Hilfee! Fenster bei Kälte von innen nass

Immer wenn es gg. o°C geht, beschlagen am unteren Rand meine Fenster dermaßen, dass es richtig nass ist und wenns ganz schlimm ist, sich sogar richtige Pfützen bilden.

Ich habe schon alles versucht: Heizung aus, Heizung volle Kanne an, selbstverständlich regelmäßig gelüftet(!!). Aber ich müßte dann bei ca. -5° eine Std. das Fenster geöffnet lassen und die Heizung auf höchste Stufe stellen. Dasn kann doch nicht sein.

Nun denke ich, dass vielleicht die Gummidichtung nicht ganz dicht sind (obwohl die (Doppel)Fenster vor ein paar Jahren erst neu eingebaut wurden) und ich erwäge, mich SilikonSpray und so eine Pistole zu kaufen und die dann von außen und innen abzudichten. Hatte auch schonmal einen Fensterfachmann befragt, er meinte, die Fenster seien ZU dicht (kann nicht sein, es zieht ganz leicht rein, man merkt es, wenn man den Handrücken dagegen hält.

Vielleicht hat ja jemand einen anderen Tipp??

An dieser Stelle schon vorab an alle ein DANKESCHÖN!!
Caren

Hallo Caren,

vergiss das mit dem Abdichten.

Die Feuchtigkeit kommt nicht von außen, sondern von innen. Die warme Luft in Deinem Zimmer kann relativ viel Feuchtigkeit aufnehmen. Diese Feuchtigkeit kondensiert dann, wenn Sie auf eine kalte Oberfläche (also auf das Fenster) trifft.

Ich bin kein Bauexperte, aber normalerweise sollten Häuser wohl so gebaut sein, dass kontinuierlich ein Temperatur- und Feuchtigkeitsaustausch mit der Umgebung stattfindet (habe ich mir sagen lassen). Wenn das nicht richtig funktioniert, bleibt Dir nur wegwischen und regelmäßig lüften.

Gruß

lennie

Hallo

Dies ist ein klassischer Fall von Kondensatbildung.Wenn es draussen kalt wird , schlägt sich die feuchte warme Luft an einer kalten Stelle nieder. Bei vernünftigen Fenstern dürfte dies nicht der Fall sein. Einmal kann es davon kommen, dass in der Wohnung eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht oder Kaltluft bzw. eine Kältebrücke vorhanden ist. Den Zustand so zu lassen und mit Wegwischen versuchen das Problem zu lösen, schadet der Bausubstanz und verstärkt sich auf Dauer. Eine zu hohe Dichtigkeit ist mit Sicherheit ausgeschlossen.

Gruss

Christian

Hallo, wenn du sagst, es zieht zu den Fenstern rein, dann empfehle ich dir, die Fenster mit selbstklebenden Gummidichtungen zb. von Tesa zusätzlich abzudichten, und zwar auf der Tür, oder Fenster, in dem Falz, auf den die andere Dichtung trifft.
Das wirkte bei mir Wunder, aber regelmäßiges Lüften nicht vergessen
Gruß Jürgen

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Rückfrage
Hallo Caren,

vermute ich richtig, dass das kein Isolierglas (Doppel- oder Dreifach-Glasscheibe), sondern ein Einfachglas ist?

Fragende Grüße
Peggy

Ich habe bei mir das selbe Problem. Isolierverglasung ist vorhanden. Trotz Lüften sind morgens alle Fenster klatsch nass. Hat jemand Erfahrung mit Luftentfeuchtern und kann hierzu einen Tip geben?

Danke und Gruß
Marcus

Das selbe Problem
…haben wir auch, aber es hat bestimmt mit der Luftfeuchtigkeit im Haus zu tun. Bei uns im Reihenhaus tritt das „phänomen“ an den Holz-Doppelglas-Isofenstern hauptsächlich in der ersten Etage auf, wo Schlafzimmer und Bad liegen, fast gar nicht im Erdgeschoss. Ich vermute, dass es an dem nicht isolierten Dachboden liegt, d.h. nachts drückt die Kälte von oben die Feuchtigkeit nach unten. Tagsüber, wenn im Haus warme Heizungsluft zirkuliert, tritt es nämlich nicht auf, da bleiben die Scheiben trocken. Wer hat dazu noch Erfahrungen?

Echte Luftentfeuchter Kein Salzklotz
Hallo Markus,

wenn das Feuchtigkeitsproblem dauerhaft besteht lohnt sich die Investition in einen echten Luftentfeuchter.
Ist so groß wie Rollcontainer und brummt den ganzen Tag so vor sich hin und produziert literweise destiliertes Wasser.

Die Kritalle taugen meiner Meinung nach nichts.
Dauernd muß man sie wieder im Backofen trocknen
(Wo geht die Feuchtigkeit dann wohl hin?)
und die Feuchtigkeitsmenge ist eher fragwürdig.

Gruß
Arndt

Hallo
Ich habe das gleiche problem auch,meine haus tür ist ihnen auch nass ich die heizung auf 1 gestellt hilf das