Ein Bediensterter transportierte bisher immer die Post zwischen einer Landesbhörde und einer Stadtverwaltung mit dem Pkw hin und her, um Porto zu sparen.
Nun hatte der arme Mensch einen leichter Verkehrsunfall. Die Versicherung zahlte natürlich nicht, da es sich ja um eine dienstliche Angelegenheit handelte.
Vom Amt wurde dem Manne aber mitgeteilt, dass die Pkw-Benutzung sein Privatvergnügen war, er sei nie dazu aufgefordert worden, die Post mit seinem eingenen Pkw zu transportieren. Es gibt auch tatsächlich nichts Schriftliches und keine Vereinbarung darüber.
Der Arme musste also ca. 300 Euro aus eigener Tasche zahlen. Endergebnis ? Es fährt heute keiner mehr die Post zur Stadtverwaltung, jeder Brief wird normal frankiert und von der Post befördert, und wir alle zahlen die Portokosten über unsere Steuern mit.
Die 300 Euro für die Reparatur hätten sich schon nach einem Monat amortisiert, denke ich. Denn auch die Stadtverwaltung muss jetzt alle Briefe, die vorher per Bote transportiert wurden, frankieren.
Wem Gott ein Amt gibt, dem nimmt er den Verstand. Trifft hier zumindest zu.
Du wirst die Briefe ja nicht in der Poststelle gestohlen haben, um sie der anderen Behörde zuzustellen. Also hattest Du ja wohl einen Auftrag dazu.
Wenn Dein Vorgesetzter das nicht schriftlich fixiert hat, könnte ein Dienstvergehen vorliegen. (Jedenfalls kann man sowas daraus machen)
Ich würde mal schauen, was mein Betriebsrat - als Angestellter - oder die Entsprechung für Beamte dazu sagt. Wenn Du in einem Verband (Beamte) oder Gewerkschaft (ver.di, die sind im Moment eh gut auf die Arbeitgeber zu sprechen) bist, kann es sein, dass du eine Rechtschutzversicherung hast.
Gruß
Peter
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Hallo,
wer benutzt denn freiwillig ohne dazu aufgefordert zu sein, seinen Privat-PKW für dienstliche Zwecke?
War das bekannt? Gab es keinen Kostenersatz für Sprit etc.? Wenn ja, lag hier mE eine konkludente Anerkennung als „Privateigenes Kfz“ vor und Ersatzpflicht besteht.
Warum lässt sich keiner seinen Privat-PKW als privateigenes Kfz. anerkennen?
Der Arme musste also ca. 300 Euro aus eigener Tasche zahlen.
Endergebnis ? Es fährt heute keiner mehr die Post zur
Stadtverwaltung, jeder Brief wird normal frankiert und von der
Post befördert, und wir alle zahlen die Portokosten über
unsere Steuern mit.
Und erhalten damit die letzten Arbeitsplätze bei der Post.
Die 300 Euro für die Reparatur hätten sich schon nach einem
Monat amortisiert, denke ich. Denn auch die Stadtverwaltung
muss jetzt alle Briefe, die vorher per Bote transportiert
wurden, frankieren.
Muß nicht!Sie könnte auch private Zusteller nehmen, die sehr viel billiger, als die Post sind.
Wem Gott ein Amt gibt, dem nimmt er den Verstand. Trifft hier
zumindest zu.
Genau, es ist der einzig richtige Weg, dass deutsche Behörden sich gegenseitig Arbeit geben.
Die Post kauft jetzt auch wieder bei VW ihre Autos. Vorher waren es auch Citroen. Was findest du besser?
Der Arme musste also ca. 300 Euro aus eigener Tasche zahlen.
Endergebnis ? Es fährt heute keiner mehr die Post zur
Stadtverwaltung, jeder Brief wird normal frankiert und von der
Post befördert, und wir alle zahlen die Portokosten über
unsere Steuern mit.
Und erhalten damit die letzten Arbeitsplätze bei der Post.
Die 300 Euro für die Reparatur hätten sich schon nach einem
Monat amortisiert, denke ich. Denn auch die Stadtverwaltung
muss jetzt alle Briefe, die vorher per Bote transportiert
wurden, frankieren.
Muß nicht!Sie könnte auch private Zusteller nehmen, die sehr
viel billiger, als die Post sind.
Der macht das in Berlin so billig, dass ein Familienvater mit 2 Kindern noch 500€ Zuschlag vom Arbeitsamt bekommt, weil er unter dem Hartz IV Satz liegt, kam letzte Woche bei Frontal 21, ist doch cool??
Wem Gott ein Amt gibt, dem nimmt er den Verstand. Trifft hier
zumindest zu.
Genau, es ist der einzig richtige Weg, dass deutsche Behörden
sich gegenseitig Arbeit geben.
Die Post kauft jetzt auch wieder bei VW ihre Autos. Vorher
waren es auch Citroen. Was findest du besser?
wer benutzt denn freiwillig ohne dazu aufgefordert zu sein,
seinen Privat-PKW für dienstliche Zwecke?
regelmäßig würd ich’s nicht machen, aber in dringenden fällen ist das die deutlich schnellere alternative, wenn ich mir die bürokratie bei der beantragung eines dienstfahrzeugs anschau.
Selbst dann würd ichs nicht machen.
Entweder, ich bekomme etwas, dass Schaden übernommen wird, oder der Arbeitgeber soll sehen, wie der klar kommt.
(bei uns dauert ein „innerstädtischer“ Dienstwagen ca. 10 Minuten, wenn einer da ist)
Sogar der Verein, bei dem ich als Übungsleiter tätig bin, hat eine Versicheung für solche Fälle abgeschlossen.
„Beamte dürfen nichts annehmen…nicht einmal Verstand…“
*Ironietag*
Außerdem ist es wirklich „Sein Privatvergnügen“ wenn derjenige noch die Dienstpost der Dienststelle erledigt…
Ein „Mißliebiger Chef“ könnte ihm daraus sogar noch ein Dienstvergehen
„basteln“ …( „abhanden gekommene Post“ z.B. ).
„Goldene Regel“ im öffentlichen Dienst:
„Tu nur das,was die Dienstanweisung/Geschäftsanweisung sowie sonstige
schriftliche Anordnungen der Vorgesetzten von dir verlangen…“
‚lustiger‘ anderer Fall aus dem wahren Leben
Ein Ort, zwei Kasernen, aber nur eine Fernschreibstelle in Kaserne A. Diese Konstellation hat zur Folge, dass alle ankommenden Fernschreiben in die Kaserne B verbracht und alle abgehenden Fernschreiben aus Kaserne A abgeholt werden müssen. In der Vergangenheit wurden diese Fahrten (wie selbstverständlich) von Streifen eines in Kaserne B gelegenen Feldjägerdienstkommandos durchgeführt (die damals und auch heute noch regelmäßig eigene FS verbrachten und abholten) und es gab damit über Jahrzehnte keine Probleme - bis zu dem Tag, wo die Kritische Frage nach einer „Berechtigung zur Postbeförderung“, einem sogenannten Ausbildungs-/Tätigkeitsnachweis aufkam. Das Ende vom Lied ist: Es wurde eine neue Planstelle geschaffen: Ein Mannschaftssoldat (mit eigenem KFz), der jeden Tag zwei mal FS verbringt/abholt und sonst nichts zu tun hat.
Schöne Sache, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Streifen nach wie vor regelmäßig fahren.
eigentlich eine gute Idee. Und dann machen wir hier für Alle gleich noch eine Wette daraus: Ich wette, dass ich auf den Verbesserungsvorschlag bereits heute die Antwort kenne (es sei denn, ich umgehe den Dienstweg und schreibe direkt an unseren Ministerpräsidenten. Vielleicht landet es ja auf einem Schreibtisch, dessen Be-sitzer bzw. Davorsitzer doch noch Verstand hat).
Ich setzte 10 Euro. Den Text der von mir vermuteten Antwort kann ja der MOD bekommen und nach Eingang der Antwort aus dem Ministerium vergleichen.
„Goldene Regel“ im öffentlichen Dienst:
„Tu nur das,was die Dienstanweisung/Geschäftsanweisung sowie
sonstige schriftliche Anordnungen der Vorgesetzten von dir
verlangen…“
(Alles andere kann und wird gegen dich verwandt…)
Genau deswegen bin ich zwei Monate vor dem Beamteneid ausgestiegen.
Und es ging mir danach so saugut
Aloha - digi (nie wieder Behörde)
Himmel, laß es Verstand regnen…das hülft nix
Hallo Leute,
so dringend kann ein Fall garnicht sein, daß ich meinen privaten PKW dienstlich nutze - da nehm ich lieber ein Taxi oder laß es ganz sein.
Der öffentliche Dienst hat nunmal in dieser Hinsicht „keinen Verstand abbekommen“ und damit müssen wir leben. Sollte es tatsächlich mal „Verstand regnen“, werden ganz sicher Regenschirme verteilt ;-}}
Grüße
Gordie.s
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und so wird Deutschland dann verteidigt…
Vielleicht ist genau diese Denkweise aber auch nur das Grundproblem mit dem sich Deutschland konsequent in der EU zu Tode verwaltet. (Ziel ist scheinbar Schlusslicht hinter Portugal zu werden)
Gruss Lois
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