Wie ist das zu erklären, was der DGB da vorhat?
Gruß
Caro
Wie ist das zu erklären, was der DGB da vorhat?
Gruß
Caro
Hi,
ich versuch’s mal:
MWSt steigt => Realeinkommen der AN sinkt => Konsum sinkt => Umsätze sinken => weniger Arbeitsplätze
Äh , das haben die wohl nicht gemeint.
MWSt steigt => Staatseinahmen steigen => staatl. Investitionen steigen => mehr Arbeitsplätze.
Die meinen das vielleicht so.
Wie ist das zu erklären, was der DGB da vorhat?
Meiner Ansicht nach also mehr Staat und weniger Markt …
Ciao Rossi
Moin Rossi,
ich versuch’s mal:
MWSt steigt => Realeinkommen der AN sinkt => Konsum
sinkt => Umsätze sinken => weniger Arbeitsplätze
Äh , das haben die wohl nicht gemeint.MWSt steigt => Staatseinahmen steigen => staatl.
Investitionen steigen => mehr Arbeitsplätze.
Die meinen das vielleicht so.Wie ist das zu erklären, was der DGB da vorhat?
Meiner Ansicht nach also mehr Staat und weniger Markt …
Nicht ganz. Immerhin gab es eine Gegenseite: mit den Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer sollen die Lohnnebenkosten gesenkt werden.
Finde ich aber dennoch einen erstaunlichen Vorschlag vom DGB. Denn immerhin bezahlen Arbeitgeber und -nehmer die Lohnnebenkosten. Die Mehrwertsteuer bezahlen (weitgehend) nur die Konsumenten (Arbeitnehmer). Wenn also die Mehreinnahmen der Mehrwertsteuer die Lohnnebenkosten finanzieren sollen bezahlen (pauschal formuliert) die Arbeitnehmer auch den Arbeitgeberbeitrag.
Postiv formuliert: es zeigt, dass der DGB auch Vorschläge machen kann, die nicht vorangig im Interesse ihrer Klientel sind. Vom BDI kann man eine so geistige Flexibilität nicht erkennen.
Negativ formuliert: so gut der Vorschlag ist, passt er nicht zur gegenwärtigen Situation. Denn der Konsum wird dadurch sicherlich nicht gestärkt werden.
Ciao
Ralf
Moin Rossi,
ich versuch’s mal:
MWSt steigt => Realeinkommen der AN sinkt => Konsum
sinkt => Umsätze sinken => weniger Arbeitsplätze
Äh , das haben die wohl nicht gemeint.MWSt steigt => Staatseinahmen steigen => staatl.
Investitionen steigen => mehr Arbeitsplätze.
Die meinen das vielleicht so.Wie ist das zu erklären, was der DGB da vorhat?
Meiner Ansicht nach also mehr Staat und weniger Markt …
Nicht ganz. Immerhin gab es eine Gegenseite: mit den
Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer sollen die
Lohnnebenkosten gesenkt werden.
Hallo,
wird genau solch ein Schwachsinn sein, wie etwa die Ökosteuer die Renten sichern sollte, blablablabla!!!
Seitwann setzt der Staat und vor allem diese, jetzige Regierung Gelder dafür ein, wofür sie einbehalten werden??
Der Zweck der Steuererhöhungen, egal welche Form noch kommen wird, dient allein dazu, den Verschwendungswahnsinn der Regierung noch weiter zu unterstützen.
Wer heute noch glaubt dass Gelder, die angeblich zweckgebunden einbehalten werden, wirklich dahin gehen wofür sie deklariert sind, sieht an der Realität vorbei.
Wenn hier jetzt die Gewerkschaft rumlabert wegen der MwSt. hat das ja auch für unseren Strahlemann & Co. einen ganz gewaltigen Vorteil, dann kommt es diesmal nicht von dem Schröderischen Sprachrohr Clement sondern nur aus den verwurzelten Spezikreisen unserer Regierung.
Was kann der Kanzler dafür, wenn der Spezi aus der Gewerkschaft recht hat?
Ein Kanzler kann schliesslich solche Forderungen nicht aufstellen, denn er muss ja auf Volkesstimme (wirklich?) und seinen Superminister, seinen hochbezahlten Arbeitsgruppen und Gutachter hören.
Gelegentlich kann es aber auch ein versteckter Wahlhelfer sein. Braucht etwa in der Gewerkschaftsetage wieder einer einen neuen, hochbezahlten Regierungsposten?
Krisenfest natürlich!
Wer ist es denn?
Dass die Regierung dieses Zuckerbrot der Erhöhung der MwSt. aufgreift und sagt: "Ich sehe das genau so blabla… ist doch logisch, aber nicht im Januar. Nach den Landtagswahlen im Februar ist auch noch genügend Zeit, aber weit genug weg von der bayerischen Landtagswahl, muss ja alles wohl durchdacht werden.
Einer der denen in Berlin überhaupt nichts mehr glaubt!
Gerd
Finde ich aber dennoch einen erstaunlichen Vorschlag vom DGB.
Denn immerhin bezahlen Arbeitgeber und -nehmer die
Lohnnebenkosten. Die Mehrwertsteuer bezahlen (weitgehend) nur
die Konsumenten (Arbeitnehmer). Wenn also die Mehreinnahmen
der Mehrwertsteuer die Lohnnebenkosten finanzieren sollen
bezahlen (pauschal formuliert) die Arbeitnehmer auch den
Arbeitgeberbeitrag.Postiv formuliert: es zeigt, dass der DGB auch Vorschläge
machen kann, die nicht vorangig im Interesse ihrer Klientel
sind. Vom BDI kann man eine so geistige Flexibilität nicht
erkennen.Negativ formuliert: so gut der Vorschlag ist, passt er nicht
zur gegenwärtigen Situation. Denn der Konsum wird dadurch
sicherlich nicht gestärkt werden.Ciao
Ralf
hi,
wie bereits gesagt, der DGB will nur eine neue art von umverteilung, welches mehr bürokratie etc. bringt und sonst nix.
ich verstehe ja die position: SV kosten von nur arbeitnehmern/arbeitgebern auf die gesamte bevölkerung abzuwälzen (und da ist die ust halt der beste weg), aber im endeffekt bringt es in jetzigem und nur als einzelaktion nix.
im saldo ist es nur sinnvoll, die sozialen sicherungssysteme in einnahmenseite auszuweiten und gerechter zu machen und gleichzeitig in der ausgabenseite einschränkungen zu machen.
ansaetze gibt es ja genug von hartz und rürup…
im klaren: nicht nur steuern vom ertrag müssen nach leistungsfähigkeit sondern auch soziale systeme nach leistungsfähigekit bez. werden.
warum zahlt man nach „gerechten saetzen“ einkommensteuern aber jeder zahlt immer 6,5% arbeitslosenversicherung? hier müssen systeme her mit stufentarifen und freibeträgen, das schafft arbeitsplätze, zu finanzieren ist das durhc sich selber.
vorrang sollte aber die ausgabenseite haben, denn die leistungen der SV sind zu ungerecht verteilt.
mein nachbar z.b. ist ende 20, seine freundin arbeitet und er ist berufsasozialer, steht um 10uhr auf, kassiert sozi und wohngeld, hat ne schicke wohnung und am samstag geht er schwarz arbeiten (o-ton durch die wand von der freundin). da geht mir schon die faust in der tasche auf, wenn ich dran denke, das mich diese wohnung hier ne menge arbeitsstunden kostet!
okay, meine meinung ist deutlich geworden
gruss vom
showbee