Hitzeprobleme mit Server 2003

Hallo!

Kennt das jemand: Wenn es an die 30°C Umgebuntstemperatur hat, dann beginnen die Server Probleme zu machen. obwohl die Hardware laut Angaben der Hersteller das locker aushalten sollten, und die Geräte selbst auch gut durchlüftet sind.

Ich habe z.B. einen HP Prolient ML350 G4, der wird dann langsam und bleibt dann beim Herunterfahren irgendwo einfach stehen.

Ich habe für mich da noch einen Server aus einzelnen Komponenten zusammen - gestoppelt. Eigentlich nur gute Sachen: Intel, MSI, ATI, Kinsgston, Maxtor, gutes Netzteil.
Darauf habe ich Server 2003 installiet. Das funktioniet soweit anstandslos.

Ich habe das Gehäuse extrem gut gekühlt, mit gesamt 5 großen Lüftern. Da weht ein Luftstrom durch, daß man vorne aufpassen muss, daß es nicht den ganzen Arm einsaugt.

Nun beginnt der Server ab 28° total verrückt zu spielen. Der Server wird elends langsam, man kann damit nicht mehr vernünftig arbeiten. In der Ereignisanzeige steht aber nichts drinnen. (ich meine nichts brauchbarres).
Der Server stützt auch nicht ab im eigentlichen Sinne. Die Prozessorleistung geht rauf auf 60,70, 80%.

Der Tast heißt cidaemon.exe.
Ich frage mich was ich tun kann. Wenn der Server wieder ausgekühlt ist, dann läuft wieder alles. Leider klappt das herunterfahren nicht, wenn die Auslastung so hoch ist. Der bleibt dann auch irgendwo beim shutdown hängen.

Eigentlich verstehe ich das nicht. Im Gehäuse drinnen hat es auch nicht mehr als 28-30°. Das sollte doch für die Chips und die Festplatten kein Problem sein. Und doch, mit dem Server ist nicht vernünftig zu arbeiten.

Windows Server 2000 hatte damit nie Probleme!

tks!
Herbert

Guten Tag

zu Cidaemon

Prozess „cidaemon“
http://www.exelib.com/exe/2

„Hohe unerwartete Speicherauslastung, wenn Sie Index Server verwenden“
http://support.microsoft.com/kb/q297371/

„Troubleshooting High CPU Utilization“
http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windows…

Es gibt auf den ersten Blick keinen Zusammenhang zwischen hoher Betriebstemperatur und einer hohen CPU Belastung durch den Prozess „Cidaemon“. Ev. löst sich das Problem, nachdem du das „Cidaemon“ Problem erledigt hast.

Grüsse
JTKirk

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Hallo Herbert,

Kennt das jemand: Wenn es an die 30°C Umgebuntstemperatur hat,
dann beginnen die Server Probleme zu machen. obwohl die
Hardware laut Angaben der Hersteller das locker aushalten
sollten, und die Geräte selbst auch gut durchlüftet sind.

Wie warm werden die CPU, Festplatten, Graphikkarte, Netteil, Chipset wirklich ???

Das Problem bei der Kühlung sind die Wärmewiederstände, welche man in K/W angibt.

Wenn du also einen Kühlkörper mit 1K/W hast, dann ist, wenn du 10W thermische Leistung abführen musst, die Kaltseite des Kühlkörper immer 10K höher als die Umgebungstemperatur.

Daneben gibt es praktisch noch ein paar Wärmewiderstände, z.B. den zwischen dem eigentlichen Chip und dem IC-Gehäuse und zwischen IC-Gehäuse und Kühlkörper …

Wenn also deine Raumtemperatur um 10K steigt, dann wird auch die CPU-Temperatur um 10K steigen, sofern du keine geregelten Lüfter hast.

Nur Viel Luft durch das Gehäuse zu blasen, sagt noch nichts über eine gute Kühlung aus. Mit viel Luftdurchsatz lagert sich auch mehr Staub im Gehäuse an. Zudem muss man auch aufpassen, dass keine Wirbel entstehen, welche die Kühlleistung wieder veringern, wenn sich in einer Ecke die selbe Luft immer nur im Kreis dreht. Mit den Flachbandkabeln muss man auch aufpassen.

MfG Peter(TOO)