Höflichkeit

Hallo,

heute hat es mich wieder einmal genervt. Was ? Dass die Freunde meines Sohnes, wenn sie in unser Haus kommen, nicht einmal guten Tag oder Hallo sagen können.

Ich sitzte am PC (in einer Ecke neben der Tür) im
Wohnzimmer, und plötzlich steht das so ein Bengel äh Junge und glubscht mich mit großen Augen an. Kam schweigend rein, hat wohl noch nie etwas vom Grüßen gehört, und nervt mich.

Sehe ich das jetzt übertrieben eng ? Meine Göttergattin findet das nicht so schlimm. Ich habe meinem Sohn (im Beisein seines Freundes) gesagt, dass ich von seinen Besuchern erwarte, dass sie guten Tag sagen, und zwar spätestens, wenn sie ins Wohnzimmer kommen.

Zu viel verlangt ?

Gruss

Andreas

Hallo

Sehe ich das jetzt übertrieben eng ? Meine Göttergattin findet
das nicht so schlimm. Ich habe meinem Sohn (im Beisein seines
Freundes) gesagt, dass ich von seinen Besuchern erwarte, dass
sie guten Tag sagen, und zwar spätestens, wenn sie ins
Wohnzimmer kommen.

Zu viel verlangt ?

Nein, finde ich nicht, obwohl ich das auch nicht so schlimm finde. Ich nehme an, dass die Jungs so ca. 10 sind?

Schlimm finde ich es aber, den Jungen nicht direkt anzusprechen, sondern anstattdessen sich in dessen Beisein über ihn zu beschweren. Irgendwie finde ich, dass das an Psychoterror grenzt.

Kann man dem Jungen nicht einfach freundlich sagen, dass man gerne begrüßt werden oder was auch immer möchte? Willst du, dass dein Sohn woanders auch so behandelt wird, wenn er vielleicht die Benimmregeln der betreffenden Gastgeberfamilie nicht so genau kennt?

Was soll denn auch dein Sohn anfangen mit so einer Ansage, dass seine Besucher guten Tag sagen sollen? Soll er seine Freunde vielleicht erziehen? Oder soll er am besten gar keinen Besuch bekommen? Das kann man auf diese Weise nämlich sehr schnell erreichen.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Andreas,

wenn ich irgendwo bin und etwas oder auch nichts tue, und wenn dann jemand reinkommt, passiert es mir öfters, dass ich zuerst grüße. Ich finde das gar nicht unhöflich, wenn man nicht unbedingt drauf wartet, dass der Hinzukommende grüßt.

Ferner finde ich es Kindern gegenüber, die lange Zeit eher unsicher im Umgang mit fremden Erwachsenen sind, ziemlich höflich, eine solche Begegnung ein wenig aufzulockern, indem man sie außer „Guten Tag“ auch noch ein paar Belanglosigkeiten fragt oder einen kleinen Takt erzählt - so wie man auf dem Land vom Wetter spricht, etwa.

Aber dass Du den Buben überhaupt nicht beachtet hast, kann man eigentlich auch nicht unhöflich oder gar respektlos nennen. Das ginge zu weit, finde ich. Bloß - ihm ist halt auf diese Weise ein Stück soziales Training verloren gegangen, das er hätte haben können, wenn Du ihn nicht wortlos stehen gelassen hättest.

Schöne Grüße

MM

Hallo Andreas,

heute hat es mich wieder einmal genervt. Was ? Dass die
Freunde meines Sohnes, wenn sie in unser Haus kommen, nicht
einmal guten Tag oder Hallo sagen können.

Wo warst du eigentlich als er gekommen ist? Ich mein wenn es bei uns an der Tür klingelt schau ich immer wer da kommt. Und dann ergibt sich die normale Höflichkeit von selbst.
Und Sommers wenn bei uns die Tür immer offen steht und ich dann jemanden begegne der meine Söhne besucht sage ich guten Tag. Darauf erfolgt immer die erwartete und gewünscht Reaktion.

Ich sitzte am PC (in einer Ecke neben der Tür) im
Wohnzimmer, und plötzlich steht das so ein Bengel äh Junge und
glubscht mich mit großen Augen an. Kam schweigend rein, hat
wohl noch nie etwas vom Grüßen gehört, und nervt mich.

Nun du hast wohl auch nichts von Grüßen gehört oder. Mal überlegt das er vielleicht Hallo sagen wollte aber dich nicht stören wollte…

Sehe ich das jetzt übertrieben eng ? Meine Göttergattin findet
das nicht so schlimm. Ich habe meinem Sohn (im Beisein seines
Freundes) gesagt, dass ich von seinen Besuchern erwarte, dass
sie guten Tag sagen, und zwar spätestens, wenn sie ins
Wohnzimmer kommen.

Ja du siehst es zu eng und im übrigen war die Ansprache an deinen Sohn unsinnig und nutzlos. Oder willst du ihm zukünftig die Freunde verbieten? Sinnvoller und richtiger wäre es gewesen wenn du eben jenen Gast angesprochen hättest und mit gutem Beispiel vorrangegangen wirst.

Zu viel verlangt ?

Nein, nur dann wenn du selbst nicht auch ein entsprechendes Verhalten an den Tag legst. Du bist der Erwachsene der das Beispiel gibt.

Gruß
Andrea

Hallo,Andreas, ich muss mich mal auf deine Seite schlagen
und dir sagen: Ich hatte ähnliche Situationen durch meine Kinder und bei meiner Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erlebt.Ich bin der Meinung,es ist doch nicht zu viel verlangt kurz „Hallo“ zu sagen,aber es scheint aus der Mode gekommen zu sein.
Ich für meine Person bin froh es von meinen Eltern
gelernt zu haben was sich gehört,auch wenn sich das
jetzt etwas muffig anhören mag.
Liebe Grüße Kai

Hallo,

Zu viel verlangt ?

Nein, gehört zum guten Umgangston genauso dazu, wie eine Verabschiedung beim Gehen, ebenso wie zu bitten und dann zu danken.

Leider scheint Höflichkeit aus der Mode gekommen zu sein, und noch viel bedenklicher scheint es zu sein, dass immer mehr Eltern es versäumen ihren Sprößlingen etwas Höflichkeit nahe zu bringen. Genauso eine gute Aussprache ebenso wie ein gepflegtes Deutsch.

Sicherlich rede ich zuhause und im Bekanntenkreis auch viel mit Dialekt und etwas flapsig, doch in der Öffentlichkeit und ganz besonders auf Ämtern rede ich hochdeutsch ( oder versuche es zumindest, wobei der Dialekt dennoch leicht durchdrückt)und wähle meine Worte mit Bedacht aus und spreche ein gepflegtes Deutsch. Und siehe da, ich treffe nur selten auf unfreundliche Menschen.

Doch leider gehören wir wohl einer aussterbenden Rasse an…

Grüßle Papillon

Gruss

Andreas

Hi!

heute hat es mich wieder einmal genervt. Was ? Dass die
Freunde meines Sohnes, wenn sie in unser Haus kommen, nicht
einmal guten Tag oder Hallo sagen können.

  1. Wenn ich früher ins Haus eines Freundes ging, ging ich da rein wegen des Freundes, nciht wegen seiner Eltern.
  2. Ich war zwar recht schüchtern als Kind (da shcon einen Erwachsenen grüßen aus eigener Initiative, also ohne angesprochen zu werden, war schon viel verlangt *g*), aber…

Ich sitzte am PC (in einer Ecke neben der Tür) im

…gerade wenn ein Erwachsener scheinbar sehr beschäftigt ist (in dem Fall PC), hielt ich erstmal die Klappe, schüchternheitsbedingt. Übrigens halte ich das auch heute noch so: platze ich irgendwo rein, wo jemand anders grad beschäftigt ist, warte ich erstmal ab, ob er seine Beschäftigung unterbricht oder erst zuende führt, bevor ich ihn anspreche (und damit eventuell störe) und grüße.

Wohnzimmer, und plötzlich steht das so ein Bengel äh Junge und
glubscht mich mit großen Augen an. Kam schweigend rein, hat
wohl noch nie etwas vom Grüßen gehört, und nervt mich.

Was erwartest du, wenn du dich vom Eindringen genervt fühlst? Selbst wenn das Kind wohlerzogen und nicht schüchtern ist, wäre es dadurch, daß es deine Genervtheit spürt, erstmal verunsichert.
Ist es schüchtern oder es liegen andere Gründe vor, dann wundere dich erst recht nicht :wink:

Ich habe meinem Sohn (im Beisein seines
Freundes) gesagt, dass ich von seinen Besuchern erwarte, dass
sie guten Tag sagen, und zwar spätestens, wenn sie ins
Wohnzimmer kommen.

Das im Beisein des Freundes zu sagen, wurde ja schon ausreichend kommentiert. Meine Nachfrage: kommt jemand zu Besuch eines Familienangehörigen (egal, ob Kind oder sonstwer), erwartest du da ernsthaft jedesmal, daß derjeniger erstmal eine Runde durchs Haus/Wohnung macht und alle Anwesenden grüßt?

Ich mein, wenn ich meinen Freund besuche, dann besuche ich meinen Freund! Wenn ich dabei andere Familienangehörige zufällig treffe, find ich zwar auch zumindest ein kurzes „Hallo“ angebracht, aber extra auf die Suche nach denen gehen? no way…

Zu viel verlangt ?

Naja, du fühltest dich gestört und - ich zitiere dich: „genervt“ - daß da ein Kind nach allen Regeln der Knigge-Kunst sofort korrekt reagiert - diese Erwartung halte ich für etwas übertrieben.
BTW, wie alt ist das Kind eigentlich?

Also:
grundsätzlich ist Grüßen zwar eine gute Vorraussetzung, aber angesichts der Umstände wäre das Nicht-grüßen in dem Fall eventuell entschuldbar und nicht unbedingt einforderbar unter allen Umständen.
Daher muß das Nicht-Grüßen nciht unbedingt mangelhafte Erziehung als Ursache haben, da in der von dir beschriebenen Situation mehrere Faktoren einflossen :wink:

Gruß,
Sharon

Hallo,

Wo warst du eigentlich als er gekommen ist?

Auf der Arbeit.

Nun du hast wohl auch nichts von Grüßen gehört oder.

Doch ich habe nach einigen Sekunden „Hallo“ gesagt, nachdem von ihm Nichts kam.

Gruß
Andrea

Gruß
Andreas

Hallo Papillon,

genauso halten wir es auch und hoffen, unsere Kinder auch so erzogen zu haben.

Mit Freundlichkeit und gutem Benehmen öffnet sich manche Tür.

Deinem Artikel kann ich nur voll und ganz zustimmen, deswegen ein Sternchen!

Liebe Grüße
Birgitt

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Andreas,

bei uns rufen auch gern mal Jungs an und fragen direkt nach meinem Sohn, ohne zu verraten, wer sie sind. Ich frage dann, wer am Telefon ist, aber recht freundlich. Vielleicht kapieren sie es ja irgendwann.
Wenn ich mich in die Lage Deines jungen Besuchers versetze, stelle ich mir vor, ich wäre verunsichert, wenn da ein Erwachsener, den ich gar nicht kenne, am PC sitzt und zu mir rüberschaut - wahrscheinlich auch nicht mit einem Lächeln im Gesicht - und kein Wort sagt. Ich hätte es erleichternd gefunden, wenn dieser Erwachsene mich angesprochen hätte, da er doch Erwachsener ist und mir auf diese nette Weise beibringen kann, wie man Kontakt miteinander aufnehmen kann.
Abfällig über Dritte zu sprechen, obwohl sie anwesend sind, finde ich, egal wie alt derjenige ist, ausgesprochen unhöflich. Ob Du da wohl ein gutes Vorbild warst und seine soziale Kompetenz erhöht hast?

Gruß, Susanne

Hallo SusannE,

Wenn ich mich in die Lage Deines jungen Besuchers versetze,
stelle ich mir vor, ich wäre verunsichert, wenn da ein
Erwachsener, den ich gar nicht kenne, am PC sitzt und zu mir

Der Junge (und nicht nur dieser eine) kommt bereits seit fast drei Jahren ins Haus. Anfangs dachte ich, dass er es mit der Zeit noch lernt, zu grüßen. Deshalb habe ich auch selbst immer schön „Hallo“ oder „guten Tag“ gesagt.

Als ich meinen Sohn zu mir rief (ich saß grade in der Küche) lief er einfach hinterher. Das war mir auch nicht recht, aber ich dachte mir „wenn er schon unaufgefordert hinterher kommt, dann kann er ja auch gleich etwas lernen“. War aber nicht ganz richtig.

Gruss

Andreas

hallo,

Der Junge (und nicht nur dieser eine) kommt bereits seit fast
drei Jahren ins Haus. Anfangs dachte ich, dass er es mit der
Zeit noch lernt, zu grüßen.

wenn er doch schon so lange zu euch kommt, könntest du ihn doch ruhig mal darauf hin ansprechen, daß du es gerne hättest, wenn er dich grüßt.

wo ist das problem?

gruß
ann

2 „Gefällt mir“

Hallo Andreas,

1 „Gefällt mir“

Hallo Andrea,

um es genau zu schildern: ich kam von der Arbeit und ging davon aus, dass die Kinder, also unsere beiden, bei ihren Freunden zum Spielen sind. Denn es war völlig ruhig im Haus (mein Ältester hat sein Zimmer unter dem Dach), meine Frau war nicht da, und auf mein lautes „Hallo“ bekam ich keine Antwort.

Später kamen mein Sohn und sein Freund zu meiner nicht geringen Überraschung doch runter.

Gruss

Andreas

Hi!

Der Junge (und nicht nur dieser eine) kommt bereits seit fast
drei Jahren ins Haus. Anfangs dachte ich, dass er es mit der
Zeit noch lernt, zu grüßen. Deshalb habe ich auch selbst immer
schön „Hallo“ oder „guten Tag“ gesagt.

Wenn das öfters vorkommt - und, wenn ich dich richtig verstehe, auch die anderen besuchenden Kinder nicht direkt grüßen, kam mir noch der Gedanke, daß es vielleicht an deinem Auftreten und deiner Ausstrahlung liegen könnte.
Es ist nur eine Idee, da ich dich ja persönlich nicht kenne, daher bitte nciht falsch verstehen :wink:

Die Mutter eines Freundes von mir kam immer auf uns Kids freundlich zu, half uns bei manchen Sachen, in jüngeren Jahren half sie beim Spiel oder spielte kurz eine Runde mit, brachte was zu Knabbern usw.
Sie beschäftigte sich also teilweise mit uns (nicht zuviel, eher so im Hintergrund) und war vor allem immer freundlcih und vermittelte das GEfühl, man wäre dort gerne gesehen.
Der Vater hingegen tat eigentlich nix, außer mal rüberschauen, wenn wir reinkammen. Ich hab ihn zwar schon gegrüßt, aber sonst fand in all den Jahren keine weitere Kommunikation statt. Ich hab ihn dann auch im späteren Verlauf wohl weniger gegrüßt (glaube ich), meist schauten wir uns nur kurz an und gut war. Und meist bin ich ihm eher aus dem Weg gegangen, weil es mir unangenehm war.

Zur Ausstrahlung kann ich auch nur mutmaßen, aber es gibt eben Leute, die auf andere als echte Autoritätspersonen wirken oder gar wirklich so distanziert sind oder wie in deinem BEispiel genervt wirken usw.
Ich werfe hier mal zur Anschaulichung das Beispiel der warmherzigen Mutter versus
kostümtragende Frau mit Haardutt und zum dünnen Strich zusammengepreßten Mund *gg*

Welche der beiden würdest du eher freundlich begrüßen? :wink:

Das war jetzt etwas übertrieben *g* und dein Auftreten muß auch nicht so sein, und selsbt wenn es so ist, ist es ja auch nicht unbedingt negativ - autoritäres Auftreten ist beispielsweise oft vorteilhaft im Geschäftsleben.
Aber ein solches Auftreten bzw. Ausstrahlung wirkt auf Kinder eben etwas anders als auf Erwachsene :wink:

Trifft einer der Punkte auch nur im Ansatz zu, solltest du vielleicht dich auch mal mehr präsent zeigen und eventuel auch mal bißchen „mitmischen“ - nicht zuviel, da sie ja meist alleine spielen wollen, aber Interesse zeigen („Na, was macht ihr grad?“, „Kann ich euch helfen?“, „Braucht ihr was?“).
Hilft auch das nicht - wobei es etwas länger dauernd könnte, bis es wirkt, würde ich das Gespräch mit dem Freund suchen. Aber alleine, d.h. ohne deinen Sohn. Keine Standpauke halten *g* - sondern nur kurz anmerken, daß es dich stört, nciht gegrüßt zu werden und du dir wünschst, daß er mehr darauf achtet.

Gruß,
Sharon

1 „Gefällt mir“

Hallo Sharon,

was Du schreibst finde ich gut.

So ganz locker bin ich nicht immer, je nach dem, wie ich eben drauf bin. Ich versuche aber nicht, das an den Kindern auszulassen.

Andererseits spielen wir oft alle zusammen auf unserem Bolzplatz Fußball, jedes Alter, jedes Geschlecht. Da geht es recht locker und lustig zu. Wobei Frauen, egal ob 11 oder 41, eine echte Bereicherung beim Fußball sind. Schon schön, was die alles können, ohne vorher geübt oder trainiert zu haben ! Seitdem plädiere ich für gemischte Fußballmannschaften, das bringt was.

Gruss

Andreas

Hi,

klare Ansage, jetzt geht es ums umsetzen und damit fangen die Probleme an. Was willst du machen wenn es einer vergisst ? Nicht das du mich falsch verstehst, ich kann deinen Unmut verstehen aber ob du es wirklich in den Griff bekommst mag ich bezweifeln.

Viele Grüße
Me

Hallo Andreas,
das hattest Du anfangs aber nicht geschrieben, dass Du den Jungen schon kennst, da hieß es lediglich: „plötzlich steht das so ein Bengel äh Junge und …“
Jetzt schreibst Du, Du kennst ihn bereits seit drei Jahren. Na, dann ist er aber wirklich etwas „hartnäckig“… Vielleicht braucht er es, dass Du ihn mal höflichst fragst, warum er nie zurückgrüßt, Du beißt ja nicht?
Gruß, Susanne

Guten Morgen!

Wir haben auch öfter Kinder zu Besuch, unser Sohn ist noch etwas jünger. Aber ich merke auch hin und wieder, dass mir die Umgangsformen des einen oder anderen Kindes nicht gefallen. Wobei ich ja nicht genau weiß, wie mein Kind ist, wenn es ohne meine Aufsicht ist. Ich hoffe natürlich das Beste…

Ich regele das so: Ich grüße deutlich und freundlich und bekomme dann eigentlich auch immer eine Antwort. Mal überschwenglicher, mal so nebenbei. Wenn ich keine bekomme, bestehe ich drauf, ohne Vorwurf. Ich denke, schließlich bin ich ja erwachsen und die anderen die Kinder. Da einen Wettbewerb draus zu machen, wer zuerst grüßen muß, halte ich für Kinderei. Ein gutes Vorbild und das ‚zur Gewohnheit‘-machen für sinnvoller.

Eine klare, freundliche Ansage wäre in Deinem Fall schon angebracht, denke ich. Es ist ja nicht verboten, sich die Gäste seiner Kinder so ein wenig zu ‚erziehen‘, ist ja zum beiderseitigen Vorteil. Ohne Holzhammermethoden natürlich. :smile:
kernig