Hallo liebe Experten,
selbst keine Ahnung von dieser Materie „Sozialhilfe“, bitte ich um Hilfe, um helfen zu können 
Folgende Situation: Meine Mutter ist 55 Jahre. Seit 3 Jahre lebt sie von meinem Vater getrennt. Umzug, weg vom Heimatort - um Abstand zu gewinnen aus einer 25-jährigen schön seit vielen Jahren zuvor zum Scheitern verurteilten Ehe (persönliche Meinung). Sie zog 350 km entfernt vom Heimatort in die Nähe zu meiner älteren Schwester.
Sie fand vor 3 Jahren einen guten Einstieg dort, d.h. Wohnung, Arbeit…und vorallem ABSTAND. Als ungelernt, später „Mithelfende Ehefrau“ (so hieß das zu DDR-Zeiten) war ein Einstieg in die Arbeit mit Sicherheit nicht leicht. Doch sie schaffte es. …sorry, aber vielleicht erwähnenswert zur persönlichen Situation…
Seit Juni d. J. ist sie leider von der Arbeitslosigkeit nicht verschont worden. Bisher den notwendigen Lebensunterhalt ohne großen Luxus gemeistert, erhält sie nun ca. 515 EUR Arbeitslosengeld. Unter Berücksichtigung aller notwendigen Abgaben (und Zurechnung von Wohngeld) verbleiben ihr monatlich ca. 50 EUR für den Lebensunterhalt. Ein Antrag beim zuständigen Amt zur Hilfe zum Lebensunterhalt wurde abgelehnt (der Antrag wurde nicht gestellt, sondern der Beamte sagte ihr das sofort beim Gespräch).
Ich kann dem nicht folgen, schon gar nicht die Art und Weise der Beratung…die ich selbst als Beratung nicht definieren würde. Eher als abgespeist und „sie werden schon klar kommen“.
Ich weiß nicht so recht, vielleicht ist es auch so…aber hat sie nicht das Recht darauf, dass zunächst erstmal die Bedürftigkeit geprüft wird? M.E. nach muss demnach Antrag gestellt, Nachweisbelege vorgelegt etc.pp.??
Da ich absolut keine Ahnung habe, benötige ich ein paar Tipps, wie ich (meine Mutter) sich zu verhalten hat. Was kanns sie tun? Hat sie Anspruch oder nicht. Wie sieht es aus mit Kredite, finden die Berücksichtigung? Ich weiß einfach nicht weiter, habe mich so hilflos lange nicht gefühlt.
Vielen Dank…sorry, dass es einwenig lang geworden ist.
LG, Sindy