Hirsch-Duncker?

Hallo alle zusammen!

Ich bräuchte eure Hilfe zum Thema Hirsch-Duncker!
Ich muss für die Schule erklären wo der Begriff herkommt, wie er entstanden ist usw.
Allerdings nicht so umfangreich, also damit meine ich, dass es nicht wichtig ist, was der Gewerverband oder so änhlich ist!
Denn das hab ich leider nur auf meiner suche im WWW gefunden.
Aber ich bräuchte eher ne Erklärung, die sich nur über den Begriff/Namen ist!

Hoffe dass mir da jmd. helfen kann!

Gruss
MrBrother

Hi MrBrother,

Mr. Check, das ist in der Spalte ganz links der orangefarbene Punkt mit dem Ausrufezeichen, hat unter dem Stichwort „Dunker“ eine kurze Erklärung. Geh auf das Wort Dunker (dies hier z. B.), markiere es und klick dann auf den orangenen Punkt ganz links.

Gruß
Pat

Danke für den Tip! Das ist ja ne coole Funktion, dieser Mr.Check!
Aber der hat mir nur 4 Begriffe ausgespuckt und keiner hatte mit dunker sondern nur mit dunkel zu tun ;(!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
gib den Begriff doch einfach in diverse Suchmaschinen ein, vielleicht solltest Du auch „Gewerkverein“ eingeben, ich habe in einem Brockhaus von 1923 fast fünf Seiten dazu gefunden.
Gruss
Rainer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo mrbrother,

ich glaube hirsch-duncker war der gründer einer
gewerkschaft vor langer zeit.

viel spaß in der suche in alten büchern.

mfg

kunde3

Hi MrBrother,

das kommt davon, wenn man, wie ich eben, nicht richtig hinguckt!

Du hattest Duncker (markier den hier) richtig geschrieben, mit c nämlich. Ich hatte ihn ohne c geschrieben und Mr. Check kann nicht hellsehen. Nun müsst’s aber geh’n.

Gruß
Pat

Hallo!

Hirsch, Max, Volkswirt und Politiker, geb 30.12.1832 zu Halberstadt. Mitbegründer der deutschen Gewerkvereine. Herausgeber ihres Organs „Der Gewerkverein“.
1869 Mitglied des Norddeutschen, 1877-84 und 1890-93 des Deutschen Reichstags (Fortschrittspartei).
Gestorben 26.6. 1905 in Homburg.
Von ihm geschriebene Bücher : „Was bezwecken die Gewerkvereine?“, „Das Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetz“, „Arbeiterberufsvereine in Großbritannien und Deutschland“

Christliche und andere Gewerkschaften: 4) Christliche Gewerkschaften bildeten sich innerhalb der christlich-sozialen Bewegung zuerst Ende des 19.ÿJh. in Dtl.; sie gründeten 1901 den Gesamtverband christl. Gewerkschaften, der nach dem Prinzip der Interkonfessionalität arbeitete. 1919 kam es zur Gründung des Dt. Gewerkschaftsbundes (DGB), der sich an der Zentrumspartei orientierte. In der Bundesrep. Dtl. sind die christl. (kath. orientierten) Gewerkschaften im 1959 gegründeten Christl. Gewerkschaftsbund Dtl. (CGB) zusammengefasst. 5) Gegen die klassenkämpfer. Gewerkschaftsauffassung der freien, kommunist. und syndikalist. Gewerkschaften bildeten sich 1868 neben den christl. Gewerkschaften die dem Linksliberalismus nahe stehenden Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine, die nach dem Selbsthilfeprinzip schon früh Hilfskassen für ihre Mitgl. einrichteten; 1868 erfolgte die Gründung des Verbandes der Dt. Gewerkvereine, der 1919 mit Angestellten- und Beamtenorganisationen den Gewerkschaftsring dt. Arbeiter-, Angestellten- und Beamtenverbände gründete. 6) Die wirtschaftsfriedl. Gewerkschaften (sog. gelbe Gewerkschaften) lehnten den Arbeitskampf ab und proklamierten die Arbeitgeber und -nehmer zusammenfassende Werkgemeinschaft. 1899 in Frankreich entstanden, entwickelten sie sich meist mit Arbeitgeberunterstützung ab 1905 auch in Deutschland.

Literatur:
E. Matthias, Quellen zur Geschichte der dt. Gewerkschaftsbewegung im 20.ÿJh., begr. v. hg. v. K. Schönhoven u. H. Weber, auf zahlr. Bde. ber. Köln 1985ÿff.

Geschichte der dt. G. von den Anfängen bis 1945, hg. v. U. Borsdorf. Köln 1987.

Schönhoven, K.: Die dt. G. Frankfurt am Main 21988.

Schneider, M.: Kleine Geschichte der G. Bonn 1989.

Nickel, W.: Taschenbuch der dt. G. Aufgabenÿþ Organisationÿþ Praxis. Köln 1995.

Gruß Werner

Ach so, *lol*!

danke!

Allerdings ist dies doch etwas zu knapp *g*!

Trotzdem Danke!!

Vielen Dank, für deine Hilfe Rainer,
aber genau dies hab ich gemacht und genau dies wollte ich nicht!
In den Suchmaschinen kamm eigentlich fast nix direkt über Hirsch-Duncker raus sondern immer nur Texte die sich auf Gewerkvereine bezogen. Zwar gehört dies natürlich dazu wenn ich was über H-D sagen will, aber ich kann mich nicht auf das konzentrieren, denn das ist nicht das Thema!
Trotzdem vielen dank…

danke für die äußerst hilfreiche antwort!

Hi Werner,
ich danke dir vielmals für deine sehr ausführliche und gute Info!

Kannst du mir vieleicht noch was über Duncker schreiben?

Und wie es zu diesem Zusammenschluss zw. den beiden kam und warum?
Würde mich sehr interessieren!

Danke dir schonmal im vorraus…

Gruss
MrBrother

Hallo!

Das ist alles, was ich so finden kann. Scheint nur für die Gewerkschaften wichtig zu sein. Vielleicht versuchst Du es mal bei ihnen.

Duncker, Franz, Buchhändler und liberaler Politiker, *ÿBerlin 4.6. 1822, ÿebd. 18.ÿ6. 1888; Mitbegründer der Dt. Fortschrittspartei und (mit M.ÿHirsch) der Hirsch-Dunckerschen Gewerkvereine.
Verlagsbuchhändler. Besitzer der „Volkszeitung“. Erwarb die Bessersche Verlagsbuchhandlung.
Mitglied des Preuß. Landtags und Deutschen Reichstags bis 1877.

Gruß Werner

Hallo !

Im billigen Bertelsmann-Lexikon bin ich etwas weiter gekommen :

Hirsch-Dunckersche Gewerkvereine, die ältesten deutschen Gewerkschaften, die vor allem durch ihre liberale Grundhaltung und durch den Selbsthilfegedanken gekennzeichnet sind.
Das Vorbild der H.-D. G. waren die englischen Gewerkschaften. Sie lehnten zwar den Streik u.a. gewerkschaftl. Kampfmittel nicht ab, waren aber an einem guten Verhältnis zwischen Unternehmern und Arbeitern, an einem Ausgleich zwischen Arbeit und Kapital interessiert. Die Grundsätze für die Begründung dt. Gewerkvereine wurden schon 1868 von Max Hirsch entwickelt.
Bereits 1869 wurde der Verband der deutschen Gewerkvereine gegründet, wobei u.a. der Verleger F. Duncker und Schulze-Delitzsch mitwirkten.

Ich denke, damals wie heute, brauchte jede Idee ein Medium zur Verbreitung und das hatte Hirsch in dem Verlag des Verlegers Duncker gefunden. Ein Verleger, der, in damaliger Zeit, solche Schriften druckte und verlegte, muß auch selbst von diesen Ideen überzeugt gewesen sein, denn es gehörte viel Mut dazu. Es haben sich sozusagen Gleichgesinnte getroffen.

Gruß Werner

Vielen Dank!

Du hast mir sehr weiter geholfen!

Danke!