Wie haben Sie die Histaminunverträglichkeit diagnosziziert? Ich teste wg. Migräne gerade aus, lasse
Rotwein, Käse und Schokolade weg. Aber wenn ich sehe, wo
überall Histamine drinsind und diese auch noch durch bestimmte Lebensmittel im Körper entstehen oder ähnliche Stoffe entstehn, frage ich mich, ob das reicht.
Hallo,
Wie haben Sie die Histaminunverträglichkeit diagnosziziert?
Bei mir wurde das über das Blut festgestellt. Es wurde der Histaminwert und die DAO (Diaminoxidase ist ein kupferhaltiges Enzym, das Histamin abbauen kann und findet sich in Darm, Leber, Niere und in den weißen Blutzellen) ermittelt. Der Histaminspiegel war bei mir stark erhöht und die DAO fast gar nicht vorhanden.
Ich teste wg. Migräne gerade aus, lasse
Rotwein, Käse und Schokolade weg. Aber wenn ich sehe, wo
überall Histamine drinsind und diese auch noch durch bestimmte
Lebensmittel im Körper entstehen oder ähnliche Stoffe
entstehn, frage ich mich, ob das reicht.
Allein Rotwein, Käse und Schokloade weglassen, reicht bei mir nicht. Ich musste meine Ernährung komplett umstellen. Zum Thema Ernährung bei Histaminintolleranz findest Du einige gute Seiten im Netz.
Gruß
Nessa
Leider wird auch noch sehr oft nur die DAO bestimmt. Alleine ist das aber sehr wenige aussagefähig, da ein niedriger Wert auch nur daraufhindeuten kann, dass eben gerade kein Histamin zum Abbauen da ist. Die zusätzliche Messung von Histamin selbst ist wichtig. Es soll habe ich mal gehört auch noch andere Verfahren geben, die zuverlässiger seien.
Insgesamt habe ich oft den Eindruck, dass Histamin, wie so vieles andere, als Megaverursacher hingestellt wird. Praktisch jedes Leiden wird dann auf Histaminintoleranz geschoben.
So gesehen, würde ich mal sagen, die Chancen, dass bei nachgewiesener HI und Ernährungsumstellung die Migräne weg ist, stehen 50 : 50 .
Grüßle
Eric