Hallo!
Ich studiere Germanistik im 7. Semester und habe bald eine sehr wichtige mündliche Prüfung zum Thema: „Wortarten“. Es wird dabei v.a. um die verschiedenen Wortartenklassifiaktionen von Eisenberg, Duden und Zifonun/Strecker/Hoffmann gehen. Hat jemand Erfahrungen (vielleicht durch eigene Prüfungen) mit diesem Thema? Oder kennt sich evtl. jemand mit den verschiedenen Grammatiken aus? (besondere Schwierigkeiten hab ich mit der Eisenberg-Grammatik) Es wäre toll, wenn ich hier jemanden finde, der mir helfen kann!!
sorry, damit kenne ich mich gar nicht aus. trotzdem viel erfolg für die prüfung!
Hallo,
ich kenne einige Ihrer genannten Grammatik-werke nicht.
Aber generell: das wichtigste ist, dass es sehr verschiedene Ansätze gibt, Wortarten zu klassifizieren: semantische. morphologische und syntaktische.
Je nachdem, welche Kriterien man bei der Sortierung anlegt, ergeben sich verschiedene Wortklassen.
Rein theoretisch könnte man die Wörter ja auch nach der Länge sortieren etc.
In den meisten "klassischen Grammatiken gibt es aber zwei hauptgruppen:
die flektierbaren (die werden nach morphologischen Gesichtspunkten ) von den anderen abgetrennt und untereinander nochmal sortiert in Nomen, Artikel, etc)
Und dann die Gruppe der „Unflektierbaren“. Für die findet ler jeder Grammatikschreiber schon mal einen unterschiedlichen Namen (Partikeln, etc) , und dann gehen die Autoren auch unterschiedlich bei der Weiterklassifizierung vor.
Wenn Sie mir bisher folgen können, würden Sie mir bitte Meldung geben. Dann weiß ich ob ich überhaupt weiterschreiben soll und meine alten Aufzeichnungen herauskramen soll.
OK?
Grüße von JKM
Hallo!
Bisher kann ich Ihrer Erklärung sehr gut folgen. Die Kriterien, die Sie genannt haben, habe ich bereits einigermaßen verstanden. Im Moment versuche ich diese in den drei genannten Grammatiken anzuwenden bzw. wiederzufinden und gerade bei Eisenberg ergeben sich dabei einige Unverständlichkeiten. Laut einiger Recherchen soll er nach dem syntaktischen Kriterium vorgehen, doch leider ist mir dies noch nicht einleuchtend. Haben Sie bereits mit dieser Grammatik gearbeitet?
Grüße und vielen Dank schonmal
Kommt drauf an. Was ist denn deine konkrete Frage?
Viele Grüße
hallo nochmal.
Meine Eisenberg Grammatik kann ich nicht finden, wahrscheinlich an eine treulose Seele verliehen!
Aber ich habe mal bei zwei DUDEN -Grammatiken nachgeschaut
- Dodrowski 1984, S 90
- Bearbeitung von Eisenberg (herrjeh, schon wieder der!) von 1998, S 88
Hier gibts gute Tabellen, die Sie sich mal genau anschauen sollten.
Interessant (und DUDEN-spezifisch) ist jeweils die rechte Spalte, wo versucht wird (was ich persönlich sehr amüsant finde, weil ich die antike Tradition kenne) auf Teufel komm raus eine SEMANTISCHE Erklärung aufzubieten.
Darüber können wir später mal diskutieren.
Aber erstmal ein Vorschlag zur Prüfungsvorbereitung:
Versuchen Sie, Ihre anderen Grammatiker in ähnliche Tabellen zu „pressen“. Das erleichtert Ihre eigene Übersicht.
Und für eine mündliche Prüfung macht es sich super gut, wenn Sie so ein Ding zeichnen könnten.
So.
Und wie komme ich an das Eisenberg Modell.?
Bis demnächst, Grüße von JKM
Schauen Sie mal.
Das ist m.E das anschaulichste Schema für Wortartenklassifizierung
Aus dem Buch „Syntax fürs Examen“ von H.Altmann et al.1999, S 33
http://books.google.com/books?id=vf7XSDXYWPoC&pg=PA2…
bis demnächst
hallo nochmal.
Meine Eisenberg Grammatik kann ich nicht finden, wahrscheinlich an eine treulose Seele verliehen!
Aber ich habe mal bei zwei DUDEN -Grammatiken nachgeschaut
- Dodrowski 1984, S 90
- Bearbeitung von Eisenberg (herjeh, schon wieder!) von 1998, S 88
Hiergbts gute Tabellen, die Sie sich mal genau anschauen sollten.
Interessant hier ist die rechte spalte, wo versucht wird (was ich persönlich sehr amüsant finde, weil ich die antike Tradition kenne) auf Teufel komm raus eine SEMANTISCHE Erklärung aufzubieten.
Darüber können wir später mal diskutieren.
Aber erstmal ein Vorschlag zur Prüfungsvorbereitung:
Versuchen Sie, Ihre anderen Grammatiker in ähnliche Tabellen zu „pressen“. Das erleichtert Ihre eigene Übersicht.
Und für eine mündliche Prüfung macht es sich super gut, wenn Sie so ein Ding zeichnen könnten.
So.
Und wie komme ich an das Eisenberg Modell.?
Bis demnächst, Grüße von JKM
Hallo,
ich habe nur die Duden-Grammatik studiert, als ich Studentin war. Dies war aber in 90er Jahren. Die anderen Grammatikern kenne ich nicht.
Es tut mir Leid. Ich kann dir nicht helfen.
mfg. Susanne
Hallo,
leider kenne ich mich mit den genannten Klassifikationen nicht aus… Tut mir leid, ich hoffe, jemand anderes kann helfen!
Sielke
Ich studiere Germanistik im 7. Semester und habe bald eine
sehr wichtige mündliche Prüfung zum Thema: „Wortarten“. Es
wird dabei v.a. um die verschiedenen Wortartenklassifiaktionen
von Eisenberg, Duden und Zifonun/Strecker/Hoffmann gehen.
Hallo!
Vielen Dank erstmal für die Antwort. Ich habe bereits eine solche Tabelle erstellt, in der ich versucht habe die drei Grammatiken gegenüberzustellen.
Die Wortartenklassifikation der Duden-Grammatik finde ich relativ leicht verständlich.
Bei Hoffmann/Strecker/Zifonun gelingt es mir zumindest die Wortarteneinteilung nachzuvollziehen (bis auf einzelne Details) Mein größstes Problem habe ich wirklich mit Herrn Eisenberg, da ich hier nicht mal eine Wortartenklassifikation finde, die seiner Theorie entspricht. Hat er überhaupt eine „richtige“ Wortarteneinteilung?
Aber erstmal ein Vorschlag zur Prüfungsvorbereitung:
Der Vorschlag ist super 
Und wie komme ich an das Eisenberg Modell.?
Die Eisenberggrammatik, die ich nutzen soll, besteht aus zwei Bänden. (Das Wort/ Der Satz).
Sorry das ich keine konkretern Fragen stelle, aber ich melde mich nochmal, wenn sich diese ergeben und ich sie kurz und nachvollziehbar formulieren kann.
Liebe Grüße Steffi
Hallo, smaike84,
bei dieser spezifizierten Frage kann ich dir leider nicht helfen und meine Tochter ist leider auch noch nicht so weit, leider.
Viel Glück und liebe Grüße aus der Rhön wünscht Stefanie.
Viel Glück!