Höhe von Abstandszahlungen

Hallo,

2006 sind wir in eine Wohnung in einem 2-Familienhaus gezogen – unten sollte eigentlich ein Laden eingerichtet werden, es wurde dann aber doch eine Wohnung. 3 Jahre lebte dort ein junger Mann, 2009 zog ein Paar ein – sie ist die Tochter des Vermieters.
Nach ca. 1. Jahr wurden wir nicht mehr gegrüßt, Mülltonne und Spielgerät (alle 14 Tage kamen die Kinder des Mannes), vor die Garage gestellt, die geleerten Mülltonnen nicht mit reingenommen usw.
Bei Einzug fanden wir das ältere Flair der Wohnung schön – hätten aber irgendwann schon einmal gerne eine neue Dusche, neues Waschbecken bekommen.
Laminat und Teppichboden (nicht verklebt) in Esszimmer nebst 2 anschließenden kleineren Zimmern haben wir selbst gekauft. Das Laminat hat der Vermieter verlegt. Ebenso konnten wir einen Kaminofen aufstellen.
Eine Haustür wurde und bei Einzug „in ein oder zwei Jahren“ versprochen, bei Nachfrage 2010 „gerade Kostenvoranschläge eingeholt“. Bis heute ist die Tür nicht erneuert, vom Überdach (die Seite, die am Haus angebracht ist) tropft Regenwasser direkt an der Haustür, an der Decke haben sich Wasserflecken gebildet.
Für die untere Wohnung nebst Garten macht der Vermieter extrem viel, bei uns wurde nie etwas gemacht.
Seit Juli diesen Jahres werden wir durch die unteren Mieter gemobbt – Zettel werden aufgehängt mit „Verhaltenshinweisen“ (diese hängen längere Zeit, der Vermieter hat sie ebenfalls gesehen, billigt dies Verhalten also anscheinend), die geleerten Mülltonnen werden auf dem Gehweg weiter weggestellt, auf dem Briefkasten ist „Idiot“ eingeritzt usw. Vom Vermieter bekamen wir eine Mieterhöhung von 288 Kaltmiete auf 378 Euro aufgrund einer Anpassung an den Mietspiegel – beigefügt waren weitere „Verhaltenshinweise“.

Wir haben jetzt gekündigt (zum 31.1.) und 3 Tage nach Erhalt der Kündigung will der Vermieter die Wohnungbesichtigen, da „er wohl schon Nachmieter hat“. Wie wir stark vermuten, Bekannte des Unten-Mieters, daher auch die verstärkten Mobbereien.
Wir wollen alles, was war wir bezahlt haben, auch mitnehmen. Für den Kaminofen haben wir bereits jemanden, für das Laminat/Teppichboden würden wir uns einigen, wenn Abstand gezahlt wird.
Wieviel kann verlangt werden? Laminat, der Teppichboden darunter für den Trittschutz + der andere Teppich hat insgesamt knapp über 400 Euro gekostet.
Kann der Vermieter verlangen, dass wir den Ofen in der Wohnung lassen? Der Schornstein konnte genutzt werden, wurde extra wieder geöffnet, war aber vorher geschlossen (Abdeckung oder zugemauert)
Danke für Antworten.
Gruß
Gabi

Hallo,

2006 sind wir in eine Wohnung in einem 2-Familienhaus gezogen
– unten sollte eigentlich ein Laden eingerichtet werden, es
wurde dann aber doch eine Wohnung. 3 Jahre lebte dort ein
junger Mann, 2009 zog ein Paar ein – sie ist die Tochter des
Vermieters.
Nach ca. 1. Jahr wurden wir nicht mehr gegrüßt, Mülltonne und
Spielgerät (alle 14 Tage kamen die Kinder des Mannes), vor die
Garage gestellt, die geleerten Mülltonnen nicht mit
reingenommen usw.

Sieht ganz danach aus, dass das so gewollt ist

Bei Einzug fanden wir das ältere Flair der Wohnung schön –
hätten aber irgendwann schon einmal gerne eine neue Dusche,
neues Waschbecken bekommen.

Das hätte man anmelden, bzw anmahnen müssen.

Laminat und Teppichboden (nicht verklebt) in Esszimmer nebst 2
anschließenden kleineren Zimmern haben wir selbst gekauft. Das
Laminat hat der Vermieter verlegt. Ebenso konnten wir einen
Kaminofen aufstellen.
Eine Haustür wurde und bei Einzug „in ein oder zwei Jahren“
versprochen, bei Nachfrage 2010 „gerade Kostenvoranschläge
eingeholt“. Bis heute ist die Tür nicht erneuert, vom Überdach
(die Seite, die am Haus angebracht ist) tropft Regenwasser
direkt an der Haustür, an der Decke haben sich Wasserflecken
gebildet.

Das wäre wohl ein Fall für einen RA im Mietrecht.

Für die untere Wohnung nebst Garten macht der Vermieter extrem
viel, bei uns wurde nie etwas gemacht.

Da wohnt ja auch seine Tochter.

Seit Juli diesen Jahres werden wir durch die unteren Mieter
gemobbt – Zettel werden aufgehängt mit „Verhaltenshinweisen“
(diese hängen längere Zeit, der Vermieter hat sie ebenfalls
gesehen, billigt dies Verhalten also anscheinend), die
geleerten Mülltonnen werden auf dem Gehweg weiter weggestellt,
auf dem Briefkasten ist „Idiot“ eingeritzt usw. Vom Vermieter
bekamen wir eine Mieterhöhung von 288 Kaltmiete auf 378 Euro
aufgrund einer Anpassung an den Mietspiegel – beigefügt waren
weitere „Verhaltenshinweise“.

Wie gesagt, da wäre lange eine Rechtsberatung fällig gewesen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann man gegen Mieterhöhungen, auch wenn diese sich im Rahmen des Mietspiegels bewegen vorgehen.

Wir haben jetzt gekündigt (zum 31.1.) und 3 Tage nach Erhalt
der Kündigung will der Vermieter die Wohnungbesichtigen, da
„er wohl schon Nachmieter hat“. Wie wir stark vermuten,
Bekannte des Unten-Mieters, daher auch die verstärkten
Mobbereien.
Wir wollen alles, was war wir bezahlt haben, auch mitnehmen.
Für den Kaminofen haben wir bereits jemanden, für das
Laminat/Teppichboden würden wir uns einigen, wenn Abstand
gezahlt wird.
Wieviel kann verlangt werden? Laminat, der Teppichboden
darunter für den Trittschutz + der andere Teppich hat
insgesamt knapp über 400 Euro gekostet.
Kann der Vermieter verlangen, dass wir den Ofen in der Wohnung
lassen? Der Schornstein konnte genutzt werden, wurde extra
wieder geöffnet, war aber vorher geschlossen (Abdeckung oder
zugemauert)

Der Vermieter kann m. E. nicht verlangen, das der Kaminofen stehen bleibt, ist ja dein Eigentum. Der Schornstein allerdings muss m. E. wieder Fachgerecht verschlossen werden. Ob du noch Abstand für das Laminat und den Teppich verlangen kannst, hängt von Zustand des selbigen ab.

LG sn00py

faq:1129 (owt)