Hochrechnung

Hallo zusammen,

möchte gerne eine Hochrechnung erstellen. Dazu habe ich Werte pro Monat in 2008 und pro Monat in 2009. Basierend auf diesen Werte möchte ich die Entwicklung der Zahlen fürs verbleibende Jahr hochrechnen, schätzen,…
Die Excelhilfe ist mir aber viel zu kompliziert, akademisch mathematisch… ;-(

Könnt Ihr mir helfen?
Hier ist die einfache Datenbasis:

2008 2009
Jan 2314 2203
Feb 2649 2421
Mrz 2428 2258
Apr 2994 1544
Mai 2270 1390
Jun 2960 1461
Jul 3701 1868
Aug 2668 707
Sep 2821 1471
Okt 3047
Nov 2614
Dez 2067

Ges. 32533 15323

1000 Dank im Voraus
Liebe Grüße
Kessie

Hallo Kathreen,

das ist imho kein EXCEL Problem. Die entscheidende Frage ist, wie man die fehlenden Werte „berechnet“.

Einfachster Ansatz: Die bisherigen Monat sind im Mittel repräsentativ. Damit würden sich die restlichen Monate entsprechend ergeben: Sagen wir mal im Mittel bisher 50%, also Rest auch 50%.

Oder erwartet man aufgrund von Werbung eine bessere Quote? Oder ist der Zusammenhang über das Jahr gesehen gar nicht linear? Oder, oder, oder. Ich schätze, da gibt es ganze Stäbe in großen Firmen die mit Glaskugeln solche Vorhersagen machen wollen.

Interessanter, und eigentlich einfacher, währe es verschiedene Szenarien für den Rest des Jahres anzusetzen und dann zu schauen welche Auswirkungen die hätten. Das Ziel der Vorschau ist ja wahrscheinlich Entscheidungen daraus abzuleiten. Und dann sind Fragen nach variablen und fixen Kosten, wie schnell kann ich nachproduzieren, etc. viel spannender.

biba

Dirk.Pegasus

Nachsatz, zwei ‚Ideen‘
Im Mittel bisher rund 62 % macht:

Okt 3.047 1.882
Nov 2.614 1.615
Dez 2.067 1.277

Alternative in EXCEL: Abweichungen der bekannten Monate berechnen und in als Diagramm aufbereiten. dann eine trendlinie einfügen und mit den möglichen Arten der Trendlinie spielen. Welcher man glauben will ist dann Geschmacksache…

biba Dirk.Pegasus

das ist imho kein EXCEL Problem. Die entscheidende Frage ist,
wie man die fehlenden Werte „berechnet“.

Hallo Dirk,

richtig.
Nicht ohne Grund haben da große Firmen Riesenabteilungen die sich damit beschäftigen und dann am Jahresende dann doch falsch lagen :smile:

Es ist ein Klacks, wenn man 6 Vormonate hat, den Trend für die nächsten Monate zu berechnen.
Leider kann man das gleich in die Tonne stopfen. Angenommen man hat einen Eissalon, dann kann man natürlich nicht aus den Werten für Mai-August hochrechnen wie es Sept-Dez wird.

Also muß man die Werte aus dem Vorjahr miteinbeziehen und schon wirds äußerst kompliziert.

Ich denke, die Anfragerin kommt nicht daran vorbei sich mit
„Die Excelhilfe ist mir aber viel zu kompliziert, akademisch mathematisch…“
auseinanderzusetzen.

Für mich sind da soviele Unwägbarkeiten drin, da kann man nichts seriös programmieren.

Die Anfragerin sollte sich die Zahlen aus 2008 anschauen und als Prognose für 2009 eine Zahl eintragen die ihrer Meinung nach erreicht wird.

Sie hat dann die exakt gleiche Chance richtig gelegen zu haben wie wenn sie sich diese Zahlen durch ein teures Trendermittlungsprogramm hat ermitteln lassen.

Gruß
Reinhard

Hallo,
wie war das, es ist immer sehr schwer etwas vorherzusagen, besonders wenn es um die Zukunft geht.
Brauchst Du unter Excel eine Trendlinie? Datenreihe Optionen Trendlinie erstellen, dann mit den Moeglichkeiten spielen. Die Trendlinie verlaeuft in die Zukunft, wenn dort Zahlenwerte eingetragen sind oder NV(). So koenntest Du im einfachsten Fall eine Gerade verlaengern, doch wer behauptet, eine Gerade sei eine wahrscheinliche Zukunftsaussage, nicht beim Eissalon in den Wintermonaten.

Man kann auch bei den Prognosewerten irgendwelche Zahlen eintragen und im Diagramm mit Gefuehl und Sachverstand unter der optischen Kontrolle des Diagramms die Zahlen mit der Maus veraendern, bis ein genehmes Bild entsteht. (Datenpunkt anklicken und verschieben. Funktioniert auch bei unterlegter Trendlinie.)
Vielleicht so ein aehnliches Bild wie im Vorjahr, daher waeren die Werte vom Vorjahr als weitere Datenreihe sehr hilfreich, wieder im Diagramm, dafuer plaediere ich.

Gruss Helmut