Hochzeitsgeschenke und scheidung

Hallo,
nehmen wir mal an ein Paar heiratet und hat einen Ehevertrag in dem die Gütertrennung festgelegt ist.Zur Hochzeit der beiden schenken die Eltern größere Geldbeträge.
nach 6 Jahren wird die Ehe geschieden.Das geschenkte Geld wurde in dieser Zeit verlebt.
Nun kommt einer der Partner, 2 jahre nach der Scheidung,auf die idee das ihm von der geschenkten Summe 50% zustehen und er fordert die vom Expartner ein.
Geht sowas ?Und wie ist das Rechtlich zu bewerten?

Hallo,

hi,

Das geschenkte Geld
wurde in dieser Zeit verlebt. (…)
Nun kommt einer der Partner, 2 jahre nach der Scheidung,auf
die idee das ihm von der geschenkten Summe 50% zustehen und er
fordert die vom Expartner ein.

wieso? hat er denn das geld nicht mitverlebt?

gruß
a.

Geht sowas ?Und wie ist das Rechtlich zu bewerten?

Ich bin zwar kein Jurist, aber fallen sofort zwei Dinge auf. Zum einen wurde das Geld offenbar gemeinsam ausgegeben, da frage ich mich wieso einer der Ex-Ehepartner glaubt Ansprüche gegen den anderen zu haben. Zum zweiten werden diese Ansprüche zwei Jahre nach der Scheidung erhoben. Meines Wissens nach ist mit der Scheidung auch die Vermögensauseinandersetzung beendet, dann geht nachträglich sowieso nichts mehr.

Hi,

wenn Du schreibst, dass die Eltern größere Geldbeträge geschenkt haben, dann verstehe ich darunter, dass von beiden Parteien Geld gekommen ist. Ohne nun Jurist zu sein, würde ich vorschlagen, dass doch beiden Beträge gegeneinander aufgewogen werden könnten und jeder bekommt vom anderen die Hälfte, was sich bei gleichen Schenkungsbeträgen also auf Null reduziert.
Soll aber solche geldgeile geben, die ihren Teil nicht teilen wollen, vom anderen Teil aber die Hälfte wollen…

mfg