HMI- suspekt?

Da ich mein Profil bei der BAA eingestellt habe, wurde ich von einem HMI-Mitarbeiter zu einem Vorstellungsgespräch gebeten.
Zuerst einmal nannte er mir nichts Näheres über die Firma, nur daß man „im Bereich Rentenversicherung“ arbeite und „mit der ERGO-Gruppe zusammenarbeite“.

Mein Gefühl sagt mir, daß ich die Finger davon lassen sollte. Meinungen?

Das Folgende ist eine E-mail, die ich dieser Person schrieb, darunter die Antwort:
>>

Sehr geehrter Herr Soundso,
eigentlich hatte ich Sie in unserem initialen Telefonat um ein kleines Firmenportfolio online und eine kurze Beschreibung der mich erwartenden Tätigkeit gesprochen.

Mit dem Stichwort „HMI“ konnte ich jedoch selbst etliche Informationen über google gewinnen.

Was mir sofort auffiel, daß es sich um einen Strukturvertrieb (MLMS, Multilevel Marketing Schemes) zur Vermittlung von Versicherungen handelt.
Daß MLMS in Deutschland einen schlechten Ruf haben, liegt nicht nur daran, was über sie erzählt wird, sondern auch wie sich die Leute dort verhalten. Aus vielen Erfahrungsberichten der HMI Mitarbeiter in diversen Foren wird schnell klar, daß sich das Ganze so unterteilt: diejenigen, die unzufrieden sind, und diejenigen, die meinen daß die Unzufriedenen nur faul seien.

Damit stellt sich für mich natürlich gleich die einfache Frage, wie sieht der Strukturplan denn aus? Würde von mir erwartet, selbst Versicherungen an den Mann zu bringen? In welchem Bereich sollte ich tätig sein?
Bevor ich ein Vorstellungsgespräch besuche, soviel gehört bei mir dazu, möchte ich wissen worum es bei meinem zukünftigen Job geht und wie die Unternehmensstrukturen funktionieren.

Die Tatsache, daß ich bisher sehr wenig verwertbare Information Ihrerseits zur Vorbereitung des Termins erhalten habe, macht mich stutzig.
Desweiteren finde ich es erstaunlich, daß jemand, der Vorstellungsgespräche führt, zur Rekrutierung potentieller Mitarbeiter einen freemail Account und keinen Firmen-Account benutzt und dann auch noch eine extra große Fettschiftart einsetzt, was ncht gerade den Eindruck von Seriösität erweckt.

Entschuldigen Sie mein Mißtrauen, aber mit so wenig Informationen Ihrerseits in der Hand und andererseits den eher verwirrenden Erfahrungsberichten im Internet erscheint mir das Ganze etwas suspekt.

Bis ich über detailliertere Informationen verfüge, was mich bei dieser zukünftigen Karriere erwartet, was von mir erwartet wird und was ich dort erwarten kann, verzichte ich daher erst einmal auf einen Vorstellungstermin.

>>

Sehr geehrter Herr …,

vielen Dank für Ihr schnelles Antworten.

Nun ich möchte keine grosse Worte zu Ihren Vorwürfen oder Kritik machen. Nur soviel :

  1. Habe ich Ihnen am Telefon bereits gesagt auf welchem Markt
    wir uns bewegen.

  2. Ist es Ihre Entscheidung ob Sie sich zu einen Vorstellugs-
    gespräch begeben wollen oder nicht.
    Den Fakt ist, Sie suchen und ich habe die Möglichkeit.

  3. Wenn Sie sich auf Menschen beziehen die irgendetwas ins
    Netz setzen, aus welchen Gründen auch immer, dann tun Sie
    das. Wenn ein Unternehmen wie die Hamburg Mannheimer
    die es seit 1899 gibt, die ua die WM2006 absichert, für Sie
    nicht seriös genug ist, dann tut es mir leid.

Abschliessend möchte ich mich für Ihre Äusserungen bedanken.
Sie haben die Reaktion gezeigt die ich auch erwartet habe.
Schade das Sie die Offenheit nicht besitzen was neues kennen zu lernen.

Also Termin morgen 10h oder gar nicht.
Wenn Sie Ziele haben und arbeiten möchten, begrüsse ich Sie morgen gerne in der Geschäfsstelle Leverkusen.
Falls dies nicht der Fall ist, bleiben Sie morgen daheim.

Sollten Sie Ihre Chance morgen nicht wahr nehemn wollen, wünsche ich Ihnen und Ihre Familie für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichem Gruß
Soundso

Hallo,

ob das angesprochene Unternehmen serioes ist, kann ich nicht beurteilen.
Nur gibt es im MLMS-Vertrieb immer Mitarbeiter die erfolgreich sind und die anderen, die da garnicht zurechtkommen.
Mein Tip ist, nicht zu dem Gespraech zu gehen.
Erstens finde ich die Mail von Dir schon sehr aussagekraeftig, da Du im Vorfeld schon signalisierst, dass Du Dich nicht mit so einem Aufgabengebiet identifizierst. Zweitens wirst Du mit dem Recruter nicht wirklich ein freies Gespraech fuehren koennen, da er in seiner Antwort schon sehr klar aeussert, dass er in Dir keinen „Vertriebsprofi“ wittert.
An Deiner Stelle waere ich da einfach mal aufgetaucht und haette mir das angehoert. So kann man sich einmal ein Bild von der anderen Seite machen, ohne voreingenommen durch Erfahrungsberichte von irgendwelchen gescheiterten Strukis im Internet zu urteilen.
Solltest Du Interesse haben, auf ein Gespraech dieser Art, wende Dich einfach an andere Firmen, die sich auf dem Gebiet tummeln. Da Du ja nur von Provisionen bezahlt wirst, werden die Dich alle mit Kusshand zum Gespraech einladen.
Gruss, Alfred

Hi Mike-River,

also jetzt muß ich mal Klartext reden.

Ein wichtiger Grund, warum das MLM oder Finanzdienstleistungen in Deutschland einen schlechten Ruf haben, ist, weil Leute wie du (unabsichtlich) sowas ins Netz stellen.

Wenn du mit dem putzen von Klos 10.000 EUR im Monat verdienen könntest, würdest du es dann machen oder nicht, nur weil irgendwelche im Internet sagen, es ist Blödsinn?

Das es schwarze Schafe gibt, möchte ich nicht wegdiskutieren, das steht außer Debatte. In der Mehrzahl sind dies aber seriöse Firmen, die eine Dienstleistung anbieten. Und die Geld verdienen wollen, wie jede andere Firma auch. Also wo ist das Problem? Ich kanns, verzeih mir den Ausdruck, auf den Teufel nicht ausstehen, wenn alles immer über einen Kamm geschert wird.

Was machst du, wenn du einen Werbeprospekt in der Post hast? Schaust du ihn an? Ja, vielleicht flüchtig. Dann kommt die Entscheidung: Interessiert dich dieses Produkt oder nicht? Wenn ja, dann kaufst du es, wenn nein, kloppst du das Prospekt in die Papiertonne. Ganz einfach!

Also: Überleg dir, ob du ein Mensch bist, der gerne mit anderen Menschen Kontakt hat, und ob du gewillt bist, für überdurchschnittlichen Einsatz (10Std-Tag) in der Regel mehr zu verdienen als die Bürokauffrau um die Ecke. Wenn nein, dann sag dem Herrn höflich ab, wenn ja, hör dir mal an was er zu sagen hat, kostet ja nichts.

In diesem Sinne, nicht immer gleich alles über einen Kamm scheren.

P.S. Ich muß dir allerdings beipflichten, die Antwort des Herrn auf deinen Brief ist nicht besonders professionell und seriös, aber er ist nicht der einzige, der sowas anbieten kann.

HMI hat in der Branche nicht den besten Ruf. Ich würde für die nicht arbeiten.

Butter bei die Fische!

HMI hat in der Branche nicht den besten Ruf. Ich würde für die
nicht arbeiten.

Hi!

Das höre ich immer wieder!

Aber hat vielleicht mal jemad ein konkretes Beispiel?

Ich war mal eine kurze Zeit beim AWD. DORT wurde ich auf Teufel komm raus verarscht, weil der Büroleiter Provisionen veruntreut hat (u.a. MEINE Provisionen).

Ich bin aber nicht kurzsichtig genug, um nicht zu erkennen, dass es sich DORT um EIN Büro handelte, in dem es EIN schwarzes Schaf gab.

Deshalb: Was macht HMI pauschal so schlecht?

fragt ein lieb grüßender
Guido

Ein wichtiger Grund, warum das MLM oder Finanzdienstleistungen
in Deutschland einen schlechten Ruf haben, ist, weil Leute wie
du (unabsichtlich) sowas ins Netz stellen.

Nein, weil MLM in der Regel von der Not der Menschen lebt alternative Einkommen zu ergründen. Jedes Produkt, das an sich konkurrenzfähig wäre würde man doch miemals über MLM vertickern sondern durch eine professionelle Vertriebsmannschaft. Bei dem Schrott das MLM anbietet bekommt man aber keinen Profivertriebler. Einzige Ausnahme: TupperWare.

Wenn du mit dem putzen von Klos 10.000 EUR im Monat verdienen
könntest, würdest du es dann machen oder nicht, nur weil
irgendwelche im Internet sagen, es ist Blödsinn?

Ja, na klar, aber das ist doch das Problem, wer sagt denn ob ich die 10.000 je bekomme? Die Bekannten die in MLMs geraten sind haben bisher immer nur Geld gebracht und nie einen Cent erhalten. (Auch nicht bei HMI)

Das es schwarze Schafe gibt, möchte ich nicht wegdiskutieren,
das steht außer Debatte. In der Mehrzahl sind dies aber
seriöse Firmen, die eine Dienstleistung anbieten. Und die Geld
verdienen wollen, wie jede andere Firma auch. Also wo ist das
Problem? Ich kanns, verzeih mir den Ausdruck, auf den Teufel
nicht ausstehen, wenn alles immer über einen Kamm geschert
wird.

Dann nenne mir doch mal ein MLM Konzept (außer TupperWare) bei dem man nachweislich wenigstens auf eine Stundenlohn von 7€ kommt.

Gruß D.K.

Hi Florian,

ich stimme Dir vollkommen zu, dass jeder frei entscheiden soll und muss, ob MLM fuer Ihn das richtige ist. Die Frage, ob ein Unternehmen serioes ist oder nicht, stellt sich gar nicht erst. In aller Regel (Ausnahmen sicherlich moeglich) steht in den Vertraegen klar drin, auf was man sich einlaesst.
Selbstverstaendlich kann man in diesen Unternehmen ueberdurchschnittlich verdienen und auf der Sonnenseite stehen.
Allerdings gibt es auch die Personen, die mit mangelndem Hintergrundwissen ploetzlich in der Finanzdienstleisterbranche auftauchen und hier baden gehen. Die Bereitschaft fuer einen 10-Std.-Tag ist noch lange kein Garant fuer 10.000 Euro monatlich.

Es geht darum, ob der kuenftige Mitarbeiter fuer den Job geeignet ist. Hier sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, ob man gewisse Voraussetzungen mitbringt bzw. den Schlussstrich ziehen, sobald man bemerkt, dass es nicht vorwaerts geht.

M.E. wird bei der Auswahl der Kandidaten zu wenig selektiert. Die Bezahlung auf Provisionsebene ist ja auch fuer den Recruter kein grosses Risiko.

Gruss, Alfred

Hi,
ich habe da eine andere Meinung als meine Vorredner:
Egal, ob HMI seriös ist oder nicht, die Antwort die Du erhalten hast ist meiner Meinung nach eine Unverschämtheit.

Würde ich eine derartige Email rausschicken wäre ich wohl bald meinen Job los.

Was ist denn das für ein Ton??

  1. Habe ich Ihnen am Telefon bereits gesagt auf welchem
    Markt wir uns bewegen.
  1. Ist es Ihre Entscheidung ob Sie sich zu einen
    Vorstellugsgespräch begeben wollen oder nicht.
    Den Fakt ist, Sie suchen und ich habe die
    Möglichkeit.

Gerade auch

Also Termin morgen 10h oder gar nicht.

finde ich unglaublich!!

Und den Teil wo er Dir unterstellt, Du würdest Dich nicht auf etwas Neues einlassen Wollen?1? Beleidigend und manipulativ zugleich!

Lass die Finger davon ist meine Empfehlung.

Denn die Seriosität und auch das Arbeitsklima eines Unternehmens sollte sich in seinem Auftritt nach außen widerspiegeln.

Zudem wimmelt die Email nur so vor Rechtschreibfehlern.

Deine Email war höflich formuliert, ich fand alle Punkte nachvollziehbar.

Selbst wenn Du Dich im Ton vergriffen hättest, in einer Email die im Firmennamen rausgeht darf einem das nicht passieren.

Ich bin wirklich entsetzt!

LG,
NOrah

Hi Florian,

ich stimme Dir vollkommen zu, dass jeder frei entscheiden soll
und muss, ob MLM fuer Ihn das richtige ist. Die Frage, ob ein
Unternehmen serioes ist oder nicht, stellt sich gar nicht
erst. In aller Regel (Ausnahmen sicherlich moeglich) steht in
den Vertraegen klar drin, auf was man sich einlaesst.
Selbstverstaendlich kann man in diesen Unternehmen
ueberdurchschnittlich verdienen und auf der Sonnenseite
stehen.
Allerdings gibt es auch die Personen, die mit mangelndem
Hintergrundwissen ploetzlich in der Finanzdienstleisterbranche
auftauchen und hier baden gehen. Die Bereitschaft fuer einen
10-Std.-Tag ist noch lange kein Garant fuer 10.000 Euro
monatlich.

Das diese Personen da aber auch gar nichts zu suchen haben, versteht sich von selbst, deswegen habe ich es nicht angeführt.

Es geht darum, ob der kuenftige Mitarbeiter fuer den Job
geeignet ist. Hier sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen,
ob man gewisse Voraussetzungen mitbringt bzw. den
Schlussstrich ziehen, sobald man bemerkt, dass es nicht
vorwaerts geht.

M.E. wird bei der Auswahl der Kandidaten zu wenig selektiert.
Die Bezahlung auf Provisionsebene ist ja auch fuer den
Recruter kein grosses Risiko.

Das ist richtig. Aber egal wo du hinsiehst, immer mehr wird über Provisionsbasis verkauft. Weil sich die wenigsten Unternehmen die Sozialabgaben leisten wollen oder können. Würde ich wohl genauso machen.

Gruss, Alfred

Ein wichtiger Grund, warum das MLM oder Finanzdienstleistungen
in Deutschland einen schlechten Ruf haben, ist, weil Leute wie
du (unabsichtlich) sowas ins Netz stellen.

Nein, weil MLM in der Regel von der Not der Menschen lebt
alternative Einkommen zu ergründen. Jedes Produkt, das an sich
konkurrenzfähig wäre würde man doch miemals über MLM
vertickern sondern durch eine professionelle
Vertriebsmannschaft. Bei dem Schrott das MLM anbietet bekommt
man aber keinen Profivertriebler. Einzige Ausnahme:
TupperWare.

Du sagst Tupperware ist kein Schrott - naja, da gibts auch andere Meinungen. Grundsätzlich alles Geschmackssache. Wieder so eine persönliche Meinung die generalisiert wird.

Wenn du mit dem putzen von Klos 10.000 EUR im Monat verdienen
könntest, würdest du es dann machen oder nicht, nur weil
irgendwelche im Internet sagen, es ist Blödsinn?

Ja, na klar, aber das ist doch das Problem, wer sagt denn ob
ich die 10.000 je bekomme? Die Bekannten die in MLMs geraten
sind haben bisher immer nur Geld gebracht und nie einen Cent
erhalten. (Auch nicht bei HMI)

Darauf wollte ich nicht hinaus. Punkt ist, wenn ich Freude daran habe,
verticke ich an Haustüren Staubsauger oder Kosmetik. Und vor allem wenn ich meine Familie damit ernähren kann. Und höre nicht auf andere, die sagen „ach das ist aber ein blöder Job“

Das es schwarze Schafe gibt, möchte ich nicht wegdiskutieren,
das steht außer Debatte. In der Mehrzahl sind dies aber
seriöse Firmen, die eine Dienstleistung anbieten. Und die Geld
verdienen wollen, wie jede andere Firma auch. Also wo ist das
Problem? Ich kanns, verzeih mir den Ausdruck, auf den Teufel
nicht ausstehen, wenn alles immer über einen Kamm geschert
wird.

Dann nenne mir doch mal ein MLM Konzept (außer TupperWare) bei
dem man nachweislich wenigstens auf eine Stundenlohn von 7€
kommt.

Gruß D.K.

MLM braucht Anlaufzeit, die sich die wenigsten nehmen wollen. Es ist nicht möglich in den ersten Monaten einen Haufen Geld zu verdienen. Es werden immer nur die zitiert, die gescheitert sind. Die, die ihr Geld damit verdienen, schweigen. Warum? Weil sie arbeiten müssen.

Summa Summarum: Jedem das seine. Alles hat Vor-u. Nachteile.

Gruß

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Ich bin aber nicht kurzsichtig genug, um nicht zu erkennen, dass es sich DORT um EIN Büro handelte, in dem es EIN schwarzes Schaf gab.

Deshalb: Was macht HMI pauschal so schlecht?

Also als erstes Mal, da es ja bei mir so aussieht daß mein „Vorgesetzter“ bei der HMI dann, so ist das System der MLMS, der Schreiber eben jener E-Mail wäre, der mir weder die für meine zukünftige Tätigkeit relevanten Informationen zukommen lassen will, noch seine Zugehörigkeit zur HMI überhaupt erstmal offenlegen wollte.
Ich weiß in dem Zusammenhang nicht, ob mein potentiell zukünftiger „Vorgesetzter“ sich des Unternehmens schämt (warum sollte es mir dann anders gehen?) oder ob diese Heimlichtuerei zum Job gehört (allein das wäre schon Grund genug, nicht dort anzufangen, ich will nicht immer um den heißen Brei reden müssen wenn mich jemand fragt was ich arbeite).

Du hast Recht, ich kann aufgrund dieses Anschreibens keine Aussage pauschal über die HMI tätigen.
Ebenso kann man argumentieren, daß selbst 1,000,000 Fallbeispiele nicht ausreichen, um etwas pauschal über das Unternehmen zu sagen.
Andererseits kann ich aufgrund dieses Anschreibens meine Schlüsse über meinen zukünftigen potentiellen „Vorgesetzten“ ziehen, und die sind nicht gerade positiv.
Was ich ebenfalls kann, aufgrund der Erfahrungen anderer Leute entscheiden, ob die Wahrscheinlichkeit, an anderer Stelle im Unternehmen wieder an solche Leute zu geraten, groß oder klein ist.

Nach dem, was ich nun weiß, scheint eine gewisse Mentalität im Unternehmen umzugehen und das gesamte dem HMI-MLMS zugrunde liegende Prinzip paßt nicht zu meiner Person (Einschüchterung und Druck machen).

Nun weiß ich, daß die HMI ohne das Grundprinzip nicht existenzfähig wäre, mehr muß ich nicht wissen.

Danke aber,
Michael

Hallo Mike.—

Die HMI kenne ich nicht, aber ich ‚mache MLM‘.
Steht auch öffentlich in meiner Vika.

Der Ton der Antwort trifft den Kern -
von der Seite des Anbieters (HMI) gesehen haargenau.
Die können sich aussuchen mit wem sie arbeiten.
So ist das nun mal bei MLM & Co.
Trotzdem muß man nicht dermaßen grob und arrogant antworten;
das macht das Image des Anbieters schnell kaputt.

Empfehlung (fürs nächste mal):
Unvoreingenommen hingehen und genau zuhören;
Du lernst immer etwas dabei.
Und es gibt Dir evtl eine neue Sichtweise auf Deine Zukunft -
selbst wenn Du die Sache nicht machst.
Wenn Du sie allerdings machst, dann auch ganz;
es macht sowohl Mühe, und es bereitet auch Frust,
aber es kann auch eine sehr gute Sache sein.

MLM ist übrigens nicht, sich einzuschreiben und reich zu sein;
es bedeutet eine Menge regelrechter Knochenarbeit.
Aber das ist wohl auch bei einem Einzehändler noch mehr der Fall;
der täglich -passiv- in seinem Laden stehen muß,
und auf Kundschaft zu warten verurteilt ist.

Vorsicht ist bei zwei…drei… Aspekten geboten:
1- Einsteigegebühren oder teure Starterkits vermeiden.
2- Vorgaben über ein Mindest-Soll: niemals!
3- Nicht auf erhebliche Vorausleistungen -die rückzahlbar sind, oder mit Provisionen verrechnet werden- anläßlich Anlernzeit nicht eingehen.
4- Realistische Zahlen rausfinden.

Ansonsten freue ich mich über einige objektive Beiträge hier-
sonst hätte ich hier nichts gesagt.

Aloha - digi (aEg)

MLM braucht Anlaufzeit, die sich die wenigsten nehmen wollen.
Es ist nicht möglich, in den ersten Monaten einen Haufen Geld zu verdienen.
Es werden immer nur die zitiert, die gescheitert sind.
Die, die ihr Geld damit verdienen, schweigen.
Warum? Weil sie arbeiten müssen.

Du sagst es auf den Punkt gebracht.

Hi Mike-River,

also jetzt muß ich mal Klartext reden.

Ein wichtiger Grund, warum das MLM oder Finanzdienstleistungen in Deutschland einen schlechten Ruf haben, ist, weil Leute wie du (unabsichtlich) sowas ins Netz stellen.

Ich denke, der schlechte Ruf liegt eher darin, daß Leute wie Du es sofort als persönlichen Angriff ansehen, wenn man erwähnt, daß nicht alles Gold ist was da glänzen mag.
Die Email, die ich von meinem Rekruter erhalten habe, beweist daß es nicht sonderlich gut um solche Strukturen bestellt ist. Diese Heimlichtuerei, diese persönlichen Angriffe, diese Unterstellungen - gehört das zum Geschäftsprinzip? Wie ich seit heute weiß, ja.

Ich habe es gestern noch extrem neutral formuliert nach dem Prinzip die Dinger haben im Netz nen schlechten Ruf, nu hätte ich gern Fakten, nun weiß ich daß man außer ad hominem Angriffen kein Paroli bieten kann.

Wenn du mit dem putzen von Klos 10.000 EUR im Monat verdienen könntest, würdest du es dann machen oder nicht, nur weil irgendwelche im Internet sagen, es ist Blödsinn?

Wenn ich als Auftragskiller 30,000 Euro in 15min machen könnte, würde ich es trotzdem nicht machen auch wenn irgendwelche Heinis im Internet sagen ist leicht verdientes Geld.
Einige Menschen haben ethische und moralische Prinzipien, und so unglaublich es klingt, die werfen sie nich für paar Euronen über Bord. Manche Menschen sind nicht käuflich!
Und wenn von mir erwartet wird, daß ich Fakten vorenthalte, Lügen als Wahrheit verkaufe, Leuten unnötige Dinge aufschwatze, Andere übervorteile und ausnutze… das würde ich nicht für ne Milliarde Euro tun. Da geh’ ich lieber als Obdachloser unter die Brücke. Klingt komisch, nicht?

Das es schwarze Schafe gibt, möchte ich nicht wegdiskutieren, das steht außer Debatte. In der Mehrzahl sind dies aber seriöse Firmen, die eine Dienstleistung anbieten.

Es stellt sich halt die Frage, wenn ich ein konkretes Unternehmen betrache, welches sich in einer Branche mit dubiosem Ruf tummelt, kann dieses Unternehmen mir Fakten präsentieren, warum es nicht dubios ist, oder können sie mir nur einige persönliche Angriffe entgegenwerfen, um mich einzuschüchtern? Wenn es letzteres ist, bestärkt mich das nicht gerade im Glauben, ein seriöses Unternehmen kontaktiert zu haben.

Was machst du, wenn du einen Werbeprospekt in der Post hast? Schaust du ihn an? Ja, vielleicht flüchtig. Dann kommt die Entscheidung: Interessiert dich dieses Produkt oder nicht? Wenn ja, dann kaufst du es, wenn nein, kloppst du das Prospekt in die Papiertonne. Ganz einfach!

Was machst Du, wenn Dich ein Werbefachmann anruft, Dir ein Produkt verkaufen will, und wenn Du meinst Du willst es nicht, er Dir Unterstellungen macht von wegen Du seist arbeitsscheu oder sowas?
Meinst Du, die Firma ist voll von Spaten oder nur der Typ vor Dir?
Genau darum muß man bei sowas nachfragen, ist das das Firmenprinzip oder nur ein einzelner Sonderfall, den man umgehen kann ohne gleich die gesamte Firma zum Teufel zu wünschen?

Also: Überleg dir, ob du ein Mensch bist, der gerne mit anderen Menschen Kontakt hat, und ob du gewillt bist, für überdurchschnittlichen Einsatz (10Std-Tag) in der Regel mehr zu verdienen als die Bürokauffrau um die Ecke.

Da sage ich mal, ja bin ich, aber wenn ich mit nem überdurchschnittlichen Universitäts-Diplom nicht bei gleichem Einsatz schon mehr verdiene als die Bürokauffrau um die Ecke, dann wandere ich lieber aus. :confused:

Wenn nein, dann sag dem Herrn höflich ab, wenn ja, hör dir mal an was er zu sagen hat, kostet ja nichts.

Ich denke, der hat mir schon gesagt was er zu sagen hat: daß er nicht offen und ehrlich sein kann und nicht an einer kollegialen Beziehung interessiert ist.

P.S. Ich muß dir allerdings beipflichten, die Antwort des Herrn auf deinen Brief ist nicht besonders professionell und seriös, aber er ist nicht der einzige, der sowas anbieten kann.

Genau darum ging es. Ist sowas bei jenem Herrn ein Einzelfall, beim Unternehmen, gibt es andere Unternehmen in der gleichen Branche die besser sind? Wenn ja - welche?

Gruß,
Michael

Die, die ihr Geld damit verdienen, schweigen. Warum? Weil sie arbeiten müssen.

Wie man’s nimmt. Ich habe etliche Forenberichte von solchen Leuten gelesen. Die waren alle im Prinzip gleich: „MLM ist das Beste von die Welt wo gibt, MLM is super, jeder der’s nicht bringt ist halt ein dummer Versager, den die Welt nicht braucht, MLM gibt ungeahnte Möglichkeiten wie Sonderprämien, Luxusreisen etc etc, MLM ist get rich quick für alle die nicht gerade stinkefaul sind…“

Auf den Punkt gebracht, es gibt 2 Sorten von Leuten, die über MLM reden: diejenigen, die „es nicht gebracht“ haben (aus welchen Gründen auch immer - in einem rein kapitalistischen unsozialen System ist das ja auch egal) und diejenigen, die meinen daß sie sowieso die Besten sind und alle anderen entweder zu faul oder zu doof sind um richtig Kohle zu scheffeln.
Die erstere Sorte ist mir noch sympathischer (man lernt viele Gründe, unter denen man sich nicht auf MLM einlassen sollte, solche Unsitten wie Familie, Moral oder Gewissen halt) als die zweite, von denen man im Prinzip nur lernt, daß man ohne ein gewisses Maß an A-lochtum zu haben, es wohl „nicht bringen“ wird.

Ist halt die Frage, wie groß die „schweigende Menge“ ist, und ob es sie überhaupt gibt?

Falsch verstanden
Hi!

Meine Antwort ging nicht gegen Dich - sie ging eigentlich gegen niemanden!

Ob ich mich bei einem Unternehmen (egal, welche Branche) vorstellen würde, in dem sich der „Personalverantwortliche“ derart benimmt, lasse ich mal dahin gestellt (eher nicht)…

Ich wollte eigentlich nur mal ein konkretes Beispiel von Leuten, die immer wieder den schlechten Ruf der ganzen Branche und des ganzen Systems hervorheben!

LG
Guido, der mal nebenberuflich auf MLM-Basis Kosmetika und Parfums verkauft hat - für DEUTLICH mehr als 7 €/Std - das Risiko aber hauptberuflich nicht tragen wollte

  1. Sorte
    Hi!

Auf den Punkt gebracht, es gibt 2 Sorten von Leuten, die über
MLM reden: diejenigen, die „es nicht gebracht“ haben (aus
welchen Gründen auch immer - in einem rein kapitalistischen
unsozialen System ist das ja auch egal) und diejenigen, die
meinen daß sie sowieso die Besten sind und alle anderen
entweder zu faul oder zu doof sind um richtig Kohle zu
scheffeln.

Dann bin ich die dritte Sorte :wink:

Ich sehe durchaus einen Bezug zum Thema Branche oder Produkt!

Während ich keine Probleme damit hatte, nebenberuflich Menschen günstige aber qualitativ hochwertige Parfums oder/und Kosmetikartikel zu verkaufen, weiß ich, dass ich es hauptberuflich bei Versicherungen eher nicht kann - ich habe es versucht!

LG
Guido

Hallo,
leider hast du geantwortet und doch gar nichts gesagt.

Erkläre doch mal:

Warum muß ein Unternehmen mit einem guten Produkt überhaupt ein MLM-Konzept anwenden? Die Mehrheit der Unternehmen hat angestellte oder freiberufliche Vertriebsmitarbeiter die ebenfalls größtenteils auf Provisionsbasis vergütet werden.

Deine Antwort: …

Meine Antwort: MLM Produkte sind überteuert oder haben Qualitätsprobleme deshalb würde man keinen Vertriebsprofi für den Job finden, weil es keine Aussicht auf Erfolg gäbe. Mit MLM bekommt man jedes Produkt ohne Risiko an den Mann. Daß dabei Freundschaften und Familien zerbrechen ist doch dem Unternehmen egal.

Ist es nicht so, daß man bei den meisten MLM-Konzepten erst dann richtig Geld verdient, wenn man möglichst viele Leute gefunden hat die „unter“ einem die Ware an ihre Kunden (de fakto Bekannte und Verwandte) verkaufen. Wenn die also ihre 5-20 Kontakte durch haben, dann müssen neue Verkäufer ran. Also, diejenigen die mit MLM Geld machen haben doch mindestens ihre Freunde und Verwandten über die Klinge springen lassen.

Deine Antwort: …

Meine Antwort: Für mich sind die allermeisten MLM Konzepte legalisierte Schneeballsysteme. Und ich hab mir schon einige näher angesehen. Als ich dem HMI-Anwerber sagte daß ich seine Versprechungen durchschaue und ihm die Menge an Vorleistung bezifferte die ich bringen muß bevor mal einigermaßen Geld reinkommt und ich meinen Bekannten abraten werde, da hat er mir gedroht die Reifen abzustechen…das aber bestimmt seriös.

Gruß D.K.

Hallo,
leider hast du geantwortet und doch gar nichts gesagt.

Erkläre doch mal:

Warum muß ein Unternehmen mit einem guten Produkt überhaupt
ein MLM-Konzept anwenden? Die Mehrheit der Unternehmen hat
angestellte oder freiberufliche Vertriebsmitarbeiter die
ebenfalls größtenteils auf Provisionsbasis vergütet werden

Weil die Kosten für diese Vertriebsmethode nicht so hoch sind. Und ein zweites Standbein für den Vertrieb darstellen kann.

Meine Antwort: MLM Produkte sind überteuert oder haben
Qualitätsprobleme deshalb würde man keinen Vertriebsprofi für
den Job finden, weil es keine Aussicht auf Erfolg gäbe. Mit
MLM bekommt man jedes Produkt ohne Risiko an den Mann. Daß
dabei Freundschaften und Familien zerbrechen ist doch dem
Unternehmen egal.

Was ich kaufe, und zu welchem Preis, bestimme immer noch ich selber, und nicht ein Bekannter, der mir davon erzählt. Und warum zerbrechen Freundschaften, wenn ich einem Kumpel davon erzähle? Und der sagt nein, das ist nichts für mich? Ich bin ihm deswegen nicht böse, oder bist du jedem gleich böse wenn er dir ein nein gibt? Das ist übertrieben.

Ist es nicht so, daß man bei den meisten MLM-Konzepten erst
dann richtig Geld verdient, wenn man möglichst viele Leute
gefunden hat die „unter“ einem die Ware an ihre Kunden (de
fakto Bekannte und Verwandte) verkaufen. Wenn die also ihre
5-20 Kontakte durch haben, dann müssen neue Verkäufer ran.
Also, diejenigen die mit MLM Geld machen haben doch mindestens
ihre Freunde und Verwandten über die Klinge springen lassen.

Kunden müssen nicht Verwandte und Bekannte sein. Es gibt genügend Möglichkeiten anderweitig Produkte zu verkaufen. Und über die Klinge springen lassen muß man gar niemanden. Gezwungen wird niemand. Außer von unseriösen Firmen, die sowas in den Vertrag schreiben (Mindestabnahme, Vorleistungen, etc etc.)

Meine Antwort: Für mich sind die allermeisten MLM Konzepte
legalisierte Schneeballsysteme. Und ich hab mir schon einige
näher angesehen. Als ich dem HMI-Anwerber sagte daß ich seine
Versprechungen durchschaue und ihm die Menge an Vorleistung
bezifferte die ich bringen muß bevor mal einigermaßen Geld
reinkommt und ich meinen Bekannten abraten werde, da hat er
mir gedroht die Reifen abzustechen…das aber bestimmt seriös.

Für dich, du sagst es, für dich. Wenn das mit den Reifen stimmt, dann ist eben einer mal zu weit gegangen. Solche Menschen gibts überall, aber nicht nur im MLM. Du suchst dir nur die Argumente gegen MLM raus, was anderes gilt nicht.

Aber ok, das ist deine Meinung. Ich hab nichts dagegen. Ich mag, wie gesagt, nur nicht, wenn immer alles über einen Kamm geschert wird.

Solange mann im MLM 2.500 EUR im Monat vom Sofa verdienen kann (hab ich erst kürzlich wieder im Videotext gesehen, so eine schöne Anzeige) , und solange es Fernsehsender gibt, die sowas ausstrahlen, wird sich das auch nicht ändern.

Und bevor wir noch ausfällig werden, beenden wir die leidige Diskussion. Dadurch wird sich weder deine noch meine Meinung ändern.

Hallo,

jetzt wird mein Posting natürlich sofort wieder als persönlicher Angriff gewertet. Aber das ist nicht richtig, genauso unterstelle ich dir keine Dummheit, Inkompetenz oder sonstwas.

Wenn andere Meinungen als deine nicht zählen, dann frag nicht danach. Nur zur Info - ich bin nicht im MLM beschäftigt, weil die Modelle für mich einfach nicht das richtige sind. Vielleicht für jemand anderes schon?

Alles was anders ist ist in Deutschland blöd, mies, illegal, gegen die guten Sitten, usw usw. Ist mit MLM so, mit Hartz IV, und weiß der Teufel was noch alles. Also wenn du deine Meinung schon hast, warum fragst du hier in diesem Forum nach anderen? Ist das nicht Zeitverschwendung?

Viel Glück weiterhin
Gruß

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