Hochbegabt und totale Leistungsverweigerung

Hi Jule,

„Er/sie könnte ja, wenn er/sie nur wollte“.

Dieser Satz ist Fakt, hab ihn auch zur Genüge gehört.

Dieser Glaube hat fatale Folgen.

Whoowh, das sind schon starke Worte. Das Verkünden der Wahrheit hat fatale Folgen ??

Ich zumindest habe das bis zum Erbrechen gehört, und hatte damals niemanden, der mich verstand. Aus mir ist trotzdem was geworden, leichte Charakterfehler, die sich auch hier manchmal zeigen, mal ausgenommen. Wenn ein 12jähriger nun mal intellienter ist als Eltern, Lehrer und fast die gesammte Verwandschaft? Wohin damit? Dafür braucht es keine Hochbegabung.

Nicht dass ich dein Engagement nich würdigte, du bist mir schon ein Begriff, aber Erfahrung ist was anderes als Wissen, was du aber sicher weißt, als Gute.

Früher oder später kommt für das
intelligenteste Kind der Punkt, an dem es erkennt, dass es
nicht mehr reicht, zu wollen. Wenn der Anschluss verpasst ist
und die Disziplin zum Arbeiten nicht gelernt wurde, ist die
Schulkarriere meistens vorbei.

Das ist alles richtig und geht an den Nöten der Fragestellung und ein kleines Bisschen auch an der Fragestellung vorbei.

Es ist noch ein Jahr zum Abitur, mit Attest vielleicht zwei, und einem verwirrtem Geist mit der Realität zu kommen ist zwar richtig, aber nicht unbedingt hilfreich.

Und all dies schreibe ich aus einer gewissen Vermutung, es geht nicht ums Rechthaben.

Dich wird in deinem Alter keiner mehr treiben und fördern. Der
Einzige, der dich vorwärts bringen kann bist du - oder du
pflegst dein Phlegma und verbringst den Rest deines Lebens
gelangweilt und ziellos.

Das zumindest ist die Gefahr. Treiben und Fördern ist auch nach der juristischen Geschäftsfähigkeit Aufgabe der Eltern/Familie, Lehrer/Dozenten und Freude.

Dass der Fragesteller sein Phlegma pflegt, ist zwar möglich und ob seiner zwischenzeitlichen Postings sogar wahrscheinlich, aber ich zumindest kenne ihn nicht, ihm steht die Welt offen, und ich gonne sie ihm.

Gruß, Zoelomat

Über den Schreibtisch?

Aus diesem Posting bin ich nicht schlauer geworden. Kling, als ob jemand seinen Senf dazugeben wollte. Oder verstehe ich jetzt den Hintergedanken nicht?

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Hallo Pavel,

Über den Schreibtisch?

Scheint so, als sei was dran an der Hochbegabung :smile:

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo Steffie,
also ich kann nicht herauslesen, dass er bei sich eine Hochbegabung wegen einer Leistungsverweigerung schließt. Im Ursprungspostig nennt er noch ein Paar mehr Gründe.

Abgesehen davon ist Leistungsverweigerung sicher auch kein Indiz für Hochbegabung, denn die Gründe für eine Verweigerung können vielseitig sein (darunter fällt auch genau das Gegenteil, also Überforderung).

Viele Grüße

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Hi,

Danke für die Antworten.

Bitte, bitte!

Ich entschuldige mich für die Schreibfehler. Doch genau das
ist eines der Problemme. Meine Leistungsschwankungen sind
enorm. Bei den Klassenarbeiten bin ich einer mit den
wennigsten Schreibfehlern, es sei denn, ich habe schlechte
Laune oder ich bin mit dem Textinhalt nicht einverstanden.

Dann darf ich annehmen, dass Du gerade schlechte Laune hast oder mit Deinem eigenen Textinhalt nicht zufrieden bist?

Mit meinem Gedächtis bin ich sehr zufrieden und ich verstehe
oft nicht, wieso andere so lange zum Lernen brauchen. Doch es
kommt leider sehr oft vor, dass ich mich in Französisch
(eigentlich die allerletzte Sprache, die ich lernen wollte) an
manche Wörter nicht erinnern kann/möchte. Ich kann dann zwar
sagen in welchem, Kapitel und ungefähr wann das Wort zum
ersten mal vorkamm, doch an das Wort selbst kann ich mich erst
erinnern, wenn mich ein Mädchen oder ein guter Klassenkamerad
danach fragt.

Das ist erstmal nicht so außergewöhnlich.

Dass ich intellegent sei, wurde in der ersten Klasse bestätigt
(sagt meine Mutter). Die zweite Klasse und ein Teil der
dritten habe ich in einer Schule für mathematisch begabte
Kinder besucht. Ich konnte da schon vierstellige Zahlen in
Sekunden multiplizieren. Doch das was im Ausland. Und als ich
nach Deutschland kamm, hatte ich bereits das mathematische
Wissen der neunten Klasse einer Hauptschule. Man konnte mich
aber, wegen den fehlenden Deutschkenntnissen, nicht befördern.
Und jetzt brauche ich zwei Minuten bis ich mich überhaupt
gezwungen habe die Zahlen zu addieren.

Welche Sprache ist denn Deine Muttersprache? Vielleicht sind ja Sprachen nicht Dein Leistungsschwepunkt, sondern Zahlen. Es gibt sehr wenige Menschen, die auf allen Gebieten als hochbegabt eingestuft werden. Der größte Teil weist eine Inselbegabung auf.

Nein, ich nehme keine Drogen, ich rauche nicht und trinke kaum
Alkohol. Ich will auch nicht behaupten, dass ich das Superhirn
sei, aber meine Leistungen entsprechen nicht meines Könnens.
Um klar zu stellen, was ich von euch erwarte:
Wie kann ich diese Faulheit, die sich in zwischen zur Trägheit
entwickelt hat, überwinden und wieder Freude, die ich mal
hatte, am Denken bekommen.

Dein Problem ist der fehlende Ehrgeiz, Motivation und der Wille zum lernen. Du gehst vielleicht davon aus, dass alles was Du von Dir gibst ohne lernen geht. Das mag in den ersten Schuljahren auch der Fall gewesen sein, aber irgendwann hast Du die Brücke verpasst. Die anderen haben Dich „überholt“ und etwas durch lernen erreicht, was Du Dir nicht mehr aus den Ärmel schütteln konntest. Bei hochgebabten Kindern mit dem gleichen Problem rät man ein Instrument zu lernen - da MUSST Du üben, sonst wirst Du keinen Erfolgt verspüren. Vielleicht ist das auch etwas für Dich. Wenn nicht, überlege mal, was Dich interessiert. Marschiere in die Bücherei und studiere das Dir interessierende Gebiet - egal ob das höhere Mathematik, ein geschichtliches Teilgebiet oder die Herstellung von Yogurt ist - versuche Dich auf ein Thema zu konzentrieren, was Du Dir selbst gewählt hast, setze Dir Ziele, sammele Informationen und mach was draus.

Geld hab ich nicht. Von meinen Eltern kann ich nichts
erwarten.

Zum Lernen braucht man kein Geld.

Ich mache Sport. Habe Freunde aller Art

(Vertraunsfreund, Partyfreunde, Klassenkameraden,
Sich-Gegenseitig-Fertigmachen-Freunde XD), nur eine Freundin
habe ich schon lange nicht mehr. Mein Freundeskreis ist oft
weit über meinem Alter.

Ich kann Dir nur raten, Dich mit der Mensa in Verbindung zu setzen und den Test zu machen (ca. 50,00 Euro). Anscheinend brauchst Du diese Bestätigung. Solltest Du hochbegabt sein, wird Dir die Mensa oder eine Hochbegabtenberatung weiterhelfen können, wenn es um Dinge, wie das Lernen oder den Anschluss an Gleichgesinnte geht. Um Deine darüberhinaus gehenden Probleme (Freundin, Geld) musst Du Dich in andere Weise kümmern - wenn es Dich sehr stark belastet eventuell über eine Psychotherapie (Verhaltenstherapie). Eine Kurzzeittherapie wird sicher von der KK übernommen.

Viele Grüße

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Hallo!

Als ich meine Jugend erlebte und Aufwuchs , war mit einem von
130 nicht , sondern nur intelligent.

Diese Aussage widerspricht jeglicher Definition des IQ und lässt sich mE auch in der geamten Geschichte der Intelligenzmessung nicht belegen. Allenfalls wurde in Deiner Jugend eine andere Skala verwendet, bei der die Werte anders festgelegt wurden - das ist dann ähnlich wie bei Fahrenheit und Celsius und macht deine Aussage äquivalent zu einer wie „In Amerika ist es viel heißer, die haben dort 95 Grad im Sommer und wir nur 35.“

Das 98-Prozent-Perzentil dürfte aber auch in deiner Jugend bei 98 Prozent gelegen haben, egal wie man diesen Wert nun nannte. Und auch eine Glockenkurve ist immer eine Glockenkurve.

GRuß,
Max

wenn ich vergleiche mit welchem Wissen heute Azubi’s sich zum
Arbeitsmarkt bewerben , was für und als Mitvieziger als
Selbstverständlich gilt z.B. das ein Realschüler mit Abschluss
in Mathe und Physik das Ohmsche Gesetz kennt , aber
Pustekuchen.
oder angehende Mechatroniker ( Kfz-Azubis) bewerben sich und
wissen nicht wie ein Motor funktioniert .
und zu meiner Zeit war Deutsch und Englisch Hauptfach und man
konnte noch Französisch als Nebenfach dazu lernen .
Wer mehr als 10 Fehler pro Seite hatte bekam eine 6
Ich spreche 4 Sprachen ( 2 fliessend )( 2 Urlaubsausreichend
)das war damals Schulstandart der Realschule

zum späteren Zeitpunkt der Fahrschule , wurde einem in 16
Theorie und 12 Fahrstunden das Fahren beigebracht , wozu dann
auch noch 3 Std Technik am Fahrzeug gehörte .
heisst wir mussten am Golf I , den Ölstand kontrollieren , mal
eine Bremslichtbirne austauschen und die Baugruppen zeigen und
benennen können : Mit dem Fionger zeigen und sagen : Das ist
der Anlasser .
Auch das gibt es nicht mehr und die Anzahl der Fahrstunden hat
sich verdoppelt .

Ähnliches gilt für "Hauswirtschaftslehre " eine vielzahl von
Kunden rennen einfach nur zum Einkauf , weil sie irgendwo eine
Werbung gelesen haben , das Geiz Geil ist oder man nicht blöde
ist …
das genau dieser Laden oft teuerer ist , das man sich an die
MM Preise gewöhnt und wie mit Scheuklappen immer zum MM läuft
, hätte damals in meiner Generation kaum einer fertig gebracht
.
so bietet MM Digitale Sat Receiver noName ab 59,- an , wo
Namhafte Hersteller wie Comag bei anderen Anbietern ab 29,90
zu haben sind .

Um wieder zurück zum Thema zu kommen , wie gesagt Hochbegabt
ist relativ , wenn ich auf unseren Baustellen sehe , was
teilweise junge Architekten für „Böcke“ loslassen , so wird
ein Beamer genau hinter die Deckenlampe geplant , das man dann
später im Bild ständig die Kette der Lampe im Bild hat .
oder man zuerst den Fliesenleger beauftragt und im Anschluss
den Elektriker bestellt um die Steckdosen mittig der Fliesen
zu setzen … W-Lan Steckdosen oder wie ???

Welcher Jugendliche kann heute noch kleine Reparaturen am Auto
selber machen , z.b. Scheibenwischergestänge austauschen oder
Klimafilter ersetzen , das Handwerkliche können , wird in der
Schule nur ganz gering gefördert .

Wie gesagt , ich bleibe bei dem Standpunkt , das es zwar
möglich ist , das du intelligenter bist als einige andere
Mitschüler , aber Hochbegabt ???

Wenn ich heute vergleiche :
Das Wissen mit dem heute ein Realschüler mit Abschluss von der
Schule kommt , hätte sich damals ende der 70 Jahre kein
Hauptschüler auf die Strasse getraut .
Da ich des öfteren in Schulen beruflich zu tun habe
( Sicherheitselektronic ) lese ich gelegentlich was so an den
Tafel an Aufgaben geschrieben steht , schaue auf die
Klassenbezeichnung , lese dort z.b. 9B und dann stehen an der
Tafel Aufgaben der Dreisatzrechnung , das kenne ich aus meinen
alten Schulbüchern der 7 Klasse .

Noch Fragen … ich nicht .

Toni

Hallo!

ich antworte Dir nicht als „Fachfrau“ sondern nur als ein
Mensch mit einer sehr differenzierten Lebenserfahrung

Auch mit hochintelligenten Menschen?

Habe Freunde aller Art
(Vertraunsfreund, Partyfreunde, Klassenkameraden,
Sich-Gegenseitig-Fertigmachen-Freunde XD),

Das ist bei Hochbegabten eher selten

Das ist eines er häufig kolportierten Klischees von Hochbegabung, es gibt aber mW keine Untersuchung, die das belegen könnte. Die Fälle, in denen das Klischee zutrifft, fallen in der Regel nur mehr auf als die anderen.

Das war bei mir auch so - und ich bin vermutlich nur gemeiner
Durchschnitt, was die Intelligenz betrifft

Das denken viele. :smile: Aber nicht immer stimmt es.

Gruß,
Max

Erstmal, Falls du wirklich hochbegabt sein solltest: Bilde die nichts drauf ein mit deinem IQ kannst du dir sprichwörtlich den Allerwertesten abwischen, wenn du ihn nicht nutzen kannst.
Da kann man genauso stolz drauf sein, wie darauf ein Gehirn zu haben.

Aber sieh es als Potenzial das andere nicht haben! Das Potenzial ist da also kannst du etwas daraus machen!

Ob ich selbst hochbegabt bin, möchte ich nicht beurteilen, hatte jedoch vor einigen Jahren in einem IQ Test (Bereich Logik) 130 Punkte.
Ich kenne es von mir selber, dass ich es nur schaffe mich ausreichend zu motivieren, wenn mich ein Thema interessiert.
In der Schule war das schwer, alles was mich nicht interessiert hat, habe ich mit der benötigten Mindestnote abgeschlossen. Kurz vorm Abi konnte ich mich sogar noch aufraffen um meinen Notendurchschnitt etwas nach oben zu Reißen, was aber auch nicht mehr viel war (2,8). Meine Lehrer waren jedoch bis zum Schluss der Meinung, dass ich niemals ein Studium schaffen würde!

Jetzt studiere ich im 3. Semester mein Traumfach (Psychologie) und schwimme lerntechnisch wie ein Fisch im Wasser.

Deswegen mein Tipp: Hau rein, versuch dein Abi zu bekommen, sei es durch Reinhauen/Wiederholen/Abendschule ganz egal, auch egal mit welcher Note. Und dann schau zu dass du herausfindest, was dir liegt und dich interessiert und dir Spass macht und mach das! (Yoga? Bergsteigen? Wirtschaftsinformatik?)

Und: Beiß dich nicht zu sehr auf der Hochbegabung fest. Ist es nicht theoretisch irrelevant wie die Bezeichnung ist? Du und nur du allein weißt, was du kannst und worin du gut bist.
So ein Mensatest könnte auch enttäuschend ausfallen.
(Eine Hochbegabung wäre ja auch eine tolle „Ausrede“ für deine schlechten Leistungen.)
Aber wenns dir wirklich wichtig ist, mach ihn, damit du bescheid weißt, schau dir das Ergebnis an und schau nach vorne!

Mh.
Mal so dahin gestellt ob er hochbegabt ist:
Dir ist aber der Begriff und das Phänomen der Hochbegabung bekannt ja?
Zudem Deutsch nicht seine Muttersprache ist.
Ich würde das jetzt nicht als Gegenargument werten.

Soweit mir bekannt ist wurde die Skala immer so gelegt dass die Glockenkurve passte… dh der Status der Intelligenz der Mehrheit wurde als "Mitte festgelegt und nannte man 100. Das ist zumindest das Prinzip des IQ. Deswegen wird die Skala ja auch heut immer noch ständig neu geeicht.
Dh auch die Prozentwerte waren gleich.

Natürlich ist es richtig dass sich der IQ und die Intelligenz mit den Jahren verändern, aber meines Wissens ist der IQ stetig angestiegen (bis in die 90er Jahre hinein, siehe Flynn-Effekt)
Aber das was Colitoni erzählte muss auch nicht mit dem IQ zusammenhängen und passt hier deswegen auch nicht zwingend hinein.
(Auch wenn ich es für seine Art und Weise für richtig halte)
Zudem man aber eh IQs nur innerhalb einer Generation vergleichen kann.

Was ich mir noch vorstellen könnte, ist dass es den Begriff der Hochbegabung damals einfach noch nicht gab? (Wobei ich mir das noch nicht so recht vorstellen kann, von welcher Zeitspanne reden wir denn?)

Ich will nicht in ein exbeliebiges Forum gehen und mich dort offenbahren, wenn da keiner eine Ahnung hat. Ich möchte einen auf Empfehlung betretten. Einen, wo viele Menschen sich mit diesen speziellen Problemmen auseinander setzen.

Dann darf ich annehmen, dass Du gerade schlechte Laune hast
oder mit Deinem eigenen Textinhalt nicht zufrieden bist?

In der Tat, war ich mit dem Textinhalt nicht zufrieden. Ich hatte schon beförchtet, dass ein Großteil nicht auf das eigentliche Problem eingeht (Leistungverweigerung), sondern die Hochbegabung in Frage stellt.

Welche Sprache ist denn Deine Muttersprache? Vielleicht sind
ja Sprachen nicht Dein Leistungsschwepunkt, sondern Zahlen. Es
gibt sehr wenige Menschen, die auf allen Gebieten als
hochbegabt eingestuft werden. Der größte Teil weist eine
Inselbegabung auf.

Dein Problem ist der fehlende Ehrgeiz, Motivation und der
Wille zum lernen. Du gehst vielleicht davon aus, dass alles
was Du von Dir gibst ohne lernen geht. Das mag in den ersten
Schuljahren auch der Fall gewesen sein, aber irgendwann hast
Du die Brücke verpasst. Die anderen haben Dich „überholt“ und
etwas durch lernen erreicht, was Du Dir nicht mehr aus den
Ärmel schütteln konntest. Bei hochgebabten Kindern mit dem
gleichen Problem rät man ein Instrument zu lernen - da MUSST
Du üben, sonst wirst Du keinen Erfolgt verspüren. Vielleicht
ist das auch etwas für Dich. Wenn nicht, überlege mal, was
Dich interessiert. Marschiere in die Bücherei und studiere das
Dir interessierende Gebiet - egal ob das höhere Mathematik,
ein geschichtliches Teilgebiet oder die Herstellung von Yogurt
ist - versuche Dich auf ein Thema zu konzentrieren, was Du Dir
selbst gewählt hast, setze Dir Ziele, sammele Informationen
und mach was draus.

Das ist sehr hilfreich.

Zum Lernen braucht man kein Geld.

Wie schon gesagt; das soll nur kostspielige Lösungsvorschläge ausschliessen.

Ich kann Dir nur raten, Dich mit der Mensa in Verbindung zu
setzen und den Test zu machen (ca. 50,00 Euro). Anscheinend
brauchst Du diese Bestätigung. Solltest Du hochbegabt sein,
wird Dir die Mensa oder eine Hochbegabtenberatung weiterhelfen
können, wenn es um Dinge, wie das Lernen oder den Anschluss an
Gleichgesinnte geht. Um Deine darüberhinaus gehenden Probleme
(Freundin, Geld) musst Du Dich in andere Weise kümmern - wenn
es Dich sehr stark belastet eventuell über eine Psychotherapie
(Verhaltenstherapie). Eine Kurzzeittherapie wird sicher von
der KK übernommen.

Nochmals: kostspieliege Lösungsvorschläge sollten ausgeschlossen werden.

Viele Grüße

Vielen Dank und auch viele Grüße

Soweit mir bekannt ist wurde die Skala immer so gelegt dass
die Glockenkurve passte… dh der Status der Intelligenz der
Mehrheit wurde als "Mitte festgelegt und nannte man 100.

Richtig. Und deswegen halte ich eine Aussage wie „Mit 130 war man früher nicht hochbegabt“ mir Sicherheit falsch - weil 100 eben schon immer der Mittelwert war und 130 auf unserer Skala schon immer das 98 Prozent Perzentil bezeichnet hat (also den Punkt, an dem 98 Testpersonen schlechter sind und zwei besser). Das sich der IQ möglicherweise historisch verändert, ist eine andere Geschichte - aber relativ zum Zeitpunkt des Tests bezeichnet 130 auf unserer Skala immer eine hohe Begabung.

Die einzige Möglichkeit wäre, das damals andere Standardabweichungen verwendet wurden - aber dann ist dann wieder die Geschichte wie mit Fahrenheit und Celsius.

Gruß,
Max

Was ist denn für dich kostspielig?
Sind 50 € kostspielig?
Eine Therapie kann eventuell auch über die Krankenkasse übernommen werden, aber da musst du einen Psychotherapeuten direkt ansprechen.