Höhere Tätigkeit mit niedrigerer Bezahlung? (TVÖD)

Hallo zusammen!

Mein Problem ist folgendes:
Ich bin seit ca. 2 1/2 Jahren bei einem Pflegedienst (gehört zu einem größeren gemeinnützigen Verein) als Hauswirtschaftshilfe angestellt.

Nun saßen wir vor ca. einem halben Jahr relativ kurzfristig ohne Pflegedienstleitung da (was nicht wirklich schlimm war, denn die Frau war völlig ungeeignet). Es türmten sich Berge an Papier auf (darunter auch monatelang nicht erledigte Abrechnungen usw.) und da ich eigentlich gelernter Bürokaufmann bin, hab ich mich damals bereiterklärt, mich zusammen mit einem Kollegen (der Pfleger ist) darum zu kümmern.

Nun bin ich jemand, dem es Spaß macht, aus Mist wieder was halbwegs ansehnliches zu machen und ohne mich selbst loben zu wollen, geht es - grade was die Abrechnung angeht - seitdem mit unserem Pflegedienst steil bergauf (wenn die alte PDL Rechnungen schrieb, kamen normalerweise 90% davon wieder zurück, weil irgendwas falsch war).

Nun ist es aber so, dass ich - obwohl ich derzeit nur ca. 15 Stunden in der Woche als Hauswirtschaftshilfe tätig bin (meine Stelle umfasst 39 Stunden) - nach wie vor keinen Pfennig mehr Geld sehe. Im Gegenteil sogar, denn als im Frühjahr die ÖTV-Tariferhöhung kam, mussten wir „freilwillig“ unsere Stellen um die Erhöhung reduzieren, weil unser Verein das sonst nicht tragen könne.

Inzwischen komme ich mir reichlich verarscht vor, denn die Abrechnung ruht zwar komplett (und ausschließlich - kein anderer in unserem „Saftladen“ hat auch nur die geringste Ahnung davon) auf meinen Schultern, aber trotzdem komm ich mit meinem Geld (als HW-Hilfe verdient man jetzt nicht so viel) kaum mehr hin, weil ja auch alles teuerer wird.

Um meinen Sermon zu Ende zu bringen: Ich wüsste gern, ob ich rechtlich irgendwas machen kann, um doch noch um wenigstens 1 Tarifstufe hochgesetzt zu werden (notfalls auch nur anteilig für die „Abrechnungs-Zeit“).

Hat jemand von Euch ne Ahnung, wie da die Rechtslage ist?