Moin. Ich wohne in einer Altbauwohnung im 3.OG. Ich habe original Holfussboden. Im Schlafzimmer möchte ich jetzt ein Hochbett, bzw. eine Hochebene bauen. Also quasi über 3/4 der Raumgröße. Das ganze wird aus Holz gebaut.
Jedoch mache ich mir Gedanken, weil ich nicht weiß wie schwer diese Konstruktion wird, bzw. wieviel Gewicht mein Fussboden trägt.
Wie bekomme ich das raus?
MfG Andi
Hallo !
Belastet denn ein Hochbett den Fußboden mehr als ein niedriges,normales Bett ?
Beide berühren mit 4 Eckpfosten den Holzfußboden,es kommt ledigleich beim Hochbett das evtl. höhere Eigengewicht der Konstruktion hinzu.
Hier sollte es keine Probleme geben,sonst kann man vorsorglich unter den Pfosten Druckverteilungsplatten anbringen,die die Punktlast des Balkens in die Fläche verteilen.
Das können stabile Holzfaserplatten(OSB z.B.) sein,ca. 30/30 cm groß.
Möglich wäre auch eine komplette Aufdoppelung der Bodenfläche in Bettgröße( also ca. 1,5 m x 2,5 m) mit Holzfaserplatten(ca. 2 cm stark).
Solche Hochbetten stehen meist in einer Raumecke,stoßen also an 2 Wände an. Dort werden die Stützbalken dann an die Wände gedübelt und leiten so Kräfte nicht nur in den Boden,sondern eben auch in die Wände.
Da sehe ich keine unüberwindlichen Probleme.
MfG
duck313
Hallo,
ich verstehe, es soll nicht nur das vorhandene Bett hoeher gestellt werden, sondern noch zentnerweise weiteres Holz dazu, um den Fussbodenbereich auf grosser Flaeche anzuheben.
Als Konstrukteur wuerde ich einen Plan machen von den Groessen der Platten und Stuetzen,und dann das Gewicht berechnen.
Bleibt die Frage, wieviel traegt ein hier nicht bekannter Fussboden?
Abgeschaetzt geht es um ein bis zwei Lagen Holz (wenn es schwer wird um 30mm Spanplatte) vollflaechig auf jedem Quadratmeter. Dabei bekomme ich erstmal noch kein Bauchweh, denn es koennte dort auch ein Schrank stehen, der viel schwerer waere.
Gruss Helmut