HMI- suspekt?

Also: Überleg dir, ob du ein Mensch bist,
der gerne mit anderen Menschen Kontakt hat, und ob du gewillt bist,
für überdurchschnittlichen Einsatz (10Std-Tag)
in der Regel mehr zu verdienen als die Bürokauffrau um die Ecke.

Da sage ich mal, ja bin ich, aber wenn ich mit nem
überdurchschnittlichen Universitäts-Diplom nicht bei gleichem
Einsatz schon mehr verdiene als die Bürokauffrau um die Ecke,
dann wandere ich lieber aus. :confused:

Also Mike, ich stelle fest mit Freuden,
daß Du hier überdurchschnittlich gute Beiträge einstellst.
Gratulation! Und Danke!

Aber - eine erworbene Fähigkeit gibt (Dir) doch noch nicht das automatische Recht,
dafür irgend etwas zu verlangen (bspw hohen Verdienst).
Erst wenn Du (D)einem Kunden/Abnehmer/Konsumenten
etwas rüberreichen kannst und wirst, das der (gut) gebrauchen kann,
und auch dafür was zu geben bereit ist –
erst dann kannst Du (mehr) verdienen.

Gut, Du hast bessere Chancen als Lotte Müller ohne Ausbildung - aber mit 5 Kindern.
Dennoch ändert das letztendlich nichts an dem Prinzip,
daß man Dir Deine Leistung erst mal abnehmen muss.
Es reicht nicht, daß Du Deine Leistung zur Verfügung stellst.

Nein, kein Tadel an Dich - nur ne Überlegung -
vielleicht auch mal ein vorsichtiges ‚Pfosten-Geraderücken‘ :smile:

Aloha - digi (aEg)

Hallo,

ich möchte das Ganze wirklich nicht in einem flamefest enden lassen, daher nur noch kurz:

Bis Sonntag wusste ich gar nichts über MLM und noch weniger über HMI.
Am Montag dann diese eher unglücklich formulierte E-Mail des HMI Rekruters.

Dann die FOrenanfrage. Mir haben auch Leute Informationen zuteil werden lassen, die nicht hier im Forum gepostet haben, wodurch ich sehr, sehr viel über die zugrundeliegenden Prinzipien lernen konnte.

MLM an sich - stellt sich die Frage, wozu bei sowas mitmachen, denn richtig Erfolg hat man erst „relativ spät“, zu einem Zeitpunkt wo man, würde man sich nicht ins MLM eingliedern, auch Erfolg hätte. MLM ist weder ein Erfolgsrezept noch au Prinzip auf’s Leute-Ausnehmen angelegt.
Das Problem, wie ich hier im Forum gelernt habe, läßt sich so zusammenfassen:

  1. Die Ansicht, mit MLM mache man easy Kohle. Ist Arbeit wie jede andere. Easy ist daran gar nichts. Zumindest nicht als Hauptberuf.
  2. MLMS, die nicht auf das Produkt, sondern auf das Schneeballprinzip abgerichtet sind.
  3. MLMS, die ein moralisch-ethisch verwerfliches Verhalten nach dem Prinzip „Der Erfolg gibt uns Recht“ durchsetzen.

Das gesagt, haben die Dinge, die mir über HMI berichtet wurden, anklingen lassen, daß alle drei Problematiken dort vorherrschen, der Zeitpunkt wo es um das Produkt ging liegt bald 10 Jahre zurück, jetzt geht es nur och darum, das MLMS aufrecht zu erhalten und die eine oder andere Police an den Mann zu bringen. Das Geld, welches man durch harte Arbeit verdient, geht ganz flott für die „empfohlenen“ Trainingsseminare wieder drauf.
Ob das jetzt tatsächlich den Fakten entspricht, kann ich nicht sagen, weil die HMI’ler sich in Schweigen hüllen, und statt mit Fakten, Zahlen, Bilanzen und Statistiken aufzuwarten, kommt ein „Laß Dich überraschen oder verzieh Dich“. Egal zu welchem Zeitpunkt, man weiß nicht viel mehr über die Struktur der HMI als einem „zugedacht“ ist.
Diese Einstellung kann man sich eigentlich nicht einmal ein Erfolgreicher leisten, und all das bestätigt meine Zweifel, daß die HMI nicht nur aus der Perspektive einer Person, sondern als Organisation, fragwürdig ist.

Jetzt zum persönlichen Teil:
ich bin nicht der Ansicht, daß alles, womit man „alternativ zum üblichen Arbeitsmarkt“ Geld verdienen kann, automatisch illegal ist, aber wenn ein Arbeitgeber am Rande der Legalität und mit moralisch fragwürdigen Methoden arbeitet, geht es nicht mehr um potentiellen Verdienst sondern allein um die Frage: ist mir der Verdienst meinen Charakter wert?
Wen diese Fragestellung nicht interessiert, oder wer das mit „Ja“ beantwortet, der kann sich gerne so beschäftigen, aber die HMI hat sich für mich mit dem, was ich jetzt weiß, erledigt.

Muß ich zu sagen - leider.
Hätte mich schon gereizt, aber ich lasse mich auf keine Arbeit ein, wenn mir der Arbeitgeber keine klaren und ehrlichen Antworten geben will.

Gruß,
Michael

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Eine goldene Zukunft für dich und deine Bekannten
Hallo mike,

wenn du bei der HMI anfängst, dann erwartet dich und deine Bekannten eine goldene Zukunft.

Schon nach sehr kurzer Einarbeitungsphase wird sich dein Betreuer mit dir in ein Büro setzen.
Du musst dann alle Telefonnummern von deinen Bekannten und Verwandten aufschreiben.
Im Gegenzug erhälst du von deinem Betreuer ein Telefon und ein kleines „Heft“.
Du nimmst das Heft zur Hand und siehst jede Menge Text.
Ui, das sind ja richtige Dialoge die da drinnen stehen!

Richtig erkannt!
In diesem Heft sind Dialoge von der kompletten Gesprächsführung bis hin zur Einwandbehandlung.
Deshalb ist die 1. wichtige Regel für einen HMI´ler:

  1. Lesen ist die wichtigste Grundvoraussetzung für diesen Job!

Dein Betreuer sagt dir nun, dass du die ganzen Nummern, die du aufgeschrieben hast, jetzt der Reihe nach anrufen sollst und genau das sagen sollst, was in diesem Heft steht.
Nagut.
Telefonhörer in die Hand nehm und wähl…
Ahh, der erste geht schon mal hin.
Du: „Guten Tag Bekannter. Mike hier…, arbeite HMI…, Angebot…, Golden Future…, viel Geld…“
Bekannter: „ähmm…, ja, aber…“
Du: Betreuer anguck
Betreuer: „nächste Seite“
Du: ahhh - und weiter gehts
„Golden Future…, einzigartig…, hohe Rendite…, viel Geld, golden Future…, gibs sonst nirgends…, mehr Geld…, HMI…, Golden Future…“

So geht das eine ganze Zeit lang weiter, je nachdem, wer den längeren Atem hat.
Daraus schliessen sich die nächsten beiden Regeln an:
2. Ein HMI´ler muss nicht nur lesen, sondern auch am Telefon aus einem Heft einen Bekannten etwas vorlesen können!
3. Ein HMI´ler muss einen langen Atem haben!

Wenn du nun etwas Übung beim Vorlesen hast und das Heft sowieso schon fast auswendig kannst, dann kommt die nächste Stufe dran und somit die nächste Regel:
4. Was am Telefon geht, geht auch in einem persönlichen Gespräch!

Wenn du nun noch nicht all deine Bekannten verloren hast, weil du sie zu sehr mit deinen anrufen genervt hast oder du sie einfach nicht erreicht hast am Telefon, dann stiefelst du persönlich bei deinen Bekannten vorbei.
Du hast nun das Heft auswendig gelernt und beherrscht alle notwendigen Phrasen.
Mittlerweile hast du auch mitbekommen, dass ein Golden Future eine fondsgebundene Rentenversicherung ist, den es in verschiedenen Varianten gibt.
Was nun fondsgebunden bedeutet und wer genau an wen gebunden ist, bleibt für dich jedoch ein Rätsel…
Du versuchst nun also Tag ein Tag aus deinen Golden Future an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Und wenn du auch nur noch ein paar Bekannte hast, du glaubst weiterhin an den Golden Future und vertickerst ihn noch heute.

ENDE!

So oder so ähnlich kann es aussehen, wenn du für die HMI arbeitest.

Bis auf die direkte persönliche Ansprache, habe ich schonmal so ein Telefonat eines Bekannten von mir erlebt, der mich angerufen hat und mir sehr hartnäckig sein ach so tolles und einzigartiges Produkt „Golden Future“ verkaufen wollte.
Immer alles schön abgelesen, was er sagen soll und im Hintergrund war sein Betreuer, den ich gehört habe…

Ich wünsche dir viel Glück und viel Erfolg!

Gruß

Norbert

P.S. Das war übrigens nicht der einzigste Strukturvertrieb im Finanzdienstleistungsbereich, mit dem ich schonmal auf irgend eine Art und Weise Kontakt hatte :wink:

Obwohl Du ja im Grunde…
…gegen diese Methoden ‚wetterst‘, Norbert, … ich gebe Dir recht.
So -genau so- läuft es. Leider.
Aber so muss MLM zB nicht sein.

Habe mich gut amüsiert über Deinen Beitrag -
und bedenke dabei, daß ich sei fast 9 Jahren mit MLM zufrieden bin.

Aloha - digi (aEg)

Hallo Dieter,

es freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat.

Ich habe dich mal über openbc.com angeschrieben.
Wenn du willst, können wir uns mal näher austauschen.

Gruß

Norbert

Hai, Norbert, naklar, keine Sache. Jederzeit.
Nein, ich ‚werbe‘ NIEMANDEN (mehr); ich habe genug.
Und Deine HP gefaellt mir auch ausserordentlich.
Aloha - digi