Freut mich das so viele sich für das Thema interessieren, hätte ich ehrlich nicht gedacht.
Zu Wahrscheinlichkeit das Leben im Universum ist ist 100 Prozent. Wir leben also im nachhinein, also war die Wahrscheinlichkeit wie schon gesagt 100 Prozent. Übringes das mit dem Nichts am Anfang habe ich schon oft gelesen z.B. Bild der Wissenschaft etc.
Und das mit dem Werkzeug Mathematik in der Physik finde ich prima. Habe ich auch immer so gesehen. Aber das das Physikstudium fast nur noch aus Mathematik bestehen muß, finde ich schade. Im Endeeffekt kann kann ich die Carnot Maschine Mathematisch erklären, aber irgendwie reicht das ganze Wissen noch nicht mal um eine kleine Elektronische Apparatur aufzubauen. Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt.
Im übrigen wollte ich mit meiner These keinen beleidigen, nur kritisieren.
Zu Wahrscheinlichkeit das Leben im
Universum ist ist 100 Prozent. Wir leben
also im nachhinein, also war die
Wahrscheinlichkeit wie schon gesagt 100
Prozent. Übringes das mit dem Nichts am
Die *bedingte* Wahrsch., dass es Leben im Universum gibt unter der Voraussetzung, dass alles so geschehen ist, wie es ist und mit allen vorhandenen Naturkonstanten, beträgt 1, das ist logisch.
Aber wie ist es mit dieser Wahrscheinlichkeit nur unter den Bedingungen „Urknall“ und „Naturkonstanten“? Oder mit der totalen Wahrsch., unabh. von allen Naturkonstanten?
Um da einen Anhaltspunkt zu haben, zitiere ich aus einem Skript von Prof. Hägele (Physik), Uni Ulm:
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die Feinabstimmung [der Naturkonstanten] fand man bei der Frage nach der Entstehung von Kohlenstoff, demjenigen chemischen Element, das wohl eine notwendige Vorbedingung für die Entstehung von Leben ist. [z.B. Gribbin/Rees, Ein Universum nach Maß - Bedingungen unserer Existenz, Birkhäuser 1991]
Nach dem Urknall entstanden nur die ganz leichten Elemente Wasserstoff, Helium und Lithium. Schwerere Elemente, auch Kohlenstoff, konnten erst später im Inneren von Sternen bzw. Supernova-Explosionen gebildet werden. Zunächst entstand Helium-4 aus Wasserstoff. Die Naheliegende Reaktion zur Erzeugung von Kohlenstoff-12 wäre die Verschmelzung von je drei Helium-4-Kernen (Alpha-Teilchen) zu (angeregtem) Kohlenstoff-12:
He + He + He -> C*
Diese Reaktion ist aber zu langsam, es müssen je drei Kerne zugleich miteinander reagieren. Dann wurde von Salpeter folgende Reaktion diskutiert:
He + He -> Be*
Be* + He -> C*
Zunächst entsteht also ein (angeregter) Beryllium-8-Kern aus zwei Helium-4-Kernen. Er ist mit einer Lebensdauer von 10^-17 s extrem langlebig (!) im Vergleich mit der Stoßzeit von He-4-Kernen (10^-21 s). Ein Stoß mit einem dritten He-4 während der Lebensdauer von Be* ist also wahrscheinlich.
Im Jahr 1954 erkannte nun der Astrophysiker und Kosmologe Hoyle, dass auch diese Reaktion nicht genügend ergiebig ist, es sei denn, sie läuft resonant ab. Das bedeutet: Da der angeregte Kohlenstoff-12-Kern nur ganz bestimmte Energieniveaus annehmen kann, läuft die Reaktion nur dann mit guter ausbeute ab, wenn die Massenenergie und die kinetische Energie von Be* und He zusammen gerade einem „erlaubten“ Energieniveau des Kohlenstoffs entspricht, wenn die Energien in Resonanz sind. Hoyle sagte nun aufgrund der Tatsache, dass heute Leben auf Kohlenstoffbasis existiert, ein (noch unentdecktes) geeignetes Energie-Niveau des Kohlenstoff-Kerns voraus. Dieses wurde tatsächlich experimentell gefunden und liegt nur 4% über der Summe der Massenenergien der Stoßpartner. Dieser merkwürdige „Zufall“ kommt durch ein sehr kompliziertes Zusammenspiel der Kräfte der Starken Wechselwirkung in den Kohlenstoffkernen zustande. Der fehlende Energiebetrag wird leicht aus der kinetischen Energie der Kerne aufgebracht.
Fast noch merkwürdiger ist, dass der Kohlenstoff nicht nach einem entsprechenden Schema sofort zu Sauerstoff-16 weiterreagiert und dann gar nicht mehr vorhanden wäre:
C* + He -> O*
Tatsächlich hat Sauerstoff-16 ein „resonanzverdächtiges“ Energieniveau. Dieses ist aber für eine Reaktion um 1% zu niedrig! Diese Differenz kann aber hier nicht durch kinetische Energie ausgeglichen werden, da diese ja immer positiv ist.
Aber das das
Physikstudium fast nur noch aus
Mathematik bestehen muß, finde ich
schade.
Falls Du ein Physik-Studienbeginner bist,
uebe Dich in Geduld, nach dem Vordiplom
aendert sich das und Du wirst auch
verstehen, wofuer Du gezwungen wirst, in
Hilbertraeumen zu denken