postings keine „anleitung“ sein, sondern eine anregung - sich verschiedenster meinungen anzueignen - und für sich zu entscheiden . . .

und dir und deiner frau wünsche ich - trotz dieser erfahrung - noch viele spannende reisen erleben zu dürfen. es gibt ja noch genug malariafreie zonen auf dieser welt . . .

ach so, ich war neulich in der türkei - ganz unbedarft, eigentlich „nur“ wegen der sonnenfinsternis - hat mir aber ausgesprochen gut gefallen dort . . .

vielleicht wäre das ja jetzt auch ein tipp für euch

alles gute
grüsse

Malariaprophylaxe
Hallo,

Nur kurz zu Lariam und Malariaprophylaxe:

Wer als Pauschaltourist mit Auslandskrankenversicherung im Hotel sitzt, kann ggf auch auf eine Prophylaxe verzichten, denn dann sollte eine schnelle unt gründliche Untersuchung und Behnandlung garantiert sein.
Lariam ist derzeit aber für viele Gegenden das geeignetste Mittel zur Prophylaxe z.B. für Einzelreisende abseits der Städte.
Aufgrund der sehr individuellen verträglichkeit sollte man es vorher aber probieren!
Ich traf z.B. in Mali eine Frau die jede Nacht Alpträume hatte von Spinnen, was sie richtig fertig machte (und das ist ja auch noch harmlos) wohingegen es mir gut ging und ich nach der Reise bemerkte, dass meine eigene Spinnenphobie verschwunden war. ;o)
Dafür hatte ich Jahre zuvor Paludrine nicht vertragen.

Lariam ist ein komisches Zeug, das stimmt. WEr psychisch nur ein kleines bischen labil oder vorbelastet ist, dem würde ich persönlich auf jeden Fall abraten.
Malerone ist verträglicher aber elend teuer.

Die Diagnose der Malaria ist, so sie mit dem Mikroskop und nicht nur mit einem Schnelltest durchgeführt wird von erfahrenen Ärzten sehr einfach und sicher.
Das Problem liegt darin, dass die Symptome anfangs sehr unspezifisch sind (erkältungsartig z.B.) und der PAtient oft zu spät an Malia denkt - v.a. wenn der Urlaub schon ein paar Wochen her ist.

Aber genug davon, das gehört ins Med-Brett.
Wollte das nur angebracht haben bevor der Artikel eventuell jemanden verunsichert.
WEr in Risikogebiete fliegt/fährt, sollte sowieso zum Tropenmediziner - nicht nur wegen MAlariaprophylaxe, es gibt noch mehr so nette Krankheiten!

Gruß

Mopehexle