Hiters Wehrmacht

Hallo Leute,

eine rein akademische Frage:
Wäre Hitlers Wehrmacht in seiner grössten Stärke von 41/42 in der Lage gewesen, die Invasionsarmeen von 1945 zurückzuschlagen oder zumindest aufzuhalten?
Anzunehmendes Szenario: Die fremden Armeen stehen bereits an Deutschlands Grenzen (von 1939).
Ich weiss- Sache der Kriegsführung, der Generalität, der Ressourcen, auch des Zufalls, etc…
Trotzdem- was meint ihr?

cu
Norbert

Hi!

eine rein akademische Frage:
Wäre Hitlers Wehrmacht in seiner grössten Stärke von 41/42 in
der Lage gewesen, die Invasionsarmeen von 1945
zurückzuschlagen oder zumindest aufzuhalten?

Nein.
Nächste Frage.

Grüße
Heinrich

Hallo Norbert,

eine rein akademische Frage:
Wäre Hitlers Wehrmacht in seiner grössten Stärke von 41/42 in
der Lage gewesen, die Invasionsarmeen von 1945
zurückzuschlagen oder zumindest aufzuhalten?
Anzunehmendes Szenario: Die fremden Armeen stehen bereits an
Deutschlands Grenzen (von 1939).

Nimm dem Heinerich die barsche Antwort nicht übel.
Er meint wahrscheinlich, dass das Szenario völlig unrealistisch ist:
denn die West-Allierten wären nie einem starken Gegner
entgegengetreten.
Oder ?

Gruss
Nescio

Hi!

Nimm dem Heinerich die barsche Antwort nicht übel.

Barsche Antwort? Hmm…
Die Fragestellung ist derart hypothetisch, dass ich sie nur mit einem simplen „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann.

Er meint wahrscheinlich, dass das Szenario völlig
unrealistisch ist:
denn die West-Allierten wären nie einem starken Gegner
entgegengetreten.
Oder ?

Genau: „Oder“.

Denn da werden bei der Frage Äpfel mit Birnen verglichen. Die Wehrmacht hatte 1941 etwa 4 Millionen Mann unter Waffen (Quelle: Deutsches Historisches Museum Berlin), von denen etwas über drei Millionen für den Angriff auf die Sowjetunion bereitgestellt wurden (153 Divisionen).

Gegen Kriegsende hatte die US-Army eine Gesamtstärke von 10,4 Millionen Mann. Die Briten verfügten 1945 über 2,9 Millionen Mann. Die sowjetische Rote Armee soll gegen Kriegsende aus 12,5 Millionen Mann bestanden haben. Selbst wenn nicht alle Truppen in Europa stationiert waren, ergäbe sich eine Überlegenheit von mindestens 1:3 bis 1:4 bei der Personalstärke von Wehrmacht 1941 zu Alliierte 1945

Die deutschen Panzer und Flugzeuge entsprachen bereits 1941 nicht mehr dem neuesten Stand der Technik. Denn fortschrittliche Panzer wie der Tiger (Pz VI) oder der Panther (Pz V) wurden erst als Folge der desaströsen Ergebnisse deutscher Panzertruppen im Kampf gegen den sowjetischen T-34 entwickelt (stehen somit also dem Gedankenspiel Wehrmacht 1941 gegen Alliierte 1945 gar nicht zur Verfügung). PzIII gegen Sherman-Jumbo oder IS-II? Was für eine lächerliche Vorstellung!

Bei den Flugzeugen war bereits 1940 die Überlegenheit der Spitfire gegenüber der Me-109 offensichtlich (Zitat Galland: „Geben Sie mir eine Staffel Spitfire!“), vom Manko einer deutschen rein taktisch ausgerichteten Bomberflotte ganz zu schweigen (vgl. He-111 und Ju-88 gegen B-17 oder A-26).

Die Unterlegenheit der deutschen Luftwaffe ab 1941 war eine elementare Grundlage für den alliierten Sieg im Zweiten Weltkrieg: Es gab keine größere Schlacht im Kriegsverlauf, wo jene Seite gesiegt hat, die _nicht_ die Luftherrschaft besaß - unabhängig davon, ob sie personell oder materiell am Boden überlegen war oder nicht.

In Summe wird also ganz offensichtlich, dass die Wehrmacht Stand 1941 gegen die Allierten Stand 1945 nicht den Hauch einer Chance gehabt hätte - daher mein kurzes und knappes „Nein“ als Antwort.

Grüße
Heinrich

1 „Gefällt mir“

Anmerkung
Hallo,

Nimm dem Heinerich die barsche Antwort nicht übel.

Barsche Antwort? Hmm…
Die Fragestellung ist derart hypothetisch, dass ich sie nur
mit einem simplen „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann.

[…]

In Summe wird also ganz offensichtlich, dass die Wehrmacht
Stand 1941 gegen die Allierten Stand 1945 nicht den Hauch
einer Chance gehabt hätte - daher mein kurzes und knappes
„Nein“ als Antwort.

Zumal sich durch den technologischen Vorsprung der Amerikaner auf dem Gebiet der Atomwaffen jedes weitere Szenario erübrigt.

Gruß

Hallo.

Anzunehmendes Szenario: Die fremden Armeen stehen bereits an
Deutschlands Grenzen (von 1939).

Das hätte auch bei Deinem personellen Szenario bedeutet, dass es Bomben geregnet hätte (1941 war es noch ein Problem, bis in die Mitte des Reiches zu kommen; mit Stützpunkten an der deutschen Grenze wären die Städte noch schneller in Schutt und Asche gesunken, als dies eh der Fall war). Dazu wäre gekommen, dass die Rohstoffknappheit auf deutscher Seite viel dramatischer gewesen wäre, weil kein besetztes Gebiet mehr da gewesen wäre, das man hätte ausbeuten können. Folge : Geflogen, gepanzert, kradgemeldet werden könnte nur zu Fuß. Zum Schießen wäre nicht die Lage, aber auch kein Material mehr dagewesen … kurz gefasst, bevor noch der Befehl „Fertigmachen zum Zusammenbrechen!“ ergangen wäre, hätte sich bereits alles erledigt. Heinrich hat schon recht.

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo Heinrich,

vielen Dank, das knappe „Nein“ war zwar eindeutig, aber unbefriedigend. Gerade deswegen hatte mich die Begründung interessiert, die Du jetzt nachgereicht hast.

wie gesagt, vielen Dank
cu
Norbert

nun

also es wurd eja bewissen das wenn beim dday die deustchen ihre ganze reserve eingestezt hätten um die normandie zu verteidigen dann hätten sie die amis aufhalten können, aber unser grosser führer wollte das ja nicht.

bei der ardennen offensive 1944 hätten sich die amerikaner bei einem erfolg der deutschen aus europa zurück gezogen. den die amerikaner hatten ja nur ein kleines expeditionskorp nach europa entsandt. ihre endgültige stärke wurde ja erst kurz vor kriegsende hergestellt als deutschland schon besiegt war. hätten die deutschen wiederum die einheiten der ardennen offensive benutzt um die russenoffensive abzuwehren, wäre der krieg im osten andesder verlaufen.

aber fakt ist die ost und die westfront war 1 front zuviel. hätten wir es nur mit einer front zu tun gehabt wäre der krieg andesder verlaufen