Hilfsbereitschaft oder was ist das ?

Ein benachbartes kinderloses Pärchen scheint meinen Partner ins Herz geschlossen zu haben, seitdem gibt es häufige Einladung, Geschenke, regelmäßige Anrufe, Dienstleistungen werden z.Teil ungefragt erbracht, Ratschläge ungefragt gegeben, es wird was dageleassen, so dass man vorbeigehen muss es zurückzubringen wo ich denke was ist das Ziel dieser Aktionen?
Mir ist das zuviel, es geht ja auch von unserer Zeit ab, so dass ich zum Teil genervt reagiere und Absagen einfordere (was dann auch funktioniert)?

Ist das eine Überreaktion, was ist hier „normal“ bei der „Nachbarschaftshilfe“?

Vielen Dank im Voraus für alle Antworten Vg aus
dem Norden

Grüße
Miss

Hallo Miss,

mir stellen sich beim Lesen spontan zwei Fragen:
wie sieht es dein Partner?
und warum ist es für dich erwähnenswert, dass die Nachbarn kinderlos
sind?

Viele Grüße
Isabella

Hallo,

erzähl mal ein wenig mehr über die Nachbar (Alter, etc.)…

Wie verhalten sie sich dir gegenüber?

Kann es sein, dass du gedanklich einen Grund hast, warum eure Nachbarn so nett zu deinem Freund sind?

Gruss Belle

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Ihm ist es teilweise (aber wohl erst nachdem ich es erwähnt hatte?) auch zuviel, da es auch einengt, aber er sieht es auch pragmatisch, da ist jemand der ihm hilft. Ein „Geben und Nehmen“

Die Kinderlosigkeit hab ich erwähnt, weil man möglicherweise dadurch nach einem „Ersatz, Ausgleich, einer Aufgabe“ sucht, die man hier möglicherwies zu finden glaubt, auch irgendwie nachvollziehbar

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Viele grüße Miss

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

erzähl mal ein wenig mehr über die Nachbar (Alter, etc.)…

Wie verhalten sie sich dir gegenüber?

Kann es sein, dass du gedanklich einen Grund hast, warum eure
Nachbarn so nett zu deinem Freund sind?

Gruss Belle

Sie sind ca. 8 Jahre älter als wir, leben alleine in ihrem Haus, es gibt ein gemeinsames Interesse an Tieren, naja und haben wie ich finde einen „narren an ihm gefressen“ wie man so sagt, da ich da nicht ganz so zugänglich bin, klarer meine Meinung vertrete (auch kritisch) - werde ich natürlich nicht so gelitten ggf manchmal auch als störend emfunden (das ist nur eine Vermutung) - es ist scheint auch so als ob sein Interesse gemeinsam was zu unternehmen…ausgeprägter ist und er mich mehr als störend empfindet

Ein benachbartes kinderloses Pärchen scheint meinen Partner
ins Herz geschlossen zu haben, seitdem gibt es häufige
Einladung, Geschenke, regelmäßige Anrufe, Dienstleistungen
werden z.Teil ungefragt erbracht, Ratschläge ungefragt
gegeben, es wird was dageleassen, so dass man vorbeigehen muss
es zurückzubringen wo ich denke was ist das Ziel dieser
Aktionen?
Mir ist das zuviel, es geht ja auch von unserer Zeit ab, so
dass ich zum Teil genervt reagiere und Absagen einfordere (was
dann auch funktioniert)?

Ist das eine Überreaktion, was ist hier „normal“ bei der
„Nachbarschaftshilfe“?

‚normal‘ ist, was zufrieden macht
Hallo Miss,

Deine Nachbarn sehen ihre Aktionen gewiss als Nachbarschaftshilfe und wünschen einen engen Umgang - solche Menschen können verdammt anhänglich werden. Dein Partner scheint ein „nettes Opfer“, was schlecht Grenzen ziehen kann, da die Hilfsbereitschaft doch so nett ist. Ist sie ja eigentlich auch, aber ein klärendes Gespräch, wie man welche Form der Nähe und des Umgangs wünscht, könnte böses Blut in der Zukunft vermeiden. Ergo: Besser jetzt schon einmal ein grundsätzliches Gespräch führen, dass die Aufmerksamkeiten ja nett seien, man selbst aber mehr Abstand wünscht, könnte verhindern, dass man sich irgendwann mal im bösen Nachbarschaftsstreit wiederfindet. Denn solche Charaktere können hoch sensibel sein, wenn sie merken, dass ihre Aufmerksamkeit nicht geteilt wird.

Viele Grüße

Kathleen

Hallo Miss,

Deine Nachbarn sehen ihre Aktionen gewiss als
Nachbarschaftshilfe und wünschen einen engen Umgang - solche
Menschen können verdammt anhänglich werden. Dein Partner
scheint ein „nettes Opfer“, was schlecht Grenzen ziehen kann,
da die Hilfsbereitschaft doch so nett ist. Ist sie ja
eigentlich auch, aber ein klärendes Gespräch, wie man welche
Form der Nähe und des Umgangs wünscht, könnte böses Blut in
der Zukunft vermeiden. Ergo: Besser jetzt schon einmal ein
grundsätzliches Gespräch führen, dass die Aufmerksamkeiten ja
nett seien, man selbst aber mehr Abstand wünscht, könnte
verhindern, dass man sich irgendwann mal im bösen
Nachbarschaftsstreit wiederfindet. Denn solche Charaktere
können hoch sensibel sein, wenn sie merken, dass ihre
Aufmerksamkeit nicht geteilt wird.

Viele Grüße

Hallo Kathleen,

vielen Dank für die Antwort, das klingt sehr plausibel nachdem wir bewusst eine Woche keinen Kontakt gesucht haben stehen sie gerade eben schon wieder da und können sich nicht trennen und ich merke, dass es mich ziemlich unzufrieden macht und stört, bis jetzt habe ich dies noch nicht direkt kommuniziert, da es wohl nur mich so stört und ich denke wir sollten uns da dann schon einig sein, beim nächsten Mal bin ich mit dem kleinen Finger vorsichtiger - ein Teufelskreis :wink:)

Viele Grüße
Miss