ich mag Romane so gern, die in der Vergangenheit spielen. Hab auch schon einiges gelesen (Medicus (alle Baende), Paepstin Johanna, Tod im Apothekerhaus, Saeulen der Erde). Habt ihr noch Vorschlaege, welche Buecher in die gleiche Ecke gehen?
fragende Gruesse
Ralph
Habt ihr
noch Vorschlaege, welche Buecher in die gleiche Ecke gehen?
fragende Gruesse
ja, habe ich. guck mal bei http://www.trpm.de unter „historische romane“.
in diesen wochen erscheint z.b. der 2. band einer roman-trilogie über die zeit der päpste in avignon: „die rose von avignon“.
inhalt: die hauptperson, ein unehelicher papstsohn (den es übrigens wirklich gegeben hat), gerät auf der rückkehr von spanien, wo er u.a. nach von der kirche verbotenen büchern suchen sollte, durch ein unwetter auf see und die machenschaften eines gewissen rainier grimaldi (ja, ur-ur-ur-ur-ur-(…)-opa des gerade verstorbenen rainiers) in eine böse falle, hat schwer zu kämpfen, daß er dort wieder raus kommt, verliebt sich währenddessen in die grimaldi-tochter und gelangt doch schließlich nach avignon zurück, wo der papst selbst ihn bereits erwartet und ehren will.
die eigentliche (abenteuer)-story ist natürlich erfunden, die historischen fakten drumrum aber bis ins letzte korrekt.
der 1. band „die brücke von avignon“ ist seit letztem dezember erhältlich, hat den selben papstsohn zum protagonisten und dreht sich um den schatz der templer, inquistion u.a.
das wäre glaube ich das, was an ehesten so in deine richtung geht. interessant sind aber auch die romanbiographien attila, karl der große, karl martell, „gold für den kaiser“ (fugger), der köln-roman colonia u.v.m. schau einfach mal selbst.
mein Topfavorit in dieser Richtung ist „Tod und Teufel“ von Frank Schätzing. Auch mag ich sehr „Der Fall Hildegard von Bingen“ von Edgar Noske.
Aber wie alles im Leben ist auch dies sicherlich Geschmacksache.
Gruß Piri
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Hallo!
Wie wär´s denn mit Wolf Serno (Der Chirurg von Campodios)da gibt´s jetzt auch schon 3 Teile von.
Oder Stephen Lawhead (Der Sohn des Kreuzfahrers)
auch drei Teile.
Oder was von Iny Lorentz, Peter Berling oder Rebecca Gable.
Gruß, Luisa
ein Autor, der in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts entscheidend zur Ausformung des Genres „historischer Roman“ beigetragen hat, ist Lion Feuchtwanger.
Als Einstiegsdroge empfehle ich den wundervollen „Goya“. Dann „Jud Süß“ (jajaja, ich weiß, dass der Roman im dritten Reich mit einigem Geschick im Sinn der NS-Propaganda verfilmt worden ist. Der Film hat aber außer dem Titel und den Personen herzlich wenig mit dem Roman zu tun). Dann die in jüngerer Zeit spielenden „Erfolg“ und „Geschwister Oppermann“. Dann alle anderen, der Reihe nach.
Feuchtwanger unterscheidet sich von der aktuellen Strömung bei historischen/historisierenden Romanen dadurch, dass er nicht eine Art märchenhaft bis phantastisches Mittelalter ins Auge fasst, sondern den Kampf um die Menschwerdung der Menschheit in der Neuzeit, mit allen Licht- und vor allem Schattenseiten.
Wie wärs denn mit „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé. Da du ja auch die Säulen der Erde gelesen hast werden dich die 1200 Seiten sicherlich nicht abschrecken… :o)
Liebe Grüße
Tina
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in diesem Zusammenhang empfehle ich immer wieder gerne die Romane von Gary Jennings, insbesondere „Der Greif“ und „Marco Polo - Der Besessene“. Auch sehr gut aber schwer zu bekommen ist „Der Prinzipal“, die Geschichte eines Ex-Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg, den es zu einem Wanderzirkus verschlägt.
Durch diesen Hinweis neugierig geworden, habe ich das Buch und den Autor auch bei anderen online-Händlern gesucht.
Ich wurde bei Amazon und auch bei http://www.aum.at fündig.
Weiter habe ich dann nicht mehr gesucht )
da schlag ich einfach mal einen finnischen Autoren vor. Mika Waltari. Er hat auch Krimis geschrieben, aber bekannt ist er mit Sinuhe, der Ägypter geworden. Weitere von ihm: Michael, der Finne; Minus, der Römer, Der dunkle Engel.