Hirtenhunde

gibt es jemand der erfahrung mit hirtenhunden hat?

ich bin mir seit monaten am ueberlegen, was fuer ein hund zu mir passen wuerde.
am besten gefallen mir die hirtenhunde.
es ist nun nur so, dass wir in einer stadtwohnung leben. zwar in einer sehr grossen - aber eben es ist halt eine stadtwohnung.

ich kann den hund mit zur arbeit nehmen, fuer auslauf waere auch gesorgt und ich wuerde auch gerne mit ihm in die hundeschule gehen.

nur fuer einen hirtenhund waere es sicherlich am schoensten in einem haus mit garten zu leben.
wer kennt sich mit hirtenhunden aus? was ratet ihr mir? hirtenhund in stadtwohnung ja oder nein?

Hallo Andreas,

wenn Du Hirtenhunde magst, dann tue es so einem Wesen nicht an, ihm in der Stadt seinen Bewegungsdrang zu nehmen. Vielen Hunden kann man in der Stadt unmöglich die Bewegung und Beschäftigung geben, die sie brauchen. Da reicht kein Spaziergang und kein gelegentliches Stöckchenwerfen. Das Tier braucht Bewegung ohne Ende über den ganzen Tag verteilt. Da kommst Du nicht einmal mit dem Fahrrad hinterher und auch der übliche Garten ist dafür zu klein.

Wie der Name „Hirtenhund“ schon sagt, wurden diese Tiere ursprünglich als Hütehunde gezüchtet. Dabei hat der Hund eine Aufgabe und wird gefordert. Ein verantwortungsbewußter Züchter wird einen Hirtenhund auch nicht an einen in der Stadt lebenden Interessenten verkaufen. Tut der Züchter das dennoch, ist es mit ihm als Züchter nicht weit her und man sollte von so einem Menschen lieber keinen Hund kaufen.

Gruß
Wolfgang

Was für ein Hirtenhund soll’s denn werden???

Was für ein Hirtenhund soll’s denn werden???

ein kangal

Hallo Andreas,

ein Kangal ist ein Riese, ungefähr in der Größe einer Dogge. Kein Mensch, der klar bei Verstand ist, hält so ein Tier in einer Stadtwohnung. Da könnte man sich ebenso gut ein Pony auf der Etage zulegen.

Da bin ich ja beruhigt. Du wolltest uns bestimmt nur verkohlen.

Gruß
Wolfgang

Hallöchen,
ich habe nun auch einen Hirtenhund, genauer gesagt einen kaukasischen Hirtenhund (48 Kilo). Da ich woher zwei Schäferhunde hatte, kann ich eines mit Sicherheit behaupten. Ein Hirtenhund ist sehr schwer bis kaum zu dressieren und behalten immer ihren eigenen Kopf und gehören zu den dickköpfigsten Persönlichkeiten, die mir je unter gekommen sind. Während ich meine Schäferhunde super im Griff hatte, und sie in ihrem Verhalten viel berechnender waren als der Hirtenhund, Balu, kann ich jedem, der keine Hundeerfahrung hat von einer Haltung abraten. Sie können einen durch ihre Sturrheit zum Wahnsinn treiben.
Ich war mit allen meinen Hunden in der Hundeschule, aber der Hirtenhund hat meistens das gemacht was er wollte. Der Hundetrainer meinte sogar noch er würde gut gehorchen!!!

Ein kleines Beispiel:
Balu, der Hirtenhund entscheidet selbst, wen er mag und wer niemals alleine im Haus oder im Garten herumgehen kann. Meinen Bruder, der jede Woche mindestens zweimal da ist, zum Beispiel mag er nicht. Der wird durch „Grummeln“ (Das ist kein Knurren, nur so ein dumpfes Grollen) die ganze Zeit tyranisiert. Wenn mein Bruder aufs Klo geht, geht Balu mit und wartet vor der Tür, bis er wieder raus kommt. Da hilft nichts. Balu war zwecks Gewöhnung eine ganze Woche bei meinem Bruder, er hat im Fressen gemacht ist mit ihm Gassi gegangen.
Hilft nichts. Wenn mein Bruder kommt, wird ein richtiges Theater gemacht. Er läßt sich streicheln und schmust auch mit ihm, aber erstmal wird „Gegrummelt“.
Von der Couch (ziemliche Unsitte, die wir ihm erst abgewöhnen mußten) geht er auch nicht, wenn mein Bruder ihn verscheuchen will. Er bleibt einfach liegen und grummelt. Bei allen anderen Familienmitgliedern würde er es nicht mal wagen eine Pfote auf die Couch zu tun.
Meine Großeltern, die er einmal im Jahr sieht, sind eindeutig in sein „Rudelverständnis“ integriert. Die dürfen alles.
Die Schäferhunde schauen, ob der Rudelführer den „Eindringling“ im Revier duldet, wenn das so ist, dann ist das für den Schäferhund auch mehr oder weniger okay.

Überhaupt, alles was mit dem Revier und den damit verbundenen Gegenständen bei einem Hirtenhund in Verbindung gebracht wird, ist ziemlich heikel. Da kennen die keinen Rudelführer. Wenn die Hirtenhunde meinen, das muß beschützt werden, dann tun sie es. Egal, was der Rest des Rudels dazu sagt.

Wenn ich „hier“ beim Gassi gehen brülle, dann waren die Schäferhunde noch bevor ich wieder Luft geholt hatte bei mir. Balu, schaut erstmal ob es jetzt wirklich notwendig ist zu mir zu kommen. Dann trotet er, im Schritttempo, offensichtlich gelangweilt zu mir. Natürlich wird er von allen möglichen Dingen auf dem Weg zu mir abgelenkt. Das kann ewig dauern, bis er endlich vor mir sitzt!!! Ich könnte da immer ausflippen, obwohl ich ihn ja loben muß, weil er ja so brav zu mir kommt.

Wie gesagt, so ein Hirtenhund ist ein sturres, bockiges, eigensinniges pelziges Pelzknäul.
Ich habe mich mit seinen Macken angefreundet und man kann sagen, er ist meine große Hundeliebe und dankt mir es jeden Tag.
Es gab aber durchaus Tage, da hätte ich das Mistvieh am liebsten erwürgt, weil er soooo stur ist :wink:))))

Gruß

Sina

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Du willst Dir allen Ernstes einen Kangal für das Stadtleben anschaffen???
Der Kangal gehört (wie Du hoffentlich weißt) zu den Herdenschutzhunden. Das bedeutet, dass er in seinem „natürlichen“ Lebensraum (ich glaube, es ist Anatolien) ein total eigenständiges Leben führen würde. Solche Hunde (und ähnliche Rassen auch) leben ab dem Welpenalter in einer Schafherde fernab jeglicher Zivilisation - der Schäfer ist der einzige Mensch, den sie akzeptieren. Die Hunde beschützen selbstänig die Herde vor Wölfen, Bären, Viehdieben… Das heißt, ddass sie natürlich immer selber entscheiden, was sie tun. Aus diesem Grund sind sie auch so „dickköpfig“ - einen Herdenschutzhund kann man nur begrenzt erziehen. Im Zweifelsfall wird er immer nur das tun, was ER SELBST für richtig hält.

Wer sich also einen Kangal zulegen möchte, der sollte eine Menge Erfahrung mit Hunden und ihrem Verhalten haben. Ich lehne es prinzipiell nicht ab, einen größeren Hund in einer Stadtwohnung zu halten. Ein „Stadt-Hund“, der genügend Abwechslung und Auslauf bekommt (und sich im Haus ruhig verhält), ist m.E. glücklicher als ein Hund, der in einem großen Haus mit Garten wohnt, aber niemanden hat, der sich mit ihm beschäftigt. Was nützt dem Hund ein Garten, wenn niemand mit ihm spielt. Dann checkt der Hund auch nur, ob im Garten „alles klar“ ist - danach ist Langeweile oder sinnloses Verbellen von Fußgängern, Autos, usw. angesagt.

Also:
Ich würde Dir nicht dazu raten, Dir einen Kangal für die Stadtwohnung zu kaufen. Der Hund ist dafür zu selbständig… Kleines Szenario: Du gehst mit ihm spazieren. Unterwegs fällt Dir ein, dass Du ja noch etwas einkaufen willst. Du bindest ihn draußen an - und weil Dein Hund der Meinung ist, dass sonst niemand mehr in den Laden hinein darf, knurrt er alle Leute an… Das ist natürlich sehr überspitzt dargestellt, aber gerade in der Stadt gibt es zu viele Situationen, die Dein Hund anders interpretieren könnte als Du! Du willst ja sicher auch nicht, dass Dein Hund der „Schrecken der Straße“ wird… :wink:

Ich hoffe, dass Du Dir die Warnungen von mir und den anderen zu Herzen nimmst und Dir vielleicht doch eine Rasse aussuchst, deren Haltung etwas weniger kompliziert ist…

Gruß,
Mondenkind

liebe sina!

vielen dank fuer deinen ausfuerliche antwort!

ich habe schon oefters gehoert das hirtenhunde eher schwierige hunde sind, konnte mir aber nicht so recht vorstellen was das nun konkret heisst.

du hast mir mit deiner antwort doch echt weitergeholfen.

habe ich dich recht verstanden, dass du, wenn du die nochmals die wahl haettest, dich nicht mehr fuer einen hirtenhund entscheiden wuerdest?

was sagst du zu hirtenhunde in einer stadtwohnung (genug auslauf waere gewaehrleiste, habe ich dochgeung zeit und bin nur schon wegen meinem pferd taeglich mehrere stunden im freien)?

liebe gruesse
andreas

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Hallo Andreas

Du musst die Sache mit dem Hund andersrum angehen.
Natürlich soll uns ein Hund auch optisch gefallen aber es gibt natürlich andere Kriterien die wichtiger sind.
Überlege Dir zuerst warum Du einen Hund willst. Treuer Begleiter gegen das Alleinsein, Erweiterung des (Familien)-Rudels,
Ansporn um Sport zu betreiben, Spielgefährte usw.
Weisst Du warum, weisst Du auch was Du mit dem Hund machen wirst bzw. willst. Schaue auch in die Zukunft ein Hund wird während 8 bis 15 Jahren bei Dir in Deinem Haus mit Deiner Familie als Familienmitglied leben. Du hast Dich während dieser Zeit mit seinen Macken und Freuden abzufinden. Du hast ihn zu hegen und pflegen und auch zu transportieren. Gehst Du mit einem GROSSEN Hund spazieren wird Dir von Deinen Mitbürgern mehr Respekt gezollt. Ein (längerer) Besuch in einer GUTEN Hundeschule ist einfach notwendig. Mit einem kleinen Hund wird Dir Dein Umfeld eher etwas freundlicher begegnen, der sogenannte „Jöö“ - Effekt.
Allerdings ist auch bei einem kleinen Hund ein Schul-Besuch, entgegen anderweitigen Meinungen unbedingt notwendig.
Also: Möchtest Du einen Familienhund, lese Rassebeschreibungen, frage alle verfügbaren Quellen und fasse Dir einen ins Auge.
Sporthund: Wähle eine Rasse aus egal ob gross oder klein, bedenke aber dass auch dieser Hund die meiste Zeit zuhause sein wird.
Auch mit kleinen Hunden kann man sehr gut Sport betreiben, allerdings ist eine Schutzhundausbildung halt doch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
Rassehunde: Mein erster Hund sollte ein grosser, stattlicher Hund sein der bei uns als Familienmitglied ums Haus leben soll.
Ich konnte mich allerdings nicht zwischen einem Labrador und einem Berner-Sennehund entscheiden. Da kam doch das Inserat gerade recht: ein Mischling
Mutter Labrador Vater Berner Senn. Aber, der Hund wurde eher klein (50cm) schlank, rank, arbeitsfreudig und schnell. Der Vater war wohl kein Berner sonder ein Appenzeller-Senn.
Abgebucht unter Mischlingsrisiko betreibe ich jetzt mit viel Freude Agility. Die nächsten Hunde waren rassereine Papillons bzw ein Cotton de Tulear. Arbeitsfreudig, keck, rasend schnell -
super Sporthunde, (ähh natürlich nur die Papillons) ausgesucht aus einer guten Zucht. Es ist halt schon so, bei rassereinen Hunden hat man eher die Gewähr dass der Hund physiologisch das bringt was man erwartet.
Die gute und konsequente Erziehung eretzt dies aber nicht.
Dann noch Hündin oder Rüde?? Hündinnen sind im Allgemeinen führbarer als Rüden. Die Läufigkeit ein bis zweimal im Jahr kann lästig sein. Mit dem Hormonspiegel können auch die Leistungen im Sport schwanken.
Eine Kastration ist eine belastende Operation und auch teuer. Meine zwei kastrierten Rüden bereiten mir in dieser Hinsicht keine Probleme mehr. Der unkastrierte Papillon allerdings
ist wirklich unerträglich wenn die Hündin läufig ist. Zwei Wochen Cabarett im Hause.
Glaube nicht eine Kastration löse etwelche Erziehungsprobleme. Ein dominanter Rüde ist auch nacher Dominant und hat einen keinen Deut besseren Apell.
Die hormonell bedingten Verhaltensweisen können besser werden. Das Rumschnüffeln kann sich etwas reduzieren, das Interresse an läufigen Hündinnen lässt etwas nach.
Lass Dir bei Deiner Enscheidung Zeit und Überlege es dir gut, allerdings es ist bald Frühling dies ist eine gute Zeit einen Welpen aufzunehmen.

Gruss Heri Fuchs

Hallo Andreas,
ich habe mich für einen Hirtenhund nicht bewußt entschieden. Wir haben Balu aus dem Tierheim geholt und er war in einem derart schlechten Zustand (völlig unterernährt, mußte operiert werden, ist ständig geschlagen worden und war handscheu), daß man uns sagte, daß wenn er nicht aus dem Tierheim rauskommt, er eingeht. Ich habe früher viel in dem Tierheim gearbeitet und dachte mir, so ein Pelzknäul kann man doch nicht so einfach sterben lassen.

Zuerst war natürlich das gesundheitliche Problem und die Sache, daß er total scheu war im Vordergrund. Als er wieder Vertrauen faßte und sich gesundheitlich erholt hatte, begann ich mit ihm zu arbeiten. Ab da wurde mir klar, daß er eben anders ist als zum Beispiel die Schäferhunde (auch aus dem Tierheim).
Die Hundetrainerin, die ich aufsuchte, meinte das Balu sich wie ein typischer Herdenschutzhund verhält und das einfach akzeptieren muß.

Und so ist es auch. Balu wird nie so aufs Wort gehorchen und sich dem Wort des Herrn unterwerfen wie die anderen. Das habe ich akzeptiert. Ich mußte mich aber auch darauf erst einstellen.
Ich würde ihn um nichts in der Welt wieder hergeben und er selbst gibt sich alle Mühe „ein braver Hund zu sein“. Das liegt aber wohl eher an der Tatsache, daß er aus dem Tierheim kommt und er es so auf diese Weise dankt als an der Rasse. Er haut nicht ab, macht nichts kaputt, springt nicht, schleckt niemanden ab und will einfach nur viel viel Liebe und Zuneigung.

Die Sache mit der Stadtwohnung sehe ich anders als meine Vorredner. Eine große Wohnung in der Stadt kann den Ansprüchen eines Hundes genauso erfüllen, wie eine kleine auf dem Land. Wichtiger als der Wohnung ist der tägliche Auslauf. Wenn Dein Hund dreimal am Tag eine Stunde ausgeführt wird und rennen kann, ist das besser, als wenn er auf dem Land wohnt und nur 10 Minuten am Tag gassi gehen kann. Klar ist ein Garten nicht schlecht. Aber nicht das absolute muß.

Balu zum Beispiel haßt laufen. Er geht nicht gerne. Gut, das liegt zum Teil auch an seiner Verletzung, aber auch sein Charakter ist nicht sehr neugierig auf Dinge, die außerhalb seines Reviers vor sich gehen. Ich hatte Balu lange Zeit in einer zwei-Zimmer-Wohnung auf dem Land und ich will behaupten, daß er sich da wohl gefühlt hat. Er ist mit mir jeden Tag über die Felder gelaufen und war auch den ganzen Tag mit bei den Pferden.

Gruß

Sina

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vielen dank fuer all die antworten!
herzlichen dank euch allen fuer eure ausfuehrlichen antworten!!!

liebe gruesse
andreas

Hallo Andreas,

wir haben vor 3 jahren einen border-collie 1,5 jahre (hütehund ) übernommen.sie ist wirklich sehr lieb aber sie hütet unsere kinder (auch alle anderen ) wir haben 1/2 ha grundstück und sie ist den ganzen tag draußen außerdem laufe ich noch mit ihr 50 km die woche aber es nützt nichts sie ist unermüdlich.diese hunde brauchen eine feste aufgabe denn dafür sin sie gezüchtet worden.ich würe dir wirklich abraten unser hund kostet uns sehr viele nerven. gruss

babs wenn Du Hirtenhunde magst, dann tue es so einem Wesen nicht

an, ihm in der Stadt seinen Bewegungsdrang zu nehmen. Vielen
Hunden kann man in der Stadt unmöglich die Bewegung und
Beschäftigung geben, die sie brauchen. Da reicht kein
Spaziergang und kein gelegentliches Stöckchenwerfen. Das Tier
braucht Bewegung ohne Ende über den ganzen Tag verteilt. Da
kommst Du nicht einmal mit dem Fahrrad hinterher und auch der
übliche Garten ist dafür zu klein.

Wie der Name „Hirtenhund“ schon sagt, wurden diese Tiere
ursprünglich als Hütehunde gezüchtet. Dabei hat der Hund eine
Aufgabe und wird gefordert. Ein verantwortungsbewußter Züchter
wird einen Hirtenhund auch nicht an einen in der Stadt
lebenden Interessenten verkaufen. Tut der Züchter das dennoch,
ist es mit ihm als Züchter nicht weit her und man sollte von
so einem Menschen lieber keinen Hund kaufen.

Gruß
Wolfgang

hallo babs

huetehunde wie euer collie esind ueberhaubt nicht mit hirtenhunden, also zb kangals zu vergleichen…

es bestehen sehr grosse unterschiede zwischen hirten-, huete und treibhunde.

hirtenhund zaehlen zu den problematischsten dieser drei rassen.
sie sind sehr selbstaendig, was eine erziehung erschwert (darum bin ich ja an erfahrungen mit hirtenhunden interessiert…)

huetehunde mussen nicht schuetzen, sondern treiben und zusammenhalten. dies erfordert ein enges zusammenarbeiten mit dem schaefer. sie muessen gehorchen und sehr menschenbezogen sein. huetehunde sind sehr intlelligente arbeitshunde, recht einfach zu erziehen und gehoeren NICHT zu den problematischen hunderassen (vorrausgesetzt sie werden genug gefordert!).

aber - eben es sind arbeitshunde, man muss mit ihnen arbeiten, auslauf alleine genuegt nicht.

gruesse
andreas

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hi,

ich habe einen riesenschnauzer hündin und einen schwarzen russischen terrier. deine beschreibung passt ganz genau auf meine rs. hündin(sturheit), der russe(gehorsam) ist genauso wie deine schäferhunde.
ich hatte einen kaukasische owtcharka. ein hirtenhund. mit dem durfte ich nur an der leine gassi machen und musste jeden aus den weg gehen. er hat nämlich alles aber wirklich alles beseitigt was ihm nicht passte egal ob hund oder mensch. die spaziergänge waren eine einzige spiessrunterlaufen für mich ohne wenn und aber. er hat nur mich als rudelführer akzeptiert sonnst niemand. der hund wog 65 kg und hatte eine risthöhe vom 75 cm.
er hatte einen grossen garten alleine nur für sich. ich durfte ihn nie alleine lassen im garten, da ich immer die befürchtungen hatte, wenn jemand unangemeldet zu uns kommt, wird angegriffen.
kinder liebte er über alles so lange kein hund zu sehen war.
der hund war als welpe zu uns gekommen. trotz allem möchte ich
die zeit mit ihm nie missen. er wurde 12 jahre alt und starb an altersschwäche

grüsse peter

hi,

bitte lies mein antwort an die sina. der kangal ist mit den kaukasischen owtcharka verwandt. du muss diees bitte wissen, auf was du dich einlässt und ob deine umwelt auch damit zu recht kommt. kangals sind hunde die unbedingt einen konsequenten erziehung brauchen und trotzdem machen die nur was sie wollen.
wunderschöne hunde aber nicht zu unterschätzen. die werden sehr gross und sehr kräftig und damit muss du und deine umwelt zu recht kommen. die hunde sind sehr dominant ohne wenn und aber und haben eine natürliche schärfe, die nicht zu unterschätzen ist. die bewachen familie haus und hof ohne wenn und aber. d.h. sie können sehr leicht eine gefahr für deine mitmeschen und deren hunde werden. du trägst eine enorme verantwortung wenn du einen kangal als familientmitglied bei euch aufnimmst.
denk auch bitte daran, dass dein hund auch dann raus muss, wenn du nicht zu hause bist bzw. nicht mit dem hund raus kannst. wer soll dann diese aufgabe ohne gefahr für euer umwelt übernehmen.
ich möchte dir den kangal nicht abraten nur deine ev. verantwortung wollte dir ganz einfach auflisten

grüsse peter