Hallo
Mir ist da etwas aufgefallen: Wenn man die Erde als ein geschlossenes einheitliches System ansieht, gibt es für sie doch praktisch keine Möglichkeit Wärme abzugeben - sie kann sie eigentlich nur an die paar spärlich verteilten Partikel im Raum abgeben. Da ständig von der Sonnne neue Energie hinzugeführt wird, müßte sich da die Erde nicht rapide enorm aufheizen - bzw. müßte schon längst ein einziger Feuerball sein? Wie kommt es, daß die Gesamtenergie des Systems scheinbar so konstant bleibt über lange Zeiträume hinweg?
Florian
Hi Florian!
Die Erde gibt den überwiegenden Teil der tags aufgenommenen Wärme ebenfalls als Strahlung nachts auf der sonnenabgewendeten Seite wieder ins All ab.
Gruß
Tom
Die Erde gibt den überwiegenden Teil der tags aufgenommenen
Wärme ebenfalls als Strahlung nachts auf der
sonnenabgewendeten Seite wieder ins All ab.
Sie wird nicht nur Nachts wieder abgegeben, sondern ständig. Soviel wird auch gar nicht aufgenommen, da der grösste Teil einfach reflektiert wird.
ciao
ralf
letztendlich nur entropieexport
Genauso, wie beschrieben isses. die erde gibt annähernd genausoviel energie ab, wie sie aufnimmt. das wir uns und pflanzen, tiere… entwickeln können, nennt man kurz entropieexport. bedeutet nichts anderes, als das die erde wärme hoher temperatur aufnimmt und dafür wärme niederer temperaur wieder abgibt.