Himmlische Gespräche

Treffen sich zwei Verstorbene im Himmel,der eine „Wie bist Du gestorben?“
„Ich bin erfroren, und DU?“ antwortet der
andere.

„Ich bin vor Freude gestorben, ich hatte meine Frau im Verdacht einen Liebhaber zu haben, da bin ich extra früher aus dem Büro nach Hause, hab unter dem Bett, im Schrank und auf der Fensterbank nachgesehen… nix, das hat mich so gefreut das ich nen Herzschlag bekommen habe.“

Meint der andere, „tja, hättest Du im Gefrierschrank nachgesehen würden wir beide noch leben“.

Neenee, der Witz war doch ursprünglich viel länger. Also:

Im Himmel nimmt sich Gott Petrus mal beiseite und meint: „Sag mal, Du hast das doch sicher auch schon bemerkt - hier oben wird’s langsam wirklich voll. Ich hab mir mal überlegt, daß wir ab jetzt nur noch diejenigen hereinlassen, die an ihrem Tod völlig unschuldig sind. Ich vertraue da ganz auf dein Urteilsvermögen. Hör Dir an, was die Leute zu berichten haben und entscheide dann selbst.“

Petrus geht zur Himmelspforte und trifft dort auch drei Männer an, die schon darauf warten, hereingelassen zu werden. er erklärt ihnen die neue Prozedur und fordert den ersten auf, zu erzählen, wie er ums Leben gekommen ist.

„Also das war so“ fängt der Mann an " ich hatte schon seit einiger Zeit den Verdacht, daß mich meine Frau mit einem anderen Kerl betrügt. Deshalb habe ich ihr eine Falle gestellt und behauptet, ich sei für zwei Tage auf Geschäftsreise. Etwa eine Stunde nach Abfahrtszeit bin ich also in unsere Wohnung im 7. Stock eines Hochhauses zurückgekommen und siehe da - meine Frau liegt im Bett. Nur der Kerl war nirgends zu sehen. Ich durchsuche die ganze Wohnung - Kleiderschrank, unterm Bett, Abstellkammer und plötzlich hör ich Hilferufe vom Balkon. Und ob sie’s glauben oder nicht, da hängt der Mistkerl an unserem Balkon und versucht wieder hochzukrabbeln. in meiner Wut hab ich ihm natürlich auf die finger gehauen, aber der wollte einfach nicht loslassen und hat immer wieder gezetert, ich soll ihm doch helfen. Das kannste haben, dachte ich mir, bin an meinen Werkzeugkasten, ab die große Rohrzange rausgeholt und ihm damit ordentlich was auf die Finger gegeben. da schrie er noch lauter, aber irgendwann konnte er sich nicht mehr halten und segelte die sieben Stockwerke nach unten. Das Schwein hatte so ein Mordsglück; der ist doch tatsächlich in einem Gebüsch gelandet und bewegte sich noch. Ich also in die Küche, den Kühlschrank gepackt, zum Balkon geschleift und runtergeworfen. Das hat ihn dann voll erwischt. Ich hab mich dabei so angestrengt, und die Aufregung und so - das hat mein Herz einfach nicht mehr mitgemacht."

„Hm“ meint Petrus „für Herzanfall kannnst du ja nix. Komm rein! Und du? Was ist mit dir?“

Der zweite fängt an zu erzählen: „Ich wohne im 8. Stock eines Hochhauses und seit einiger Zeit habe ich mir vorgenommen etwas für meine Fitneß zu tun. Da so ein Fitneßstudio mir dann doch zu teuer ist, habe ich mir überlegt, daß ich ja am Balkon meiner Wohnung ein paar Klimmzüge machen könnte. Das hat bis heute immer ganz gut geklappt, aber die doofe Bundeswehr mußte natürlich heute mal wieder Tiefflüge trainieren. Ich mach also gerade meine Übungen, als da so’n Idiot volle Kanne durch die Schallmauer donnert. Davon bin ich so erschrocken daß ich losgelassen hab. Glücklicherweise habe ich gute Reflexe und bekam gerade noch so den Balkon vom darunterliegenden Stockwerk zu fassen. Ich rufe nach Hilfe und kurz darauf taucht so’n Mann auf, der anfängt mir auf die Finger zu kloppen. Ich schrei ihn an, er soll das lassen, aber der ist völlig außer sich. Irgendwann verschwindet er wieder nach drinnen und ich denk, aha, er hat’s endlich kapiert und will mir helfen, aber nein, der kommt mit 'ner Rohrzange zurück und prügelt weiter auf mich ein. Irgendwann konnte ich dann nicht mehr und habe losgelassen. Und schon wieder habe ich Glück und lande in dem großen Gebüsch, das vor unserem Haus wächst. Ich konnte zwar kaum die Schmerzen aushalten, aber wenigstens hatte ich überlebt. Und während ich am Haus hochschaue, sehe ich wie dieser Irre seinen Kühlschrank noch aus dem Fenster wirft. Naja, mit meinen Knochenbrüchen konnte ch schlecht ausweichen und das Ding hat mich voll getroffen.“

„Tja, da kannst du ja auch nix für. Komm rein.“

Petrus wendet sich zum Dritten: „Und was is mit dir?“

„Also“ meint der Mann „es fing damit an, daß ich nackt in diesem Scheiß-Kühlschrank saß…“