Kurz Vorab: Es handelt sich um Wendelrührer, diese sind von billigster Bauart (was auch geändert werden könnte).
Leider verabschieden sich diese, vor dem eigentlichen Verschleiß durch Abnutzung, weil die Verbindungen der regelmäßigen Hammerreinigung nicht standhalten.
Das Verfahren sollte also gleichermaßen preiswert bleiben und nur die Haltbarkeit etwas erhöhen.
Material ist schätzungsweise Eisen oder eine Eisenlegierung, jedenfalls stark magnetisch.
Die Ursache sehe ich in der eher mageren Verbindung der Bauteile an fast allen Stellen. BeispielNun dachte ich mir, dass man diese Stellen einfach nachlötet.
Bisher bin ich zur Erkentniss gekommen, dass die Lücke fürs hartlöten grenzwertig groß ist. Da es aber in jedem Fall besser als schlechter wird… versuch macht kluch.
Da ich leider auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen kann, bräuchte ich mal eine Einschätzung, ob das Vorhaben Sinn macht oder ob mans gleich lassen kann.
Reinigen würde ich mit acetonhaltigem Industriereiniger, mechanich ist aussichtslos.
Messinglot scheint am besten geeignet, da man damit wohl am besten größere Spalten überbrücken kann.
Wird eine Lötlampe dafür noch ausreichen? Teilweise findet man Angaben jenseits der 1000°C, andere deutlich darunter - tendiere zu letzterem.
Fals die Arbeitstemperatur nicht erreicht wird, bleibt wohl ein Silberlot übrig. Würde man damit die Spalten halbwegs verschließen oder zumindst verstärken können?
Flussmittel soll jeweils im oder am Lot sein, außer es gibt entscheidende Gründe es separat aufzutragen.
Material ist schätzungsweise Eisen oder eine Eisenlegierung,
jedenfalls stark magnetisch.
Hier ist E- Schweissen das Verfahren der Wahl.
Beim Hartlöten muss das Material glühend gemacht werden und ist anschliessend ziemlich sicher zu weich.
Härten durch Abschreckung ist sehr diffizil und für das Lot nicht wirklich gut.
Solche Hartlötarbeiten gelingen am besten mit Azetylen und Sauerstoff, weil man die Flamme leicht reduzierend einstellen muss, und auch eine sehr kleine, aber sehr heisse Flamme hat, die sehr gut dosierbar ist.
Falls Du es mit der Lötlampe überhaupt hinbekommst, glüht das halbe Ding…
ich hab das Zwar noch nicht probiert, aber das wird bestimmt nix gescheites.
Aber, wie schon geschrieben, wenn Atze und Sauerstoff vorhanden ist, kann man es auch gleich richtig mit einem Stahl- Schweissdraht schweissen,
oder mit einem MAG-Gerät.
Das macht Dir für ein Päckchen Kaffee jede Autowerkstatt oder Schlosserei / Dorfschmied.
also Lötlampe fällt aus, zu kalt und zu wenig dosierbar.
Da alles andere Beschafft werden müsste, fällt das ebenfalls aus.
Zum Schmied ist sicher der bessere Weg, der ‚Aufwand‘ steht aber nicht im Verhältnis zum Nutzen.
Das Vorzeitige reißen der Schweißpunkte ist mehr ärgerlich, da spontan und vor Ort nicht zu beheben, ein Bequemlichkeitsprolem. Die billige Bauart des Produkts ist grundsätzlich gewollt, da sich Preis und Haltbarkeit (bei Abnutzung) in einem guten Verhältnis befinden.
Daher kam die Idee dieses eher kleine Ärgernis mit 2 Handgriffen und nahezu ohne Materialeinsatz nachzubessern.