Hilfe zur Mott-Streuung gesucht

Hallo Experten,

ich habe mal eine Frage zur Mott-Streuung.
Ich habe ein Elektron, dessen Spin Senkrecht zur Flugbahn ausgerichtet ist. Wenn es jetzt an einem Atomkern gestreut wird, dann ist der Streuquerschnitt nun von der Ausrichtung des Spins und davon abhängig, ob das Elektron links oder rechts am Atom vorbeifliegt. In vielen Büchern wird das ganze aus dem System des Elektrons gesehen. Dort bewegt sich der Atomkern nun also auf einer Bahn um das Elektron herrum. Durch diesen Stromfluss wird ein Magnetfeld erzeugt.
Nun habe ich oft gelesen, dass das magnetische Moment des Elektrons (was ja entgegengesetzt dem Spin ist) und dieses Bahn-Magnetfeld koppeln und somit anziehend bzw abstoßend für das Elektron wirkt.
Doch wann genau ist es anziehend ?
Müssen mag. Moment und Bahn-Magnetfeld des Kerns dafür parallel oder antiparallel sein ?
Wodurch kommt die anziehende/abstoßende Kraft ?

Gruss
Martin

Mott-Streuung
Hi Martin

Nun habe ich oft gelesen, dass das magnetische Moment des
Elektrons (was ja entgegengesetzt dem Spin ist) und dieses
Bahn-Magnetfeld koppeln und somit anziehend bzw abstoßend für
das Elektron wirkt.

Das schon. Aber ist es dann noch als Mott-Streuung zu beschreiben? Die setzt doch ein punktförmiges Target voraus
(*inErinnerungkram*)
Wenn dieses aber nicht punktförmig ist, hast du doch:
Wirkungsquerschnitt = Mott-Querschnitt x Formfaktor

Doch wann genau ist es anziehend ?
Müssen mag. Moment und Bahn-Magnetfeld des Kerns dafür parallel oder antiparallel sein ?

anziehend bei antiparallel

Wodurch kommt die anziehende/abstoßende Kraft ?

Hat glaube ich, etwas mit Pauli-Prinzip zu tun…
Aber eh ich jetzt Unsinn verzapfe: Ich vermute mal, daß du in

Povh, Rith, Scholz, Zetsche: „Teilchen und Kerne“. Heidelberg 1994 (Springer-Vlg)

fündig werden dürftest.

Grüße

Metapher