Als mir mein Arzt heute Blut abgenommen hat, habe ich etwas später (als ich das Pflaster abgenommen habe) eine Nadelstichverletzung gesehen, welche das Pflaster vollgeblutet hat. Besteht dadurch ein Risiko für eine Hepatitis/HIV Infektion, und muss sowas (egal ob infiziert oder nicht) beim Arzt gemeldet werden?
Hallo Tonky,
das ist völlig normal. Schau - in deinen Adern ist Blut - das mit einem gewissen Druck (Blutdruck) vom Herzen durch deine Adern gepumpt wird. Nun stell dir doch einfach mal einen Gartenschlauch vor, in den du ein Loch reinpiekst. Da kommt dann auch das Wasser raus. Das Blut des Menschen hat aber die gute Eigenschaft, dass sich die roten Blutplättchen „verkleben“ und damit bei offenen Wunden - und diese Einstichstelle könnte man als Miniwunde bezeichnen - für das Verschließen der Wunde sorgen. Du hast das Pflaster darüber bekommen, dass du nicht deine Kleidung versaust. Denn bei jedem Menschen schließen sich die Einstichstellen unterschiedlich schnell. Das nächste Mal bei einer Blutabnahme drückst du einfach etwas länger mit dem Tupfer auf die Stelle und hälst den Arm hoch - (ca. 3 Minuten) und dann Pflaster drauf und fertig. Und wie meinst du denn, hättest du dich anstecken können? Mit Pflaster drüber kann doch gar nichts passieren. Und auch du kannst so , solltest du HIV-positiv sein, niemanden anstecken. Es sei denn, du drückst jetzt da jede Menge Blut raus und pfriemelst das in eine offene Wunde eines anderen Menschen (Blutsbrüderschaft / Unfälle etc.). Siehst du - alles im grünen Bereich.
Aber für dein Leben - ich sag es in letzter Zeit öfter, da junge Menschen wieder sehr leichtsinnig werden: Nimm ein Kondom - schützt vor HIV UND Tripper etc.!
Hab ein gutes Leben!
zaubermaus
„Und wie meinst du denn, hättest du dich anstecken können?“
Damit meine ich, dass HIV auch durch Nadelstiche/Punktionen „weitergegeben“ werden kann. Ansonsten danke für die Antwort.
Das, was du meinst, ist z.B. wenn HIV-positive Heroinkonsumenten untereinander die Spritzen tauschen und sich so infizieren können. Dein Arzt hat aber natürlich, so wie jeder Arzt und es in jedem Praxis und Krankenhaus ist, eine sterile Nadel und Spritze genommen. Mit einer solchen ist eine Ansteckung völlig ausgeschlossen!
„Und wie meinst du denn, hättest du dich anstecken können?“
Damit meine ich, dass HIV auch durch Nadelstiche/Punktionen
„weitergegeben“ werden kann. Ansonsten danke für die Antwort.
Liebe/r Tonky,
ich bin professioneller Berater zum Thema HIV. Ich möchte meinen Zeit Menschen zur Verfügung stellen, die tatsächlich eine Risikosituation nicht einschätzen können und sich einer tatsächlichen Gefahr unsicher sind. Und ich bin nicht gewillt in Zukunft weiter Fragen zu beantworten, die einer absurden Phantasie entspringen. Sollten Sie Situationen, wie Sie sie beschrieben haben aber tatsächlich beunruhigen, muss ich Ihnen vorschlagen einen Spezialisten für Angststörungen zu konsultieren. Fragen Sie da am besten ihren Hausarzt.
Hallo Tonky,
Deine Anfrage verstehe ich nicht. Beim Blutabnehmen wird doch in jedem Fall ein Nadelstich gesetzt. Sonst kommt der Arzt ja nicht ans Blut?! Und das kann auch ein bißchen nachbluten. Deswegen gibt’s das Pflaster nach einer Blutabnahme. Vielleicht stellst Du die Frage nochmal anders?
Grüße
HC