Hallo Kosmokatze,
normalerweise baut man ein Hochbeet im Herbst, aber
das Frühjahr hat für ein Hochbeet folgende Vorteile: Zum einen fällt reichlich grobes Material beim Rückschnitt von Obstbäumen und Sträuchern an, zum Anderen kann man die Verrottungswärme direkt für das zügige Wachstum von Jungpflanzen nutzen. Die höhere Bodentemperatur bekommt vor allem wärmebedürftigem Gemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen und Gurken ect. zugute.
Hab mir heute überlegt ,dass ich mir mal schnell ein Hochbeet
hmmm mal eben schnell?
bauen könnte. Aber wie macht man das ? Also …was macht man
Du baust dir einen Kasten in der Größe des Hügelbeetes, das du anlegen willst.
Die Erde wird etwa spatentief ausgehoben und seitlich gelagert. Diese Erde benötigst du später für die oberste Schicht. Nun stellst du den Kasten auf die Fläche. Bei Wühlmausgefahr solltest du den Boden mit engmaschigem Drahtgeflecht abdecken und an den Innenseiten des Kastens befestigen. Beachte bei der Wahl der Maschengröße, dass die Wühlmaus Gänge mit 6 bis 9 cm Durchmesser gräbt, die Maschengröße sollte also darunter liegen.
Wenn du ein Hügelbeet, also ohne Kasten drumherum, bauen willst, lohnt sich ein Maschendraht nicht. Und den Boden solltest du dann ca. 50 cm tief ausheben.
Als unterste Schicht gibst du grobe, schwer verrottbare bzw. verholzte Gartenabfälle ein. Mit kleingeschnittenen Ästen und gehäckseltem Material füllst du die Lücken. Je kompakter das wird, desto weniger Setzungserscheinungen gibt es.
Zweidrittel der Füllhöhe kann aus grobem unverrottetem Material bestehen. Dieses nimmst du aus deinem Kompost, das letzte Drittel sollte eine Mischung aus reifem Kompost- und der ausgehobenen Gartenerde sein.
Und was sät oder pflanzt man da am Besten rein?
Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Kürbis, Kohl, Kartoffeln, einfach alles was viel Nährstoffe braucht.
Liebe Grüße von
Helga