Höhe der Instandhaltungsrücklage

Hallo zusammen,

mein Mann und ich planen den Kauf einer ETW und haben auch eine gefunden, die uns sehr gefällt. Allerdings sieht es mit den Rücklagen wohl nicht so gut aus. Das Haus (Baujahr 1981) hat sieben Parteien und die Rücklagen betrugen vor einem Jahr ca. 13.000,00 €. Seit dem 1.1.03 beträgt sie 0,80 €/qm. Es wurde im Jan. 03 auch beschlossen, die Rücklagen möglichst nach 2 Jahren auf 30.000,00 € aufzustocken. Es wohnt ein Installateuermeister im Haus, der die Heizung wartet und der hatte festgestellt, dass die Heizungsanlage Wasser verliert und die Abgaswerte leicht über den gesetzlichen Anforderungen liegt. Ein Austausch ist auf längere Sicht evtl. nötig.

Meine Frage wäre, ob wir als evtl. Käufer ein hohes Risiko wegen der Kosten etc. auf uns nehmen oder alles im normalen Rahmen verläuft. Ingesamt gesehen machen die Protokolle der Verwalterin einen guten Eindruck, dass z.B. alle bemüht sind, Haus und Anlage „in Schuss“ zu halten.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Gruss
Elke

Hallo Elke,

was sind die Gründe für die niegrige Instandhaltungsrücklage ? Gab es einen ausserplanmäßigen „Zwischenfall“ = Reparatur mit hohen Kosten ?

In diesem Fall, sehe ich kein sooo großes Problem für die Zukunft.

Welche Reparaturen stehen in nächster Zeit an (Heizung usw.) ?

Diese Kosten könnten die Instandhaltungsrücklage schnell aufbrauchen, die anfallenden Reparaturkosten solltet Ihr beim Kaufpreis berücksichtigen (siehe Argumente für Kaufpreisdrücken im Posting weiter oben).

Wenn es keine plausible Begründung für die geringe Inst.halt.Rücklage gibt, ist auch für die Zukunft mit Ärger zu rechnen (schlechte Zahlungsmoral, Pleite eines Mitbesitzers usw.).

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

was sind die Gründe für die niegrige Instandhaltungsrücklage ?
Gab es einen ausserplanmäßigen „Zwischenfall“ = Reparatur mit
hohen Kosten ?

In diesem Fall, sehe ich kein sooo großes Problem für die
Zukunft.

Welche Reparaturen stehen in nächster Zeit an (Heizung usw.) ?

Es wurden im Juni 03 2 Balkone saniert (7000,-).

Diese Kosten könnten die Instandhaltungsrücklage schnell
aufbrauchen, die anfallenden Reparaturkosten solltet Ihr beim
Kaufpreis berücksichtigen (siehe Argumente für
Kaufpreisdrücken im Posting weiter oben).

Wenn es keine plausible Begründung für die geringe
Inst.halt.Rücklage gibt, ist auch für die Zukunft mit Ärger zu
rechnen (schlechte Zahlungsmoral, Pleite eines Mitbesitzers
usw.).

Von säumigen Zahlern steht jedenfalls nichts in den Protokollen
Es wurde ja -wie geschrieben- die Rücklage auf 0,80€/qm erhöht. Ist dass denn ein „normaler“ Wert? Gibt das Richt- oder Mindestwerte?
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Hallo Elke

Es wurde ja -wie geschrieben- die Rücklage auf 0,80€/qm
erhöht. Ist dass denn ein „normaler“ Wert? Gibt das Richt-
oder Mindestwerte?

Der Wert klingt für mich schon plausibel und sollte für die Zukunft auch reichen. Manche Menschen geben aber immer mehr Geld aus, als sie einnehmen…

Grüsse

Sven