Himmelsbilder

Viele Muslime können gar nicht erwarten, in den Himmel zu kommen. Ist
ja auch kein Wunder, da sie nur im Himmel das bekommen, was auf der
Erde für sie nicht zu haben ist. Im christlich-bayerischem
Kulturkreis, ist die Vorstellung vom Himmel einer Bauernbühne nicht
unähnlich. Bildlich gesprochen stimmt dort der bäuerliche Himmel mit
dem Lied:„Über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein“ überein.
Quasi finded im Lande Bayern der Himmel in der oberen Troposphäre
statt. Aber am Wolkenambiente hat man sich doch irgend wann mal
sattgesehen. Für hypsiphobe Gläubige ist dieses Paradies wohl kaum
der richtige Wohlfühlort.
Ich vermute also, dass ich an meiner Vorstellung vom Himmel noch
etwas arbeiten muss. Daher meine Frage: Welchhes Himmelsbild wird in
den verschiedenen heiligen Schriften vermittelt?
Alexander

Hallo Alexander.

Daher meine Frage: Welchhes Himmelsbild
wird in den verschiedenen heiligen Schriften vermittelt?

Im Judentum sind die Himmel kein Ort von dieser Welt und somit hat es sich mit jeder gegenständlichen Vorstellung und ich kann dir leider kein Bild liefern analog zu den Wolken.

Scholem,
Eli

Hallo,

Viele Muslime können gar nicht erwarten, in den Himmel zu
kommen. Ist ja auch kein Wunder, da sie nur im Himmel das bekommen,
was auf der Erde für sie nicht zu haben ist.

"Niemand sollte sich den Tod wünschen, gleich welcher Kummer ihn heimsucht. Sollte er seine Situation unerträglich finden, so soll er zu Gott beten: „Gott, bewillige mir das Leben, wenn Leben gut für mich ist und gib mir den Tod, wenn der Tod gut für mich ist.“ vom Propheten Mohammad (sas) überliefert.

Es ist tatsächlich so, dass im Quran relativ viel vom Paradies beschrieben wird. Ich glaube nicht, dass es gerade verbildlicht wird, aber beschrieben würde es m.M. treffen. Dass sich aber Muslime den Tod wünschen, ist deine subjektive Sicht. Vor allem aber, dass sie nicht erwarten können, in den Himmel zu kommen, da sie dort das bekommen, was sie hier nicht haben können, ist so nicht richtig. Zur Verdeutlichung: ich will keinen Alkohol trinken oder Schweinefleisch essen usw… Der Hauptaspekt des Leben nach dem Tod im Islam ist die Ewigkeit, die im Leben nicht gegeben ist. Aber das ist vielleicht ein anderes Thema.

Gruss, Omar Abo-Namous

Omar,
da sind mir beide der gleichen Ansicht: Es ist furchtbar, wenn ein
Gotteskrieger sich und unschuldige Menschen im Namen Allahs in den
Tod reist. Und von den Mördern, die sie zum Morden angestiftet
haben, sagst du nichts. Ich fühle Trauer für die Familien der
gemordeten und auch Trauer für den Täter, der in seiner Einfachhgeit
überhaupt nicht verstanden hat, was hier gespielt wird.

Es ist tatsächlich so, dass im Quran relativ viel vom Paradies
beschrieben wird.

Und dieses Bild vom Paradies wird von gewissen Leuten ausgenutzt und
mit tiefer Überzeugung gehen viele junge Menschen in den Tod.
Glaubst du ernst, dass es dein Verzicht auf Alkohol und
Schweinefleisch der Schlüssel zu Himmelspforte ist? Ich glauube,
dass es viel wichtiger ist, anderen Menschen ein guter Mitmensch zu
sein, ein Mensch der Hoffnung gibt und von dem ich sagen kann: Ihn zu
kennen hat mein Leben bereichert. Menschen, die ihr Christentum oder
ihr Muslim sein oder ihr Judentum wie eine Standarte vor sich
hertragen, mit denen will ich nicht ewig leben müssen, denn das ist
die Hölle. Ich glaube, dass gute Juden, gute Muslime und gute
Christen ins Pradies kommen werden. Die religiösen Eiferer aber,
denen gehe ich schon hier aus dem Weg. Nicht das Kopftuch und der
Verzicht auf Schweinefleisch wird uns selig machen, sondern dide
Rolle die wir für andere Menschen gespielt haben - ob Muslim, Jude
oder Christ.
Aber du weichst meiner Frage aus: Welches Bild vermittelt der Koran
vom Paradies, welche Versprechen werden da gemacht?
Alexander

PS Bitte benenne mir die infrage kommenden Suren

Die katholische Himmelsfolklore ist schon recht schlicht. Aber die
Bayern gehen mit ihrem Himmelsbild eben recht unverkrampft um und sie
projezieren ihre irdischen Wünsche und Sehnsüchte ins Himmelreich.

Meine Frage ist: welches Himmelsbild haben die Juden denn?
Das würde mich sehr interessieren.
Alexander

Hallo Alexander,

da sind mir beide der gleichen Ansicht: Es ist furchtbar, wenn
ein Gotteskrieger sich und unschuldige Menschen im Namen Allahs in
den Tod reist.

Es ist furchtbar, wenn irgend jemand sich und unschuldige in den Tod reißt, egal in wessen Namen.

Und von den Mördern, die sie zum Morden angestiftet
haben, sagst du nichts.

Ich habe noch nicht einmal von Selbstmordattentäter gesprochen, deshalb waren mir die „Anstifter“ nicht erwähnenswert…

Es ist tatsächlich so, dass im Quran relativ viel vom Paradies
beschrieben wird.

Und dieses Bild vom Paradies wird von gewissen Leuten
ausgenutzt und mit tiefer Überzeugung gehen viele junge Menschen in
den Tod. Glaubst du ernst, dass es dein Verzicht auf Alkohol und
Schweinefleisch der Schlüssel zu Himmelspforte ist? Ich
glauube, dass es viel wichtiger ist, anderen Menschen ein guter
Mitmensch zu sein, ein Mensch der Hoffnung gibt und von dem ich sagen
kann: Ihn zu kennen hat mein Leben bereichert.

Ok, ich respektiere natürlich deine Meinung. Muslime glauben i.A., dass sie ins Paradies kommen, wenn sie Gottes’ Gebote befolgen. Dass einige dieser Gebote von dir schon aufgelistet wurden schliesst keineswegs aus, dass es mehr gibt:
im folgenden konnte ich für das Wort „Sadaqa“ keine bessere Übersetzung als „Nächstenliebe“ finden. Eigentlich ist es dasselbe, allerdings ist sadaqa viel aktiver und umfasst einiges mehr… englisch: charity
„Nächstenliebe ist jedem auferlegt jeden Tag wenn die Sonne aufgeht, das Herstellen von Gerechtigkeit zwischen zwei Menschen ist auch Nächstenliebe. Einem Mann beim reiten seines Tieres zu helfen, oder ihm bei der Verladung seines Gepäcks zu helfen ist Nächstenliebe. Ein gutes Wort ist Nächstenliebe; und jeder Schritt zum Gebet ist Nächstenliebe und das Wegtragen von Schädlichem ist Nächstenliebe.“

Nicht das Kopftuch und der Verzicht auf Schweinefleisch wird uns
selig machen, sondern dide Rolle die wir für andere Menschen gespielt
haben - ob Muslim, Jude oder Christ.

Wieder: das eine schliesst das andere nicht aus. Als Muslime müssen wir gut zu anderen Menschen sein, unsere Gebete verrichten, uns bekleiden, wir dürfen kein Schweinefleisch essen usw… Wir glauben, dass Gott uns all das auferlegt hat.

Aber du weichst meiner Frage aus: Welches Bild vermittelt der
Koran
vom Paradies, welche Versprechen werden da gemacht?
Alexander

PS Bitte benenne mir die infrage kommenden Suren

Ich werde dir zwar deine Hausaufgaben nicht abnehmen, allerdings will ich zwei Zitate dazu nennen:
(32,17) „Niemand weiß, welcher Augentrost für ihn als Belohnung für sein Tun verborgen ist.“
und eine Überlieferung
„Darin (im Paradies) ist solches Glück, das weder ein Auge gesehen hat, noch ein Ohr von gehört hat, noch ein Hirn erfasst hat.“
für weiteres solltest du dir diese Seite erst anschauen:
http://www.islamonline.net/fatwa/english/FatwaDispla…

Ich hoffe, das war hilfreich?

Gruss, Omar Abo-Namous

Hallo Omar,

„Darin (im Paradies) ist solches Glück, das weder ein Auge
gesehen hat, noch ein Ohr von gehört hat, noch ein Hirn
erfasst hat.“

das klingt nach
Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen in den Sinn gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“ (1.Kor.2,9)

Gruss Harald

Suren, die mir Probleme bereiten
Lieber Omar,
es würde mir den Kummer nehmen, wenn ich wüßte, dass alle Muslime mit
ihren andersgläubigen Mitmenschen in Frieden leben möchten. Doch was
kann ich glauben, wenn sich ein Märthyrer mit dem Namen eures Gottes
in die Luft jagt? Dass dabei Gläubige und Ungläubige mit in den Tod
gerissen werden, das ist ein Unglück, welches im Namen Allahs des
barmherzigen geschieht. Ich tue mich schwer, dies als eine Tat eines
verblendeten Muslimen zu sehen. Aber euer Koran befielt euch diese
barbarischen Untaten:

Sure 2,216;
Euch ist vorgeschrieben [gegen die Ungläubigen] zu kämpfen, obwohl es
euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es
gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht
für euch ist. Gott weiß bescheid, ihr aber nicht.

Belohnungen für die Ausführung der Kampfbefehle Allahs:
Sure 4,74; Sure 3,142; Sure 3,195 und andere

Was Allah zögernden und kampfunwilligen Muslimen sagt:
Sure 9,38; Sure Sure 4,77, Sure 47,20 und andere …

Das macht mir Angst. Im Christentum wird „liebe deinen Nächsten“ und
„liebe deine Feinde“ geboten. Wo wird im Koran die Feindesliebe
geboten?
Doch, darauf eine verläßliche Antwort zu bekommen, daran ist mir
gelegen.

Ich grüße dich und vertraue deiner Antwort. Alexander

2 „Gefällt mir“

Hallo Alexander,

es ist, wie ich’s mir gedacht habe: du fragst nicht, du willst diskutieren. Naja, sei’s drum. Und du gehst dabei (gewollt oder nicht) vor, wie die meisten medialen Aufbereiter das tun.

es würde mir den Kummer nehmen, wenn ich wüßte, dass alle
Muslime mit ihren andersgläubigen Mitmenschen in Frieden leben
möchten.

Weisst du mit Sicherheit, dass alle deutschen (sprich auch Christen, Engländer, Hosenträger usw…) mit ihren Mitmenschen in Frieden leben möchten. Du unterstellst einer Gruppe von Menschen (Muslimen) aufgrund der impliziten Tatsache, dass es immer welche geben wird, die nicht in Frieden leben wollen (zumindest andere nicht in Frieden leben lassen wollen), dass sie gewalttätig ist. Das ist insofern kontraproduktiv, da man von jeder anderen Gruppe von Menschen dasselbe sagen kann!

Doch was kann ich glauben, wenn sich ein Märthyrer mit dem Namen
eures Gottes in die Luft jagt? Dass dabei Gläubige und Ungläubige mit
in den Tod gerissen werden, das ist ein Unglück, welches im Namen
Allahs des barmherzigen geschieht.

Wir wollen mal das ganze auf den Punkt bringen: du findest es schlimm, dass Menschen andere Meschen umbringen. Vielleicht bist du auch ein wenig enttäuscht, dass du diesen Mörder nicht zur Rechenschaft ziehen kannst.

Ich tue mich schwer, dies als eine Tat eines verblendeten Muslimen zu
sehen. Aber euer Koran befielt euch diese barbarischen Untaten:

Und hier beginnt dann (nach der schönen Vorbereitung durch die obigen Sätze) der wahre Angriff und die Hetze.

Sure 2,216;
Euch ist vorgeschrieben [gegen die Ungläubigen] zu kämpfen,
obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider,
während es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während
es schlecht für euch ist. Gott weiß bescheid, ihr aber nicht.

Belohnungen für die Ausführung der Kampfbefehle Allahs:
Sure 4,74; Sure 3,142; Sure 3,195 und andere

(Oh gucke mal einer sieh, das ist es worauf deine ganze „Frage“ von vornherein gezielt hat)

Die Methode, mit der dann zitiert wird, ist äussert bezeichnend für eine solche Diskussion: „picking“ nenn ich das. Wenn ich damit anfangen würde, würden weder Christentum noch die heutigen Staatensysteme gut dastehen. Damit der zufällige Mitleser weiss, worum es ungefähr geht:
(4,74): „Und so soll auf Allahs Weg kämpfen, wer das irdische Leben für das Jenseits verkauft. Und wer auf Allahs Weg kämpft, ob er nun fällt oder siegt, wahrlich, dem geben Wir gewaltigen Lohn.“
„auf Allahs Weg“ wird hier nicht weiter erklärt. Zum Teil wird das aber schon im nächsten (natürlich nicht zitierten) Vers erklärt:
„75. Und was ist mit euch, daß ihr nicht auf Allahs Weg kämpft und für die hilflosen Männer, Frauen und Kinder, die da sprechen: ?Unser Herr, führe uns aus dieser Stadt hinaus, deren Einwohner Unterdrücker sind. Und gib uns von Dir einen Beschützer, und gib uns von Dir einen Helfer!?“ Wenn man das in Augenschein nimmt, dann sieht die ganze Sache anders aus!

Dann in (3,195): „Und ihr Herr antwortet ihnen: 'Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verlorengehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen. Und diejenigen, die da auswanderten und aus ihren Häusern vertrieben wurden und auf Meinem Wege litten und kämpften und fielen ; wahrlich, Ich will ihre Missetaten vergeben, und wahrlich, Ich will sie in Gärten führen, durcheilt von Bächen, als Lohn von Allah, und Allah ? bei Ihm ist der schönste Lohn.“

Es wird schnell ignoriert, um welche Menschen es geht. Nochmal für Alexander: „, die da auswanderten und aus ihren Häusern vertrieben wurden und auf Meinem Wege litten und kämpften und fielen“.

Das macht mir Angst. Im Christentum wird „liebe deinen
Nächsten“ und „liebe deine Feinde“ geboten. Wo wird im Koran die
Feindesliebe geboten?

(5,8) beispielsweise: "O ihr, die ihr glaubt! Steht in Gerechtigkeit fest, wenn ihr vor Allah bezeugt. Der Haß gegen (bestimmte) Leute verführe euch nicht zu Ungerechtigkeit. Seid gerecht, das entspricht mehr der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah. Siehe, Allah kennt euer Tun."

Was das Christentum angeht, so will ich dich daran erinnern, dass sowohl die Kirche in Israel/Palästina als auch die koptische Kirche in Ägypten (zumindest) die palästinensischen Christen dazu aufgerufen haben, Selbstmordanschläge zu verüben. Wo bleibt jetzt dein Schwarz-Weiss-Bild?

Gruss, Omar Abo-Namous

Lieber Omar,

Weisst du mit Sicherheit, dass alle deutschen (sprich
auch Christen, Engländer, Hosenträger usw…) mit ihren
Mitmenschen in Frieden leben möchten.

Oh da mache ich mir nichts vor: Unter den Menschen gibt es nur
wenige, die wirklich Frieden halten wollen. Aber ist das ein Grund
zum Morden? Wie hältst denn es du: Wenn mein Nachbar stiehlt, stehle
ich eben auch. Hoffentlich wird der wahre Gott die Mörder zur
Verantwortung ziehen. Kein Mord darf ungesühnt sein!

Du unterstellst einer Gruppe von Menschen (Muslimen) aufgrund der

impliziten Tatsache, dass es immer welche geben wird, die nicht in
Frieden leben wollen :frowning:zumindest andere nicht in Frieden leben lassen
wollen), dass sie gewalttätig sind. :smiley:as ist insofern
kontraproduktiv, da man von jeder anderen Gruppe von Menschen

dasselbe sagen kann!

Ja, da sind wir absolut einer Meinung. Doch wie verzweifelt ich im
Koran auch suche, da steht kein Satz der zur Feindesliebe aufruft.
Doch die Bibel ruft gerade dazu auf: Mat. 5,44: Ich aber sage euch:
Liebet eure Feinde…
Stellen wir also fest: Die Bibel der Christen ermahnt zur
Feindesliebe, während der Koran explizit zum Mord der Ungläubigen
aufruft. Sure 2,192: „Tötet sie [die Ungläubigen], wo ihr sie
trefft“.

Wir wollen mal das ganze auf den Punkt bringen: du findest es

schlimm, dass :Menschen andere Menschen umbringen.
Ja, das Moden auf der Welt ist furchtbar. Es spielt absolut keine
Rolle, ob das Christen, Muslime oder Juden tun. Warum lässt ein
liebender Gott das nur zu? Wo war Gott, als die Hitlerschergen die
armen jüdischen Menschen zu Millionen umbrachten? Wo war der gnädige
und gütige Gott, als tiefgläubige Muslime die Flugzeuge in die beiden
Wolkenkratzer lenkten und tausenden von Menschen (Christen, Muslime
und Juden) den Tod brachten? Wo ist unser Gott, der zulässt, dass
Christen Muslime töten? Nun, es ist so: Menschen töten andere
Menschen, egal, was sie glauben.

Ich tue mich schwer, dies als ein Ausrutscher eines verblendeten

Muslimen zu

sehen. Aber euer Koran befielt euch diese barbarischen Untaten:

Und hier beginnt dann (nach der schönen Vorbereitung durch die

obigen Sätze) der :wahre Angriff und die Hetze.
Deiner Meinung nach ist dies also Hetze. Nichts liegt mir ferner. Mit
einem muslimischen Freund verbindet mich eine tief empfundene
Freundschaft, da ich ihn seiner Gedanken wegen sehr schätze.
Mit dieser Sure habe ich große Schwierigkeiten: Sure 3, Vers 119:
"Gläubige, schließt keine Freundschaft mit solchen, die nicht zu
eurer Religion gehören“.
Jetzt habe ich große Schwierigkeiten zu hoffen, dass sich unsere
muslimischen Mitbürger integrieren lassen.

Wenn das kein heiliger Befehl ist:

Sure 2,216;
Euch ist vorgeschrieben [gegen die Ungläubigen] zu kämpfen, obwohl

es euch ::zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider,
während es gut für euch ist, und ::vielleicht liebt ihr etwas,
während es schlecht für euch ist. Gott weiß bescheid, ihr ::aber
nicht.
Die anderen Suren, die zum Mord an die Ungläubigen aufrufen, will ich
hier nicht mehr nennen, da wir sie ja beide kennen.

Die Methode, mit der dann zitiert wird, ist äußerst bezeichnend für

eine solche :smiley:iskussion: „picking“ nenn ich das.
Um die Benennung der Stellen im Koran komme ich wohl nicht rum: Was
ist mit dieser Sure wohl gemeint? Damit ich nicht unredlich
argumentiere, werde ich immer sauber aus dem heiligen Koran zitieren.
Da ich auch die Bibel kritisch gelesen habe, muss ich hier
eingestehen, dass auch da viel steht, was nicht unbedingt der
Freundschaft unter den Religionen dient.
Ich überspringe jetzt.

Das macht mir Angst. Im Christentum wird wenigstens "liebe deinen

Nächsten" und „liebe deine Feinde“ geboten. Wo wird im Koran die
Feindesliebe geboten?

(5,8) beispielsweise: "O ihr, die ihr glaubt! Steht in

Gerechtigkeit fest, wenn ihr :vor Allah bezeugt. Der Haß gegen
(bestimmte) Leute verführe euch nicht zu :Ungerechtigkeit. Seid
gerecht, das entspricht mehr der Gottesfurcht. Und fürchtet

Allah. Siehe, Allah kennt euer Tun."

Was das Christentum angeht, so will ich dich daran erinnern, dass

sowohl die Kirche :in Israel/Palästina als auch die koptische Kirche
in Ägypten (zumindest) die :stuck_out_tongue:alästinensischen :Christen dazu
aufgerufen haben, Selbstmordanschläge zu

verüben. Wo bleibt jetzt dein Schwarz-Weiss-Bild?

Ich habe kein s/w Bild. Was ich möchte ist, dass die Muslime und die
Christen als Brüder und Schwestern achten. Nennst du mir die Quelle,
für den teuflischen Aufruf zum Selbstmordanschlag. Solltest du sie
aber nicht haben, sondern du kolportierst nur ein Gerücht, dann
lieber Omar, dann bist du in die gleiche Falle getappt, die für dich
ausgelegt wurde. Stimmt aber deine Aussage, dann höre meine Meinung:
Wer zu so einer unmenschlichen Tat aufruft, ob Christ, Muslim oder
Jude, der wisse, dass er verachtet ist, bei allen redlichen Menschen,
die guten Willens sind.

Lieber Omar, nenne mir bitte geeignete Suren, die zur Liebe, auch
unter Andersgläubigen aufruft und die mir Wegweiser zu meinen
muslimischen Nachbarn sind.
Alexander, der damit hadert, was in der Welt geschieht.

Hallo Alexander,

Wie hältst denn es du: Wenn mein Nachbar stiehlt,
stehle ich eben auch.

Nein. Das war aber auch nicht meine Aussage. Es ging allein um die Propagierung der Gewalt bei Muslimen in deiner Aussage, auf die ich geantwortet habe.

Du unterstellst einer Gruppe von Menschen (Muslimen) aufgrund der
impliziten Tatsache, dass es immer welche geben wird, die
nicht in
Frieden leben wollen (zumindest andere nicht in Frieden leben
lassen wollen), dass sie gewalttätig sind. Das ist insofern
kontraproduktiv, da man von jeder anderen Gruppe von Menschen
dasselbe sagen kann!

Ja, da sind wir absolut einer Meinung. Doch wie verzweifelt
ich im Koran auch suche, da steht kein Satz der zur Feindesliebe
aufruft.

Ich habe dir ein Beispiel genannt, das du scheinbar überlesen hast. Wenn du genauso „verzweifelt“ im Koran suchst, dann ist klar, dass du nichts findest. Nochmal der Vers:
(5,8) "O ihr, die ihr glaubt! Steht in Gerechtigkeit fest, wenn ihr vor Allah bezeugt. Der Haß gegen (bestimmte) Leute verführe euch nicht zu Ungerechtigkeit. Seid gerecht, das entspricht mehr der Gottesfurcht. Und fürchtet Allah. Siehe, Allah kennt euer Tun."

Stellen wir also fest: Die Bibel der Christen ermahnt zur
Feindesliebe, während der Koran explizit zum Mord der
Ungläubigen aufruft. Sure 2,192: „Tötet sie [die Ungläubigen], wo ihr
sie trefft“.

Das alte Leid: weisst du aus welchem Grund und zu welchem Anlass dieser Vers dem Propheten mitgeteilt wurde? Anders gefragt: Gibt es und gab es nicht so viele gläubige Muslime, die in Eintracht mit ihren nichtmuslimischen Nachbarn, Mitarbeitern und Mitmenschen leben? Warum konnten im islamischen Reich die verschiedensten Menschen mit den verschiedensten Religionen leben? Genau: weil sie nicht das „picking“ betrieben haben, das du gerade betreibst.
Aber interessant an diesem Vers, den du hier zitierst ist doch, dass er beweist, dass du den Koran nicht liest! Du hast ihn irgendwo aufgeschnappt. Denn sonst wären dir die Verse davor und danach aufgefallen. Der Eintrag „[die Ungläubigen]“ ist so dem Koran nicht zu entnehmen! Ich zitiere ein wenig weiter:
(2,190) "Und bekämpft auf Allahs Pfad, wer euch bekämpft, doch übertretet nicht. Siehe, Allah liebt nicht die Übertreter."
„übertretet nicht“ hier im Sinne von "keine Präventivschläge! Die Aussage: „Verteidigt euch.“
(2,191) "Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt. Und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben; denn Verführung ist schlimmer als Töten. Bekämpft sie jedoch nicht bei der unverletzlichen Moschee, es sei denn, sie bekämpften euch dort. Greifen sie euch jedoch an, dann tötet sie. So ist der Lohn der Ungläubigen."
Oh guck mal, da war ja auch das Zitat von Alexander! Aber plötzlich sieht das sehr verändert aus. Es wird hier prinzipiell die Erlaubnis gegeben, dass sich auch Muslime wehren dürfen. Das wurde ihnen lange Zeit nicht erlaubt! Der Islam geht noch einen Schritt weiter:
(2,192) "Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah verzeihend und barmherzig."
Wenn du tatsächlich diese Stelle gelesen hättest, hättest du den Sinn der Aussage verstanden. Wie mir scheint, hast du das Zitat einer der vielen Hetzreden entnommen, die es in letzter Zeit immer häufiger gibt und hast sie ohne einen weiteren Gedanken übernommen! Das zeugt nicht gerade von „verzweifeltem“ Versuch, Liebe zu säen.

Wir wollen mal das ganze auf den Punkt bringen: du findest es

schlimm, dass :Menschen andere Menschen umbringen.
Ja, das Moden auf der Welt ist furchtbar. Es spielt absolut
keine Rolle, ob das Christen, Muslime oder Juden tun. Warum lässt
ein liebender Gott das nur zu? Wo war Gott, als die Hitlerschergen
die armen jüdischen Menschen zu Millionen umbrachten? Wo war der
gnädige und gütige Gott, als tiefgläubige Muslime die Flugzeuge in
die beiden Wolkenkratzer lenkten und tausenden von Menschen
(Christen, Muslime und Juden) den Tod brachten? Wo ist unser Gott,
der zulässt, dass Christen Muslime töten? Nun, es ist so: Menschen
töten andere Menschen, egal, was sie glauben.

Und hier beginnt dann (nach der schönen Vorbereitung durch die
obigen Sätze) der wahre Angriff und die Hetze.

Deiner Meinung nach ist dies also Hetze. Nichts liegt mir
ferner. Mit einem muslimischen Freund verbindet mich eine tief
empfundene Freundschaft, da ich ihn seiner Gedanken wegen sehr
schätze.

Wenn das keine Hetze ist, dann weiss ich auch nicht was Hetze ist. Dadurch, dass du einen weiteren thread aufgemacht hast, hast du mir den Verdacht bestätigt, dass du Hetze betreibst.

Die anderen Suren, die zum Mord an die Ungläubigen aufrufen,
will ich hier nicht mehr nennen, da wir sie ja beide kennen.

Ich hatte dir von Anfang an gesagt: falls du eine Frage hast und willens bist, einer Antwort zuzuhören, dann bekommst du auf deine Frage eine Antwort. Der Islam ruft nicht zum Mord an irgendwen auf. Ganz im Gegenteil, der Islam hat den menschlichen Trieb zur Rache in seine Schranken verwiesen. Nochmal hier die Frage: Wenn der Islam zum Mord an Ungläbigen aufruft, warum gibt es dann überhaupt noch Verse, die von Ungläbigen oder Andersgläubigen sprechen? Der Islam hat geschichtlich bewiesen, dass er in seinem Einflussbereich für Gerechtigkeit sorgen kann. Um das herauszufinden, musst du aber ein wenig lesen.

Die Methode, mit der dann zitiert wird, ist äußerst bezeichnend für

eine solche Diskussion: „picking“ nenn ich das.
Um die Benennung der Stellen im Koran komme ich wohl nicht
rum Was ist mit dieser Sure wohl gemeint? Damit ich nicht unredlich
argumentiere, werde ich immer sauber aus dem heiligen Koran
zitieren.

Wie ich oben schon angeführt habe: Ich habe natürlich nichts dagegen, dass du ein Zitat aus der Übersetzung des Korans bringst, allerdings bring das vollständige Zitat. Wie mir scheint, hast du aber keine Übersetzung des Korans.

Was das Christentum angeht, so will ich dich daran erinnern, dass

sowohl die Kirche :in Israel/Palästina als auch die koptische
Kirche in Ägypten (zumindest) die palästinensischen Christen dazu
aufgerufen haben, Selbstmordanschläge zu verüben. Wo bleibt jetzt
dein Schwarz-Weiss-Bild?
Ich habe kein s/w Bild. Was ich möchte ist, dass die Muslime
und die Christen als Brüder und Schwestern achten. Nennst du mir die
Quelle, für den teuflischen Aufruf zum Selbstmordanschlag. Solltest
du sie aber nicht haben, sondern du kolportierst nur ein Gerücht,
dann lieber Omar, dann bist du in die gleiche Falle getappt, die
für dich ausgelegt wurde.

Welche Falle?

Guckst du hier:
http://www.comeandsee.co.il/article.php?sid=401&mode…

Gruss, Omar Abo-Namous

Lieber Omar,
in den letzten Tagen war ich sehr durcheinander. Harald hat mich
zurecht gesagt: So geht das nicht. Danke Harald. Icch entschuldige
mich für meine Briefe und ich möchte öffentlich machen, dass ich
nicht zur Fraktion der Hetzer gehöre und denen auch nie angehören
werde!
Ich habe deine geduldigen Antworten sehr bewußt gelesen und ich habe
durch dich sehr viel gelernt. Gut, ich habe immer noch Probleme mit
einigen Suren. Da werdxe ich noch Erklärungen brauchen. Aber sei dir
sicher, ich habe durch einige Antworten von dir gelernt. Zur Zeit
lese ich bewußt den Koran - without picking. Und auch die Bibel -
without picking, too.
Bittel lieber Omar, nimm meine Entschuldigung an.
Alexander

Bittel lieber Omar, nimm meine Entschuldigung an.

klar.

Zur Zeit lese ich bewußt den Koran - without picking. Und auch die
Bibel - without picking, too.

das freut mich zu hören. Du solltest aber zugeben, dass du vorher nicht den Koran gelesen hattest. Diese Stellen hattest du doch woanders her, oder?

Gruss, Omar Abo-Namous

Lieber Omar,
ich beschäftige mich zur Zeit dehr stark mit demKoran und mit der
Bibel. Auf da Geschwätz von anderen Leiten gebe ich prinzipiel nie
etwas. Aber wenn ich mal was lese oder höre, dann checke ich das
gewissenhaft nach.

Als Naturwissenschaftler kenne ich selbstvertändlich die Diskrepanzen
zwischen Bibel und den neuesten Forscchunghsergebnissen. Noch nie
wurde mir eine meiner Fragen auch nur annähernd befriedigend erklärt,
sondern die Antwort verebbte unbefiedigend und wurde mit dem
typischen theologischden Geschwätz erklärt.

Abner ich habe noch einen langen Weg zur Wahrheit. Aber ob ich ihn je
durchschreiten werde, da bin ich mir gegenwärtig sehr unbewußt. Wer
pickt, lieber Omar, der verliert den ganzen Überblick.
Sei dir gewiß, guten und ehrlichen Menschen, denen gehört mein ganzer
Respekt. Ich grüße dich, Alexander

Hallo Alexander,

Als Naturwissenschaftler kenne ich selbstvertändlich die
Diskrepanzen
zwischen Bibel und den neuesten Forscchunghsergebnissen. Noch
nie
wurde mir eine meiner Fragen auch nur annähernd befriedigend
erklärt,
sondern die Antwort verebbte unbefiedigend und wurde mit dem
typischen theologischden Geschwätz erklärt.

da fühle ich mich jetzt richtig angesprochen :wink:

Welche Diskrepanzen zwischen Bibel und Forschungsergebnissen lassen sich nicht klären?

Da kannst Du dazu gerne einen neuen Thread beginnen :wink:
Oder Du mailst mich an.

Gruss Harald

Hallo Harald,
die neuesten Fortschungsergebnisse und die Bibel, das war schon immer
ein Alptraum für die Bibelreuen. Da ich aus so einem Haushalt stamme,
hat mich die Sichtweise der Profs an der Uni wie ein Hammer auf der
Stirn getroffen. Kritische Gedanken waren für
Pietisten pure Gotteslästerung. Bei bibeltreuen, pietistischen
Christen war eben Gottes Wort - Gottes Wort. Andere Gedanken waren
Häresie. Und wie schäbig ist man mit alleierziehendeden Müttern
umgegangen. Richtig gemein ist man mit diesen armen Frauen
umgegangen. Und der „fromme“ Ungeist, der in den kirchlichen Kreisen
gepflegt wurde: Die Juden sind an ihrem Unglück doch selbst
schuld.Ich habe nie eine Antwort auf meine Fragen bekommen - die
Antworten versickerten in einem theologischen Geschwätz: Wo war denn
Gott, der gute Vater, als ein ganzes Volk vergast wurde? Ich habe sie
erlebt, die Mörder aus Buchenwald und einen stolzen SS-Mann, der bei
mehreren Sonderbehandlungen aktiv dabei war. Das entsetzlich war
jedoch: Ich habe als Kind in den 50er Jahren diese Mordgesellen
bewundert. Doch, im Neuen Jahr werde ich einen neuen Tread aufmachen
und biblische Geschichten näher betrachten. Doch komme mir niemand
mit dem absurden Hinweis: Bei Gott ist eben alles möglich -
folgerichtig also auch meine Argumente. Ich werde mich streng an die
„Schrift“ halten. Auch werde ich nicht herumkommen, Picking zu
betreiben.

Hallo Alexander,

die neuesten Fortschungsergebnisse und die Bibel, das war
schon immer ein Alptraum für die Bibeltreuen.

na na, ganz so kann es nicht sein, sonst könnten Naturwissenschafter gar keine Christen werden. Es gibt sie aber :wink:

Da ich aus so einem Haushalt stamme,
hat mich die Sichtweise der Profs an der Uni wie ein Hammer
auf der Stirn getroffen. Kritische Gedanken waren für
Pietisten pure Gotteslästerung.

Ich glaube nicht, dass die Pietisten als Massstab für Bibelglauben geeignet sind.

Du solltest persönliche negative Erfahrungen mit Christen nicht zum Vorurteil machen.

Bei bibeltreuen, pietistischen
Christen war eben Gottes Wort - Gottes Wort. Andere Gedanken
waren Häresie.

Gottes Wort ist Gottes Wort - aber dabei handelt es sich gar nicht um die Bibel! Lies mal Joh.1 :wink:

Die Bibel lass ich gerade mal als „Heilige Schrift“ gelten.
Und dass da Menschen aufgeschrieben haben, was sie von Gott erfahren haben, kann niemand abstreiten. Und dass diese Menschen die Sache eben nur mit den ihnen zur Verfügung stehenden Begriffen darstellen konnten, sollte man nicht schlechtreden.

Und wie schäbig ist man mit alleierziehendeden Müttern
umgegangen. Richtig gemein ist man mit diesen armen Frauen
umgegangen. Und der „fromme“ Ungeist, der in den kirchlichen
Kreisen gepflegt wurde: Die Juden sind an ihrem Unglück doch selbst
schuld.

Na ja, das ist eben die Differenz zwischen Theorie und Praxis.
Die Theorie heißt: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!“
Und da gehören natürlich auch alleinerziehende Mütter dazu.

Ich habe nie eine Antwort auf meine Fragen bekommen - die
Antworten versickerten in einem theologischen Geschwätz: Wo
war denn Gott, der gute Vater, als ein ganzes Volk vergast wurde?

Wo war Gott, als die Römer seinen Sohn ans Kreuz schlugen?
Warum taucht die Frage nach Gott immer nur dann auf, wenn mensch der Meinung ist, ER hätte etwas für den Menschen tun müssen?
Warum fragt niemand, was er für Gott tun könnte?

Doch, im Neuen Jahr werde ich einen neuen Tread aufmachen
und biblische Geschichten näher betrachten.

Ich bin gerne dabei.

Gruss Harald

1 „Gefällt mir“

Pietistische Sozialisation

…sonst könnten Naturwissenschafter gar keine Christen werden. Es
gibt sie aber :wink:

Ich habe gleich vier davon in meinem Freundeskreis. Aber damit ist
das Problem doch noch nicht gelöst.

Ich glaube nicht, dass die Pietisten als Massstab für Bibelglauben
geeignet sind.

In meiner Jugend haben sich gerade aber sie als einzig gültige
Instanz für Glaubensfragen aufgespielt.

Du solltest persönliche negative Erfahrungen mit Christen nicht zum
Vorurteil machen.

Du vergißt, diese Leute haben jahrelang mein freies Denken
unterdrückt.

Die Bibel lass ich gerade mal als „Heilige Schrift“ gelten.
Und dass da Menschen aufgeschrieben haben, was sie von Gott
erfahren haben, kann niemand abstreiten.

Jeder hat da Botschaften verkündigt, von denen er überzeugt war, dass
sie ihm von Gott offenbahrt wurden.

Und dass diese Menschen die Sache eben nur mit den ihnen zur
Verfügung stehenden Begriffen darstellen konnten, sollte man nicht
schlechtreden.

So lange sie diese Eingebungen für sich behielten.

…das ist eben die Differenz zwischen Theorie und Praxis.

Und diese aufgezwungenen Regeln haben viel Unglück über diese
Menschen gebracht.

Wo war Gott, als die Römer seinen Sohn ans Kreuz schlugen?

Ja, hast du denn dafür eine Ahnung? Das ist doch der
(unausgesprochene) Kern der Theologie: In Gottes Plan war doch der
Kreuzigungstod längst beschlossene Sache und deshalb war Judas ein
Werkzeug Gottes. Er hat dafür gesorgt, dass Jesus letztendlich die
Welt retten konnte. Doch ist die Welt durch die Kreuzigung besser
geworden? Schalt mal die Nachrichten an, dann wirst du bald merken,
das wir schon in der Hölle sind.

Warum taucht die Frage nach Gott immer nur dann auf, wenn
mensch der Meinung ist, ER hätte etwas für den Menschen tun
müssen? Warum fragt niemand, was er für Gott tun könnte?

Die Frage stellt sich doch auch für die Muslime und Juden. Oder heißt
das mal wieder: The Christians to the front.

Doch, im Neuen Jahr werde ich einen neuen Tread aufmachen
und biblische Geschichten näher betrachten.

Gerade lese ich die Bauanleitung für die Arche. Wie war denn das mit
der Flut? 40 Tage Dauerregen? und dann einen mehrere 1000 m hoher
Wasserstand?Vor etwa 20 Jahrten war ich mal in Schottland in einer
Dorfkirche. Da erzählte der Minister die schröckliche Geschichte von
Gottes Zorn und seiner Sintflut. Damals hatte ich an seiner
Erzählweise großes Vergnügen. Aber da war ich wohl der einzige.
Damals sind wohl viele meiner Vorfahren umgekommen. Sie alle hatten
nicht die geringste Chance.

Alexander, der sich sicher ist, dass alle Heiligen Schriften viel
Ballast mit sich rumschleppen.

Hallo Alexander,

Ich glaube nicht, dass die Pietisten als Massstab für Bibelglauben
geeignet sind.

In meiner Jugend haben sich gerade aber sie als einzig gültige
Instanz für Glaubensfragen aufgespielt.

aber das machen doch alle :wink:

Du solltest persönliche negative Erfahrungen mit Christen nicht zum
Vorurteil machen.

Du vergißt, diese Leute haben jahrelang mein freies Denken
unterdrückt.

nu ja, das dürfte aber schon ein paar Jahre her sein.
Jetzt wäre es an der Zeit, diesen Leuten zu vergeben.
Es waren ja auch nur Menschen.
„Es irrt der Mensch, solang’ er strebt.“ (Goethe)

Jeder hat da Botschaften verkündigt, von denen er überzeugt
war, dass sie ihm von Gott offenbahrt wurden.

ja und?

Und dass diese Menschen die Sache eben nur mit den ihnen zur
Verfügung stehenden Begriffen darstellen konnten, sollte man nicht
schlechtreden.

So lange sie diese Eingebungen für sich behielten.

Dann könnte ich doch nicht davon profitieren.
Ist doch wie hier im Forum: Man lernt von dem, was die Leute schreiben.

…das ist eben die Differenz zwischen Theorie und Praxis.

Und diese aufgezwungenen Regeln haben viel Unglück über diese
Menschen gebracht.

Moment:
nicht die Regeln haben Unglück gebracht.
Unglück brachte erst mal das Nichtbeachten der Regeln.
Und zweitens der Zwang.

Zwang widerspricht den freien Willen, den wir von Gott bekommen haben.

Wo war Gott, als die Römer seinen Sohn ans Kreuz schlugen?

Ja, hast du denn dafür eine Ahnung?

Ja, habe ich, ist aber ein langes Thema.

Doch ist die Welt durch die Kreuzigung
besser geworden? Schalt mal die Nachrichten an, dann wirst du bald
merken, das wir schon in der Hölle sind.

Alexander Fleming entdeckte das Penicillin.
Man muss es aber auch anwenden, damit es hilft.

Man muss nach den Regeln Gottes leben, damit die Welt besser wird.

Warum taucht die Frage nach Gott immer nur dann auf, wenn
mensch der Meinung ist, ER hätte etwas für den Menschen tun
müssen? Warum fragt niemand, was er für Gott tun könnte?

Die Frage stellt sich doch auch für die Muslime und Juden.

Ganz recht.
Aber es sind meist christlich sozialisierte Menschen, die die Frage „Wo ist denn der liebe Gott?“ stellen.

Oder heißt
das mal wieder: The Christians to the front.

nein danke!

Gerade lese ich die Bauanleitung für die Arche.

Gut, mach einen neuen thread auf.

Gruss Harald

Das bringt doch nix mehr!
Das waren keine guten Antworten. Bist du ein Zyniker? Lies noch
einmal meine Fragen nach und deine Antworten dazu. Du bedienst dich
der gleichen Phrasen, wie ich sie schon zur Genüge kennen. Der Kern
deiner Aussage ist als: Es ist doch völlig egal, was wer sagt. Den
Eindruck habe ich schon lange.