Hiv

Hallo Maya,

vielen Dank für Deine offenen Worten.
Nachfolgend noch die ein oder andere Anmerkung von mir.

Zum Beispiel war es für mich ein Stress, dass ich bis vor 3
Jahren nicht darüber sprechen konnte. Und zwar, weil ich grosse
Angst hatte davor, abgewiesen oder verurteilt zu werden.

Leider ist das auch heute noch ein Problem. Allein die soziale Ausgrenzung, die jemanden nach einem Outing teilweise noch begegnet, kann einen fertigmachen und gesundheitlich massiv schaden. Es freut mich, daß Du Menschen gefunden hast, denen Du Dich anvertrauen konntest und bei denen Du Unterstützung findest.

Ein Freund von mir wurde Mitte der 80er positiv getestet, nachdem er eine kurze Zeit lang Drogen gespritzt hatte. Bis auf einige wenige Angehörige und Freunde, hat er auch niemandem gesagt, daß er „positiv“ ist. Zum Glück war er von Anfang an Kritiker und hat somit niemals antivirale Medikamente genommen. Auch Todesangst etc. viel weg, da ihm klar war, daß „HIV“ nicht zu AIDS führt. Er ist bis heute völlig gesund.

Bin nicht schwer krank, aber Hepatitis B-Rückfälle und
kleinere Pilzinfektionen.

Chronisch aktive Hepatitis ist nebst bei eine der häufigsten Ursachen für einen positiven „HIV“-Test.

Versuche auf jeden Fall, gesund zu bleiben. Mit der Ernährung, :vor allem auch mit der Einstellung zum Leben.
Ich möchte jeden Tag in Freude leben können.

Das wünsche ich Dir.

Bezüglich einer möglichen naturheilkundlichen Therapiemethode für sog. „HIV-Positive“ bzw. AIDS-Patienten kannst Du ja mal auf meine Homepage schauen, wenn es Dich interessiert:
http://mitglied.tripod.de/mirei/aids/therapie.html

Ich frage mich: was ist AIDS und HIV-positiv? Wer weiss
das wirklich? Zum Glück gibt es solche Leute wie Michael
Leitner.

Dem kann ich mich nur anschließen.

Viele Grüße und alles Gute
Michael

Hallo zusammen,

ich bin zwar kein Mediziner, aber einem einmaligen Test würde ich ebenfalls nicht zu 100% trauen.

Soweit ich weiss basiert der erste Test darauf in der Blutprobe eines Patienten Antikörper gegen das Virus zu finden und zwar gegen das Fragment p24.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in einem gesunden Menschen diese zu finden sind, wenn z.B. nicht-infektiöse Viren in den Körper gelangt sind oder ein körpereigener Antikörper diese unspezifisch erkenn, d.h. dass er eigentlich etwas ganz anders erkennen soll.
Ein zweiter Test sollte dann möglichst darauf ausgelegt sein das Virus selbst oder zumindest Antikörper gegen ein anderes Fragment nachzuweisen.

Wenn ich mit meinem Anfängerwissen total daneben liege bin ich für jede Kritik dankbar.

Grüße Frank

Hallo Frank!

Soweit ich weiss basiert der erste Test darauf in der
Blutprobe eines Patienten Antikörper gegen das Virus zu finden
und zwar gegen das Fragment p24.

Es gibt zwar einen p24-Antigentest, aber zur Bestimmung, ob jemand „HIV“-positiv ist, wird nicht dieser Test, sondern zunächst einmal ein Suchtest (ELISA) durchgeführt. Ist der ELISA positiv, befinden sich im Blut Antikörper (AK) gegen vermeintliche „HIV“-Proteine. Das positive Ergebnis wird dann mittels eines Bestätigungstests (Western Blot) überprüft. Ist dieser auch positiv, dann wird üblicherweise eine zweite Blutprobe des Patienten nochmals mit diesen Tests untersucht. Erst wenn auch hier das Ergebnis positiv ist, wird das dem Patienten mitgeteilt. Während der ELISA ein Gemisch aus „HIV“-Proteinen enthält, kann man beim Western Blot genau erkennen, gegen welche „HIV“-Proteine AK im Blut vorhanden sind. Ein Western Blot gilt in Deutschland als positiv, wenn AK gegen mind. 2 verschiedene „HIV“-Proteine ermittelt werden können. Hierbei müssen sich AK gegen eines der Glykoproteine ( = z.B. bei „HIV-1“ gp160, gp120, gp41) und gegen ein weiteres Protein aus dem gag-Breich (p55, p24, p17) oder dem pol-Bereich (p66, p51, p32) von „HIV“ finden.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch in einem
gesunden Menschen diese zu finden sind, wenn z.B.
nicht-infektiöse Viren in den Körper gelangt sind oder ein
körpereigener Antikörper diese unspezifisch erkenn, d.h. dass
er eigentlich etwas ganz anders erkennen soll.
Ein zweiter Test sollte dann möglichst darauf ausgelegt sein
das Virus selbst oder zumindest Antikörper gegen ein anderes
Fragment nachzuweisen.

Richtig. Dummerweise ist keines der „HIV“-Proteine spezifisch für „HIV“. Ob nun gp41, p24, gp120, gp160 etc. Du findest AK gegen solchen Proteine auch bei ganz anderen Erkrankungen, nach bestimmten Impfungen, nach Bluttransfusionen mit „HIV“-negativem Blut usw.

Man hat mal in einer Studie Blutproben von Hunden untersucht und bei mehreren Hunden AK gegen ein oder mehrere „HIV“-Proteine gefunden. Wie sich diese Hunde wohl infiziert haben ? :wink:
Auch bei der Untersuchung von Amazonas-Indianern, die keinen Kontakt zu Personen außerhalb ihrer Stammesgruppe hatten, wiesen einige einen positiven „HIV“-Test (Western Blot) auf. Natürlich hat es nie einen AIDS-Fall bei diesen Indianern gegeben.

Es kommt nun noch hinzu, daß z.B. beim Western Blot je nach Land unterschiedliche Kriterien dafür gelten, wann ein Testergebnis nun als positiv zu betrachten ist. In manchen Ländern müssen AK gegen mind. 2 „HIV“-Proteine gefunden werden, bei manchen sind es AK gegen mind. 3 und in Australien sogar AK gegen mind. 4 „HIV“-Proteine. Es gibt auch keine Übereinstimmung darin, gegen welche der Proteine nun AK gefunden werden müssen.

Auf diese Weise kann also jemand, der in Land A positiv getestet wurde, mit dem exakt gleichen Testergebnis in Land B als negativ eingestuft werden. Selbst innerhalb eines Landes können von Labor zu Labor die Auswertungeskriterien voneinader abweichen.

Gruß
Michael

Hallo Tim!

poppers?

Poppers ist die Bezeichnung für besonders in Homosexuellen-Kreisen verbreitete Inhalationsmittel, die beim Einatmen zur Muskelentspannung führen (erleichterter Analverkehr) und zu einem kurzfristigen Hochgefühl führen können. Es handelt sich dabei um giftige Nitritverbindungen (z.B. Amylnitrit, Isobutylnitrit), die eine Reihe von Nebenwirkungen haben. Sie sind krebserregend, schädigen die Lunge, das Immunsystem etc.

Die Verbreitung von Poppers dürfte ein wesentlicher Faktor (aber nicht der einzige) bei der Entstehung des aggressiven Kaposi-Sarkoms bei Homosexuellen seit Beginn der 80er Jahre sein.

Gruß
Michael

Hallo Michael

Ein Freund von mir wurde Mitte der 80er positiv getestet,
nachdem er eine kurze Zeit lang Drogen gespritzt hatte. Bis
auf einige wenige Angehörige und Freunde, hat er auch
niemandem gesagt, daß er „positiv“ ist. Zum Glück war er von
Anfang an Kritiker und hat somit niemals antivirale
Medikamente genommen. Auch Todesangst etc. viel weg, da ihm
klar war, daß „HIV“ nicht zu AIDS führt. Er ist bis heute
völlig gesund.

Chronisch aktive Hepatitis ist nebst bei eine der häufigsten
Ursachen für einen positiven „HIV“-Test.

Es freut mich, dies zu hören und gibt mir Kraft und Hoffnung …
Tatsächlich hatte ich im Jahr 1982 eine schwere Hepatitis und
war damit 6 Wochen im Spital, meine 6-wöchige Tochter wurde von
mir gestillt und hatte keine Krankheit.

Bezüglich einer möglichen naturheilkundlichen Therapiemethode
für sog. „HIV-Positive“ bzw. AIDS-Patienten kannst Du ja mal
auf meine Homepage schauen, wenn es Dich interessiert:
http://mitglied.tripod.de/mirei/aids/therapie.html

Besten Dank für Deinen Tip!!! Für mich ist das eine sehr wert-
volle Hilfe, weil ich nun weitergegangen bin und ich meinem bis-
herigen Arzt nicht vertrauen kann. Es interessiert mich nun wirk-
lich, wie es mir geht, wenn ich eine Therapie für meine Leber und
das gesamte Umfeld wie von Dr. Gerhard Orth beschrieben, anfange.

Ich bin überzeugt, dass ich in all diesen Jahren an dieser Hepa-
titis erkrankt war, mehr oder weniger, die beschriebenen Symptome
treffen bei mir alle zu. Diese Informationen sind für mich
äusserst wertvoll, ich habe mich schon oft gefragt, wer mir denn
da helfen könnte, es gibt ja nicht so viele verantwortungsvolle
Aerzte. Werde nun gezielt weitergehen können.

Danke für Deine echte Hilfe und ich wünsch Dir auch alles Gute und mach bitte weiter so … Tschüss Maya

Danke, das war mal informativ.

Gruß

Angelika

Hallo Maya!

Ich bin überzeugt, dass ich in all diesen Jahren an dieser
Hepatitis erkrankt war, mehr oder weniger, die beschriebenen
Symptome treffen bei mir alle zu. Diese Informationen sind für :mich äusserst wertvoll, ich habe mich schon oft gefragt, wer
mir denn da helfen könnte, es gibt ja nicht so viele
verantwortungsvolle Aerzte. Werde nun gezielt weitergehen :können.

Bei der Suche nach Ärzten dürfte für Dich auch folgende Seite hilfreich sein:
http://www.selbsthilfetreff.net/heal-berlin/Ärzteadr…

Vielleicht findest Du dort jemanden in Deiner Nähe.

Dr. med. Juliane Sacher in Frankfurt hat z.B. schon sehr viele „HIV“-Positive und AIDS-Patienten behandelt und viel Erfahrung in der naturheilkundlichen Behandlung machen können.

Zu den meisten anderen dort genannten Ärzten kann ich leider nicht viel sagen hinsichtlich der von ihnen eingesetzten Behandlungsmethoden. Du könntest aber mal bei HEAL Berlin anfragen.

Danke für Deine echte Hilfe und ich wünsch Dir auch alles Gute

Freut mich, wenn ich helfen konnte.

und mach bitte weiter so …

Ich werd’ mein Bestes geben. :smile:

Viele Grüße und baldige Genesung
Michael

Hallo Michael, Danke für Deine Antwort …

Bei der Suche nach Ärzten dürfte für Dich auch folgende Seite
hilfreich sein:
http://www.selbsthilfetreff.net/heal-berlin/Ärzteadr…

Das ist eine sehr interessante Adresse. Hab gar nicht gewusst,
dass es so was gibt.

Vielleicht findest Du dort jemanden in Deiner Nähe.

Dr. med. Juliane Sacher in Frankfurt hat z.B. schon sehr viele
„HIV“-Positive und AIDS-Patienten behandelt und viel Erfahrung
in der naturheilkundlichen Behandlung machen können.

Zu den meisten anderen dort genannten Ärzten kann ich leider
nicht viel sagen hinsichtlich der von ihnen eingesetzten
Behandlungsmethoden. Du könntest aber mal bei HEAL Berlin
anfragen.

Frankfurt und Berlin ist für mich ein Problem der Distanz.
Hab da im HEAL-Link wieder einen interessanten Link gefunden mit Adressen von Aerzten in der Schweiz, (Bericht Dr. med. Hans Ulrich Albonico, Langnau und Studiengruppe für AIDS Therapie: c/o Felix A. de Fries, Zürich) werde da mal weiterschauen, bin Dir wirklich sehr dankbar für Deine Tips, wären sonst nicht so weit gekommen! Bin noch am lesen, - melde mich wieder - bis dann tschüss Maya